Terroranschlag in Brüssel

Die Terrorwarnstufe in Belgien ist auf höchstem Level. Nach Explosionen am Brüsseler Flughafen am Morgen mit mehreren Toten gab es auch eine Detonation in der Metro. Wie sich die Lage in der belgischen Hauptstadt entwickelt, lesen Sie hier im Liveblog.

  • von Desk via dpa | 3/22/2016 8:09:02 PM
    Das One World Trade Center, Nachfolger der am 11. September 2001 zerstörten Zwillingstürme, soll in der kommenden Nacht ebenfalls in den belgischen Nationalfarben erstrahlen, meldet NBC unter Berufung auf New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo.


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 8:00:39 PM
    Die Brüsseler Regionalregierung ruft die Bevölkerung zu einer Schweigeminute am Mittwochmittag auf. Das teilt laut der belgischen Nachrichtenagentur Belga Ministerpräsident Rudi Vervoort mit. 
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 7:57:00 PM
    Frankreichs Rock- und Schlagersänger Johnny Hallyday trauert an diesem Tag mit Belgien. Der Musiker wurde als Sohn eines belgischen Schauspielers und Tänzers in Paris geboren.


  • von Desk | 3/22/2016 7:47:28 PM
    US-Präsident Barack Obama hält sich auch während seiner Kuba-Reise über die Anschläge in Brüssel auf dem Laufenden.


  • von Desk | 3/22/2016 7:35:59 PM
    Die deutsche Polizei hat auf der Autobahn München-Salzburg drei Kosovaren festgenommen, die Verbindungen zu einem Terrornetzwerk haben könnten. Ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts bestätigt entsprechende Informationen des ARD-Magazins «Report München» und des BR-Hörfunks. Demnach kamen die Verdächtigen aus Brüssel und waren mit einem in Belgien zugelassenen Wagen unterwegs. Hinweise auf einen Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Brüssel gebe es bisher nicht, betonte der Sprecher. Ermittelt werde aber wegen «Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat».

    Der Festnahme war laut Bayerischem Rundfunk ein Tipp vorausgegangen, den ein Unbekannter der bayerischen Polizei auf einem Kontaktformular im Internetauftritt gegeben hatte. Dabei war von einem geplanten Terrorangriff die Rede; es wurden die Personalien von zwei Kosovo-Albanern genannt, die mit einem silberfarbenen Mercedes unterwegs seien.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 7:32:46 PM
    EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und der belgischen Premier Charles Michel haben sich am Abend zum Gedenken vor der Brüsseler Börse eingefunden. 


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 7:24:01 PM
    Eben noch Paris. Jetzt Brüssel. Scheinbar unaufhaltsam zieht der feige und hinterhältige Terror des IS seine blutige Spur durch Europa. Und dort, wo die verblendeten Mörder zuschlagen, hinterlassen sie Tod, Trauer, Tränen und zunehmend ein Gefühl der Hilflosigkeit. Drastischer hätte der IS uns gar nicht vor Augen führen können, wie schutzlos wir seinen selbstmörderischen Attacken ausgesetzt sind. Aber glaube ja niemand, die Gewalt richte sich nur gegen Frankreich und Belgien. 

    Die «Neue Presse» (Hannover) zu den Anschläge in Brüssel.
  • von Desk | 3/22/2016 7:17:47 PM
    Die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge sollen am morgigen Mittwoch ihre nach den Brüsseler Anschlägen unterbrochenen Fahrten wieder aufnehmen. Der Verkehr werde im gesamten Thalys-Netz mit Ausnahme weniger Züge sichergestellt, teilt das Unternehmen mit. Die Züge fahren unter anderem von Nordrhein-Westfalen über Brüssel nach Paris. 

    Nach den Anschlägen in Brüssel hatte das Unternehmen den Verkehr vollständig unterbrochen, nur am Abend sollten zwei Züge zwischen Paris und Brüssel fahren. Die Eurostar-Züge zwischen London und Brüssel sollen morgen ebenfalls zum normalen Verkehr zurückkehren, wie das Unternehmen ankündigt.


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 7:14:44 PM
    Als Konsequenz aus den Terroranschlägen bekräftigt Bundesinnenminister Thomas de Maizière seine Forderung nach einem besseren Austausch sicherheitsrelevanter Daten in Europa. «Das Wichtigste zur Vorbeugung sind Informationen. Wir müssen die Informationen austauschen, die da sind», sagt der Politiker in einem ZDF-«Spezial». Es gebe in Europa immer noch «getrennte Datentöpfe der Ausländerbehörden, der Visa-Behörden, der Polizeibehörden, der Nachrichtendienste». Diese müssten besser miteinander verknüpft werden. «Es kann nicht sein, dass Datensilos Vorbeugung verhindern.»

    De Maizière berichtet, dass nach den Anschlägen die entsprechenden Alarmpläne in Deutschland ausgelöst und die Sicherheitsmaßnahmen hochgefahren worden seien. «Die Gefährder, die wir in Deutschland ja kennen, die werden genau beobachtet. Es gibt eine Verbleibskontrolle. Wir versuchen, alle denkbaren Informationen zusammenzufügen über Deutschland-Bezüge, die es bisher nicht gibt.»
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 7:02:00 PM
    Zwar funktioniert das Mobilfunknetz wieder, dennoch fordert das belgische Institut für Telekommunikation dazu auf, weiterhin per SMS zu kommunizieren.


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 6:49:07 PM
    Ein Zeichen der Solidarität setzen an diesem Abend auch die Pariser.


  • von Desk | 3/22/2016 6:46:00 PM
    • UPDATE
    Auch in der deutschen Hauptstadt wird der Opfer von Brüssel gedacht - das Brandenburger Tor in den belgischen Nationalfarben. «Unsere Gedanken sind in erster Linie bei den Todesopfern, den vielen Verletzten und ihren Familien. Berlin ist in Gedanken bei seiner Partnerstadt Brüssel, mit der wir uns in europäischer Solidarität eng verbunden fühlen», sagt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller.

     Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 6:38:27 PM
    Ein Verantwortlicher eines Krankenhauses in Löwen hat dem Sender VTM berichtet, dass bei den Explosionen auf dem Flughafen von Brüssel Nagelbomben verwendet worden seien. 
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 6:25:07 PM
    Der öffentliche Nahverkehr kommt in Brüssel nur langsam wieder in Gang. Die Tramlinien 92 und 93 sollten wieder fahren, ebenso Nachtbusse, teilt das nationale Krisenzentrum über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Metro werde den Betrieb heute voraussichtlich nicht mehr aufnehmen. Ursprünglich sollten zwei Linien wieder fahren. Züge rollten in Brüssel vom Nachmittag an wieder, die Bahnhöfe Schuman und Luxembourg im EU-Viertel wurden aber vorerst nicht angefahren, ebensowenig der Flughafenbahnhof. 


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 6:22:00 PM
    Das höchste Gebäude der Welt - das Burj Khalifa in Dubai erstrahlt in den belgischen Nationalfarben.


  • von Desk | 3/22/2016 6:21:21 PM
    Der belgische König Philippe verurteilt die blutigen Anschläge in Brüssel als «feige und widerlich». In einer kurzen Ansprache an die Nation ruft er dazu auf, auf die terroristische Bedrohung «mit Entschlossenheit, Ruhe und Würde» zu antworten. «Behalten wir Vertrauen in uns selbst», sagt der Monarch. «Dieses Vertrauen ist unsere Kraft.» In Belgien ist es ausgesprochen selten, dass sich der König nach aktuellen Ereignissen direkt an die Bevölkerung wendet. 

     Foto: Belga/dpa
  • von Desk | 3/22/2016 6:18:37 PM
    • UPDATE
    Bei Hausdurchsuchungen in Brüssel haben Fahnder eine Flagge der IS-Terrormiliz, einen Sprengsatz und chemische Substanzen gefunden. Das teilt die Staatsanwaltschaft soeben mit. Die Durchsuchungen hätten in der nordöstlichen Stadtgemeinde Schaerbeek stattgefunden. 

    Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass zwei von drei Verdächtigen auf einem Foto vom Flughafen Zaventem als Selbstmordattentäter gestorben sind. Der dritte Mann ist zur Fahndung ausgeschrieben. Die Behörde warnte, parallele Recherchen von Journalisten könnten die laufenden Ermittlungen behindern. Sie hatte Medien bereits zuvor um Zurückhaltung gebeten. 
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 6:05:35 PM
    Die Ermittler sehen bislang keine eindeutige Verbindung zwischen den Terroranschlägen in Brüssel und denen am 13. November in Paris. «Für den Augenblick ist es nicht möglich, eine formale Verbindung zu den Anschlägen von Paris herzustellen», sagt Staatsanwalt Frédéric Van Leeuw bei einer Pressekonferenz. Auch die Bekennernachricht der IS-Terrormiliz habe noch nicht eindeutig verifiziert werden können.
  • von Desk | 3/22/2016 6:01:00 PM
    Die heutigen Terroranschläge in Brüssel in der grafischen Darstellung:

     Grafik: Brühl, dpa-Infografik
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 5:53:26 PM
    Der belgische Premier Charles Michel ruft die Belgier auf, nach den blutigen Terroranschlägen geeint zu bleiben. «Die Freiheit (...) ist in ihrem Herz getroffen worden», sagt Michel in Brüssel. Die Behörden würden alles unternehmen, um die Freiheit zu verteidigen. 

     Foto: Stephanie Lecocq, epa/dpa/Archiv
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 5:50:23 PM
    Zurzeit finden in Belgien Durchsuchungen an mehreren Orten statt. Das sagt Staatsanwalt Frédéric Van Leeuw bei einer Pressekonferenz. Die Ermittler gingen von zwei toten Selbstmordattentätern am Brüsseler Flughafen aus. Einen dritten Mann hatte die Polizei zuvor zur Fahndung ausgeschrieben. 
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 5:45:00 PM
    Großbritannien verschärft die Kontrollen an den Landesgrenzen. Es seien mehr Grenzpolizisten im Einsatz und mehr Autos würden durchsucht, sagt Innenministerin Theresa May. Zuvor hatte bereits Scotland Yard mitgeteilt, dass insbesondere an Verkehrsknotenpunkten die Polizeipräsenz verstärkt werde. 
    Die Terrorwarnstufe bleibt in Großbritannien aber unverändert auf der zweithöchsten Stufe «ernsthaft», was bedeutet, dass ein Anschlag «sehr wahrscheinlich» ist. Diese Warnstufe gilt seit August 2014. Londons Bürgermeister Boris Johnson sagt, es gebe keine Hinweise auf eine unmittelbare Bedrohung.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 5:36:22 PM
    Die IS-Terrormiliz bekennt sich in einer Interneterklärung zu den Anschlägen von Brüssel. In der Stellungnahme heißt es, mehrere «Soldaten des Kalifats» hätten mit Sprengstoffgürteln und Sprengkörpern den «Kreuzfahrerstaat Belgien» angegriffen. Dieser höre nicht auf, den Islam zu bekämpfen. Zugleich droht der IS: «Wir versprechen den Kreuzfahrerstaaten, die sich gegen den Islamischen Staat verbündet haben, schwarze Tage, als Antwort auf ihre Aggression (...)». Zuvor hatte bereits die dem IS nahestehende Nachrichtenagentur Amaq gemeldet, der IS bekenne sich zu der Terrorserie von Brüssel.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 5:28:53 PM
    Nach den Terroranschlägen haben sich viele Menschen in Brüssel auf den Weg zur Börse gemacht, einem der zentralen Plätze der Stadt. Kreide wird herumgereicht, um eine Botschaft auf dem Boulevard hinterlassen zu können. Andere stellen als Zeichen ihrer Trauer Kerzen und kleine Belgien-Fähnchen auf, legen Blumen nieder - oder fassen sich spontan an den Händen für eine Menschenkette. Auf den Stufen vor dem imposanten Gebäude haben sich am Abend viele junge Brüsseler niedergelassen.

     Foto: Federico Gambarini, dpa
  • von Desk | 3/22/2016 5:24:27 PM
    Die belgische Polizei hat auf Twitter ein Fahndungsfoto eines Terrorverdächtigen veröffentlicht. Das Bild zeigt einen Mann in weißer Jacke mit einem Flughafengepäckwagen und einer schwarzen Tasche. Die Person werde im Zusammenhang mit den Anschlägen gesucht, schreibt die Polizei. Zeugen können sich unter der Nummer +32 800 30 300 oder unter der E-Mail-Adresse avisderecherche@police.belgium.eu melden. 
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 5:22:59 PM
    Islamistischer Terror in Westeuropa: 

     Grafik: Bökelmann/Dengl, dpa-Infografik
  • von Desk | 3/22/2016 5:19:59 PM
    • UPDATE
    Und was wir bisher nicht wissen: 

    ▪  Hängen die Bluttaten mit der Festnahme eines der mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge von Paris, Salah Abdeslam, am Freitag in Brüssel zusammen? Haben Extremisten die offensichtlich genau geplanten Attentate danach vielleicht vorgezogen? Bislang sehen die Ermittler keine eindeutigen Verbindungen.

     War der Anschlag in der Metro-Station Maelbeek ebenfalls ein Selbstmord-Attentat? Oder detonierte eine ferngezündete Bombe, möglicherweise auch mit Zeitzünder? Die Fahndung läuft auf vollen Touren. In Brüssel gibt es mehrere Razzien.

    ▪  Ob tatsächlich die Terrorzelle um Abdeslam dahintersteckt, ist noch nicht bekannt. Zwei Komplizen, Najim Laachraoui (24) und Mohamed Abrini (31), werden namentlich gesucht.

  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 5:17:14 PM
    • UPDATE
    Nochmals ein Überblick, was wir bisher wissen: 

    ▪ Kurz nach 08.00 Uhr ereignen sich in der Abflughalle des Flughafens Brüssel-Zaventem zwei Explosionen. Vermutet wird, dass sich mindestens ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt hat. Vorläufige Bilanz: mindestens 14 Tote, etwa 100 Verletzte.

    ▪ Um 09.11 Uhr gibt es in der Metro-Station Maelbeek im EU-Viertel einen weiteren Anschlag. Vorläufige Bilanz: mindestens 20 Tote, etwa 130 Verletzte.

    ▪ Unter den Verletzten ist auch mindestens eine Deutsche. Die Frau erleidet eine leichte Rauchvergiftung. Hinweise auf deutsche Todesopfer gibt es zunächst keine.

    ▪  Das belgische Krisenzentrum appelliert an alle: «Bleiben Sie, wo Sie sind.» Erst um 16.30 gibt es Entwarnung. Parallel dazu fahren die ersten Züge wieder.

    ▪ Wenige Stunden nach den Bluttaten bekennt sich die IS-Terrormiliz zu den Anschlägen. Mehrere «Soldaten des Kalifats» hätten mit Sprengstoffgürteln und Sprengkörpern den «Kreuzfahrerstaat Belgien» angegriffen, heißt es in einer Stellungnahme im Internet.  

    ▪ Die Ermittler gehen von zwei toten Selbstmordattentätern am Brüsseler Flughafen aus. Einen dritten Mann schreibt die Polizei zur Fahndung aus und veröffentlicht auf Twitter ein Foto von ihm. 

     Im Gebäude des Brüsseler Flughafens wird nach einem Bericht des belgischen Senders RTBF eine dritte Bombe gefunden und entschärft.  
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 5:03:16 PM
    Brüsseler Hotels lassen Betroffene der Anschläge am Dienstag kostenlos übernachten. Das Angebot gelte auch für Angehörige, erklärte der Hotelverband der belgischen Hauptstadt, Brussels Hotels Association (BHA) laut Medienberichten. Unter +32 2 648 50 02 können Interessierte sich nach freien Zimmern erkundigen. 


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 4:47:22 PM
    Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sieht im Terror von Brüssel ein Muster für mögliche Attacken auch in Deutschland. «Die brutalen Anschläge in Brüssel belegen, wie ernst die terroristische Bedrohung in Europa derzeit ist», sagt Maaßen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die Terroristen hätten koordiniert an mehreren Orten zugeschlagen. «Sie verfolgen das Ziel, die Knotenpunkte der westlichen Demokratien zu treffen und Angst und Schrecken zu verbreiten», mahnt er. «Auf dieses Szenario müssen wir uns als Sicherheitsbehörden auch in Deutschland einstellen.»

     Foto: Stephanie Pilick, dpa/Archiv
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 4:40:13 PM
    Im Gebäude des Brüsseler Flughafens ist nach einem Medienbericht des Senders RTBF eine dritte Bombe gefunden und entschärft worden. Zuvor waren in dem Gebäude zwei Sprengsätze detoniert, mindestens 14 Menschen wurden getötet.
  • von Desk | 3/22/2016 4:39:00 PM
    Kanzlerin Angela Merkel hat Europa nach den islamistischen Terroranschlägen zu einer geschlossenen Reaktion aufgerufen. «Die Täter sind Feinde aller Werte, für die Europa heute steht und zu denen wir uns gemeinsam als Mitglieder der Europäischen Union bekennen», sagt Merkel. Es gehe um die Werte der Freiheit, der Demokratie und des friedlichen Zusammenlebens als selbstbewusste Bürger. Merkel betont: «Unsere Kraft liegt in unserer Einigkeit. Und so werden sich unsere freien Gesellschaften als stärker erweisen als der Terrorismus.» Die Mörder von Brüssel seien «Terroristen ohne Rücksicht auf die Gebote der Menschlichkeit»
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 4:34:22 PM
    Das Entsetzen ist ebenso grenzenlos wie die Entschlossenheit, den Terrorismus zu besiegen.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Anschläge in Brüssel.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 4:33:33 PM
    Kanzlerin Angela Merkel sagt Belgien volle Solidarität und Unterstützung bei der Suche nach den islamistischen Attentätern von Brüssel zu. Deutschland werde in jeder Weise mit der belgischen Regierung und den dortigen Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten, «um die Schuldigen für die heutigen Verbrechen zu finden, festzusetzen und zu bestrafen», sagt Merkel als Reaktion auf die islamistischen Terrorattacken von Brüssel.  In Deutschland arbeiteten alle staatlichen Ebenen daran, «dass trotz der nicht zu leugnenden Bedrohung das menschenmögliche für die Sicherheit in unserem Land getan wird».

    Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • von Desk | 3/22/2016 4:29:26 PM
    Derweil kommt in Brüssel der öffentliche Nahverkehr langsam wieder in Gang. Die Metrolinien 2 und 6, die im Ring um die Innenstadt führen, sollten sobald wie möglich wieder bedient werden, schreibt das nationale Krisenzentrum auf seiner Webseite. Der Brüsseler Flughafen, einer der Anschlagsorte, bleibe hingegen für den Rest des Tages für den Luftverkehr geschlossen. An die Bürger gerichtet hieß es auf der Website: «Jeder ist gebeten, weiterhin wachsam zu bleiben.»

    Die Brüsseler Verkehrsbetriebe Stib kündigen an, dass die Tramlinie 93 am Nachmittag wieder in Betrieb genommen werden sollte. Sie durchquert die Stadt von Nordwesten nach Südosten. Zudem sollten mehrere Nacht-Buslinien, die von einem Bahnhof (Gare Centrale) östlich der Innenstadt abgehen, bedient werden. Züge rollten in Brüssel ab dem Nachmittag wieder, die Bahnhöfe Schuman und Luxembourg im EU-Viertel wurden aber vorerst nicht angefahren, ebenso der Flughafenbahnhof. 
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 4:26:49 PM
    Der Flugbetrieb am Brüsseler Airport wird mindestens bis morgen Mittag ruhen, teilt das Krisenzentrum mit.


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 4:21:33 PM
    Vollständige Zugangskontrollen an den deutschen Flughäfen sind nach Einschätzung des Verbandes ADV nicht umsetzbar. Jährlich werden derzeit rund 70 Millionen Passagiere an den deutschen Flughäfen erst unmittelbar vor Betreten des Sicherheitsbereichs kontrolliert. Die Eingangshallen und Check-in-Bereiche, in denen es in Brüssel die Bombenexplosionen gegeben hatte, sind hingegen auch in Deutschland für jedermann frei zugänglich.

    Eine vollständige Kontrolle aller Personen, die in diesen öffentlichen Bereich wollten, sei nicht leistbar, heißt es beim Verband in Berlin. Von einer Verlagerung der Kontrollen vor die Terminals sei kein Sicherheitsgewinn zu erwarten, da das Gefahrenpotenzial damit nur verlagert würde, heißt es in einem Grundsatzpapier des Verbandes.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 4:19:07 PM
    Brüssel ist nur ein Beispiel für viele Metropolen, in denen hilflos zugeschaut wird, wie sich in Problemvierteln gefährliche Islamistenhochburgen entwickeln. Die Abstände zwischen den Terrorattacken in den europäischen Großstädten werden kürzer. Das ist die bittere Erkenntnis aus den Anschlägen in Belgien. Wer zunehmende Terrorwarnungen oder Sicherheitsvorkehrungen belächelt - wie zuletzt in Istanbul geschehen - der verkennt die Situation.

    «Heilbronner Stimme» zu Terror in Belgien.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 4:18:06 PM
    Trotz der tödlichen Terroranschläge setzen die Brüsseler Schulen ihren Unterricht am Mittwoch fort. Kindertagesstätten sollen hingegen geschlossen sein. Man habe keine Hinweise, dass Schulen zum Ziel von Anschlägen werden könnten, erklärt die flämische Bildungsministerin Hilde Crevits. Auch die Aufsicht des frankophonen Schulwesens teilt mit, alle Schulen und höheren Bildungseinrichtungen blieben geöffnet. Die EU-Kommission erklärt unterdessen, ihre Kindertagesstätten blieben am Mittwoch ersatzlos geschlossen. 
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 4:17:09 PM
    UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilt die Terroranschläge von Brüssel scharf. «Er drückt den Opfern und ihren Familien sein tiefes Beileid aus und spricht den Bürgern und der Regierung Belgiens seine Solidarität aus», teilt Bans Sprecher Farhan Haq in New York mit. 

     Foto: Michael Kappeler, dpa/Archiv
  • von Desk | 3/22/2016 4:14:26 PM
    Die Terroranschläge in Brüssel haben den Kurs des Euro zeitweise deutlich geschwächt. Im Handelsverlauf glich die Gemeinschaftswährung zwar einen großen Teil der Verluste wieder aus, lag aber zuletzt mit 1,1227 US-Dollar weiterhin leicht unter dem Wert vom frühen Handel. Zwischenzeitlich war der Euro bis auf 1,1189 Dollar gefallen.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 4:01:18 PM
    Das belgische Königshaus kündigt für 19.00 Uhr eine Fernsehansprache an. 


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 3:40:19 PM
    Die Zahl der Verletzt steigt nach offiziellen Schätzungen auf etwa 230 Menschen - mehr als bisher bekannt. Das nationale Krisenzentrum veröffentlichte die Zahlen. Etwa 100 Menschen wurden demnach am Flughafen Zaventem verletzt, weitere 130 bei der Explosion in der Metrostation Maelbeek. Am Flughafen seien etwa zehn Menschen ums Leben gekommen, an der Metrostation ungefähr zwanzig. Die genaue Zahl der Opfer stehe aber noch nicht fest.
  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 3:29:10 PM
    Die IS-Terrormiliz bekennt sich zu den Anschlägen in Brüssel. Das meldet die Terror-Beobachtungs-Plattform Site:


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 3:15:55 PM
    Bei den Terrorattacken ist mindestens eine deutsche Staatsangehörige leicht verletzt worden. Die Frau habe eine leichte Rauchvergiftung erlitten, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur. Bis zum Nachmittag (15.45 Uhr) gab es demnach weiterhin keine Informationen über andere deutsche Opfer. Bundesinnenminister Thomas de Maizière sagt, es gebe keine Informationen, dass Deutsche unter den Opfern sein könnten. Er bezeichnet dies aber als Zwischenbewertung.
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