Terroranschlag in Brüssel

Die Terrorwarnstufe in Belgien ist auf höchstem Level. Nach Explosionen am Brüsseler Flughafen am Morgen mit mehreren Toten gab es auch eine Detonation in der Metro. Wie sich die Lage in der belgischen Hauptstadt entwickelt, lesen Sie hier im Liveblog.

  • von Desk via dpa | 3/23/2016 12:27:05 PM
    Der Staatsanwalt erläutert, Ermittler hätten einen Computer mit dem Testament des mutmaßlichen Flughafen-Attentäters Ibrahim El Bakraoui sichergestellt. Der Rechner sei in einem Müllbehälter in der Brüsseler Gemeinde Schaerbeek gefunden worden. In Schaerbeek hatte es am Dienstagabend Razzien  gegeben.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 12:24:23 PM
    Van Leeuw sagt weiter, der Mann auf der linken Seite des Fahndungsfotos vom Flughafen sei bisher nicht identifiziert. Ein dritter Mann, der eine weiße Jacke trug, sei flüchtig. 
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 12:22:26 PM
    Bei dem Attentäter in der Brüsseler Metro handelt es sich um Khalid El Bakraoui. Er ist der Bruder des Selbstmordattentäters vom Flughafen, Ibrahim El Bakraoui, sagt Staatsanwalt Frédéric Van Leeuw.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 12:16:43 PM
    Einer der Selbstmordattentäter der Brüsseler Anschläge ist als Ibrahim El Bakraoui identifiziert worden. Er sei der Mann in der Mitte des Fahndungsfotos vom Flughafen, sagt Staatsanwalt Frédéric Van Leeuw am in Brüssel.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 11:42:17 AM
    Mehr als Tausend Flugpassagiere die Nacht in Behelfsunterkünften verbracht. Etwa 1500 Transitpassagiere seien unter anderem in einer Sporthalle in dem Ort Haasrode sowie einer Turnhalle in Zaventem nahe des Flughafens untergekommen, berichtet die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf Provinzgouverneur Lodewijk De Witte. Wie bereits berichtet, soll der Brüsseler Airport auch am morgigen Donnerstag für Passagierflüge geschlossen bleiben. Die Zahl aller gestrandeten Passagiere dürfte demnach noch höher liegen. Hotels in der belgischen Hauptstadt boten Betroffenen der Terroranschläge kostenlose Zimmer an.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 11:40:55 AM
    Eindrücke von der Schweigeminute:

    Foto: Olivier Hoslet, epa/dpa 
    Foto: Olivier Hoslet, epa/dpa 
    Foto: Federico Gambarini, dpa 
     
     

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  • von Desk via dpa | 3/23/2016 11:37:06 AM
    Viel Geduld muss man in diesen Tagen in Brüssel mitbringen:


  • von Desk via dpa | 3/23/2016 11:32:56 AM
    Ermittler haben nach Angaben von Frankreichs Premierminister Manuel Valls mehr als 30 Personen identifiziert, die mit den Pariser Terroranschlägen vom November im Zusammenhang stehen sollen. «Elf sind verstorben, zwölf sind hinter Schloss und Riegel, andere werden gesucht», so Valls im Interview mit dem Radiosender Europe 1. Im Hinblick auf mögliche Zusammenhänge mit den Brüsseler Anschlägen blieb er vorsichtig: «Sind einige von ihnen bei den Attentaten von Brüssel? Wir werden es sehen», so Valls.
  • von Desk | 3/23/2016 11:31:53 AM
    Der Terrorverdächtige Najim Laachraoui ist offensichtlich doch nicht gefasst. Die belgische Zeitung «La Dernière Heure» berichtet, im Gegensatz zu früheren Informationen des Blattes sei Laachraoui doch nicht festgenommen worden. Zuvor hatten mehrere andere Medien bezweifelt, dass ein im Brüssler Stadtteil Anderlecht festgenommener Mann der mutmaßliche Dschihadist Laachraoui sei. 

    Der 24-Jährige wird mit den Attentaten von Paris im November 2015 in Verbindung gebracht und könnte auch an den Brüssler Anschlägen beteiligt gewesen sein. Die belgische Polizei hatte ihn am Montag - einen Tag vor den tödlichen Attentaten auf den Flughafen und die U-Bahn in Brüssel - öffentlich zur Fahndung ausgeschrieben.


  • von Desk | 3/23/2016 11:21:10 AM
    Das für kommenden Dienstag geplante Fußball-Länderspiel zwischen Belgien und Portugal ist abgesagt worden. Die Stadt Brüssel habe aus Sicherheitsgründen und als Vorsichtsmaßnahme darum gebeten, teilt der belgische Verband auf Twitter mit. 


  • von Desk via dpa | 3/23/2016 11:14:46 AM
    Der Flughafen in Brüssel bleibt auch morgen geschlossen:


  • von Desk via dpa | 3/23/2016 11:12:00 AM
    In Belgien herrscht weiterhin die höchste Alarmstufe: 
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 11:06:51 AM
    Kondolenzschreiben aus dem britischen Königshaus: 

  • von Desk via dpa | 3/23/2016 10:57:44 AM
    Großer Andrang auf dem Platz vor der Börse: 


  • von Desk | 3/23/2016 10:56:40 AM
    Die Toten und Verletzten der Anschläge kommen aus etwa vierzig Ländern. Das meldet die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den belgischen Außenminister Didier Reynders.

    Grafik: A. Brühl 


  • von Desk via dpa | 3/23/2016 10:48:37 AM
    Erneut meldet sich Papst Franziskus zu den Brüsseler Terrorattacken zu Wort und ruft die Weltgemeinschaft dazu auf, die Anschläge auf das Schärfste zu verurteilen. «Ich richte erneut einen Appell an alle Menschen guten Willens, diese grausamen Abscheulichkeiten, die nur Tod, Terror und Entsetzen erzeugen, einstimmig zu verurteilen», so das Kirchenoberhaupt bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Er bittet die Gläubigen dafür zu beten, dass «diese von einem grausamen Fundamentalismus geblendeten Leute» sich bekehren. Sein Herz sei schwer, so Franziskus. Er sei der gesamten belgischen Bevölkerung sowie den Angehörigen der Opfer und allen Verletzten nah und bete für sie, erklärt der Argentinier.

    Foto: Giorgio Onorati, epa/dpa 
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 10:39:52 AM
    Nach der für 12.00 Uhr geplanten Schweigeminute sollen in Belgien die Glocken läuten. Die katholischen Bischöfe riefen Kirchen und Kapellen im ganzen Land auf, im Anschluss an den Moment der Stille mehrere Minuten lang die Glocken zu läuten.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 10:38:44 AM
    Wie bereits erwähnt, eine offizielle Mitteilung der Staatsanwaltschaft zur Festnahme des dritten Terrorverdächtigen Najim Lachraaoui gibt es bisher nicht. Ein belgischer Journalist des Senders VRT will aus guten Quellen erfahren haben, dass es bisher keine Festnahme gab.


  • von Desk via dpa | 3/23/2016 10:27:43 AM
    Die Generalstaatsanwaltschaft in Belgien will um 13.00 Uhr vor Medienvertretern über den Stand der Ermittlungen informieren.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 9:44:35 AM
    Neue Details zu den identifizierten Brüdern Ibrahim und Khalid El Bakraoui, die nach belgischen Medienangaben sowohl den Anschlag am Brüsseler Flughafen als auch das U-Bahn-Attentat verübt haben sollen. Die belgischen Sender RTBF und VRT melden, nur einer der Brüder sei auf den Bildern einer Überwachungskamera am Flughafen identifiziert worden. Der andere soll kurze Zeit später eine Bombe in einem U-Bahnzug an der Station Maelbeek gezündet haben.
     
    Zunächst hatte RTBF unter Berufung auf Polizeiquellen gemeldet, zwei der drei Terrorverdächtigen auf den Bildern vom Flughafen seien als die beiden Brüsseler Brüder identifiziert worden. Sie hätten sich demnach beide als Selbstmordattentäter am Flughafen in die Luft gesprengt. Khalid El Bakraoui und sein Bruder Ibrahim, der auch Brahim genannt wird, sind wegen krimineller Taten polizeibekannt. Eine Verbindung der beiden zum Terrorismus war bisher unbekannt. Eine offizielle Mitteilung der Ermittler zu den Tatverdächtigen steht bisher aus.

  • von Desk via dpa | 3/23/2016 9:42:04 AM
    Die Nato-Staaten verurteilen die Terroranschläge und sprechen den Betroffenen ihr Beileid aus. Die belgische Hauptstadt sei nicht nur Sitz des Hauptquartiers des Militärbündnisses, heißt es in einer veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. «Es ist auch das Symbol eines unversehrten, freien und friedlichen Europa.» Die Bündnisstaaten unterstreichen ihre Entschlossenheit im Kampf gegen den Terrorismus, den sie «als offene Gesellschaften und Demokratien» führen wollten. 

    Wir sind solidarisch mit Belgien.
  • von Desk via YouTube | 3/23/2016 9:31:13 AM
    Die Terroranschläge von Brüssel bewegen auch viele Promis, ihre Anteilnahme zu bekunden. Die britische Soul-Sängerin Adele widmete gestern Abend bei ihrem Konzert in London einen Song («Make You Feel My Love») den Todesopfern und Angehörigen. Die Konzertbesucher brachten die Halle mit Lichtern zum Leuchten und sangen mit.

  • von Desk via dpa | 3/23/2016 9:06:27 AM
    Rudi Vervoort, Ministerpräsident der Brüsseler Regionalregierung, ruft um 12.00 Uhr zu einer Schweigeminute für die Opfer der Terroranschläge auf:


  • von Desk via dpa | 3/23/2016 9:01:04 AM
    Auch hierzulande hängen seit den Morgenstunden die Flaggen auf öffentlichen Gebäuden auf Halbmast:


  • von Desk via dpa | 3/23/2016 8:51:06 AM
    Die Terroranschläge dominieren die weltweit die Titelseiten internationaler Tageszeitungen. Eine kleine Auswahl:

     
     

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  • von Desk via dpa | 3/23/2016 8:42:14 AM
    Der Zugverkehr aus den Niederlanden nach Belgien ist wieder aufgenommen worden. Der erste internationale Zug, der Thalys, fuhr um 7 Uhr aus Amsterdam ab, teilt ein Sprecher der niederländischen Bahn mit. Alle weiteren internationalen Züge würden planmäßig fahren. Sie würden allerdings nicht am Brüsseler Flughafen Zaventem halten. Auf den niederländischen Bahnhöfen, an denen die internationalen Züge halten, wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 8:26:08 AM
    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier wirbt in Russland für einen vereinten Kampf gegen den Terrorismus. «Es ist in unserem gemeinsamen Interesse, gegen diese gemeinsame Bedrohung anzugehen», erklärt der SPD-Politiker zu Beginn eines Treffens mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow. Auch Lawrow ruft seinerseits Europa zur Einheit auf. «Ich hoffe sehr, dass die Europäer angesichts der Terrorgefahr geopolitische Spiele beiseite lassen und sich vereinen», erklärt er.

    Frank-Walter Steinmeier (l.) und Sergej Lawrow. Foto: Sergei Chirikov, epa/dpa 
  • von Desk | 3/23/2016 7:15:20 AM
    Der Flughafen im südfranzösischen Toulouse ist wegen eines verdächtigen Gegenstands geräumt worden. Ein Sprecher des Airports bestätigt die Evakuierung. Eine Sprecherin der Präfektur des Départements Haute-Garonne sagt, Grund sei ein verdächtiger Gegenstand, der nun untersucht werde. Das von ihr verwendete französische Wort kann sowohl für ein Gepäckstück als auch für ein Paket stehen.


  • von Desk via dpa | 3/23/2016 7:03:18 AM
    Im Bahnverkehr von und nach Brüssel sind am frühen Morgen noch Züge ausgefallen. So sei am ein Thalys-Schnellzug nach Paris gestrichen worden, stellt eine dpa-Reporterin am zentralen Bahnhof Gare du Midi fest. Der Hochgeschwindigkeitszug nach Köln verkehrt hingegen. Reisende müssen viel Geduld aufbringen. Wie an anderen Brüsseler Bahnhöfen ist nur ein Eingang geöffnet. Die Polizei ist stark präsent. Grundsätzlich soll der Schienenverkehr heute nach Angaben der belgischen Bahngesellschaft SNCB-NMBS wieder weitgehend normal laufen.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 6:51:34 AM
    Die Anti-Terror-Ermittler haben bis in die Nacht hinein Gebäude in der Gemeinde Schaerbeek durchsucht. Auf Bildern vom Einsatzort sind maskierte und schwer bewaffnete Fahnder zu sehen. Das betroffene Gebiet ist weiträumig abgesperrt. Von der Razzia betroffene Anwohner, die nicht bei Freunden oder Bekannten unterkommen konnten, wurden in eine mit Betten ausgestattete Sporthalle gebracht, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtet. Ein Ende des Polizeieinsatzes sei nicht absehbar, heißt es.

    Foto: Laurent Dubrule, epa/dpa 
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 6:49:04 AM
    Einen Tag nach den Terrorattacken kommen mehr Details ans Licht. Der zur Fahndung ausgeschriebene Terrorverdächtige hatte nach offiziellen Angaben am Flughafen der belgischen Hauptstadt eine Bombe platziert. Diese sei aber nicht explodiert, erklärt Belgiens Innenminister Jan Jambon dem US-Sender CNN. Zwei Terroristen sprengten sich in die Luft. Nach dem dritten Mann werde weiter gefahndet, so Jambon. 

    Aufnahmen der Überwachungskamera im Flughafen zeigen nach Angaben des Bürgermeisters der Gemeinde Zaventem, Francis Vermeiren, wie einer der Verdächtigen seinen Gepäckwagen in der Ankunftshalle plötzlich stehen lässt und wegläuft. Die drei Männer hatten sich demnach kurz nach ihrer gemeinsamen Ankunft am Flughafen getrennt und sich in der Abflughalle verteilt.
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 6:20:27 AM
    Nach den Anschlägen hat ein Taxifahrer Ermittler auf die Spur eines Verstecks der mutmaßlichen Attentäter gebracht. Der Mann habe die Verdächtigen mit seinem Wagen von einer Wohnung in der Brüsseler Gemeinde Schaerbeek abgeholt und zum Flughafen gefahren, berichtet der Sender VRT. Dabei sei ihm aufgefallen, dass die Fahrgäste sich nicht mit dem Gepäck helfen lassen wolltenDie Staatsanwaltschaft hatte bereits zuvor von der Durchsuchung der Wohnung in Schaerbeek berichtet. Dort wurden eine Flagge der IS-Terrormiliz, ein Sprengsatz mit Nägeln und chemische Substanzen gefunden.

    Sicherheitskräfte gestern Abend in der Brüsseler Gemeinde Schaerbeek. Foto: Stephanie Lecocq, epa/dpa 
  • von Desk | 3/23/2016 6:12:21 AM
    Die belgische Polizei bittet erneut die Bevölkerung um Hinweise zu den mutmaßlichen Brüsseler Flughafenattentätern. Über Twitter wurden am frühen Morgen Bilder von allen drei Verdächtigen verbreitet. Sie waren kurz vor den Explosionen in der Abflughalle von einer Überwachungskamera aufgenommen worden. Über allen Bildern steht hinter dem Schlagwort «Terrorismus» die Frage «Wer kennt diesen Mann?».
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 6:03:07 AM
    Zu den Terroranschlägen soll es in Kürze ein Sondertreffen der für Innere Sicherheit zuständigen EU-Minister geben. Wie die niederländische EU-Ratspräsidentschaft mitteilt, könnte es bereits an diesem Donnerstag organisiert werden. Belgien habe um ein Treffen gebeten, erklärt der für Sicherheit und Justiz zuständige niederländische Minister Ard van der Steur. Ein ähnliches Sondertreffen hatte es nach den Anschlägen von Paris im vergangenen November gegeben.


  • von Desk | 3/23/2016 6:00:29 AM
    In Brüssel ist der Bahnverkehr wieder angerollt. Reisende müssen mit verstärkten Kontrollen rechnen, teilt die Bahngesellschaft SNCB-NMBS mit. Nur der Bahnhof Brüssel-Schumann mitten im Europaviertel, die Station am Flughafen und einige kleinere Brüsseler Bahnhöfe blieben geschlossen. Größere Einschränkungen gibt es nach wie vor beim öffentlichen Nahverkehr in der EU-Hauptstadt. 

    Der Brüsseler Flughafen bleibt weiterhin geschlossen. Die Ermittler untersuchen weiter den abgesperrten Tatort, teilt die Betreibergesellschaft mit. Deshalb habe man die Schäden in der Abflughalle noch nicht abschätzen können. Heute soll festgestellt werden, wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden könne.
  • von Dirk Wittenberg, dpa via dpa | 3/23/2016 5:54:37 AM
    Der CDU-Europapolitiker Brok fordert eine bessere grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Geheimdienste. «Es muss endlich Schluss sein mit der Geheimniskrämerei der nationalen Geheimdienste und Sicherheitsbehörden in Europa», sagte er den «Ruhr Nachrichten».

    Nur fünf EU-Mitglieder geben ihre vollständigen Geheimdienstinformationen an Europol weiter - Deutschland nicht. Foto:  Lex Van Lieshout, epa/dpa/Archiv
  • von Dirk Wittenberg, dpa | 3/23/2016 5:44:18 AM
    Der Schock der Terroranschläge sitzt tief in Belgien. Die Kommentare in den belgischen Zeitungen schwanken am Tag danach zwischen Fassungslosigkeit und Durchhalteparolen. Ein Überblick in Zitaten: 

    «La Dernière Heure»:

    13. November 2015 - 22. März 2016. 130 Tage sind vergangen. Der gleiche Horror. Der gleiche blinde und mörderische Hass.

    «La Libre Belgique»:

    Man hatte sich letztlich an die gedrückte Stimmung gewöhnt, hoffend, dass die Terroristen auf weitere kriminelle, sinnlose, barbarische und blutige Taten verzichten. Oder hoffend darauf, dass sie neutralisiert werden. (...) Aber nein: Brüssel ist direkt ins Herz getroffen worden. Unschuldige sind tot. Sie wollten in den Urlaub oder kamen zurück, sie waren unterwegs zur Arbeit oder zur Schule. (...) Dieses Blutbad erinnert uns grausam und schmerzhaft daran, dass der Kampf gegen den Terrorismus niemals zu Ende sein wird,

    «L'Avenir»:

    Es ist ein kleiner Satz, aus dem unser Land seine Devise gemacht hat: «Einigkeit macht stark.»
  • von Desk via dpa | 3/23/2016 4:54:39 AM
    Bundesjustizminister Heiko Maas ruft  nach den Anschlägen von Brüssel zum entschiedenen Widerstand gegen den Terror aufgerufen. «Der Terror hat in Brüssel zugeschlagen, aber er trifft uns alle», so der SPD-Politiker im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. «So brutal diese Anschläge waren, so entschlossen werden wir unsere Freiheit und unsere Demokratie verteidigen. Europa weicht nicht zurück und steht zusammen gegen den Terror.» Maas sichert den belgischen Behörden umfassende Unterstützung bei den Ermittlungen zu.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:57:59 PM
    Längst schränkt der Terror die Freiheit ein. Nach jedem Anschlag wird der Ruf nach Gesetzen laut, die individuelle Freiheiten auf dem Kontinent beschneiden. Das betreiben genau die gleichen politischen Eliten, die diese Freiheit nach derartigen Bluttaten immer wieder lautstark beschwören und sie doch durch schwere Fehler selbst in Gefahr bringen. (...) Innenpolitisch ist versagt worden, als man die Entstehung von Parallelgesellschaften wie in Molenbeek überall in Europa geduldet hat. In diesem Umfeld bewegen sich islamistische Terroristen wie die Fische im Wasser und finden in wohlgesinntem Umfeld Schutz.

    Die «Nordwest-Zeitung» (Oldenburg) zu den Anschlägen in Brüssel.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:41:38 PM
    Teile der Brüsseler Innenstadt sind offenbar verwaist, wie der BBC-Korrespondent Jon Kay zeigt:
       

  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:26:29 PM
    Derweil in Brüssel:


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:22:00 PM
    Vor der belgischen Botschaft in Paris haben Menschen Blumen abgelegt. 

     Foto: Ian Langsdon, epa/dpa
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:15:25 PM
    Unter den Verletzen der Terroranschläge sind mehrere US-Amerikaner. Das Verteidigungsministerium bestätigt in Washington, dass ein US-Soldat sowie mehrere Mitglieder seiner Familie bei dem Anschlag am Flughafen von Brüssel verletzt worden sind. Die mormonische Kirche erklärt, dass drei ihrer Missionare in Brüssel schwer verletzt wurden. Ein viertes Mitglied der Kirche sei ebenfalls ins Krankenhaus gebracht und dort mit leichteren Blessuren behandelt worden. 

    US-Präsident Barack Obama ordnete aus Trauer und Anteilnahme mit den Opfern und Hinterbliebenen von Brüssel Trauerbeflaggung an allen Regierungsgebäuden der USA sowie auf Militärbasen, Schiffen und Botschaften im Ausland an. 
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:09:00 PM
    Die belgische Polizei bittet nach den Anschlägen um Hinweise aus der Bevölkerung. «Amateurbilder (...), auf denen die Urheber sichtbar sind, und die helfen könnten, die Ermittlungen voranzubringen», sollten an die E-Mail-Adresse avisderecherche@police.belgium.eu geschickt werden, teilt die Polizei mit. Die Beamten bitten aber darum, die Adresse nicht mit unnützen Informationen zu überlasten. Wer Informationen zu einem zuvor zur Fahndung ausgeschriebenen Mann hat, kann die Adresse ebenfalls nutzen oder unter +32 800 30 300 anrufen.


  • von Desk | 3/22/2016 9:07:24 PM
    • UPDATE
    Am Flughafen der US-Stadt Denver im Bundesstaat Colorado haben sich verdächtige Gegenstände offenbar als harmlos herausgestellt. Zuvor war der Airport zum Teil evakuiert worden. 


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