Terroranschlag in Brüssel

Die Terrorwarnstufe in Belgien ist auf höchstem Level. Nach Explosionen am Brüsseler Flughafen am Morgen mit mehreren Toten gab es auch eine Detonation in der Metro. Wie sich die Lage in der belgischen Hauptstadt entwickelt, lesen Sie hier im Liveblog.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 3:13:10 PM
    Bundeskanzlerin Merkel will sich vor Medienvertretern zu den Ereignissen in Brüssel äußern:


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 3:03:43 PM
    Die belgische Polizei hat die Suche nach Waffen und möglichen Verdächtigen am Airport eingestellt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Belga.
  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 2:57:41 PM
    Belgische Medien, darunter der TV-Sender VRTveröffentlichen Aufnahmen von Überwachungskameras am Flughafen, die angeblich die mutmaßlichen Verdächtigen zeigen sollen.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 2:54:39 PM
    Die belgische Regierung verhängt eine dreitägige Staatstrauer. Das meldet der Sender RTBF. 

    Foto: Olivier Hoslet, epa/dpa 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 2:49:14 PM
    Als Reaktion auf die Terroranschläge in Brüssel ordnet Bundesinnenminister Thomas de Maizière für den morgigen Tag eine bundesweite Trauerbeflaggung an den obersten Bundesbehörden an. Dies geschehe als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität mit dem belgischen Volk nach der grausamen Anschlagsserie, teilt das Ministerium mit.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 2:46:49 PM
    Der Zugverkehr in Brüssel soll ab 16 Uhr wieder weitgehend normal funktionieren. Das meldet die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Betreibergesellschaft SNCB. Ausgenommen seien die Bahnhöfe Schuman und Luxemburg im EU-Viertel. Schuman befindet sich nahe der Metrostation Maelbeek, in der sich eine der beiden Explosionen ereignete. Der Bahnhof Luxembourg ist unmittelbar am Europaparlament. Auch der Bahnhof am Flughafen Zaventem, wo eine Explosion ebenfalls zu Toten führte, bleibt vorerst geschlossen. Die Brüsseler Autotunnel öffneten derweil wieder, meldet der Sender VRT.
  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 2:44:34 PM
    Angesichts der neuen Terroranschläge in Brüssel ruft Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu zum Zusammenhalt auf. «Der einzige Weg, diese Terroristen zu besiegen, ist es, zusammenzustehen und gemeinsam zu kämpfen», erklärt Netanjahu bei der Jahresversammlung der amerikanisch-israelischen Lobbyorganisation Aipac. Netanjahu war per Videokonferenz zugeschaltet und nicht selbst in Washington. Die islamistischen Terroristen hätten keinerlei erfüllbare Forderung. «Es ist nicht so, dass wir ihnen Brüssel anbieten können, oder Istanbul oder Kalifornien oder sogar das Westjordanland», meint der israelische Premier. «Was sie wollen, ist unsere völlige Zerstörung und ihre totale Dominanz.» 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 2:43:01 PM
    Frankreich und Belgien Arm in Arm oder ein weinendes Manneken Pis: Nach den Anschlägen bringen Karikaturisten ihre Anteilnahme auf Papier. Wie schon nach der Islamisten-Attacke auf das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo» und der Pariser Terrorserie vom November wurden solche Zeichnungen vielfach über soziale Medien wie Twitter verbreitet.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 2:37:46 PM
    Belgischen Medienberichten zufolge soll die Polizei am Brüsseler Flughafen einen nicht gezündeten Sprengstoffgürtel gefunden haben. Neben einem toten mutmaßlichen Attentäter soll außerdem eine Kalaschnikow gelegen haben.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 2:33:19 PM
    Das Krisenzentrum des belgischen Innenministeriums ruft Internet-Nutzer zum vorläufigen Verzicht auf Musik- und Video-Streaming auf. «Haltet das Internet frei für Kommunikation», twittert die Behörde.


  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 2:28:18 PM
    Reaktion des US-Präsidenten Barack Obama«Die Gedanken und Gebete der amerikanischen Bevölkerung sind mit den Menschen in Belgien», so Obama, der sich derzeit in Havanna aufhält. «Wir werden alles tun, was notwendig ist, um unseren Freund und Verbündeten Belgien dabei zu unterstützen, diejenigen vor Gericht zu bringen, die dafür verantwortlich sind.» Die Taten seien eine Erinnerung daran, dass die Welt zusammenstehen müsse, fügt er hinzu. Nach Angaben des Weißen Hauses hatte Obama zuvor mit dem belgischen Premierminister Charles Michel telefoniert und ihm seine Unterstützung versichert.


  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 2:26:35 PM
    Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger kritisiert die Sicherheitsbehörden im Nachbarland Belgien. Der Salafismus im Brüsseler Stadtteil Molenbeek sei seit vielen Jahren gewachsen «und man hätte möglicherweise eher eingreifen müssen», meint der Minister. Jäger zeigt sich erschrocken darüber, dass eine mutmaßliche Terrorzelle in Belgien über Jahre unentdeckt bleiben konnte. 

    «Es geht nicht um einzelne, sich selbst organisierende Täter, sondern es wurde strukturiert und abgesprochen vorgegangen. Das setzt Zellenbildung voraus», erklärt er. «Es ist leichter, solche Zellen zu entdecken, als radikalisierte Einzeltäter. Und das ist das Erschreckende: Dass eine solche Zelle dort nicht entdeckt werden konnte.» Der SPD-Politiker betont aber auch, dass die Sicherheitsbehörden im Nachbarland in den vergangenen Monaten ihre Maßnahmen deutlich hochgefahren hätten und erheblichen Kontrolldruck auf die Szene ausübten.
  • von Andrej Sokolow, dpa | 3/22/2016 2:17:19 PM
    Tim und Struppi sind ein Symbol Belgiens - kein Wunder also, dass unzählige Twitter-Nutzer versuchen, die Trauer mit Bildern der weinenden Figuren des belgischen Zeichners Hergé zu bewältigen. 


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 2:16:40 PM
    In Brüssel haben sich auf dem Place de la Bourse spontan Menschen im stillen Gedenken an die Opfer der Anschläge versammelt.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 2:10:44 PM
    Auch Bulgarien erhöht die Sicherheitsmaßnahmen auf Flughäfen und Bahnhöfen. Wie Innenministerin Rumjana Batschwarowa mitteilt, werden alle Einreisenden an den Grenzen kontrolliert, um die «allgemeine europäische Sicherheit zu garantieren». Verschärfte Kontrollen gibt es auch in der U-Bahn der Hauptstadt Sofia. Dort soll es in der Nacht zum Mittwoch eine Sicherheitsübung geben - die sei allerdings noch vor den Anschlägen in Brüssel geplant worden. Bulgariens Grenzen zur Türkei sowie Serbien und Mazedonien sind EU-Außengrenzen.
  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 2:05:23 PM
    Die Vertretung des Freistaats Bayerns in Brüssel bleibt vorerst bis nach Ostern geschlossen. Dann müsse geschaut werden, wie es nach dem langen Wochenende weitergehe, erklärt ein Sprecher der Staatskanzlei. Die Vertretung des Freistaates bei der Europäischen Union liegt in unmittelbarer Nähe zum EU-Parlament. Ebenfalls nahe gelegen ist die Metro-Station Maelbeek.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:55:31 PM
    Passagiere eines nach Düsseldorf umgeleiteten Fluges aus Dubai steigen im Flughafen Düsseldorf in Busse ein, die sie ins Hotel bringen sollen. Nach den Explosionen am Brüsseler Flughafen werden mehrere Flüge nach Nordrhein-Westfalen umgeleitet. 

    Foto: Monika Skolimowska, dpa 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:53:45 PM
    Die Tragödie, die sich heute in Brüssel ereignete, zeigt, dass wir in einer Welt leben, in der eigentlich alle Werte, die wir als Fundament für den Bau einer Gemeinschaft erachten, anfangen, in Trümmern zu liegen.

    Die polnische Regierungschefin Beata Szydlo zu den Anschlägen in Brüssel. 
    Nach Angaben des polnischen Außenministeriums wurden bei den Anschlägen auch zwei Polen verletzt.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:49:17 PM
    Höchste Sicherheitsvorkehrungen auch in den USA: Die Polizei in New York verstärkt ihre Präsenz an viel besuchten Orten und Transitpunkten wie Bahnhöfen und Flughäfen. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, teilt die Polizei mit. «Es gibt derzeit keine bekannten Hinweise, dass die Attacke irgendeine Verbindung zu New York City hatte», heißt es. Die Polizei stehe mit internationalen Partnern und dem FBI sowie US-Terrorexperten in Kontakt. New York gilt seit den Anschlägen vom 11. September 2001 mit fast 3000 Toten als eines der obersten Ziele von Terroristen innerhalb der USA.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:47:06 PM
    • UPDATE
    Das belgische Atomkraftwerk Tihange ist nach Angaben des Betreibers Electrabel nicht evakuiert worden. Vielmehr sei verzichtbares Personal aus Sicherheitsgründen nach Hause geschickt worden, unterstrich das Unternehmen auf dem Kurzmitteilungsdienst Twitter. Zuvor hatte die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den örtlichen Polizeichef berichtet, die Anlage sei evakuiert worden.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:38:09 PM
    Laut dem belgischen TV-Sender VRT sind allein bei dem Anschlag in der Metro-Station in Maelbeek 20 Menschen ums Lebnen gekommen. 106 Personen wurden verletzt. Der Sender beruft sich dabei auf Informationen des Brüsseler Bürgermeisters Ivan Mayeur.


  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 1:25:36 PM
    Der Terrorexperte Rolf Tophoven sieht die Anschläge in Brüssel als direkte Reaktion auf die Festnahme des mutmaßlichen Top-Terroristen Salah Abdeslam. Er gehe davon aus, dass das Umfeld Abdeslams zeigen wolle, dass es weiter handlungsfähig und nicht operativ geschwächt sei, so Tophoven im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Es handele sich um einen «perfekt koordinierten und professionell durchgeführten Anschlag». 

    Das Muster mit mehreren parallelen Zugriffsorten erinnere an die jüngsten Attacken in Paris, zu denen sich die IS-Terrormiliz bekannt hatte. Tophoven beklagt, es gebe offenbar eine «Terrorschiene zwischen Paris und Brüssel». Brüssel sei ein Unterschlupf für die Vorbereitung der Pariser Attacken gewesen, und die belgischen Sicherheitsbehörden hätten diesen «Hotspot» der Islamistenszene lange vernachlässigt.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:20:46 PM
    Papst Franziskus drückt den Angehörigen der Opfer sein tiefes Mitgefühl au. Er bete für sie und für die Verletzten und vertraue diejenigen, die ihr Leben verloren hätten, der Barmherzigkeit Gottes an, heißt es in einem veröffentlichten Beileidstelegramm von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an den Erzbischof von Mecheln-Brüssel, Jozef De Kesel. Franziskus verurteilt erneut «die blinde Gewalt, die so viel Leid hervorruft». Er bitte Gott um das Geschenk des Friedens, so das katholische Kirchenoberhaupt.

    von franciscus via Instagram
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:17:15 PM
    Die Nato hat die Alarmstufe in ihrem Brüsseler Hauptquartier in der EU-Hauptstadt erhöht. «Wir bleiben wachsam und verfolgen die Lage weiterhin genau», erklärt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Stoltenberg spricht von einem «feigen Anschlag» auf «unsere Werte und auf unsere offene Gesellschaft». Der Terrorismus werde die Demokratie und ihre Freiheiten nicht besiegen. Er denke an die Opfer und ihre Angehörigen. «Wir alle stehen unserem Alliierten Belgien an diesem dunklen Tag bei», so Stoltenberg.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:16:00 PM
    Nach den Ereignissen in Brüssel werden auch bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft die Sicherheitsmaßnahmen hochgefahren. Das berichtet Co-Trainer Thomas Schneider nach der Zusammenkunft der 26 Akteure in Berlin. «Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Angehörigen», so Schneider. Mit Blick auf die Länderspiele des Weltmeisters an diesem Sonnabend in Berlin gegen England und drei Tage später in München gegen Italien erklärt der Assistent von Bundestrainer Joachim Löw: «Wir gehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht davon aus, dass es irgendwelche Auswirkungen auf unsere Spiele haben wird.»
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:13:22 PM
    US-Präsident Barack Obama auf Kuba über die Terroranschläge in Brüssel unterrichtet worden. Die Behörden in den USA stünden in engem Kontakt mit ihren Kollegen in Belgien, erklärt ein Regierungsvertreter. Aus Sicherheitskreisen heißt es, man beobachte die Situation sehr genau und sei bereit, die Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen. In der Hauptstadt Washington wurden die U-Bahn-Stationen verstärkt kontrolliert. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, eine konkrete Bedrohung gebe es nicht, teilt die Verkehrsgesellschaft WMATA mit. 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:08:07 PM
    Soldaten der belgischen Armee patrouillieren in Brüssel: Nach Angaben von Didier Reynders, Außenminister Belgiens, sei nicht auszuschließen, dass weitere Personen auf der Flucht seien. Das sagte Reynders in einem Gespräch mit dem belgischen TV-Sender RTBF.

    Foto: Arnulf Stoffel, dpa 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:01:06 PM
    Sprengstoffexperten der belgischen Armee wollen ein verdächtiges Päckchen am Brüsseler Flughafen sichern. Es könne zu einem Knall kommen, teilt das nationale Krisenzentrum per Twitter mit.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:00:25 PM
    Außenminister Frank-Walter Steinmeier versichert Belgien Deutschlands Unterstützung. «Belgien ist nicht alleine. Wir stellen uns dem Terrorismus gemeinsam und entschlossen entgegen», so Steinmeier nach einer Mitteilung des Auswärtigen Amts. Zugleich verurteilt er die Anschläge «auf das Schärfste». «Sie zielen auf das Herz Europas und richten sich in ihrer verbrecherischen Heimtücke auf wehrlose Menschen».
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:58:45 PM
    Bei den Anschlägen in Brüssel sind nach Informationen des belgischen TV-Senders VRT 34 Menschen ums Leben gekommen. Davon seien 14 Menschen bei dem Anschlag am Brüsseler Flughafen Zaventem umgekommen und 20 in der U-Bahn.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:43:24 PM
    Das nationale Krisenzentrum in Belgien ist über eine spezielle Telefonnummer zu erreichen. Unter +32 781 51 771 können sich Anrufer aus dem Ausland erkundigen, wie das Zentrum über Twitter mitteilt. Die Mitarbeiter bitten aber darum, möglichst über soziale Medien zu versuchen, Menschen zu kontaktieren.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:39:11 PM
    Die niederländische Polizei hat für einige Zeit den Bahnhof von Hoofddorp bei Amsterdam evakuiert und abgesperrt. Ein internationaler Zug aus Brüssel sei nach einer Meldung durchsucht worden. Es sei aber nichts Verdächtiges gefunden worden, teilt die Polizei mit. Der Bahnhof wurde wieder freigegeben. 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:37:42 PM
    Die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini hat nach den Anschlägen in Brüssel eine Pressekonferenz in Jordanien abgebrochen. Unter Tränen sagte sie: «Heute ist ein schwieriger Tag». 

    Foto: Jamal Nasrallah, epa/dpa 
  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 12:32:23 PM
    SPD-Chef und Vize-Kanzler Sigmar Gabriel auf Facebook

    Wir sind tief erschüttert von den Anschlägen in Brüssel. Erneut trifft ein solcher mörderischer Anschlag eine europäische Hauptstadt. Ganz Europa steht heute eng an der Seite Belgiens. In diesen Stunden sind unsere Gedanken bei den Angehörigen, Familien und Freunden der Opfer. Sie haben unser tief empfundenes Mitgefühl. Wir wünschen den vielen Verletzten eine schnelle Genesung.

    Die Anschläge treffen eine verunsicherte belgische Gesellschaft. Wir stehen eng an der Seite unseres Nachbarlandes. Deutschland trauert in diesen schweren Stunden gemeinsam mit der belgischen Bevölkerung. Der Terror wird Europa nicht dazu bringen, von den Werten der Humanität, der Offenheit und Freiheit abzurücken. Wir brauchen einen handlungsfähigen Staat, der auch in der Lage ist, die Menschen zu schützen. Dennoch wissen wir, dass eine offene Gesellschaft auch verletzlich und absolute Sicherheit nicht möglich ist.
    Sigmar Gabriel, SPDvia Facebook ein Dienstag, 22. März 2016 am 13:31
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:30:18 PM
    Nach den Terroranschlägen hat es in Brüssel mehrere Razzien gegeben. Ermittler seien auf der Suche nach Verdächtigen, die mit den Attentaten zu tun haben könnten, berichtet der öffentliche Sender RTBF mit Hinweis auf Justizquellen.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:24:49 PM
    Der Königspalast ist offenbar nicht evakuiert worden. Das dementiert ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Belga. Zunächst hatte der belgische TV-Sender RTBF von einer Räumung berichtet.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:18:19 PM
    Bundeskanzlerin Angela Merkel will um 17.00 Uhr eine Erklärung zu den Terroranschlägen in Brüssel abgeben.
  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 12:16:10 PM
    Die EU wird der Stadt Brüssel, Belgien und den europäischen Staaten im Kampf gegen den Terrorismus helfen.

    EU-Gipfelchef und EU-Ratspräsident Donald Tusk zu den blutigen Anschlägen in Brüssel.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:14:38 PM
    Die belgische Staatsanwaltschaft ruft Journalisten zur Zurückhaltung auf. Einige Medienvertreter gäben Informationen zu laufenden Untersuchungen weiter, erklärt die Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung. Sie warnt, dies könne die Ermittlungen behindern.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:13:47 PM
    Karte Brüssels mit Lage des Flughafens und der Metrostation Maelbeek:

    Grafik: R. Mühlenbruch
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:09:20 PM
    Der Lufthansa-Konzern streicht alle Flüge von und in die belgische Hauptstadt. Es seien 25 Flüge mit etwa 2000 Passagieren betroffen, teilt Europas größter Luftverkehrskonzern auf seiner Homepage mit. Zwei Maschinen, die in München und Frankfurt gestartet und auf dem Weg nach Brüssel waren, seien nach Köln und Lüttich umgeleitet worden. Flugtickets von und nach Brüssel im Zeitraum bis zum 28. März könnten kostenfrei umgebucht oder storniert werden. Die Regelung gelte für alle Airlines der Lufthansa Group (Austrian Airlines, Lufthansa, Brussels Airlines, Swiss, Eurowings).
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:08:15 PM
    Im Brüsseler Flughafen sind nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga Waffen gefunden worden. Belga verweist auf eine gute informierte Quelle, eine offizielle Bestätigung gebe es aber nicht. Unter den Waffen soll auch eine Kalaschnikow gefunden worden sein.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:07:18 PM
    Belgiens Premier Charles Michel sagt wegen der Anschläge seine China-Reise ab. Das meldet die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf einen Sprecher. Michel wollte eigentlich am Mittwoch für drei Tage nach China reisen, um dort für Investitionen in seinem Land zu werben.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:02:00 PM
    Belgien wappnet sich gegen mögliche weitere Anschläge: Die Sicherheitskräfte bemühten sich, die Sicherheit weiterer Orte zu gewährleisten, erklärt Premier Charles Michel.

    Foto: Jonas Roosens, epa/dpa 
  • von Desk | 3/22/2016 11:54:35 AM
    Bei dem Anschlag am Flughafen sind elf Menschen getötet und 81 verletzt worden. Das sagt Gesundheitsministerin Maggie De Block, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Bisher war laut Medienberichten von 13 Toten am Flughafen die Rede gewesen. 

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