Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl in Dittelbrunn

Wer kann überzeugen? Willi Warmuth will sein Amt als Bürgermeister bei der Wahl am 24. September verteidigen. Ihm gegenüber stehen drei Gegenkandidaten. Bei der heutigen Podiumsdiskussion der Main-Post müssen sie sich kritischen Fragen stellen.

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:51:36 PM

    Werner Duske wird deutlich: "Die Rhetorik des Herrn Warmuth ist schon wieder bezeichnend. Wenn's Erfolge gibt, dann war er es allein, wenn etwas schief läuft, verweist er auf den Gemeindebeschluss. Das nervt mich." [Anmerkung der Redaktion: Diese Zitat stammt nicht wie ursprünglich geschrieben von Jürgen Markert]

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:57:29 PM

    In der Pause hatten die Zuhörer Gelegenheit sich miteinander zum Diskussionsverlauf und den Kandidaten auszutauschen. Eine Stimme aus dem Publikum im Video.

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 8:01:54 PM

    In der Pause hatten die Zuhörer Gelegenheit sich miteinander zum Diskussionsverlauf und den Kandidaten auszutauschen. Eine Stimme aus dem Publikum im Video.

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 8:02:36 PM
    Frage aus dem Publikum zum Thema Schwimmbad: "Ist das Schwimmbad eigentlich rentabel?"
     
    Jürgen Markert: "Klar ist, dass das Schwimmbad dringend renoviert werden muss. Es wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, vorher kann man zur Rentabilität nur schwer etwas sagen."
     
    Werner Duske: "Ich möchte betonen, dass sich eine Gemeinde auch manchmal öffentliche Einrichtungen leisten muss, die finanziell nicht rentabel sind."
     
    Willy Warmuth: "Zum Thema Sanierung möchte ich sagen, dass sich hier die umliegenden Gemeinden, die das Schwimmbad mit nutzen, beteiligen müssen."
     
     
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 8:06:14 PM

    In der Pause hatten die Zuhörer Gelegenheit sich miteinander zum Diskussionsverlauf und den Kandidaten auszutauschen. Eine Stimme aus dem Publikum im Video.

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 8:11:35 PM
    Udo Jablonsky ergreift das Mikrofon: "Ich denke nicht, dass eine Gemeindeverwaltung zuständig ist, um Kuchenspenden entgegenzunehmen. Das ist ein enormer Aufwand. Das stört den geregelten Ablauf." 
     
    Die Reaktion im Publikum ist hörbar gespalten: Auf laute Buhrufe folgt engagierter Applaus. Spiegelt das die Stimmung in der Gemeinde wieder?
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 8:14:39 PM
    Jürgen Markert: "Ja, ich habe die Fraktion nach der letzten Wahl gewechselt, ich stehe aber weiterhin zu den Werten der CSU. In der Gemeindepolitik hat die Parteifarbe keine Bedeutung. Ich bin vom Bürger gewählt worden und bin für ihn da. Deswegen investiere ich entsprechend viel Zeit in den Wahlkampf."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 8:17:20 PM
    Udo Jablonsky formuliert emotionales Statement: "Ich bin nicht der Rhetoriker vor dem Herrn. Ich bin auch nur ein ganz normaler Mensch - ein Bürger wie Sie. Aber ich bin mit Herzblut dabei."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 8:18:04 PM

    Willy Warmuth zur Frage des persönlichen Engagements: "Ich habe in den letzten Jahre bewiesen, dass ich in meinem Amt über das normale Pensum hinweg im Namen der Gemeinde aktiv bin."

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 8:19:43 PM

    Viele Bürger beteiligen sich aktiv an der Debatte und stellen ihre Fragen zur Zukunft und Weiterentwicklung der Gemeinde. So sieht gelebte Demokratie aus!

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 8:26:22 PM

    Ein örtlicher Unternehmer (im Bild) stellt seine Frage an Udo Jablonsky: „Wie bringen Sie ihren full-time-job als selbstständiger Unternehmer und die Aufgaben als Bürgermeister unter einen Hut?“ – Die Antwort lautet: „Meine Frau wird als Geschäftsführerin die Leitung der Firma in Zusammenarbeit mit unserem hochqualifizierten Personal übernehmen.“

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 8:30:00 PM
    Die Uhr zeigt 22.30 Uhr an. Noch immer tragen viele Bürger ihre Anliegen vor. Die Veranstaltung zeigt, wie sehr die Kommunalpolitik in Dittelbrunn polarisiert.
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 8:40:21 PM
    Ein Bürger kommt zurück auf das Thema "Bürgerentscheid Seniorenpflegeheim".
     
    "Zum potenziellen Baugrund im Norden: Ist denn in diesem Gebiet schon Bebauung möglich? Sind alle Grundstücke schon im Besitz der Gemeinde?"
     
    Willy Warmuth: "Wir haben bei den meisten Grundstücken Vorkaufsrecht. Zwei Grundstücke sind derzeit nicht in unserem Besitz. Darüber hinaus müssen der Flächennutzungs- und Bebauungsplan geändert werden."
     
    Eine Frage schließt sich an: "Wäre denn der Investor auch bereit, das Seniorenpflegeheim im nördlichen Baugebiet zu betreiben?"
     
    Willy Warmuth: "Wir stellen uns auf schwierige Verhandlungen mit dem Betreiber ein. Geplant sind aktuell am 9. Oktober eine Sondersitzung des Gemeinderats zu der Thematik, sowie eine fraktionsübergreifende Veranstaltung, um die Bürger vor der Abstimmung zu informieren."
     
    Werner Duske: "Ich möchte anmerken, dass es auf dieser Welt nicht nur einen Investor gibt. Man muss auch darüber nachdenken einen öffentlichen Betreiber-Wettbewerb auszuschreiben."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 9:00:29 PM

    Werner Duske bezieht klar Stellung: „Bis an der Heeresstraße etwas entsteht, werden wohl noch viele Jahre vergehen.“

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 9:24:58 PM
    Einer letzten, vielleicht etwas gemeinen Frage, müssen sich die Kandidaten noch stellen: "Wie geht die Wahl am 24. September aus?"
     
    Werner Duske: "Wenn ich hier heute als Kandidat auf dem Podium stehe und sage, dass ich nicht gewinnen möchte, wäre das wohl verlogen. Ich rechne mit einem guten Ergebnis für mich."
     
    Udo Jablonsky: "Ich habe vielfach bewiesen, dass ich mich aktiv für die Gemeinde und die Anliegen der Bürger einsetze. Ich hoffe, die Wähler damit überzeugen zu können."
     
    Jürgen Markert: "Ich werde in der Stichwahl antreten und gehe als Sieger daraus hervor."
     
    Willy Warmuth: "Ich bin Optimist und hoffe im ersten Wahlgang die Mehrheit zu erringen."
     
    Wer wirklich nach dem 24. September ins Rathaus einzieht, ist nun die Entscheidung der Bürger.
     
     
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 9:26:32 PM
    Moderator Josef Schäfer bedankt sich ganz herzlich beim Hausmeister des Marienbach-Zentrums: "Egal wer Bürgermeister wird, zumindest hat er einen tollen Hausmeister zu dieser Anlage."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 9:32:54 PM
    Die Veranstaltung ist nach knapp 3 1/2 Stunde beendet. Die Mehrheit der Besucher hat eisern bis zum Ende durchgehalten. Auch die Qualität der gestellten Fragen ließ nicht nach.
     
    Ein solches Engagement würde man sich tatsächlich häufiger bei Kommunalwahlen wünschen. Dass sich trotz FC-Bayern-Spiel so viele Bürger der Gemeinde Dittelbrunn entschlossen haben, der Diskussion beizuwohnen, ist keine Selbstverständlichkeit. Der ein oder andere hat sich daher bestimmt gefreut, dass die Moderation zwischenzeitlich das Ergebnis des Spiels durchgegeben hat. 
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 9:35:48 PM

    Moderator und Main-Post Redakteur Josef Schäfer schließt den Diskussionsmarathon mit einem eindringlichen Appell: "Die heutige Veranstaltung der Main-Post hatte das Ziel, Sie als Bürger bei der Urteilsbildung in Bezug auf die vier Kandidaten zu unterstützen. Wir hoffen, dass wir dem gerecht wurden. Jetzt aber sind Sie gefragt. Nur wer am 24. September seine Stimme abgibt, beteiligt sich aktiv an der zukünftigen Weiterentwicklung der Gemeinde Dittelbrunn."

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 9:39:14 PM
    Hilfreich bei der Wahlentscheidung: Alle Kandidatenportraits finden Sie zum Nachlesen auf der Main-Post-Seite:
     
    - Werner Duske: www.mainpost.de/9710961
     
    - Udo Jablonsky: www.mainpost.de/9711771
     
    - Jürgen Markert: www.mainpost.de/9726357
     
    - Willi Warmuth: www.mainpost.de/9742710
     
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 9:50:25 PM

    Nach dem 3 1/2-stündigen Diskussionsmarathon ziehen die vier Bügermeisterkandidaten für Dittelbrunn ein Fazit zum Verlauf der Kommunalwahlveranstaltung der Main-Post.

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 9:53:54 PM

    Als Moderatoren standen die beiden Main-Post-Redakteure Josef Schäfer und Oliver Schikora während Diskussion auf der Bühne. Im Video schildern sie ihre Eindrücke zur heutigen Veranstaltung.

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