Terroranschlag in Brüssel

Die Terrorwarnstufe in Belgien ist auf höchstem Level. Nach Explosionen am Brüsseler Flughafen am Morgen mit mehreren Toten gab es auch eine Detonation in der Metro. Wie sich die Lage in der belgischen Hauptstadt entwickelt, lesen Sie hier im Liveblog.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 10:50:35 AM
    Reaktion aus Ankara: Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sagt, «sie zeigen einmal mehr das globale Gesicht des Terrors. Ich bekunde der belgischen Regierung und seinem Volk mein Beileid und teile im Namen unseres Volkes das Gefühl der Solidarität.»
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 10:47:34 AM
    Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve entsendet laut der Zeitung «Le Monde» 1600 Polizisten zusätzlich zur Sicherung der Grenzen sowie der Transportinfrastruktur.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 10:47:14 AM
    Weitere Eindrücke aus Brüssel:


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 10:46:27 AM
    Facebook hat nach den Explosionen in Brüssel  seinen «Sicherheitscheck» eingeschaltet, über den Nutzer Freunden mitteilen können, dass sie in Sicherheit sind. Der Service war unter anderem nach den Terroranschlägen in Paris im vergangenen November aktiviert worden und zuletzt auch bei den Explosionen in Ankara. Der «Safety Check» war ursprünglich unter dem Eindruck des Tsunami 2011 in Japan für den Fall von Naturkatastrophen entwickelt worden. Der erste Einsatz war nach dem Erdbeben in Nepal 2015.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 10:39:56 AM
    Auch Österreich erhöht nach den Terroranschlägen seine Sicherheitsmaßnahmen. Die Polizeipräsenz im öffentlichen Raum, besonders auf Flughäfen sowie im öffentlichen Verkehr, sei verstärkt worden, wie ein Sprecher des Innenministeriums mitteilt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand seien auch keine Österreicher unter den Opfern. Dennoch wurden Krisenstäbe im Wiener Außenministerium und in der österreichischen Botschaft in Brüssel eingerichtet.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 10:37:15 AM
    Für alle EU-Institutionen gilt Alarmstufe Orange, teilt die Vizepräsidenten der EU-Kommission, Kristalina Georgieva, mit.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 10:36:06 AM
    Der Hochgeschwindigkeitszug Thalys stellt seine Fahrten über Belgien ein. Auf seiner französischen Twitter-Seite empfiehlt das Unternehmen, alle Reisen zu verschieben. Fahrkarten, die für den 22. und 23. März gebucht sind, können Reisende kostenlos umtauschen oder sich erstatten lassen. Auch die Deutsche Bahn hatte ihren Zugverkehr zwischen Aachen und der belgischen Hauptstadt eingestellt. 


  • von Desk | 3/22/2016 10:32:34 AM
    In der belgischen Hauptstadt Brüssel hat es nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga eine weitere Explosion gegeben. Sie habe nahe der Rue de la Loi ereignet - das ist in der Nähe der U-Bahnstation Maelbeek, in der es bereits eine Explosion mit mindestens zehn Toten gegeben hatte.  

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 10:28:28 AM
    Die Niederlande rät ihre Bürgern dringend, nicht in die belgische Hauptstadt zu fahren. Niederländer, die bereits in Brüssel sind, werden aufgefordert, in Gebäuden zu bleiben beziehungsweise den Flughafen und die Metro zu vermeiden. «Das Risiko auf terroristische Anschläge bleibt», warnt das Außenministerium auf seiner Website.  
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 10:26:38 AM
    Das belgische Krisenzentrum erinnert daran, dass die eingerichtete Hotline vor allem für Opfer und Familienangehörige gedacht ist.  


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 10:25:03 AM
    Bei der Explosion in der Metrostation Maelbeek sind nach Angaben des belgischen Senders VRT etwa 10 Menschen ums Leben gekommen. Die Gesamtzahl der Opfer - also am Brüsseler Flughafen und in der U-Bahn - dürfte damit mindestens 23 betragen. 

  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 10:24:08 AM
    Laut Auswärtiges Amt ist zunächst noch unklar, ob auch Deutsche unter den Opfern sind. Ein Ministeriumssprecher sagt: «Die deutsche Botschaft in Brüssel bemüht sich mit Hochdruck um Aufklärung, ob auch Deutsche von den Explosionen betroffen sind.»
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 10:22:38 AM
    Tschechien erhöht ebenfalls die Sicherheitsvorkehrungen und die Polizeipräsenz an den internationalen Flughäfen und in der Prager Metro. Die Sicherheitskräfte seien in Alarmbereitschaft versetzt, teilt Innenminister Milan Chovanec mit. Konkrete Hinweise auf eine Gefahr gebe es nicht. Am Präsidentensitz, der Prager Burg, waren die Sicherheitsmaßnahmen in den letzten Monaten hochgefahren worden, nachdem Präsident Milos Zeman mit kritischen Äußerungen zum Islam von sich reden gemacht hatte. Das tschechische Außenministerium ruft alle Bürger auf, auf Reisen nach Brüssel und andere Teile Belgiens vorerst zu verzichten.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 10:21:27 AM
    Auf Anweisung der Polizei sind in Brüssel sämtliche Bahnhöfe geschlossen worden. Die Bahngesellschaft SNCB ruft Reisende auf, die belgische Hauptstadt bis auf weiteres nicht anzufahren. Betroffen sind auch die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge und die Eurostar-Verbindungen von Brüssel nach London.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 10:19:03 AM
    Die Bundespolizei arbeitet zur Stunde an einem angepassten Sicherheitskonzept in Deutschland. «Reagiert wird auf jeden Fall», so eine Sprecherin des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam. Details könne man derzeit allerdings noch nicht nennen. Wie bereits berichtet, hatte am Morgen die Bundespolizei in Frankfurt am Main angekündigt, die Kontrollen am größten deutschen Flughafen zu verschärfen.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:59:27 AM
    Nach der Evakuierung verlassen viele Menschen die Umgebung des Flughafens in Brüssel. 

    Foto: Jonas Roosens, ANP/dpa 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:55:37 AM
    Frankreichs Präsident François Hollande hat Minister zu einem Krisentreffen versammelt. Der Staatschef berät mit Premierminister Manuel Valls, Außenminister Jean-Marc Ayrault sowie den Ministern für Inneres und Verteidigung im Élyséepalast über die Lage.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:54:17 AM
    Belgiens Königspaar zeigt sich «schockiert» über die Vorfälle. Das sagt ein Sprecher des Palastes der Nachrichtenagentur Belga. König Philippe stehe im engen Kontakt mit der Regierung und den zuständigen Stellen.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:43:52 AM
    Spaniens Außenminister José Manuel García-Margallo macht die IS-Terrormiliz für die Explosionen in Brüssel verantwortlich. «Es handelt sich um eine koordinierte Aktion an verschiedenen Stellen der Stadt», so der Minister dem Radiosender Cadena Cope. «Dieser Terrorismus ist wie ein Krebs, der sich über die ganze Welt ausbreitet.» Der IS verfüge über Terrorzellen, die die Organisation in kürzester Zeit aktivieren könne. «Diese Gruppen brauchen keine große Vorbereitung, es genügt ein Befehl, und sie schlagen zu», betont García-Margallo.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:42:02 AM
    Auch die Pariser Polizei verstärkt ihre Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen, Bahnhöfen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Nähere Details will ein Sprecher der Polizeipräfektur nicht nennen. Islamisten hatten bei Terroranschlägen in Paris und dem Vorort Saint-Denis im November 130 Menschen ermordet, am vergangenen war der mutmaßliche Beteiligte Salah Abdeslam in Brüssel festgenommen worden.
  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 9:40:42 AM
    Das Auswärtige Amt mahnt zu besonderer Vorsicht. In einem Sicherheitshinweis, der veröffentlicht wurde, heißt es: «Reisende in Brüssel werden dringend gebeten, sich in der Stadt nur mit erhöhter Aufmerksamkeit und Wachsamkeit zu bewegen.» Zugleich ruft das Auswärtige Amt dazu auf, größere Menschenansammlungen zu meiden und Weisungen der belgischen Sicherheitskräfte unbedingt zu befolgen. Das Ministerium richtete auch eine Notfallnummer für Fragen ein: 030 / 5000-3000.


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:09:47 AM
    Die Explosionen am Brüsseler Flughafen sind nach einem Bericht des belgischen Fernsehsenders VRT von mindestens einem Selbstmordattentäter verursacht. Eine Bestätigung der Polizei gab es dafür zunächst nicht.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:06:16 AM
    Die Niederlande verschärfen die Sicherheitsmaßnahmen. Das teilt die zuständige Anti-Terrorismusbehörde in Den Haag mit. Auf den Flughäfen Amsterdam Schiphol, Rotterdam und Eindhoven wurden extra Patrouillen der Grenzpolizei eingesetzt. Auch an der Grenze zu Belgien werde strenger kontrolliert. 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:02:29 AM
    Das belgische Rote Kreuz hat eine Website eingerichtet, die auf der Suche nach Angehörigen sind. Auf der Website können Personen auch angeben, dass sie in Sicherheit sind, meldet die Hilfsorganisation.  
  • von Desk | 3/22/2016 9:01:26 AM
    • UPDATE
    Bei den Explosionen am Brüsseler Flughafen sind nach Angaben des belgischen Senders VRT mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. 35 Personen seien verletzt worden, berichtet der Sender.

  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 8:55:41 AM
    Medienberichten zufolge soll es eine weitere Explosion in einer Metrostration gegeben haben. Wie bereits berichtet, gab es eine Explosion in Maelbeek. Berichtet wird von einer zweiten Detonation im Bahnhof Schuman.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:49:16 AM
    Der Flughafen Brüssel hat eine Telefonnummer für Angehörige eingerichtet:


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:42:54 AM
    Der Frankfurter Flughafen richtet sich darauf ein, umgeleitete Passagierjets aus der belgischen Hauptstadt aufzunehmen. Eine erste Maschine der österreichischen Gesellschaft Austrian Airlines sei bereits nach Frankfurt dirigiert worden, berichtet ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport. Es sei zudem damit zu rechnen, dass die sieben geplanten Starts nach Brüssel abgesagt würden.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 8:38:14 AM
    Die Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft Stib hat aus Sicherheitsgründen alle Metrostationen geschlossen. Das teilt die Stib mit. 

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:36:16 AM
    Erste Bilder nach der weiteren Detonation in der Metrostation. 

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:30:44 AM
    • UPDATE
    In der belgischen Hauptstadt hat es nach einem Medienbericht neben den beiden Explosionen am Flughafen auch noch eine Detonation in einer Metrostation gegeben. Der belgische Sender La Première berichtet unter Berufung auf Augenzeugen, es habe eine Explosion in der Station Maelbeek im Herzen des EU-Viertels gegeben.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:28:31 AM
    Die Krankenhäuser in der belgischen Hauptstadt stellen sich auf die Aufnahme zahlreicher Verletzer ein. Ein Notfall-Plan sei aktiviert worden, berichtet die Nachrichtenagentur Belga.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 8:25:23 AM
    In Belgien ist die Terrorwarnstufe auf das höchste Niveau angehoben worden. Das teilt ein Sprecher von Innenminister Jan Jambon.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:24:39 AM
    Der Brüsseler Flughafen warnt - das Gebiet um den Flughafen soll gemieden werden meiden. Alle Flüge wurden abgesagt.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:22:53 AM
    Vor den beiden Explosionen haben Zeugen Schüsse gehört. Eine Person habe etwas auf Arabisch gerufen, berichten mehrere Menschen vor Ort der Nachrichtenagentur Belga.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:18:19 AM
    Die Ursache der Explosionen ist zunächst unklar. Die belgische Polizei will vorerst weder verneinen noch bestätigen, dass es sich um einen Anschlag gehandelt haben könnte. «Wir hoffen, gegen 9.30 Uhr mehr Informationen zu haben», so ein Sprecher der Nachrichtenagentur Belga.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 8:07:32 AM
    Es hat mehrere Tote und etliche Verletzte gegeben. Das berichteten mehrere belgische Medien, die sich auf die Feuerwehr berufen. 

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:06:26 AM
    Die Bundespolizei verschärft ihre Kontrollen am größten deutschen Flughafen in Frankfurt. Man beobachte die Situation sehr genau, so Sprecher Christian Altenhofen der Deutschen Presse-Agentur. Die Beamten würden sensibilisiert und die Streifen in bestimmten Bereichen verstärkt. Nähere Einzelheiten wolle man aus Sicherheitsgründen nicht nennen. Die Bundespolizei überwacht die deutsche Außengrenze am Flughafen mit rund 2500 Beamten.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:04:33 AM
    Die beiden Explosionen haben sich nach Angaben von Augenzeugen kurz nacheinander ereignet. Erst habe es eine Detonation gegeben, die Anwesenden hätten die Flucht ergriffen, berichten zwei Personen der Nachrichtenagentur Belga.
  • von Dirk Wittenberg, dpa via dpa | 3/22/2016 7:57:33 AM
    Der regionale Katastrophenplan ist ausgelöst worden, wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf Provinzgouverneur Lodewijk De Witte berichtet. Die zuständigen Behörden stimmen sich nun mit dem nationalen Krisenzentrum ab.
  • von Dirk Wittenberg, dpa via dpa | 3/22/2016 7:51:51 AM
    Nach den Explosionen werden die Flüge zum Brüsseler Flughafen Zaventem umgeleitet. 


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 7:50:26 AM
    Bei den Explosionen am Brüsseler Flughafen hat es mindestens einen Toten und mehrere Verletzte gegeben. Das meldet nun die belgische Nachrichtenagentur Belga.

  • von Dirk Wittenberg, dpa via dpa | 3/22/2016 7:46:39 AM
    Völlige Zerstörung: Die Abflughalle nach den beiden Explosionen.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 7:44:01 AM
    Erste Bilder zeigen eine zerstörte Fassade und flüchtende Menschen. Der Flughafen wird geräumt, der Zugverkehr in Richtung Airport wurde gestoppt.Reisende werden evakuiert, Rettungsdienste sind vor Ort. Nach Angaben von Zeugen vor Ort soll es mehrere Verletzte geben. Der Verkehr zum Flughafen ist auf Anordnung der Polizei unterbrochen, wie das Bahnunternehmen SNCB über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilt. 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 7:37:49 AM
    Liebe Leserinnen und Leser, am Brüsseler Flughafen Zaventem ist es zu zwei Explosionen gekommen. Sie sollen sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga in der Abflughalle ereignet haben.
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