Terroranschlag in Brüssel

Die Terrorwarnstufe in Belgien ist auf höchstem Level. Nach Explosionen am Brüsseler Flughafen am Morgen mit mehreren Toten gab es auch eine Detonation in der Metro. Wie sich die Lage in der belgischen Hauptstadt entwickelt, lesen Sie hier im Liveblog.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:55:31 PM
    Passagiere eines nach Düsseldorf umgeleiteten Fluges aus Dubai steigen im Flughafen Düsseldorf in Busse ein, die sie ins Hotel bringen sollen. Nach den Explosionen am Brüsseler Flughafen werden mehrere Flüge nach Nordrhein-Westfalen umgeleitet. 

    Foto: Monika Skolimowska, dpa 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:53:45 PM
    Die Tragödie, die sich heute in Brüssel ereignete, zeigt, dass wir in einer Welt leben, in der eigentlich alle Werte, die wir als Fundament für den Bau einer Gemeinschaft erachten, anfangen, in Trümmern zu liegen.

    Die polnische Regierungschefin Beata Szydlo zu den Anschlägen in Brüssel. 
    Nach Angaben des polnischen Außenministeriums wurden bei den Anschlägen auch zwei Polen verletzt.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:49:17 PM
    Höchste Sicherheitsvorkehrungen auch in den USA: Die Polizei in New York verstärkt ihre Präsenz an viel besuchten Orten und Transitpunkten wie Bahnhöfen und Flughäfen. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, teilt die Polizei mit. «Es gibt derzeit keine bekannten Hinweise, dass die Attacke irgendeine Verbindung zu New York City hatte», heißt es. Die Polizei stehe mit internationalen Partnern und dem FBI sowie US-Terrorexperten in Kontakt. New York gilt seit den Anschlägen vom 11. September 2001 mit fast 3000 Toten als eines der obersten Ziele von Terroristen innerhalb der USA.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:47:06 PM
    • UPDATE
    Das belgische Atomkraftwerk Tihange ist nach Angaben des Betreibers Electrabel nicht evakuiert worden. Vielmehr sei verzichtbares Personal aus Sicherheitsgründen nach Hause geschickt worden, unterstrich das Unternehmen auf dem Kurzmitteilungsdienst Twitter. Zuvor hatte die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den örtlichen Polizeichef berichtet, die Anlage sei evakuiert worden.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:38:09 PM
    Laut dem belgischen TV-Sender VRT sind allein bei dem Anschlag in der Metro-Station in Maelbeek 20 Menschen ums Lebnen gekommen. 106 Personen wurden verletzt. Der Sender beruft sich dabei auf Informationen des Brüsseler Bürgermeisters Ivan Mayeur.


  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 1:25:36 PM
    Der Terrorexperte Rolf Tophoven sieht die Anschläge in Brüssel als direkte Reaktion auf die Festnahme des mutmaßlichen Top-Terroristen Salah Abdeslam. Er gehe davon aus, dass das Umfeld Abdeslams zeigen wolle, dass es weiter handlungsfähig und nicht operativ geschwächt sei, so Tophoven im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Es handele sich um einen «perfekt koordinierten und professionell durchgeführten Anschlag». 

    Das Muster mit mehreren parallelen Zugriffsorten erinnere an die jüngsten Attacken in Paris, zu denen sich die IS-Terrormiliz bekannt hatte. Tophoven beklagt, es gebe offenbar eine «Terrorschiene zwischen Paris und Brüssel». Brüssel sei ein Unterschlupf für die Vorbereitung der Pariser Attacken gewesen, und die belgischen Sicherheitsbehörden hätten diesen «Hotspot» der Islamistenszene lange vernachlässigt.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:20:46 PM
    Papst Franziskus drückt den Angehörigen der Opfer sein tiefes Mitgefühl au. Er bete für sie und für die Verletzten und vertraue diejenigen, die ihr Leben verloren hätten, der Barmherzigkeit Gottes an, heißt es in einem veröffentlichten Beileidstelegramm von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an den Erzbischof von Mecheln-Brüssel, Jozef De Kesel. Franziskus verurteilt erneut «die blinde Gewalt, die so viel Leid hervorruft». Er bitte Gott um das Geschenk des Friedens, so das katholische Kirchenoberhaupt.

    von franciscus via Instagram
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:17:15 PM
    Die Nato hat die Alarmstufe in ihrem Brüsseler Hauptquartier in der EU-Hauptstadt erhöht. «Wir bleiben wachsam und verfolgen die Lage weiterhin genau», erklärt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Stoltenberg spricht von einem «feigen Anschlag» auf «unsere Werte und auf unsere offene Gesellschaft». Der Terrorismus werde die Demokratie und ihre Freiheiten nicht besiegen. Er denke an die Opfer und ihre Angehörigen. «Wir alle stehen unserem Alliierten Belgien an diesem dunklen Tag bei», so Stoltenberg.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:16:00 PM
    Nach den Ereignissen in Brüssel werden auch bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft die Sicherheitsmaßnahmen hochgefahren. Das berichtet Co-Trainer Thomas Schneider nach der Zusammenkunft der 26 Akteure in Berlin. «Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Angehörigen», so Schneider. Mit Blick auf die Länderspiele des Weltmeisters an diesem Sonnabend in Berlin gegen England und drei Tage später in München gegen Italien erklärt der Assistent von Bundestrainer Joachim Löw: «Wir gehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht davon aus, dass es irgendwelche Auswirkungen auf unsere Spiele haben wird.»
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:13:22 PM
    US-Präsident Barack Obama auf Kuba über die Terroranschläge in Brüssel unterrichtet worden. Die Behörden in den USA stünden in engem Kontakt mit ihren Kollegen in Belgien, erklärt ein Regierungsvertreter. Aus Sicherheitskreisen heißt es, man beobachte die Situation sehr genau und sei bereit, die Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen. In der Hauptstadt Washington wurden die U-Bahn-Stationen verstärkt kontrolliert. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, eine konkrete Bedrohung gebe es nicht, teilt die Verkehrsgesellschaft WMATA mit. 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:08:07 PM
    Soldaten der belgischen Armee patrouillieren in Brüssel: Nach Angaben von Didier Reynders, Außenminister Belgiens, sei nicht auszuschließen, dass weitere Personen auf der Flucht seien. Das sagte Reynders in einem Gespräch mit dem belgischen TV-Sender RTBF.

    Foto: Arnulf Stoffel, dpa 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:01:06 PM
    Sprengstoffexperten der belgischen Armee wollen ein verdächtiges Päckchen am Brüsseler Flughafen sichern. Es könne zu einem Knall kommen, teilt das nationale Krisenzentrum per Twitter mit.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 1:00:25 PM
    Außenminister Frank-Walter Steinmeier versichert Belgien Deutschlands Unterstützung. «Belgien ist nicht alleine. Wir stellen uns dem Terrorismus gemeinsam und entschlossen entgegen», so Steinmeier nach einer Mitteilung des Auswärtigen Amts. Zugleich verurteilt er die Anschläge «auf das Schärfste». «Sie zielen auf das Herz Europas und richten sich in ihrer verbrecherischen Heimtücke auf wehrlose Menschen».
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:58:45 PM
    Bei den Anschlägen in Brüssel sind nach Informationen des belgischen TV-Senders VRT 34 Menschen ums Leben gekommen. Davon seien 14 Menschen bei dem Anschlag am Brüsseler Flughafen Zaventem umgekommen und 20 in der U-Bahn.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:43:24 PM
    Das nationale Krisenzentrum in Belgien ist über eine spezielle Telefonnummer zu erreichen. Unter +32 781 51 771 können sich Anrufer aus dem Ausland erkundigen, wie das Zentrum über Twitter mitteilt. Die Mitarbeiter bitten aber darum, möglichst über soziale Medien zu versuchen, Menschen zu kontaktieren.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:39:11 PM
    Die niederländische Polizei hat für einige Zeit den Bahnhof von Hoofddorp bei Amsterdam evakuiert und abgesperrt. Ein internationaler Zug aus Brüssel sei nach einer Meldung durchsucht worden. Es sei aber nichts Verdächtiges gefunden worden, teilt die Polizei mit. Der Bahnhof wurde wieder freigegeben. 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:37:42 PM
    Die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini hat nach den Anschlägen in Brüssel eine Pressekonferenz in Jordanien abgebrochen. Unter Tränen sagte sie: «Heute ist ein schwieriger Tag». 

    Foto: Jamal Nasrallah, epa/dpa 
  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 12:32:23 PM
    SPD-Chef und Vize-Kanzler Sigmar Gabriel auf Facebook

    Wir sind tief erschüttert von den Anschlägen in Brüssel. Erneut trifft ein solcher mörderischer Anschlag eine europäische Hauptstadt. Ganz Europa steht heute eng an der Seite Belgiens. In diesen Stunden sind unsere Gedanken bei den Angehörigen, Familien und Freunden der Opfer. Sie haben unser tief empfundenes Mitgefühl. Wir wünschen den vielen Verletzten eine schnelle Genesung.

    Die Anschläge treffen eine verunsicherte belgische Gesellschaft. Wir stehen eng an der Seite unseres Nachbarlandes. Deutschland trauert in diesen schweren Stunden gemeinsam mit der belgischen Bevölkerung. Der Terror wird Europa nicht dazu bringen, von den Werten der Humanität, der Offenheit und Freiheit abzurücken. Wir brauchen einen handlungsfähigen Staat, der auch in der Lage ist, die Menschen zu schützen. Dennoch wissen wir, dass eine offene Gesellschaft auch verletzlich und absolute Sicherheit nicht möglich ist.
    Sigmar Gabriel, SPDvia Facebook ein Dienstag, 22. März 2016 am 13:31
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:30:18 PM
    Nach den Terroranschlägen hat es in Brüssel mehrere Razzien gegeben. Ermittler seien auf der Suche nach Verdächtigen, die mit den Attentaten zu tun haben könnten, berichtet der öffentliche Sender RTBF mit Hinweis auf Justizquellen.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:24:49 PM
    Der Königspalast ist offenbar nicht evakuiert worden. Das dementiert ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Belga. Zunächst hatte der belgische TV-Sender RTBF von einer Räumung berichtet.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:18:19 PM
    Bundeskanzlerin Angela Merkel will um 17.00 Uhr eine Erklärung zu den Terroranschlägen in Brüssel abgeben.
  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 12:16:10 PM
    Die EU wird der Stadt Brüssel, Belgien und den europäischen Staaten im Kampf gegen den Terrorismus helfen.

    EU-Gipfelchef und EU-Ratspräsident Donald Tusk zu den blutigen Anschlägen in Brüssel.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:14:38 PM
    Die belgische Staatsanwaltschaft ruft Journalisten zur Zurückhaltung auf. Einige Medienvertreter gäben Informationen zu laufenden Untersuchungen weiter, erklärt die Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung. Sie warnt, dies könne die Ermittlungen behindern.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:13:47 PM
    Karte Brüssels mit Lage des Flughafens und der Metrostation Maelbeek:

    Grafik: R. Mühlenbruch
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:09:20 PM
    Der Lufthansa-Konzern streicht alle Flüge von und in die belgische Hauptstadt. Es seien 25 Flüge mit etwa 2000 Passagieren betroffen, teilt Europas größter Luftverkehrskonzern auf seiner Homepage mit. Zwei Maschinen, die in München und Frankfurt gestartet und auf dem Weg nach Brüssel waren, seien nach Köln und Lüttich umgeleitet worden. Flugtickets von und nach Brüssel im Zeitraum bis zum 28. März könnten kostenfrei umgebucht oder storniert werden. Die Regelung gelte für alle Airlines der Lufthansa Group (Austrian Airlines, Lufthansa, Brussels Airlines, Swiss, Eurowings).
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:08:15 PM
    Im Brüsseler Flughafen sind nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga Waffen gefunden worden. Belga verweist auf eine gute informierte Quelle, eine offizielle Bestätigung gebe es aber nicht. Unter den Waffen soll auch eine Kalaschnikow gefunden worden sein.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:07:18 PM
    Belgiens Premier Charles Michel sagt wegen der Anschläge seine China-Reise ab. Das meldet die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf einen Sprecher. Michel wollte eigentlich am Mittwoch für drei Tage nach China reisen, um dort für Investitionen in seinem Land zu werben.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 12:02:00 PM
    Belgien wappnet sich gegen mögliche weitere Anschläge: Die Sicherheitskräfte bemühten sich, die Sicherheit weiterer Orte zu gewährleisten, erklärt Premier Charles Michel.

    Foto: Jonas Roosens, epa/dpa 
  • von Desk | 3/22/2016 11:54:35 AM
    Bei dem Anschlag am Flughafen sind elf Menschen getötet und 81 verletzt worden. Das sagt Gesundheitsministerin Maggie De Block, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Bisher war laut Medienberichten von 13 Toten am Flughafen die Rede gewesen. 

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 11:51:00 AM
    Auch die Flaggen vor der belgischen Botschaft in Washington hängen auf Halbmast.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 11:47:22 AM
    Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, ruft dazu auf, die Anweisungen der Behörden zu folgen:


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 11:46:02 AM
    Die Flaggen vor der Europäischen Kommission hängen auf Halbmast: 


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 11:42:11 AM
    Die Grünen-Vorsitzende Simone Peter warnt nach den Terroranschlägen vor übereilten politischen Reaktionen. «Da hilft kein Aktionismus», so Peter in einem ARD-Interview. Die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden müsse sicherlich verstärkt werden. Es dürfe aber nicht sein, «dass wir Grenzen abriegeln, unsere Freiheit und die offene Gesellschaft in Frage stellen», erklärt die Parteichefin, die sich zum Zeitpunkt der Anschläge in Brüssel aufhielt. «Der Schock war groß», berichtet Peter über die ersten Reaktionen. Eine ihrer Mitarbeiterinnen sei erst zehn Minuten vor den Explosionen durch die Kontrollen am Flughafen gegangen.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 11:39:30 AM
    Diese brutale, menschenverachtende Gewalt ist zutiefst verabscheuungswürdig. Der Anschlag trifft das institutionelle Zentrum Europas, das Zentrum der gemeinsamen Arbeit an Europa. Trotz der Bilder aus Belgien ist es wichtig, vor einer Instrumentalisierung der Ereignisse zu warnen.

    Der Linken-Vorsitzende Bernd Riexinger zu den Terrorattacken von Brüssel.
  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 11:38:02 AM
    Zur Stunde macht auf dem Kurznachrichtendienst Twitter der Hashtag #openhouse die Runde. Belgier öffnen den Menschen ihre Wohnungen und Häuser, die nicht mehr weiterkommen.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 11:15:10 AM
    Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat bislang keine Informationen, dass Deutsche unter den Opfern der Terroranschläge von Brüssel sind. Dies könne aber nur eine Zwischenbewertung sein, so der Minister nach einem Treffen mit seinem serbischen Amtskollegen Nebojsa Stefanovic. Es gebe bisher keine auf Hinweise auf einen Deutschlandbezug der Täter von Brüssel.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 11:13:53 AM
    Auch in New York erhöht die Polizei die Sicherheitsvorkehrungen an Verkehrsknotenpunkten, Brücken und und Tunnel, berichtet ein Produzent des Senders NBC


  • von Desk | 3/22/2016 11:13:37 AM
    Belgien will 225 zusätzliche Soldaten nach Brüssel entsenden, berichten mehrere Medien unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Belga

    Belgische Sicherheitskräfte auf der Rue de la Loi an der Metrostation Maelbeek. Foto: Olivier Hoslet, epa/dpa 
  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 11:13:10 AM
    Die Taxis in Brüssel fahren gratis. Das berichtet der belgische Fernsehsender VRT. Der belgische Taxiverband Febet ruft seine Mitglieder dazu auf, Menschen aus den betroffenen Gebieten zu fahren. Alle Metro-Stationen sind aus Sicherheitsgründen geschlossen.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 11:08:37 AM
    Traurige neue Zahlen: Bei der Explosion in der Brüsseler Metrostation Maelbeek sind nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga mindestens 15 Menschen umgekommen und 55 verletzt worden. Damit erhöht sich die Zahl der Getöteten - also am Brüsseler Flughafen und in der U-Bahn - auf mindestens 28.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 11:07:26 AM
    Deutschland steht angesichts dieser terroristischen Gewaltakte an der Seite Belgiens. Gemeinsam werden wir unsere europäischen Werte, Freiheit und Demokratie, verteidigen. Wir sind von den Ereignissen schockiert, teilen die Trauer des belgischen Volkes und fühlen den Schmerz der Familien und Freunde der Opfer nach.

    Bundespräsident Joachim Gauck zu den Anschlägen in Brüssel mit mehreren Todesopfern. Er ist gerade bei einem Staatsbesuch in China.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 11:05:53 AM
    • UPDATE
    Bei einer vierten Explosion in Brüssel soll es sich um eine kontrollierte Sprengung durch Experten gehandelt haben. Das berichtet der Rundfunk RTBF unter Berufung auf Polizeikreise. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Belga die Explosion nahe der Rue de la Loi gemeldet. Das ist in der Nähe der U-Bahnstation Maelbeek, in der es bereits eine Explosion mit mindestens zehn Toten gegeben hatte.  
  • von dpa∙live Desk via YouTube | 3/22/2016 11:05:08 AM
    Frankreichs Premierminister Manuel Valls drückt den Opfern sein Mitgefühl aus und spricht erneut von «Kriegsakten». «Ich möchte meine Solidarität gegenüber der belgischen Regierung, unseren belgischen Freunden ausdrücken, die heute Morgen in Brüssel offenkundig von mehreren Anschlägen getroffen wurden», sagte er nach einem Treffen bei Präsident François Hollande im Élyséepalast. «Wir sind im Krieg. Wir erleiden in Europa seit mehreren Monaten Kriegsakte.» Frankreichs Regierung hatte nach den Pariser Anschlägen vom 13. November 2015 immer wieder von einem Krieg gegen die Terrormiliz Islamischer Staat gesprochen.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 10:55:46 AM
    Belgiens Ministerpräsident Charles Michel auf der Pressekonferenz: «Das ist ein schwarzer Tag für Belgien.» Er bestätigt, dass es sich bei einer der Explosionen am Flughafen um ein Selbstmordattentat handelt.


  • von Desk | 3/22/2016 10:51:14 AM
    Bei den Explosionen in Brüssel hat es sich um Terroranschläge gehandelt. Das sagt der belgische Premierminister Charles Michel bei einer ersten Pressekonferenz und spricht von vielen Toten und vielen Verletzten.

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