Nach der Bluttat in München

In einem Einkaufzentrum im Norden von München tötete ein 18-Jähriger neun Menschen und sich selbst.


  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:35:01 AM

    «Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine Pistole», erklärt Andrä auf die Frage eines Journalisten nach der Waffe. Es gebe keine Anhaltspunkte, dass eine Langwaffe im Einsatz gewesen sei. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:35:42 AM

    Der Täter konnte der Zivilstreife entkommen. Die Beamten verloren ihn aus den Augen, wie Andrä mitteilt.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:37:23 AM

    Dass zunächst von drei möglichen Tätern ausgegangen worden sei, erklärt Andrä mit einem Auto, dass am Tatort mit hoher Geschwindigkeit davongebraust sei. Dies habe aber nichts mit den schrecklichen Geschehnissen zu tun gehabt, hätten Ermittlungen ergeben. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:40:47 AM

    «Wir haben derzeit keine Erkenntnisse, dass dieser brutale und traurige Fall dazu Anlass gibt, sich unsicher zu fühlen», so Andrä.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:40:48 AM

    Bei der Person, die auf einem im Internet kursierenden Video auf einem Parkdeck zu sehen ist, handle es sich nach derzeitigem Erkenntnisstand um den Täter, erklärt Andrä.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:40:58 AM

    Das Hauptaugenmerk habe in den vergangenen Stunden vor allem darauf gelegen, die Sicherheit in München zu gewährleisten, sagt der Münchner Polizeipräsident. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:42:09 AM

    Die GSG 9, die Anti-Terror-Einheit der deutschen Bundespolizei, war nach Angaben Andräs auch im Einsatz. Die im Dezember 2015 gegründete «Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit plus» der Bundespolizei, kurz BFE+, sei dagegen nicht im Einsatz gewesen.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:44:20 AM

    Einen möglichen Zusammenhang mit einem Facebookeintrag, der dazu aufgerufen haben soll, gestern um 16.00 Uhr zu dem Schnellrestaurant am OEZ zu kommen, müssten die Ermittlungen klären, erklärt Andrä. «Das ist Teil der umfangreichen Ermittlungen, die wir mit dem Landeskriminalamt derzeit führen.»

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:45:52 AM

    Andrä ruft die Bevölkerung noch einmal auf, der Polizei mögliche Handy-Videos vom Tatort zur Verfügung zu stellen. Dies helfe bei der Klärung des Tatablaufs, sagt er.


    Foto: Sven Hoppe, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:46:03 AM

    Zum Täter: «Er hatte die deutsche und iranische Staatsbürgerschaft», sagt der Polizeipräsident.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:46:43 AM

    Laut Andrä hat der Täter keine Polizisten verletzt.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:47:24 AM

    Die Leiche des 18 Jahre alten Deutsch-Iraners sei in einer Nebenstraße in der Nähe des Olympia-Einkaufzentrims gefunden worden, so Andrä. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:48:35 AM

    Es gebe «drei Schwerverletzte, bei denen Lebensgefahr anzunehmen ist», sagt Andrä. Zudem gebe es 13 Leichtverletzte.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:49:58 AM

    Auf die Frage eines Journalisten zum Motiv des Täters, antwortet Andrä: Die Polizei untersuche derzeit das persönliche Umfeld des Mannes.

  • von dpa-live Desk via null | 7/23/2016 12:50:39 AM

    Unter den Todesopfern sind auch Jugendliche. Auch seien Kinder verletzt worden, teilt Andrä mit. Auf die Frage, ob die Polizei nunmehr von einem Terrorakt oder einem Amoklauf ausgehe, sagte Andrä: «Wir gehen momentan von einer Schießerei aus.» Die Frage Terror oder Amoklauf sei ja mit dem Motiv verknüpft, und dazu könne man noch nichts sagen.

     


    Foto: Sven Hoppe, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 12:52:20 AM

    Die Pressekonferenz der Polizei München ist zu Ende. Die Medienvertreter verlassen den Konferenzraum. 

  • von dpa-live Desk via null | 7/23/2016 1:14:27 AM
    Wir haben das Problem gefunden, und es ist tatsächlich so, dass wir wieder nach vorne gucken können und der morgige Tag beginnen kann.

    - Der Münchner Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins.
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 1:27:12 AM

    Übrigens: Die neue «Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit plus» der Bundespolizei, kurz BFE+, war nach Angaben der Polizei in München nicht im Einsatz. Zuvor hatte es aus Sicherheitskreisen geheißen, in München seien neben Beamten der Anti-Terror-Einheit GSG 9 auch Spezialkräfte der neuen BFE+ im Einsatz

    Die schwer bewaffnete Einheit der Bundespolizei wurde im Dezember 2015 nach den Terroranschlägen von Paris gegründet. Die BFE+ soll Spezialeinheiten wie die GSG 9 und die Spezialeinsatzkommandos (SEK) unter anderem bei Anti-Terror-Einsätzen unterstützen.


    Waren nicht im Einsatz: Mitglieder der neuen Einheit «BFE+». Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 2:54:02 AM

    Die Polizei München will sich heute nochmals zum Stand der Ermittlungen äußern:



  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 3:19:42 AM

    Eine Gruppe trauernder Menschen zur Kreuzung direkt vor dem Einkaufszentrum, in dem gestern die Schüsse gefallen waren.


    Foto: Matthias Balk, dpa
  • von dpa-live Desk via null | 7/23/2016 5:22:19 AM

    Noch in der Nacht hat die Polizei eine Wohnung in der Münchner Maxvorstadt im Zusammenhang mit der Schießerei durchsucht. Dass dort der der Täter mit seinen Eltern gewohnt hat, wollte die Polizei nicht bestätigen.

     
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 6:03:08 AM

    Das Wall Street Journal macht München zum Aufmacher der Wochenendausgabe.



  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 6:15:16 AM

    Anerkennung für die Münchner und die rund 2300 Sicherheitskräfte.



  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 6:21:39 AM

    Der Münchner Nahverkehr läuft wieder normal - Ausnahme: Die Haltestelle Olympia Einkaufszentrum wird nach Informationen der Polizei nicht angefahren. 

  • von dpa-live Desk via null | 7/23/2016 6:44:58 AM

    Ein Gebäude in der Dachauer Straße in München wurde Samstag früh nach dem Angriff von der Polizei durchsucht. 

    (Foto: Tobias Hase / dpa)
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 7:05:06 AM

    Der Bayerische Rundfunk hat ein Video des nächtlichen Polizeieinsatzes im Münchner Stadtteil Maxvorstadt veröffentlicht. Ein Zusammenhang mit dem Angriff im OEZ wird von der Polizei weder bestätigt noch dementiert. 



  • von dpa-live Desk via null | 7/23/2016 7:22:10 AM

    Die Website BuzzFeed dokumentiert Falschmeldungen, die im Zusammenhang mit der Schießerei in sozialen Netzwerken verbreitet werden.

     

     
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 7:35:37 AM

    Horst Seehofer äußert sich auf Facebook.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 7:48:36 AM

    Die Polizei sichert am Samstag morgen Beweise aus einer Wohnung in der Dachauer Straße in München. 

    (Foto: Tobias Hase / dpa)
  • von dpa-live Desk via null | 7/23/2016 8:10:24 AM

     

    In der angespannten Situation am Freitagabend gab es auch eine Reihe Fehlalarme, denen die Polizei nachgehen musste.

    Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins im Interview mit muenchen.de:  "Die Münchner haben sich zu 99,9 % absolut richtig verhalten. Da bleiben 0,1 % übrig, die in der Situation eher den Fun-Charakter gesehen haben."  (4:34)

     

  • von dpa-live Desk via null | 7/23/2016 8:18:58 AM

    Vor dem Bundeskanzleramt wehen Deutschland- und Europaflagge auf Halbmast. Um 12:30 Uhr berät hier das Sicherheitskabinett über die Schießerei in München. Mit dabei: BND, BKA und Verfassungsschutz. Bundesinnenminister Thomas de Maizière trifft sich bereits um 11:00 Uhr mit den Chefs der Sicherheitsbehörden.

    (Foto: Rainer Jensen/dpa)
  • von dpa-live Desk via null | 7/23/2016 8:58:53 AM

    Wie viele andere Feste und Feiern in München wurde auch das Fanfest der Löwen für heute abgesagt.

     
  • von dpa-live Desk via null | 7/23/2016 9:42:11 AM

    Laut tagesschau.de sind die Todesopfer acht Menschen zwischen 14 und 21 Jahren und eine 45-jährige Frau. Die Polizei bestätigt lediglich, dass fünf der neun Opfer Jugendliche sind. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 9:47:33 AM

    sueddeutsche.de hat sich über den offenbar unauffälligen Täter bei den Nachbarn erkundigt und berichtet über das Gerücht, dass der Täter Opfer in an den Tatort gelockt haben soll. 

  • von dpa-live Desk via null | 7/23/2016 9:54:06 AM

    Polizeipräsident Hubertus Andrä auf der Pressekonferenz der Münchner Polizei: "Es ist eindeutig, dass wir es mit einem Einzeltäter zu tun haben. Tat und Täter haben überhaupt keinen Bezug zum Thema Flüchtlinge."

  • von dpa-live Desk via null | 7/23/2016 9:54:37 AM

    Polizeipräsident Hubertus Andrä: "Der Täter hat sich intensiv mit dem Thema Amok beschäftigt." Die Polizei hat die Wohnung des Täters durchsucht. Ein Bezug zum Thema IS hat sich daraus nicht ergeben.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 9:58:22 AM

    Polizeipräsident Hubertus Andrä: Die Polizei hat auf den Täter geschossen, aber nicht getroffen. 

  • von dpa-live Desk via null | 7/23/2016 9:59:13 AM

    Die Tatwaffe war eine Glock 17 (Kaliber 9 mm) mit herausgefeilter Seriennummer. Im Rucksack des Täters waren noch 300 Schuss Munition. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 10:01:54 AM

    Der Täter ist durch einen aufgesetzten Schuss gestorben. Die Polizei geht von einem Suizid aus.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 10:02:25 AM

    Polizei: Der Täter soll sich wegen Depression in psychiatrischer Behandlung befunden haben.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 10:05:18 AM

    Polizeiprsident Hubertus Andrä: Zwischen 18 und 24 Uhr gab es über 4000 Notrufe, normal sind 1000 pro Tag.

  • von dpa-live Desk via null | 7/23/2016 10:05:59 AM

    Die Polizei prüft eine unter falscher Identität verbreitete Facebook-Einladung an den Tatort. "Es spricht vieles dafür, dass das vom Täter eingerichtet wurde." Es ist noch nicht klar, ob es Opfer gab, die Bezug zum Täter hatten. Alle Opfer stammen aus München und Umgebung.

  • von dpa-live Desk via null | 7/23/2016 10:40:27 AM

    Die Ermittler prüfen einen Zusammenhang mit dem Attentat des Norwegers Anders Behring Breivik vor genau fünf Jahren. "Diese Verbindung liegt auf der Hand, weil sich der Täter intensiv mit dem Thema Amok beschäftigt hat."

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 11:27:18 AM

    Paulus Son (l) legt am Morgen nach dem blutigen Amoklauf Blumen am Eingang der U-Bahn Olympia-Einkaufszentrum nieder. Seine Tochter arbeitet im Einkaufszentrum und ist unverletzt geblieben.

    (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/23/2016 11:37:13 AM

    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer den Staatsempfang zum Beginn der Bayreuther Festspiele am Montag wegen des Amoklaufes abgesagt. Ein Trauerakt im Bayerischen Landtag iat am nächsten Sonntag geplant, so lange bleiben die bayerischen Minister allen Festen fern.

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