Terroranschlag in Brüssel

Die Terrorwarnstufe in Belgien ist auf höchstem Level. Nach Explosionen am Brüsseler Flughafen am Morgen mit mehreren Toten gab es auch eine Detonation in der Metro. Wie sich die Lage in der belgischen Hauptstadt entwickelt, lesen Sie hier im Liveblog.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 10:06:54 AM
    Der belgische Premierminister Charles Michel will sich in Kürze vor Medienvertretern äußern.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 10:04:39 AM
    Reaktion aus Wien: Die österreichische Regierung bezeichnet die tödlichen Explosionen in Brüssel als heimtückische Terrorakte. «Diese Anschläge gegen die Zivilbevölkerung im Zentrum Europas tragen eine feige und barbarische Handschrift. Unser tiefes Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt den Opfern, ihren Angehörigen und Freunden», teilen Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner mit. Österreich zeige volle Solidarität mit Belgien. «Europa muss den Terror gemeinsam bekämpfen und seine demokratischen Werte entschlossen verteidigen», heißt es von den Politikern. 
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 10:01:28 AM
    Um eine Überlastung der Telefonnetze zu vermeiden, fordert das Krisenzentrum der belgischen Regierung die Menschen dazu auf, SMS oder soziale Medien zu nutzen, um Angehörige zu erreichen.



  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:59:27 AM
    Nach der Evakuierung verlassen viele Menschen die Umgebung des Flughafens in Brüssel. 

    Foto: Jonas Roosens, ANP/dpa 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:55:37 AM
    Frankreichs Präsident François Hollande hat Minister zu einem Krisentreffen versammelt. Der Staatschef berät mit Premierminister Manuel Valls, Außenminister Jean-Marc Ayrault sowie den Ministern für Inneres und Verteidigung im Élyséepalast über die Lage.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:54:17 AM
    Belgiens Königspaar zeigt sich «schockiert» über die Vorfälle. Das sagt ein Sprecher des Palastes der Nachrichtenagentur Belga. König Philippe stehe im engen Kontakt mit der Regierung und den zuständigen Stellen.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:43:52 AM
    Spaniens Außenminister José Manuel García-Margallo macht die IS-Terrormiliz für die Explosionen in Brüssel verantwortlich. «Es handelt sich um eine koordinierte Aktion an verschiedenen Stellen der Stadt», so der Minister dem Radiosender Cadena Cope. «Dieser Terrorismus ist wie ein Krebs, der sich über die ganze Welt ausbreitet.» Der IS verfüge über Terrorzellen, die die Organisation in kürzester Zeit aktivieren könne. «Diese Gruppen brauchen keine große Vorbereitung, es genügt ein Befehl, und sie schlagen zu», betont García-Margallo.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:42:02 AM
    Auch die Pariser Polizei verstärkt ihre Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen, Bahnhöfen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Nähere Details will ein Sprecher der Polizeipräfektur nicht nennen. Islamisten hatten bei Terroranschlägen in Paris und dem Vorort Saint-Denis im November 130 Menschen ermordet, am vergangenen war der mutmaßliche Beteiligte Salah Abdeslam in Brüssel festgenommen worden.
  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 9:40:42 AM
    Das Auswärtige Amt mahnt zu besonderer Vorsicht. In einem Sicherheitshinweis, der veröffentlicht wurde, heißt es: «Reisende in Brüssel werden dringend gebeten, sich in der Stadt nur mit erhöhter Aufmerksamkeit und Wachsamkeit zu bewegen.» Zugleich ruft das Auswärtige Amt dazu auf, größere Menschenansammlungen zu meiden und Weisungen der belgischen Sicherheitskräfte unbedingt zu befolgen. Das Ministerium richtete auch eine Notfallnummer für Fragen ein: 030 / 5000-3000.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:39:02 AM
    Wie bereis berichtet, in Belgien herrscht die höchste Terrorwarnstufe. Das belgische Krisenzentrum ruft die Bürger im Land auf, zu Hause oder am Arbeitsplatz zu bleiben. «Bleiben Sie, wo Sie sind», teilt das Krisenzentrum mit. In der Hauptstadt funktionieren öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn nicht mehr, heißt es. 
  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 9:37:11 AM
    Kreml-Chef Wladimir Putin nennt die Anschläge ein «barbarische Verbrechen». Der Terrorismus kenne keine Grenzen und müsse daher in aktiver internationaler Zusammenarbeit bekämpft werden, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Putin habe dem belgischen König Philippe sein Beileid ausgesprochen, sagte er der Agentur Interfax zufolge. Unter den Opfern bei mehreren Explosionen in Brüssel seien nach ersten Erkenntnissen keine russischen Staatsbürger, teilt das Außenministerium in Moskau mit. 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:36:14 AM
    Der Bundesjustizminister spricht von einem schwarzen Tag für Europa: 


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:35:43 AM
    Uns erreichen immer mehr Bilder, die das Ausmaß der Zerstörung am Flughafen zeigen. In einer der Flughafenhallen stürzte offensichtlich durch die Wucht der Explosionen die Deckenverkleidung herab. Eine riesige Glasfront wurde völlig zerstört. Der niederländische Reporter Dennis Kranenburg war zufällig am Brüsseler Flughafen und berichtet im niederländischen Radio: «Wir kamen gerade an und wollten einchecken. Da war in etwa 30, 40 Meter Entfernung ein riesiger Lichtblitz. Große Brocken von der Decke fielen runter. Jeder fing an zu schreien und die Leute rannten weg.»

    Foto: Olivier Hoslet, epa/dpa  
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:33:13 AM
    Der belgische Premier Charles Michel hat den nationalen Sicherheitsrat zusammengerufen. Dem Gremium gehören die wichtigsten Minister der Regierung an. Michel wolle sich später bei einer Pressekonferenz äußern, berichtet die Nachrichtenagentur Belga. 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:32:37 AM
    Die belgische Fußball-Nationalmannschaft hat wegen der mutmaßlichen Terroranschlägen in Brüssel das Training abgesagt. «Der Fußball ist heute nicht wichtig», heißt es bei Twitter. Die Gedanken seien bei den Opfern. Das öffentliche Training war ursprünglich für 16.30 Uhr im Stade Roi Baudouin von Brüssel geplant. Die Belgier wollen am kommenden Dienstag ebenfalls in der belgischen Hauptstadt ein Testspiel gegen Portugal bestreiten. 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:27:42 AM
    Großbritanniens Premierminister David Cameron hat das Sicherheitskabinett zusammengerufen, um über die mutmaßlichen Terroranschläge mit mehreren Toten in Brüssel zu beraten. «Ich bin schockiert und besorgt wegen der Ereignisse in Brüssel. Wir werden alles tun, was wir können, um zu helfen», so Cameron auf Twitter. Das Sicherheitskabinett werde noch am Vormittag zusammenkommen. 



  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:21:45 AM
    Der Flughafen nach den Explosionen:


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:19:48 AM
    Die Explosionen am Brüsseler Flughafen: 

    Grafik: R. Mühlenbruch
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:17:52 AM
    Am Flughafen Zaventem werden von den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld voraussichtlich bis auf weiteres keine Maschinen nach Brüssel starten. Letzlich sei das aber die Entscheidung jeder Fluggesellschaft, erklärt ein Flughafensprecher. Zuvor war  bekannt geworden, dass die belgische Flugaufsichtsbehörde Belgocontrol alle Flüge mit Ziel Zaventem umleitet.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:16:58 AM
    Nach den Metro-Stationen werden nun auch Tunnel in der belgischen Hauptstadt gesperrt. Die Polizei habe angeordnet, den Jubelparktunnel sowie den Wettunnel in Richtung Zentrum zu sperren, teilt die Verkehrsleitstelle Mobiris mit.


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:14:03 AM
    Die belgischen Sicherheitsbehörden gehen nach den Explosionen von Terroranschlägen aus. Die Staatsanwaltschaft habe Antiterror-Ermittlungen aufgenommen, berichtet der öffentliche Sender RTBF. 

  • von Desk via dpa | 3/22/2016 9:09:47 AM
    Die Explosionen am Brüsseler Flughafen sind nach einem Bericht des belgischen Fernsehsenders VRT von mindestens einem Selbstmordattentäter verursacht. Eine Bestätigung der Polizei gab es dafür zunächst nicht.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:06:16 AM
    Die Niederlande verschärfen die Sicherheitsmaßnahmen. Das teilt die zuständige Anti-Terrorismusbehörde in Den Haag mit. Auf den Flughäfen Amsterdam Schiphol, Rotterdam und Eindhoven wurden extra Patrouillen der Grenzpolizei eingesetzt. Auch an der Grenze zu Belgien werde strenger kontrolliert. 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 9:02:29 AM
    Das belgische Rote Kreuz hat eine Website eingerichtet, die auf der Suche nach Angehörigen sind. Auf der Website können Personen auch angeben, dass sie in Sicherheit sind, meldet die Hilfsorganisation.  
  • von Desk | 3/22/2016 9:01:26 AM
    • UPDATE
    Bei den Explosionen am Brüsseler Flughafen sind nach Angaben des belgischen Senders VRT mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. 35 Personen seien verletzt worden, berichtet der Sender.

  • von dpa∙live Desk | 3/22/2016 8:55:41 AM
    Medienberichten zufolge soll es eine weitere Explosion in einer Metrostration gegeben haben. Wie bereits berichtet, gab es eine Explosion in Maelbeek. Berichtet wird von einer zweiten Detonation im Bahnhof Schuman.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:49:16 AM
    Der Flughafen Brüssel hat eine Telefonnummer für Angehörige eingerichtet:


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:42:54 AM
    Der Frankfurter Flughafen richtet sich darauf ein, umgeleitete Passagierjets aus der belgischen Hauptstadt aufzunehmen. Eine erste Maschine der österreichischen Gesellschaft Austrian Airlines sei bereits nach Frankfurt dirigiert worden, berichtet ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport. Es sei zudem damit zu rechnen, dass die sieben geplanten Starts nach Brüssel abgesagt würden.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 8:38:14 AM
    Die Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft Stib hat aus Sicherheitsgründen alle Metrostationen geschlossen. Das teilt die Stib mit. 

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:36:16 AM
    Erste Bilder nach der weiteren Detonation in der Metrostation. 

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:30:44 AM
    • UPDATE
    In der belgischen Hauptstadt hat es nach einem Medienbericht neben den beiden Explosionen am Flughafen auch noch eine Detonation in einer Metrostation gegeben. Der belgische Sender La Première berichtet unter Berufung auf Augenzeugen, es habe eine Explosion in der Station Maelbeek im Herzen des EU-Viertels gegeben.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:28:31 AM
    Die Krankenhäuser in der belgischen Hauptstadt stellen sich auf die Aufnahme zahlreicher Verletzer ein. Ein Notfall-Plan sei aktiviert worden, berichtet die Nachrichtenagentur Belga.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 8:25:23 AM
    In Belgien ist die Terrorwarnstufe auf das höchste Niveau angehoben worden. Das teilt ein Sprecher von Innenminister Jan Jambon.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:24:39 AM
    Der Brüsseler Flughafen warnt - das Gebiet um den Flughafen soll gemieden werden meiden. Alle Flüge wurden abgesagt.


  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:22:53 AM
    Vor den beiden Explosionen haben Zeugen Schüsse gehört. Eine Person habe etwas auf Arabisch gerufen, berichten mehrere Menschen vor Ort der Nachrichtenagentur Belga.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:18:19 AM
    Die Ursache der Explosionen ist zunächst unklar. Die belgische Polizei will vorerst weder verneinen noch bestätigen, dass es sich um einen Anschlag gehandelt haben könnte. «Wir hoffen, gegen 9.30 Uhr mehr Informationen zu haben», so ein Sprecher der Nachrichtenagentur Belga.
  • von Desk via dpa | 3/22/2016 8:07:32 AM
    Es hat mehrere Tote und etliche Verletzte gegeben. Das berichteten mehrere belgische Medien, die sich auf die Feuerwehr berufen. 

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:06:26 AM
    Die Bundespolizei verschärft ihre Kontrollen am größten deutschen Flughafen in Frankfurt. Man beobachte die Situation sehr genau, so Sprecher Christian Altenhofen der Deutschen Presse-Agentur. Die Beamten würden sensibilisiert und die Streifen in bestimmten Bereichen verstärkt. Nähere Einzelheiten wolle man aus Sicherheitsgründen nicht nennen. Die Bundespolizei überwacht die deutsche Außengrenze am Flughafen mit rund 2500 Beamten.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 8:04:33 AM
    Die beiden Explosionen haben sich nach Angaben von Augenzeugen kurz nacheinander ereignet. Erst habe es eine Detonation gegeben, die Anwesenden hätten die Flucht ergriffen, berichten zwei Personen der Nachrichtenagentur Belga.
  • von Dirk Wittenberg, dpa via dpa | 3/22/2016 7:57:33 AM
    Der regionale Katastrophenplan ist ausgelöst worden, wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf Provinzgouverneur Lodewijk De Witte berichtet. Die zuständigen Behörden stimmen sich nun mit dem nationalen Krisenzentrum ab.
  • von Dirk Wittenberg, dpa via dpa | 3/22/2016 7:51:51 AM
    Nach den Explosionen werden die Flüge zum Brüsseler Flughafen Zaventem umgeleitet. 


  • von Desk via dpa | 3/22/2016 7:50:26 AM
    Bei den Explosionen am Brüsseler Flughafen hat es mindestens einen Toten und mehrere Verletzte gegeben. Das meldet nun die belgische Nachrichtenagentur Belga.

  • von Dirk Wittenberg, dpa via dpa | 3/22/2016 7:46:39 AM
    Völlige Zerstörung: Die Abflughalle nach den beiden Explosionen.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 7:44:01 AM
    Erste Bilder zeigen eine zerstörte Fassade und flüchtende Menschen. Der Flughafen wird geräumt, der Zugverkehr in Richtung Airport wurde gestoppt.Reisende werden evakuiert, Rettungsdienste sind vor Ort. Nach Angaben von Zeugen vor Ort soll es mehrere Verletzte geben. Der Verkehr zum Flughafen ist auf Anordnung der Polizei unterbrochen, wie das Bahnunternehmen SNCB über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilt. 
  • von dpa∙live Desk via dpa | 3/22/2016 7:37:49 AM
    Liebe Leserinnen und Leser, am Brüsseler Flughafen Zaventem ist es zu zwei Explosionen gekommen. Sie sollen sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga in der Abflughalle ereignet haben.
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