Referendum in Schottland

«Yes» oder «No» - wie werden die Schotten entscheiden? Das Unabhängigkeitsreferendum am verspricht ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Befürwortern und Gegnern zu werden. Hier berichten wir live von der Entscheidung.

  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 9:00:23 AM
    Liebe Leserinnen und Leser, während das «Nein»-Lager noch den ganzen Tag das Abstimmungs-Ergebnis ausgiebig feiern wird, wollen wir uns an dieser Stelle von Ihnen verabschieden - unser Live-Ticker endet hier. Vielen Dank fürs Mitlesen und bis zum nächsten Mal.

    Ein lautes «Yes» für «No»! Foto: Andy Rain, dpa

  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 8:37:48 AM
    Das kann sich sehen lassen:



  • von dpa∙live Desk | 9/19/2014 8:19:44 AM
    Zahlen, Zahlen, Zahlen! Die Ergebnisse der einzelnen Bezirke mit Wahlbeteiligung: 
  • von dpa��live Desk | 9/19/2014 8:17:33 AM
    Laut BBC-Politik-Korrespondent Chris Mason sollen 691 Wähler beim Referendum sowohl «Ja» als auch «Nein» angekreuzt haben. War da etwa schottischer Whisky im Spiel?


  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 8:10:04 AM
     Abspaltungsbestrebungen in Westeuropa im Überblick:

     Grafik: D. Dytert

  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 8:07:39 AM
    Erwartet uns bald ein weiteres Unabhängigkeitsreferendum? Die Regierung der Autonomen Region Baskenland: «Wir wollen den Weg Schottlands gehen», so der regionale Regierungschef Iñigo Urkullu. Unabhängigkeitsbewegungen gibt es in Spanien auch in Katalonien und Galicien. Die katalanische Regionalregierung will am 9. November eine Abstimmung über die Abspaltung von Spanien abhalten. Die Zentralregierung nennt die Volksabstimmung illegal und versichert, sie werde auf keinen Fall stattfinden.
  • von dpa∙live Desk | 9/19/2014 7:59:56 AM
    Und nochmal Blick auf die Börse: In Tokio geht der Nikkei-Index - für 225 führende Werte - auf dem höchsten Stand seit dem 2. November 2007 aus dem Handel. Am Ende notierte er einen Aufschlag von 253,60 Punkten oder 1,58 Prozent und ging mit 16 321,17 Punkten ins Wochenende.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 7:46:24 AM
    Kommt noch ein Statement der Bundeskanzlerin Angela Merkel? Vor dem Referendum hielt sich die CDU-Chefin aus der Diskussion heraus. Begründung: Die Angelegenheit gehört zur britischen Innenpolitik:

    Ich denke, dass die Briten nicht auf den Hinweis der deutschen Bundeskanzlerin warten, was sie jetzt zu tun haben. Die Schotten schon gar nicht.

  • von dpa∙live Desk | 9/19/2014 7:42:21 AM
    Das Endergebnis in einer grafischen Darstellung der Kollegen von «The Guaridan»: Rot dominiert!


  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 7:40:51 AM
    Wie geht es weiter?

    Heute noch: Die großen Parteien wollen sofort mit der Planung für den als Devolution bezeichneten Machttransfer beginnen.

    November 2014: London will ein erstes Papier mit Vorschlägen fertig haben
    . Was der Entwurf enthalten wird, ist nicht ganz klar - vermutlich soll Edinburgh mehr Freiheit beim Erheben von Einkommenssteuern und in anderen Bereichen der Steuerpolitik bekommen.

    Ende November 2014: Ein Informationsbericht des Unterhauses legt die neuen Kompetenzen für Schottland im Detail dar.


    25.
    Januar 2015: Der Gesetzentwurf soll fertig sein, das Unterhaus stimmt dann darüber ab.

    7.
    Mai 2015: Parlamentswahlen in Großbritannien. Mit dem Zusammentreten des neuen Parlaments sollen auch die neuen Devolution-Gesetze in Kraft treten.

    5.
    Mai 2016: Schottland wählt ein neues Regionalparlament.

    2017: Sollte Cameron wiedergewählt werden, hat er für 2017 ein Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der EU in Aussicht gestellt.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 7:31:09 AM
    Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen ist zuversichtlich, dass Großbritannien künftig weiterhin in der Militär-Allianz ein starke Rollen spielen wird:


  • von dpa∙live Desk | 9/19/2014 7:25:02 AM
    Blick auf die Frankfurter Börse: Der Verbleib Schottlands als Teil Großbritanniens sorgt für Erleichterung unter den Anlegern. In den ersten Minuten stieg der Dax um 0,53 Prozent auf 9850,04 Punkte.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 7:23:44 AM
    Somit haben wir ein finales Ergebnis des schottischen Unabhängigkeitsreferendums:

    • «Nein»-Stimmen 2.001926 - 55,3 Prozent

    • «Ja»-Stimmen
    1.617.989  - 44,7 Prozent 

    • Wahlbeteiligung lag bei 84
    ,51 Prozent

    Foto: Screenshot/theguardian.com/

  • von dpa∙live Desk | 9/19/2014 7:18:06 AM
    Und just haben wir auch das Ergebnis des letzten Bezirks vorliegen. Dreimal dürfen Sie raten, wie die Highlands abgestimmt haben! Für «Nein» votierten 57 Prozent, für «Ja» 53 Prozent.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 7:14:54 AM
    Schöne Seite Eins der britischen Tageszeitung «The Times»: «Wir bleiben zusammen»


  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 7:10:13 AM
    Für all jene, die zu unserem Live-Ticker neu hinzugestoßen sind - ein kurzer Überblick, was sich seit den frühen Morgenstunden getan hat:

    7.11 Uhr: Die Bevölkerung Schottlands hat sich in einem Referendum mehrheitlich gegen die Unabhängigkeit von Großbritannien ausgesprochen. Bereits nacbh Auszählung von 30 der 32 Wahlbezirke lag das «No»-Lager uneinholbar vorn.

    7.23 Uhr: Schottlands Ministerpräsident Alex Salmond räumte in einer erster Stellungnahme die Niederlage ein. «Danke Schottland für 1,6 Millionen Stimmen für die Unabhängigkeit Schottlands. Wir wissen jetzt, dass es eine Mehrheit für die «No»-Kampagne geben wird. Ich akzeptiere das Urteil des Volkes, dass es zu diesem Zeitpunkt keine Unabhängigkeit geben soll.»

    8.14 Uhr: Der britische Premierminister David Cameron gratuliert den Schotten zu ihrer mehrheitlichen Ablehnung einer Unabhängigkeit. «Wir haben den festen Willen der Schotten gehört. Das schottische Volk hat gesprochen und das Resultat ist klar.»

    8:32 Uhr: Cameron kündigt eine umfassende Verfassungsreform für ganz Großbritannien an. Eine Ausweitung der Machtbefugnisse für das schottische Regionalparlament in Edinburgh solle noch im November verhandelt werden. Ein Gesetzentwurf solle im Januar 2015 vorliegen.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 6:56:19 AM
    Die Entscheidung ist zwar längst gefallen, doch nach wie vor fehlt das Ergebnis der Highlands. Stand der Dinge nach 31 von 32 ausgezählten Bezirken:

    Foto: Screenshot/theguardian.com

  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 6:51:01 AM
    Kleine Korrektur: Wir hatten vorhin geschrieben, dass die Wahlbeteiligung bei 86 Prozent lag. Nun ist es offiziell: Es sind 84,6 Prozent.
  • von dpa∙live Desk | 9/19/2014 6:43:47 AM
    Der SPD-Europapolitiker Jo Leinen nennt die Volksabstimmung in Schottland einen «Weckruf» für Europas Zentralstaaten. 

    «Fundamentalopposition gegen Unabhängigkeitsbewegungen zu betreiben oder diese zu ignorieren ist keine Lösung», so Leine. Betroffene Mitgliedstaaten - Namen nannte er nicht - sollten bundesstaatliche Strukturen stärken und den Regionen mehr Rechte zugestehen, wo dies möglich und sinnvoll sei.
  • von dpa∙live Desk | 9/19/2014 6:30:47 AM
    Premier David Cameron kündigt eine umfassende Verfassungsreform für ganz Großbritannien an. Eine Ausweitung der Machtbefugnisse für das Regionalparlament in Edinburgh soll noch im November verhandelt werden, ein Gesetzentwurf solle im Januar 2015 vorliegen, so Cameron. Für alle, die es ganz genau wissen wollen: Das Statement des britischen Premiers David Cameron in voller Länge gibt es hier.

    Foto: Andy Rain, dpa 

  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 6:25:17 AM
    Blick auf den Euro-Kurs: Es gibt kaum Veränderungen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2908 Dollar gehandelt und stand damit etwas tiefer als am Vorabend. Gestern Nachmittag hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs auf 1,2872 (Mittwoch: 1,2956) Dollar festgesetzt.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 6:23:29 AM
    «Auch wenn wir die Wahl verloren haben...»


  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 6:16:36 AM
    Für all jene, die es noch nicht mitbekommen haben: Vor dem Referendum sagte Premier Cameron in einem offenen Brief den Schotten maximale Autonomie unter dem Dach der britischen Union zu, wenn sie sich gegen die Abspaltung entscheiden.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 6:14:07 AM
    Cameron: «Jetzt müssen die Millionen Stimmen auch gehört werden»


  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 6:11:07 AM
    Wie bereits angekündigt, der britische Premier David Cameron gibt in diesem Moment sein Statement ab:

    Die Menschen haben gesprochen und es ist ein klares Ergebnis.

  • von dpa∙live Desk | 9/19/2014 6:02:34 AM
    Für einen Gesamtsieg reicht es nicht, doch das Ergebnis von Glasgow wurde fenetisch gefeiert. Die größte Stadt Schottlands stimmte nämlich für eine Unabhängigkeit:


  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 5:59:33 AM
    Der Erfolg der Unabhängigkeitsgegner hat dem britischen Pfund leichten Auftrieb gegeben. Am Morgen wurde die Währung des Vereinigten Königreichs bei 1,6473 US-Dollar und 1,2753 Euro gehandelt - jeweils etwa ein halbes Prozent höher als am Vortag. Die schottische Unabhängigkeitsbewegung hatte zuvor ihre Niederlage beim Referendum über eine Loslösung von Großbritannien eingeräumt.
  • von dpa∙live Desk | 9/19/2014 5:55:42 AM

    Alistair Darling, Leiter der «Yes»-Kampagne, mit einer klaren Botschaft:

    Komm Schottland! Jetzt lasst uns gemeinsam an einem Strang ziehen.

    von Channel 4 News via YouTube

  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 5:47:39 AM
    Die Wahlbeteiligung lag bei 86 Prozent - das ist Rekord! Mehr als 4,2 Millionen Schotten und damit 97 Prozent der Wahlberechtigten ließen sich registrieren, zum ersten Mal waren auch 16- und 17-Jährige zugelassen.
  • von dpa∙live Desk via dpa | 9/19/2014 5:45:19 AM
    Blick auf die Frontseiten einiger britischer Tgeszeitungen:


  • von dpa∙live Desk | 9/19/2014 5:42:12 AM
    Das Statement von Schottlands Regierungschef Alex Salmond im Video:

    Video: Channel 4 News
    von Channel 4 News via YouTube

  • von dpa∙live Desk | 9/19/2014 5:40:01 AM
    Freud und Leid

    Während die Unabhängigkeitsgegner ihrer Freude freien Lauf lassen...
    ...schauen die «Ja-Sager» traurig rein. Fotos: Andy Rain, dpa
     
     

    1 von 2


  • von dpa∙live Desk | 9/19/2014 5:32:09 AM
    Für alle deutlich erkennbar, wie das Referendum ausgegangen ist: 


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