Wer richtet die Fußball-Europameisterschaft 2014 aus?

Die Türkei und Deutschland bewerben sich um die Ausrichtung des Fußball-Events. Wer den Zuschlag erhält, entscheidet sich heute in Nyon.

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 2:43:40 PM

    Was festzuhalten bleibt - das Wichtigste in Kürze:  

    ▪ Der DFB setzte sich gegen den einzigen Mitbewerber Türkei durch und richtet 18 Jahre nach der WM 2006 wieder ein großes Turnier aus.

    ▪ Deutschland hat sich bei der Abstimmung deutlicher als erwartet gegen Mitbewerber Türkei durchgesetzt. Die deutsche Bewerbung setzte sich mit 12:4-Stimmen durch. Eine Stimme war ungültig. 

    ▪ Der DFB punktete vor allem mit den vorhandenen Stadien sowie der bestehenden Infrastruktur und wirtschaftlicher Stabilität.

    ▪ Der türkische Mitbewerber hatte vor allem für das fehlende Menschenrechtskonzept und aufgrund finanzieller Risiken schlechte Bewertungen durch die UEFA-Prüfer kassiert.


    Die deutsche Delegation mit EM-Pokal. Foto: Soeren Stache, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 2:44:01 PM

    Liebe Leserinnen und Leser, wir beenden an dieser Stelle den Liveblog. Vielen Dank fürs Dabeisein und für Ihr Interesse. Kommen Sie gut durch den Abend. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 2:43:27 PM

    Zu allerletzt noch die Spielorte: Der DFB setzt auf neun Stadien von der WM 2006. Lediglich Düsseldorf kommt beim Kontinentalturnier neu hinzu. Als logischer Kandidat für das Finale gilt erneut das Berliner Olympiastadion. Für das Eröffnungsspiel bieten auch die Arenen in Dortmund und München die notwendige Kapazität.

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 2:42:25 PM

    DFB-Präsident Reinhard Grindel bezeichnet nach der EM-Vergabe 2024 an Deutschland mit Blick auf seine Zukunft Personaldiskussionen als "überflüssig". "Ich werde mich jetzt an die Sachthemen machen, wie das auch unsere Landesverbandspräsidenten und die Bundesliga erwarten", so Grindel. "Die finden nämlich die Personaldiskussion völlig überflüssig und wollen, dass das aufhört."


    Foto: Soeren Stache, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 2:39:42 PM

    Der türkische Sportminister reagiert enttäuscht auf die EM-Vergabe an den Konkurrenten Deutschland. Das sei "traurig" für die UEFA und die Europameisterschaft, so Mehmet Muharrem Kasapoglu. Die Türkei habe eine starke Bewerbung vorgelegt und besitze neue Stadien. "Wir haben als Land nichts verloren."

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 2:32:51 PM

    Auch Transparency International sieht die Ausrichtung der Fußball-EM als Verpflichtung zu zeigen, "wie ein solches Turnier vorbildlich ausgetragen werden kann".



  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 2:29:09 PM

    Die Gewerkschaft IG Bau nennt den Zuschlag für Deutschland "ein tolles Signal", nimmt den DFB aber auch zugleich in die Pflicht:  "Anders als noch zur WM stehen dabei heute endlich auch die Menschen- und damit gleichzeitig die Arbeitsrechte auf der Agenda" sagt Dietmar Schäfers, Stellvertretender IG BAU-Bundesvorsitzende. Es sei gut, dass der DFB sich zu seiner Verantwortung bekenne. "Mit der UEFA-Entscheidung können und müssen jetzt den Worten Taten folgen. Die EM 2024 muss das sauberste Turnier aller Zeiten werden", so Schäfer.

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 2:24:07 PM

    Auch Nationalspieler und FC Bayern-Profi Mats Hummels gratuliert via Twitter und hofft, dass es ein ebenso großartiges Turnier wird wie 2006:



  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 2:18:16 PM

    Können es noch gar nicht fassen: Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus (l.) und Integrationsbotschafterin Celia Sasic von der deutschen Delegation.


    Foto: Soeren Stache/dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 2:13:51 PM

    "Wir freuen uns beide. Das wird unser letztes Turnier" unkt Nationalspieler Thomas Müller in einer ersten Reaktion gemeinsam mit seinem Mannschaftskameraden bei Bayern München, Arjen Robben.



  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 2:06:39 PM

    Der deutsch-türkische AKP-Abgeordnete und Erdogan-Vertraute Mustafa Yeneroglu reagiert auf die EM-Absage an die Türkei mit gemischten Gefühlen.



  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 2:05:19 PM

    Zufriedene Gesichter: EM-Botschafter Philipp Lahm und DFB-Präsident Reinhard Grindel. Vor allem dem DFB-Chef müsste ein Stein vom Herz gefallen sein. Wurde doch im Vorfeld darüber spekuliert, dass eine Niederlage ihn den Job kosten könnte. Seine Position ist nach dem WM-Debakel und einem miserablen Krisenmanagement im Fall Mesut Özil ohnehin geschwächt


    Foto: Soeren Stache, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 1:59:15 PM
    Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Bewerbung. Wir freuen uns auf spannende Spiele bei der EM 2024 und auf den Besuch von Fans aus ganz Europa. United By Football Germany 2024 (Vereint durch Fußball, Deutschland 2024).

    Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter.
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 1:57:34 PM

    Mittlerweile gibt es auch ein Statement von Bundesinnenminister Horst Seehofer. "Die Vergabe der Fußball-Europameisterschaft 2024 nach Deutschland ist ein toller Erfolg für den Deutschen Fußball-Bund und ganz Sportdeutschland", so der CSU-Politiker. "Die deutsche Bewerbung hat mit ihrem weltoffenen und verlässlichen Ansatz überzeugt. Ich freue mich schon jetzt auf ein großes und friedliches Fußballfest!"

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 1:51:54 PM

    Bundestrainer Joachim Löw freut sich auf die türkischen Fans bei der EM 2024 in Deutschland. Im Interview mit dem Sender CNN Türk sagt er: "Die kommen auch zu den Spielen, und darauf freuen wir uns." Wieso die türkische Bewerbung gescheitert sei, wollte Löw nicht kommentieren. Das wisse er nicht. Die Entscheidung habe beim Exekutivkomittee gelegen. Die Bewerbung sei aber "sehr interessant und sehr gut gemacht" gewesen. Beide Nationen hätten sich gut vorbereitet.


    Foto: Soeren Stache, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 1:48:41 PM

    Es war eine eindeutige und deutliche Entscheidung, die die Mitglieder des UEFA-Exekutivkomitees getroffen haben. Nach Angaben von DFB-Präsident Reinhard Grindel hat sich die deutsche Bewerbung mit 12:4-Stimmen durchgesetzt. Eine Stimme war ungültig. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 1:48:11 PM

    Der frühere FIFA-Präsident Sepp Blatter freut sich, dass das Turnier wieder in einem einzigen Land ausgetragen und nicht über den Kontinent verteilt wird. Weiter lobt er: "Deutschland als Gastgeber garantiert ein Turnier auf höchstem infrastrukturellen und logistischen Niveau."

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 1:44:20 PM

    Grünen-Politiker Cem Özdemir ist begeistert über die UEFA-Entscheidung. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 1:41:58 PM

    "Wir werden ab morgen alles dafür tun, den Erwartungen gerecht zu werden", sagt DFB-Präsident Reinhard Grindel nach der Entscheidung in Nyon. "Ich spüre Verantwortung. Wir wissen, was dieses Turnier bedeutet". Er sei froh, dass der Deutsche Fußball-Bund mit seinen Argumenten überzeugt habe. "Das erfüllt mich mit Freude."

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/27/2018 1:40:48 PM

    DFL-Präsident Reinhard Rauball bezeichnet die Wahl Deutschlands als EM-Gastgeber als "guten Tag für den deutschen Fußball". "Wir alle haben die Bilder und Emotionen von 2006 noch lebhaft im Gedächtnis und freuen uns auf ein weiteres internationales Fußball-Großereignis im eigenen Land. Die EM 2024 wird viele Menschen für unseren Sport begeistern – in Deutschland und weit darüber hinaus", meint Rauball in einer Mitteilung der Deutschen Fußball Liga . 

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