Terroranschlag in Brüssel

Die Terrorwarnstufe in Belgien ist auf höchstem Level. Nach Explosionen am Brüsseler Flughafen am Morgen mit mehreren Toten gab es auch eine Detonation in der Metro. Wie sich die Lage in der belgischen Hauptstadt entwickelt, lesen Sie hier im Liveblog.

  • von Desk via dpa | 3/23/2016 9:42:04 AM
    Die Nato-Staaten verurteilen die Terroranschläge und sprechen den Betroffenen ihr Beileid aus. Die belgische Hauptstadt sei nicht nur Sitz des Hauptquartiers des Militärbündnisses, heißt es in einer veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. «Es ist auch das Symbol eines unversehrten, freien und friedlichen Europa.» Die Bündnisstaaten unterstreichen ihre Entschlossenheit im Kampf gegen den Terrorismus, den sie «als offene Gesellschaften und Demokratien» führen wollten. 

    Wir sind solidarisch mit Belgien.
  • von Desk via YouTube | 3/23/2016 9:31:13 AM
    Die Terroranschläge von Brüssel bewegen auch viele Promis, ihre Anteilnahme zu bekunden. Die britische Soul-Sängerin Adele widmete gestern Abend bei ihrem Konzert in London einen Song («Make You Feel My Love») den Todesopfern und Angehörigen. Die Konzertbesucher brachten die Halle mit Lichtern zum Leuchten und sangen mit.

  • von Desk via dpa | 3/23/2016 9:18:53 AM
    Nach den Terroranschlägen hat Belgiens Fußball-Nationalmannschaft sein Training auch heute abgesagt. Das teilt der Verband mit. Demnach solle zeitnah entschieden werden, wie es in den kommenden Tagen weiter geht. Am kommenden Dienstag ist ein Testspiel der Belgier in Brüssel gegen Portugal geplant. Bereits gestern, dem Tag der Anschläge, war das geplante Training abgesagt worden. «Der Fußball ist heute nicht wichtig», heißt es bei Twitter von dem Team. Die Gedanken seien bei den Opfern.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 9:10:46 AM
    Reaktionen aus Brüssel - aufgefangen vom ZDF-Korrespondenten:


  • von Desk via dpa | 3/23/2016 9:06:27 AM
    Rudi Vervoort, Ministerpräsident der Brüsseler Regionalregierung, ruft um 12.00 Uhr zu einer Schweigeminute für die Opfer der Terroranschläge auf:


  • von Desk via dpa | 3/23/2016 9:01:04 AM
    Auch hierzulande hängen seit den Morgenstunden die Flaggen auf öffentlichen Gebäuden auf Halbmast:


  • von Desk via dpa | 3/23/2016 8:51:06 AM
    Die Terroranschläge dominieren die weltweit die Titelseiten internationaler Tageszeitungen. Eine kleine Auswahl:

     
     

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  • von Desk via dpa | 3/23/2016 8:42:14 AM
    Der Zugverkehr aus den Niederlanden nach Belgien ist wieder aufgenommen worden. Der erste internationale Zug, der Thalys, fuhr um 7 Uhr aus Amsterdam ab, teilt ein Sprecher der niederländischen Bahn mit. Alle weiteren internationalen Züge würden planmäßig fahren. Sie würden allerdings nicht am Brüsseler Flughafen Zaventem halten. Auf den niederländischen Bahnhöfen, an denen die internationalen Züge halten, wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 8:26:08 AM
    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier wirbt in Russland für einen vereinten Kampf gegen den Terrorismus. «Es ist in unserem gemeinsamen Interesse, gegen diese gemeinsame Bedrohung anzugehen», erklärt der SPD-Politiker zu Beginn eines Treffens mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow. Auch Lawrow ruft seinerseits Europa zur Einheit auf. «Ich hoffe sehr, dass die Europäer angesichts der Terrorgefahr geopolitische Spiele beiseite lassen und sich vereinen», erklärt er.

    Frank-Walter Steinmeier (l.) und Sergej Lawrow. Foto: Sergei Chirikov, epa/dpa 
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 8:14:30 AM
    Die Polizei ist in der Grenzregion zwischen Belgien, Luxemburg und Rheinland-Pfalz weiter verstärkt im Einsatz. «Die Maßnahmen dauern an», so ein Sprecher des Innenministeriums in Mainz. Gegen Abend würden dazu neue Informationen auch aus Belgien erwartet, dann werde entschieden, ob der Einsatz am morgen weitergehe. Innenminister Roger Lewentz berichtet, dass die rheinland-pfälzischen Sicherheitskräfte in Bereitschaft versetzt worden seien. Der Einsatz an der Grenze sei Teil von bundesweit abgestimmten Maßnahmen.
  • von Desk | 3/23/2016 8:04:29 AM
    • UPDATE
    Der flüchtige Terrorverdächtige vom Brüsseler Flughafen könnte nach belgischen Medienangaben einer der Drahtzieher der Attentate in Paris sein. Bei dem gesuchten Verdächtigen, den eine Überwachungskamera am Brüsseler Flughafen aufnahm, könnte es sich nach Angaben von RTBF um den 24 Jahre alten Dschihadisten Najim Laachraoui handeln, wie die Nachrichtenagentur Belga meldet.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 7:59:07 AM
    Die Lage am Frankfurter Flughafen hat sich auch heute noch nicht wieder ganz normalisiert. Die Lage in Brüssel werde weiter sehr genau beobachtet und bewertet, so Bundespolizei-Sprecher Christian Altenhofen. In den «sensiblen Bereichen des Flughafens» würden besondere verdeckte und auch offene Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Genauere Angaben machte Altenhofen nicht. «Brüssel spielt auf jeden Fall weiter eine Rolle», erklärt er. Die Lufthansa hat auch alle für heute geplanten Flüge von und nach Brüssel gestrichen. Betroffen sind 28 Verbindungen von und nach Brüssel mit 2200 Passagieren, so ein Sprecher. Ob morgen alle geplanten Flüge stattfinden können, werde sich im Laufe des Tages ergeben. 

    Foto: Boris Roessler, dpa 
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 7:55:07 AM
    Die US-Regierung warnt ihre Bürger vor dem Hintergrund der jüngsten Terroranschläge vor Gefahren bei Reisen nach Europa. «Terroristische Gruppen planen weiterhin Anschläge in ganz Europa», heißt es in einer Mitteilung des US-Außenministeriums. Mögliche Ziele seien Sportveranstaltungen, Touristenattraktionen, Restaurant sowie Busse und Bahnen. «Achten Sie auf Ihre unmittelbare Umgebung und vermeiden Sie Menschenansammlungen», heißt es. Die Warnung gilt zunächst bis zum 20. Juni.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 7:48:25 AM
    Die belgische Gesundheitsministerin Maggie De Block gibt die Zahl der Brüsseler Anschlagsopfer am mit «ungefähr 31 Toten» und fast 260 Verletzten an. Zuvor war von 34 Toten und 230 Verletzten die Rede. Die offiziellen Angaben gingen noch auseinander, weil noch nicht alle Opfer identifiziert seien, meldet die Nachrichtenagentur Belga. Die 31 Toten, die De Block im Radio nennt, sind nach Angaben ihrer Mitarbeiter jene Menschen, deren Tod eindeutig festgestellt sei. «Die Zahl kann noch steigen», heißt es weiter.
  • von Desk | 3/23/2016 7:15:20 AM
    Der Flughafen im südfranzösischen Toulouse ist wegen eines verdächtigen Gegenstands geräumt worden. Ein Sprecher des Airports bestätigt die Evakuierung. Eine Sprecherin der Präfektur des Départements Haute-Garonne sagt, Grund sei ein verdächtiger Gegenstand, der nun untersucht werde. Das von ihr verwendete französische Wort kann sowohl für ein Gepäckstück als auch für ein Paket stehen.


  • von Desk via dpa | 3/23/2016 7:03:18 AM
    Im Bahnverkehr von und nach Brüssel sind am frühen Morgen noch Züge ausgefallen. So sei am ein Thalys-Schnellzug nach Paris gestrichen worden, stellt eine dpa-Reporterin am zentralen Bahnhof Gare du Midi fest. Der Hochgeschwindigkeitszug nach Köln verkehrt hingegen. Reisende müssen viel Geduld aufbringen. Wie an anderen Brüsseler Bahnhöfen ist nur ein Eingang geöffnet. Die Polizei ist stark präsent. Grundsätzlich soll der Schienenverkehr heute nach Angaben der belgischen Bahngesellschaft SNCB-NMBS wieder weitgehend normal laufen.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 6:51:34 AM
    Die Anti-Terror-Ermittler haben bis in die Nacht hinein Gebäude in der Gemeinde Schaerbeek durchsucht. Auf Bildern vom Einsatzort sind maskierte und schwer bewaffnete Fahnder zu sehen. Das betroffene Gebiet ist weiträumig abgesperrt. Von der Razzia betroffene Anwohner, die nicht bei Freunden oder Bekannten unterkommen konnten, wurden in eine mit Betten ausgestattete Sporthalle gebracht, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtet. Ein Ende des Polizeieinsatzes sei nicht absehbar, heißt es.

    Foto: Laurent Dubrule, epa/dpa 
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 6:49:04 AM
    Einen Tag nach den Terrorattacken kommen mehr Details ans Licht. Der zur Fahndung ausgeschriebene Terrorverdächtige hatte nach offiziellen Angaben am Flughafen der belgischen Hauptstadt eine Bombe platziert. Diese sei aber nicht explodiert, erklärt Belgiens Innenminister Jan Jambon dem US-Sender CNN. Zwei Terroristen sprengten sich in die Luft. Nach dem dritten Mann werde weiter gefahndet, so Jambon. 

    Aufnahmen der Überwachungskamera im Flughafen zeigen nach Angaben des Bürgermeisters der Gemeinde Zaventem, Francis Vermeiren, wie einer der Verdächtigen seinen Gepäckwagen in der Ankunftshalle plötzlich stehen lässt und wegläuft. Die drei Männer hatten sich demnach kurz nach ihrer gemeinsamen Ankunft am Flughafen getrennt und sich in der Abflughalle verteilt.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 6:20:27 AM
    Nach den Anschlägen hat ein Taxifahrer Ermittler auf die Spur eines Verstecks der mutmaßlichen Attentäter gebracht. Der Mann habe die Verdächtigen mit seinem Wagen von einer Wohnung in der Brüsseler Gemeinde Schaerbeek abgeholt und zum Flughafen gefahren, berichtet der Sender VRT. Dabei sei ihm aufgefallen, dass die Fahrgäste sich nicht mit dem Gepäck helfen lassen wolltenDie Staatsanwaltschaft hatte bereits zuvor von der Durchsuchung der Wohnung in Schaerbeek berichtet. Dort wurden eine Flagge der IS-Terrormiliz, ein Sprengsatz mit Nägeln und chemische Substanzen gefunden.

    Sicherheitskräfte gestern Abend in der Brüsseler Gemeinde Schaerbeek. Foto: Stephanie Lecocq, epa/dpa 
  • von Desk | 3/23/2016 6:12:21 AM
    Die belgische Polizei bittet erneut die Bevölkerung um Hinweise zu den mutmaßlichen Brüsseler Flughafenattentätern. Über Twitter wurden am frühen Morgen Bilder von allen drei Verdächtigen verbreitet. Sie waren kurz vor den Explosionen in der Abflughalle von einer Überwachungskamera aufgenommen worden. Über allen Bildern steht hinter dem Schlagwort «Terrorismus» die Frage «Wer kennt diesen Mann?».
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 6:03:07 AM
    Zu den Terroranschlägen soll es in Kürze ein Sondertreffen der für Innere Sicherheit zuständigen EU-Minister geben. Wie die niederländische EU-Ratspräsidentschaft mitteilt, könnte es bereits an diesem Donnerstag organisiert werden. Belgien habe um ein Treffen gebeten, erklärt der für Sicherheit und Justiz zuständige niederländische Minister Ard van der Steur. Ein ähnliches Sondertreffen hatte es nach den Anschlägen von Paris im vergangenen November gegeben.


  • von Desk | 3/23/2016 6:00:29 AM
    In Brüssel ist der Bahnverkehr wieder angerollt. Reisende müssen mit verstärkten Kontrollen rechnen, teilt die Bahngesellschaft SNCB-NMBS mit. Nur der Bahnhof Brüssel-Schumann mitten im Europaviertel, die Station am Flughafen und einige kleinere Brüsseler Bahnhöfe blieben geschlossen. Größere Einschränkungen gibt es nach wie vor beim öffentlichen Nahverkehr in der EU-Hauptstadt. 

    Der Brüsseler Flughafen bleibt weiterhin geschlossen. Die Ermittler untersuchen weiter den abgesperrten Tatort, teilt die Betreibergesellschaft mit. Deshalb habe man die Schäden in der Abflughalle noch nicht abschätzen können. Heute soll festgestellt werden, wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden könne.
  • von Dirk Wittenberg, dpa via dpa | 3/23/2016 5:54:37 AM
    Der CDU-Europapolitiker Brok fordert eine bessere grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Geheimdienste. «Es muss endlich Schluss sein mit der Geheimniskrämerei der nationalen Geheimdienste und Sicherheitsbehörden in Europa», sagte er den «Ruhr Nachrichten».

    Nur fünf EU-Mitglieder geben ihre vollständigen Geheimdienstinformationen an Europol weiter - Deutschland nicht. Foto:  Lex Van Lieshout, epa/dpa/Archiv
  • von Dirk Wittenberg, dpa | 3/23/2016 5:44:18 AM
    Der Schock der Terroranschläge sitzt tief in Belgien. Die Kommentare in den belgischen Zeitungen schwanken am Tag danach zwischen Fassungslosigkeit und Durchhalteparolen. Ein Überblick in Zitaten: 

    «La Dernière Heure»:

    13. November 2015 - 22. März 2016. 130 Tage sind vergangen. Der gleiche Horror. Der gleiche blinde und mörderische Hass.

    «La Libre Belgique»:

    Man hatte sich letztlich an die gedrückte Stimmung gewöhnt, hoffend, dass die Terroristen auf weitere kriminelle, sinnlose, barbarische und blutige Taten verzichten. Oder hoffend darauf, dass sie neutralisiert werden. (...) Aber nein: Brüssel ist direkt ins Herz getroffen worden. Unschuldige sind tot. Sie wollten in den Urlaub oder kamen zurück, sie waren unterwegs zur Arbeit oder zur Schule. (...) Dieses Blutbad erinnert uns grausam und schmerzhaft daran, dass der Kampf gegen den Terrorismus niemals zu Ende sein wird,

    «L'Avenir»:

    Es ist ein kleiner Satz, aus dem unser Land seine Devise gemacht hat: «Einigkeit macht stark.»
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 4:54:39 AM
    Bundesjustizminister Heiko Maas ruft  nach den Anschlägen von Brüssel zum entschiedenen Widerstand gegen den Terror aufgerufen. «Der Terror hat in Brüssel zugeschlagen, aber er trifft uns alle», so der SPD-Politiker im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. «So brutal diese Anschläge waren, so entschlossen werden wir unsere Freiheit und unsere Demokratie verteidigen. Europa weicht nicht zurück und steht zusammen gegen den Terror.» Maas sichert den belgischen Behörden umfassende Unterstützung bei den Ermittlungen zu.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 10:48:15 PM
    NBA-Legende Dikembe Mutombo hat sich laut einem CNN-Bericht zufällig während der Anschläge am Brüsseler Flughafen aufgehalten. Der frühere Basketballstar ist demnach aber unverletzt geblieben.


  • von Desk | 3/22/2016 10:32:10 PM
    Ein Taxifahrer hat Ermittler auf die Spur eines Verstecks der mutmaßlichen Attentäter gebracht. Der Mann habe die Verdächtigen mit seinem Wagen von einer Wohnung in der Brüsseler Gemeinde Schaerbeek abgeholt und zum Flughafen gefahren, berichtet der Sender VRT. Dabei sei ihm aufgefallen, dass die Fahrgäste sich nicht mit dem Gepäck helfen lassen wollten. 

     Durchsuchung einer Wohnung in Schaerbeek. Foto: Laurent Dubrule, epa/dpa
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 10:25:00 PM
    Die BBC-Reporterin Anna Holligan berichtet unter Berufung auf Nachbarn von zwei Festnahmen in Schaerbeek. Offiziell bekannt ist bislang nur, dass in der Gemeinde Durchsuchungen stattgefunden haben. 


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 10:17:07 PM
    In Rom leuchtet der berühmte Trevi-Brunnen ebenfalls in den belgischen Nationalfarben.

     Foto: Giancarlo Gambalonga
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 10:14:12 PM
    Bundesinnenminister Thomas de Maizière geht davon aus, dass das Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen England am Samstag in Berlin wie geplant stattfinden kann. «Wir haben keine Hinweise auf eine Sicherheitsgefährdung, und wir wollen - wenn es irgendwie geht - unser freiheitliches Leben nicht durch den Terror beeinflussen lassen», sagt de Maizière dem «RTL Nachtjournal». «Wir haben schon einmal anders entschieden. Aber es gibt jetzt keine Hinweise darauf, dass das Spiel nicht stattfinden könnte.»

  • von Desk via dpa | 3/22/2016 10:07:13 PM
    Die Zeitung «La Libre» hat eine Röntgen-Aufnahme eines angeblichen Opfers des Flughafen-Anschlags veröffentlicht. Zu sehen ist ein Nagel in der Brust der verletzten Person. Ein Verantwortlicher eines Krankenhauses in Löwen hatte dem Sender VTM berichtet, dass bei den Explosionen auf dem Flughafen von Brüssel Nagelbomben verwendet worden seien.


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:57:59 PM
    Längst schränkt der Terror die Freiheit ein. Nach jedem Anschlag wird der Ruf nach Gesetzen laut, die individuelle Freiheiten auf dem Kontinent beschneiden. Das betreiben genau die gleichen politischen Eliten, die diese Freiheit nach derartigen Bluttaten immer wieder lautstark beschwören und sie doch durch schwere Fehler selbst in Gefahr bringen. (...) Innenpolitisch ist versagt worden, als man die Entstehung von Parallelgesellschaften wie in Molenbeek überall in Europa geduldet hat. In diesem Umfeld bewegen sich islamistische Terroristen wie die Fische im Wasser und finden in wohlgesinntem Umfeld Schutz.

    Die «Nordwest-Zeitung» (Oldenburg) zu den Anschlägen in Brüssel.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:41:38 PM
    Teile der Brüsseler Innenstadt sind offenbar verwaist, wie der BBC-Korrespondent Jon Kay zeigt:
       

  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:26:29 PM
    Derweil in Brüssel:


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:22:00 PM
    Vor der belgischen Botschaft in Paris haben Menschen Blumen abgelegt. 

     Foto: Ian Langsdon, epa/dpa
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:15:25 PM
    Unter den Verletzen der Terroranschläge sind mehrere US-Amerikaner. Das Verteidigungsministerium bestätigt in Washington, dass ein US-Soldat sowie mehrere Mitglieder seiner Familie bei dem Anschlag am Flughafen von Brüssel verletzt worden sind. Die mormonische Kirche erklärt, dass drei ihrer Missionare in Brüssel schwer verletzt wurden. Ein viertes Mitglied der Kirche sei ebenfalls ins Krankenhaus gebracht und dort mit leichteren Blessuren behandelt worden. 

    US-Präsident Barack Obama ordnete aus Trauer und Anteilnahme mit den Opfern und Hinterbliebenen von Brüssel Trauerbeflaggung an allen Regierungsgebäuden der USA sowie auf Militärbasen, Schiffen und Botschaften im Ausland an. 
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:09:00 PM
    Die belgische Polizei bittet nach den Anschlägen um Hinweise aus der Bevölkerung. «Amateurbilder (...), auf denen die Urheber sichtbar sind, und die helfen könnten, die Ermittlungen voranzubringen», sollten an die E-Mail-Adresse avisderecherche@police.belgium.eu geschickt werden, teilt die Polizei mit. Die Beamten bitten aber darum, die Adresse nicht mit unnützen Informationen zu überlasten. Wer Informationen zu einem zuvor zur Fahndung ausgeschriebenen Mann hat, kann die Adresse ebenfalls nutzen oder unter +32 800 30 300 anrufen.


  • von Desk | 3/22/2016 9:07:24 PM
    • UPDATE
    Am Flughafen der US-Stadt Denver im Bundesstaat Colorado haben sich verdächtige Gegenstände offenbar als harmlos herausgestellt. Zuvor war der Airport zum Teil evakuiert worden. 


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:00:12 PM
    CDU-Bundesvize Thomas Strobl fordert ein funktionsfähiges europäisches Anti-Terrorzentrum gefordert. Darüber werde bereits seit Jahren verhandelt, aber derzeit gelinge nicht einmal der europaweite Datenaustausch in ausreichendem Maße, sagt Strobl in Stuttgart. «Das ist angesichts der Terrorlage, die wir in Europa haben, so nicht mehr länger hinnehmbar. Wir brauchen auf die terroristische Herausforderung auch eine europäische Antwort.»

     Foto: Christoph Schmidt, dpa
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 8:55:41 PM
    Der Brüsseler Nahverkehr soll nach dem Anschlag auf einen U-Bahnzug mit 20 Toten besser geschützt werden. Die Nahverkehrsgesellschaft Stib teilt am Abend mit, man arbeite an einem «ultragesicherten Netz». Genauere Details sollten am Mittwochmorgen mitgeteilt werden. Der Brüsseler Nahverkehr kam nach den Attentaten nur langsam wieder in Gang. Der Metroverkehr blieb zunächst unterbrochen. 


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 8:52:07 PM
    Der Brüsseler Flughafen bleibt auch am Mittwoch geschlossen. Ob er am Donnerstag geöffnet wird, wollen die Verantwortlichen morgen entscheiden. 


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 8:50:00 PM
    Tschechien setzt wegen der Terrorgefahr nach den Brüsseler Anschlägen Soldaten im Inneren ein. Das beschloss das Kabinett in Prag am Abend in einer Sondersitzung. Bis zu 550 aktive Armeeangehörige werden für einen Zeitraum von zwei Monaten im Einsatz sein, wie Ministerpräsident Bohuslav Sobotka bekanntgab. Damit würden die Streifen und andere Sicherheitsmaßnahmen der Polizeikräfte gestärkt. Die Regierung verhängte zudem die erste und niedrigste von vier Terrorwarnstufen. Die Polizeipräsenz an Flughäfen, den Atomkraftwerken Temelin und Dukovany sowie in der Prager U-Bahn wurde erhöht.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 8:43:38 PM
    Ein umfassender Datenaustausch, wie ihn Innenminister Thomas de Maizière fordert, wird nach Ansicht des Terrorismusexperten Peter Neumann bisher durch politische und kulturelle Bedenken sowie bürokratische Hindernisse verhindert. «Es gibt bis heute nicht eine Datei, die allen europäischen Staaten zugänglich ist, in der alle Auslandskämpfer und alle Terrorverdächtigen abgespeichert sind», sagt Neumann in der ARD. Es sei ein großes Versäumnis, dass sich die Menschen im europäischen Schengen-System frei bewegen könnten, «aber gleichzeitig Sicherheitsbehörden immer noch nicht nahtlos zusammenarbeiten».


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 8:39:57 PM
    Die Wall Street hat den Terroranschlägen in der belgischen Hauptstadt weitgehend getrotzt. Der Dow Jones Industrial hatte sich nach anfänglich leichten Verlusten ins Plus vorgearbeitet und sogar bei 17.648,94 Punkten ein Jahreshoch erreicht, bevor er wieder leicht ins Minus abbröckelte. 
  • von Desk | 3/22/2016 8:20:00 PM
    Zahlreiche Menschen gedenken am Abend vor der Brüsseler Börse der Opfer. Einige haben ein Transparent mit der Aufschrift «Je suis Bruxelles» (Ich bin Brüssel) aufgespannt. Der Slogan ist eine Reminiszenz an die Solidaritätsbekundung «Je suis Charlie» nach dem Anschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» in Paris. 

     Foto: Christophe Petit Tesson, epa/dpa
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