Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl in Dittelbrunn

Wer kann überzeugen? Willi Warmuth will sein Amt als Bürgermeister bei der Wahl am 24. September verteidigen. Ihm gegenüber stehen drei Gegenkandidaten. Bei der heutigen Podiumsdiskussion der Main-Post müssen sie sich kritischen Fragen stellen.

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 5:00:52 PM
    In rund einer halben Stunde beginnt die Podiumsdiskussion zur Dittelbrunner Bürgermeisterwahl am 24. September 2017. Neben dem amtierenden Bürgermeister Willi Warmuth stellen sich auch die drei Gegenkandidaten Werner Duske, Udo Jablonski und Jürgen Markert den Fragen der beiden Main-Post Redakteure Oliver Schikora und Josef Schäfer, sowie des Publikums. Auf mainpost.de/9745536 haben Sie die Möglichkeit die Veranstaltung live zu verfolgen. Veröffentlicht werden Fotos, Videos, Statements und Positionen der Kandidaten. Seien Sie gespannt!
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 5:29:43 PM

    Heute auf dem Podium (von links): Oliver Schikora, Willi Warmuth, Werner Duske, Udo Jablonski, Jürgen Markert und Josef Schäfer

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 5:32:13 PM

    Der Saal füllt sich. Rund 600 Bürger sind gekommen, um sich von den Argumenten der vier Kandidaten überzeugen zu lassen.

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 5:42:26 PM
    Phänomenal! Der Hausmeister des Marienbach-Zentrums eröffnet die Veranstaltung mit einem selbst erstellten Audio-Trailer - inklusive düsterer Musik. Ob er damit wohl auf die Diskussion im Gemeinderat anspielt?
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 5:43:53 PM
    Update: Die Veranstaltung beginnt und mittlerweile sind rund 900 Zuhörer im Saal. Im hinteren Teil der Halle mussten Dutzende zusätzliche Stühle gestellt werden.
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 5:46:18 PM
    Der stellvertrende Redaktionsleiter des Schweinfurter Tagblatts, Josef Schäfer, betont, dass die Wahl um das Dittelbrunner Bürgermeisteramt von einer höchst ungewöhnlichen Konstellation geprägt ist. "Ein amtierender Bürgermeister und ganze drei Gegenkandidaten hat es im Gebiet Schweinfurt Stadt/Land in den letzten Jahre nie gegeben", so Schäfer.
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 5:48:25 PM
    Als Bürgermeister Willi Warmuth die Bühne betritt, entbrennt besonders lauter Applaus im Publikum.
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 5:57:49 PM
    Willi Warmuth in seinem Eröffnungsstatement: "In meiner Zeit als Bürgermeister habe ich viele Termine wahrgenommen, die weit über die normalen Aufgaben hinaus gingen." - "Ich lege viel Wert auf Präsenz in der Gemeinde. Ich bin beim Bürger." - "Ich stehe ein für die Aufrechterhaltung unserer christlichen Traditionen." - "Mit ist besonders die überparteiliche Zusammenarbeit auf allen Ebenen wichtig."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 5:59:49 PM
    Udo Jablonski in seine Eröffnungsstatement: "Ich bin aktuell selbstständiger Unternehmen" - "Für besonders wichtig erachte ich einen ausgewogenen Gemeindehaushalt." - "Ich möchte das Vertrauen der Bürger in die Kommunalpolitik stärken. Hierfür sind transparente, nachvollziehbare Entscheidungen wichtig."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:01:29 PM
    Werner Duske in seinem Eröffnungsstatement: "Ich bin aktuell als Leiter des Umweltamts der Stadt Schweinfurt tätig." - "Ich bin der Meinung in den letzten Jahren lief vieles im Gemeinderat nicht rund." - "Ich werbe um Ihr Vertrauen als Bürger."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:05:52 PM
    Jürgen Markert in seinem Eröffnungsstatement: "Ich habe Lust die Gemeinde zu gestalten, mit Ihnen als Bürger zu gestalten." - "Jeder hat geniale Ideen, aber kein Bürgermeister hat alle Ideen alleine."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:06:34 PM
    Udo Jablonski: "Das Seniorenheim ist überdimensioniert. Es ist einfach zu wenig Platz."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:07:45 PM
    Bürgermeister Willi Warmuth betont: "Es handelt sich bei den Planungen um ein Seniorenpflegeheim. Da werden Menschen versorgt, die sich nicht mehr großartig bewegen können."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:09:10 PM
    Udo Jablonski greift den Amtsinhaber direkt an: "Sie hätten uns allen viel Zeit ersparen können, wenn Sie sich mit dem alternativen Standort des Seniorenpflegeheims einverstanden erklärt hätten."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:12:54 PM
    Jürgen Markert spricht sich für den Standort "Oberer Grund" für das Pflegeheim aus.
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:13:46 PM
    Willi Warmuth: "Für mich ist das wichtigste, DAS wir ein Pflegeheim bekommen. Ich wage zu bezweifeln, dass wir für unten einen Betreiber bekommen werden."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:15:28 PM
    Die Diskussion wechselt auf das Thema Bürgerentscheid "Supermarkt".
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:17:24 PM
    Udo Jablonski: "Die hohe Wahlbeteiligung beim Bürgerentscheid hat mir recht gegeben, dass es richtig gewesen wäre, die Bürger bei einer solch großen Entscheidungen mit ins Boot zu holen."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:20:05 PM

    Udo Jablonski verspricht ohne Namen zu nennen, dass es nach Angaben von Tegut in Hambach einen namenhaften Metzger geben wird. 

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:21:24 PM

    Will Warmuth erwartet, dass Tegut die Erwartungen der Bürger jetzt auch erfüllt. "Mir ging es die ganze Zeit um die nachhaltige Versorgung der Gemeinde."

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:23:13 PM
    Jürgen Markert: "Einen Vollsortimenter brauchen wir nicht." - "Wir müssen VOR großen Entscheidungen den Bürger mitnehmen (Applaus aus dem Publikum)."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:29:17 PM
     
    Schon vor der heutigen Podiumsdiskussion hat sich die Schweinfurter Redaktion mit den einzelnen Kandidaten befasst. Zum Portrait von Willi Warmuth (www.mainpost.de/9742710)
     
  • von Moritz Baumann via null | 9/12/2017 6:31:06 PM

    Moderator Josef Schäfer (rechts) sorgt für einen Lacher im Publikum. Er selbst habe trotz intensiver Recherche, noch nicht gänzlich verstanden, welcher Kandidat welche Position zum Thema "Heeresstraße" vertritt. Nun müssen die Diskussionsgäste dies erklären.

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:35:42 PM
    Werner Duske:"Wir können die Heeresstraße kurzfristig als Gemeindestraße nutzen. Auch um den Verkehr nach Veranstaltungen im Marienbach-Zentrum zu entzerren und so die Belastung von Anlieger zu verringern."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:39:27 PM
    Moderator Jürgen Schäfer zum Thema Heeresstraße: "Ein Thema mit vielen Fragezeichen und Unbekannten."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:41:46 PM
    Es wird hitzig. Udo Jablonski zum Thema Heeresstraße: "Ich hätte der Stadt Schweinfurt Daumenschrauben angelegt. Seit 2 Jahren passiert gar nix. Das ist Ihr Geld liebe Mitbürger."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:42:57 PM
    Udo Jablonski macht klar deutlich, dass es mit ihm keine Anbindung von Dittelbrunn an die B682 über die Heeresstraße geben wird. "Wir haben 500 Meter weiter schon die Einfahrt nach Dittelbrunn."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:49:57 PM
    Werner Duske: "Schulden sind dann ein Problem, wenn man nicht mehr investieren kann. Diesen Punkt haben wir in Dittelbrunn. Deswegen brauchen wir solide Finanzen. Wir müssen Schulden abbauen und vielleicht liebgewonnene, konstenintensive Projekte in der Gemeinde überdenken."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:50:00 PM
     
    Schon vor der heutigen Podiumsdiskussion hat sich die Schweinfurter Redaktion mit den einzelnen Kandidaten befasst. Zum Portrait von Jürgen Markert (www.mainpost.de/9726357)
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 6:52:27 PM

    Das Publikum verfolgt interessiert und vor allem engagiert die Diskussion. Vielen den Zuhörer brennen bestimmt schon eigene Fragen unter den Nägeln.

  • von Moritz Baumann via null | 9/12/2017 7:04:54 PM

    - Willi Warmuth verteidigt seine Finanzpolitik: „Für mich ist es wichtig, dass eine Gemeinde lebt. Dafür nehme ich auch Schulden in Kauf (lauter Applaus im Publikum). Wir werden es schaffen, zu investieren und trotzdem Schulden abzubauen.“ - Werner Duske entgegnet ihm deutlich: „Ihre Haltung ist absolut populistisch. Ihre Wunschliste ist schlichtweg nicht finanzierbar.“ - Udo Jablonski schließt sich an: „Wenn ich so wirtschaften würde wie Sie, Herr Bürgermeister, würde man mir als Unternehmer sehr schnell den Hahn zudrehen. Ich kann nur sanieren, wenn ich mir das auch leisten kann.“

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:06:24 PM
    Udo Jablonski ist ehrlich und betont, dass er beim Thema Kanalbau passen muss. Dies stößt auf Anerkennung im Publikum.
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:14:53 PM
    Main-Post Redakteur Josef Schäfer führt zum nächsten Thema hin: „Ein erfreuliches Thema: Viele Menschen zieht es nach Dittelbrunn. Was muss bei der öffentlichen Infrastruktur verbessert werden?“
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:15:16 PM
    Jürgen Markert: "Wir müssen den guten Zustand von Schulen und Sportstätten erhalten."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:19:34 PM

    Bürger entscheiden nach der Wahl
     

    Die Main-Post berichtete bereits über das zweite geplante Bürgerbegehren zum Thema "Seniorenpflegeheim in Dittelbrunn." 
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:20:00 PM
     


    Kollegialität statt Konfrontation
     

    Schon vor der heutigen Podiumsdiskussion hat sich die Schweinfurter Redaktion mit den einzelnen Kandidaten befasst. Zum Portrait von Werner Duske.
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:22:13 PM


    Bürgerentscheid: Nein-Stimmen die Mehrheit

     
    Die Main-Post berichtete bereits über den Ausgang des Bürgerbegehrens zum Thema "geplanter Vollsortimenter". 
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:23:42 PM

    Willy Warmuth: "Es gehört viel dazu, um eine Gemeinde zu einer "Wohlfühl-Gemeinde" zu machen. Das nehme ich in Angriff."

  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:26:12 PM
    Innerhalb der Diskussion wird nun ein heikles Thema besprochen. Die Stimmung im Gemeinderat ist auch für die Bürger ein wichtiges Thema. Moderator Josef Schäfer bittet bei all der Emotionen um Sachlichkeit.
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:27:53 PM
    Udo Jablonski: "Es gibt schlichtweg keine Stimmung mehr im Gemeinderat. Wir sind zersplittert in 2-3 einzelne Gruppen. Da ist konstruktive Arbeit kaum möglich."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:30:22 PM
    Jürgen Markert zur Stimmung im Gemeinderat: "Was mir fehlt, ist die Diskussionskultur. Mit dieser Kritik richte ich mich direkt an den Bürgermeister. Er müsste Auseinandersetzungen zu Sachthemen zulassen. Wir müssen miteinander, nicht gegeneinander arbeiten."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:32:49 PM
    Werner Duske schließt sich der Kritik an: "Wir brauchen eine gesunde Streitkultur. Hier versagt der Bürgermeister als Sitzungsleiter immer wieder."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:35:38 PM
    Moderator Oliver Schikora spricht an, was wohl viele im Publikum auch schon registriert haben: Am häufigsten muss Amtsinhaber Willy Warmuth Kritik einstecken. Alle drei Gegenkandidaten konzentrieren sich in Ihrer Argumentation stark auf ihn und seinen Führungsstil. Das Publikum hat der Bürgermeister scheinbar aber auf seiner Seite.
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:37:55 PM
    Willy Warmuth reagiert energisch: "Ich erwarte vom Gemeinderat dann aber auch Präsenz in Sitzungen und Workshops, wenn es um die Weiterentwicklung der Gemeinde geht. Ich sehe mich nicht allein verantwortlich für die fehlende Streitkultur im Gemeinderat."
  • von Moritz Baumann | 9/12/2017 7:40:00 PM


    Alternative zur Unzufriedenheit
     

    Schon vor der heutigen Podiumsdiskussion hat sich die Schweinfurter Redaktion mit den einzelnen Kandidaten befasst. Zum Portrait von Udo Jablonski.
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