Militärputsch in der Türkei

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 2:26:08 AM

    Laut Erdogan handelt es sich bei den Putschisten um eine Minderheit in den Streitkräften. «Wir haben mit der Operation begonnen, das Militär vollständig zu säubern. Und wir werden diese Operation weiterführen.»

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 2:38:02 AM

    CNN Turk berichtet unter Berufung auf Ministerpräsident Binali Yildirim, dass ein General, der zu den Putschisten gehörte, in der Nacht getötet wurde. 130 Menschen seien festgenommen worden. 



  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 2:42:34 AM

    Mehrere Männer erobern in Istanbul einen Panzer. Foto: Tolga Bozoglu, epa/dpa   
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 2:44:45 AM

    Bei dem Putschversuch in der Türkei sind nach Angaben des Senders NTV in der Hauptstadt Ankara 42 Menschen ums Leben gekommen. Der Sender bezieht sich auf einen Staatsanwalt im Bezirk Golbasi. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 3:00:28 AM

    Türkische Polizisten nehmen türkische Soldaten am Taksim-Platz in Istanbul fest. Foto: Tolga Bozoglu, epa/dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 3:11:12 AM

    Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim hat alle Parteien für den Nachmittag zu einer Sondersitzung ins Parlament bestellt, wie Lokalmedien berichten.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 3:32:20 AM

    Nach einer gewalttätigen Nacht taugen die türkischen Panzer f��r manchen augenscheinlich gerade noch als Kulisse für ein Selfie. Foto:  Tolga Bozoglu, epa/dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 3:58:21 AM

    Militärjets haben nach einem Bericht des Fernsehsenders NTV in der Nähe des Präsidentenpalastes in Ankara Bomben abgeworfen. Ob es Verletzte gab oder die Gebäude beschädigt wurden, war zunächst unklar. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 4:02:23 AM

    In Istanbul haben sich mehrere an dem Putschversuch beteiligte Soldaten offenbar ergeben. Im Fernsehen war zu sehen, wie einige an der Bosporus-Brücke von Polizisten abgeführt wurden. Auf der Brücke, die Asien und Europa verbindet, waren in der Nacht Panzer aufgefahren. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 4:12:27 AM
    Die Türkei wird nicht vom Militär regiert
    • Präsident Recep Tayyip Erdogan 
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 4:15:29 AM

    Bei dem Putschversuch in der Türkei sind nach neuesten Angaben eines Regierungsvertreters mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen. 336 Menschen seien festgenommen worden. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 4:32:35 AM

    In der Türkei übernimmt nach dem Putschversuch ein neuer Militärchef kommissarisch das Kommando. Der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge wurde General Ümit Dündar als Militärchef ernannt. Wo sich der bisherige Chef des Generalstabs Hulusi Akar aufhält, ist unklar. In der Nacht hatte der Ministerpräsident noch gesagt, Akar habe die Kontrolle und gehöre nicht zu den Putschisten. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 4:41:49 AM

    EU-Kommissionspräsident Donald Tusk hat sich besorgt über den Putschversuch und die Konsequenzen geäußert. «Die Lage scheint unter Kontrolle, aber die Situation ist weit von einer Stabilisierung entfernt», sagte Tusk zum Abschluss des Asem-Gipfels in der Mongolei: «Die Spannungen und die Herausforderungen in der Türkei können nicht mit Waffen gelöst werden».

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 4:50:34 AM

    Ein verlassener Panzer auf einer Straße in Istanbul. Nach Angaben der Regierung ist die Lage "weitgehend unter Kontrolle". Foto: Tolga Bozoglu, epa/dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 4:52:15 AM

    Nach Angaben des Justizministeriums in Ankara sind im Zusammenhang mit dem Putschversuch 754 Militärangehörige festgenommen worden.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 5:54:59 AM

    In mehreren deutschen Städten wurde in der Nacht gegen den
    Putschversuch demonstriert
    . In Berlin versammelten sich rund 3000 Demonstranten
    vor der türkischen Botschaft. Vor dem Konsulat in Stuttgart demonstrierten Erdogan-Anhänger
    mit Porträts des Präsidenten.


    Demonstrierende Erdogan-Anhänger in Stuttgart. Foto: Andreas Rosar, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 6:11:32 AM

    Sicherheitskräfte haben den türkischen Armeechef Hulusi Akar
    aus der Gewalt von Putschisten befreit. Die staatliche Nachrichtenagentur
    Anadolu meldete, der General sei es bei einer Operation auf einer
    Luftwaffenbasis nahe Ankara befreit worden. Der Chef des Generalstabs sei in
    Sicherheit gebracht worden. Nach Beginn des Putschversuches war der Verbleib
    Akars zunächst unklar gewesen. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 6:13:44 AM

    Bei einer Operation gegen Umstürzler am Hauptquartier der Gendarmerie in Ankara sind nach Angaben aus türkischen Regierungskreisen 16 Putschisten getötet worden. Fast 250 Putschisten seien festgenommen worden. Das Hauptquartier der Gendarmerie sei «von Putschisten befreit». 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 6:24:28 AM

    Russland zeigt sich angesichts der Ereignisse in der Türkei
    besorgt. «Wir sind daran interessiert, dass die Vorgänge in der Türkei so
    schnell wie mögliche auf legitime Weise enden und das Land zum Weg der
    Stabilität, Berechenbarkeit und Rechtsstaatlichkeit zurückkehrt», sagte
    Kreml-Sprecher PeskowRegierungschef Medwedew sagte, die Ereignisse in
    der Türkei zeigten eine tiefe Spaltung zwischen der Gesellschaft und der Armee
    in dem Land. Er rief dazu auf, die verfassungsmäßige Ordnung wieder
    herzustellen.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 6:31:31 AM

    Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat der türkischen Regierung die Unterstützung seines Landes zugesichert. «Die Regierung und das griechische Volk verfolgen die Entwicklung in der Türkei und stehen an der Seite von Demokratie und Verfassungsordnung», schrieb Tsipras bei Twitter.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 6:52:22 AM

    Nach dem niedergeschlagenen Putschversuch sind Regierungskreisen zufolge inzwischen mehr als 1500 mutmaßliche Umstürzler aus den Reihen der Streitkräfte festgenommen worden. Die Zahl liege mittlerweile bei 1563. Fünf Generäle und 29 Oberste seien ihrer Posten enthoben worden.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 6:56:03 AM

    Eine Momentaufnahme aus der
    vergangenen Nacht: Mit ernsten Gesichtern stehen türkische Soldaten auf dem Taksim-Platz
    in Istanbul protestierenden Bürgern gegenüber. Foto: Uygar Onder Simsek
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 7:07:28 AM

    Bei dem Putschversuch in der Türkei sind nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu mindestens 90 Menschen getötet worden. 1154 weitere Menschen seien verletzt worden. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 7:08:02 AM

    Bei CNN Turk nehmen Polizisten bewaffnete Soldaten fest.



  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 7:12:05 AM

    Die Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen Katrin Göring-Eckardt:



  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 7:13:26 AM

    Mustafa Yeneroğlu feiert auf Twitter den Sieg über die Putschisten. Yeneroğlu ist ein langjähriger Funktionär der Islamischen Gemeinschaft Milli Görus. Er wuchs in Deutschland auf und hat in Köln studiert. Der AKP-Politiker sitzt inzwischen als Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses im türkischen Parlament.

    


  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 7:14:07 AM

    Das Parlamentsgebäude in Ankara ist bei Luftangriffen der Putschisten stark beschädigt worden. Auf Fernsehbildern sind Trümmer, zerborstene Scheiben und gravierende Schäden am Mauerwerk zu sehen. Aus Regierungskreisen hieß es, die Umstürzler hätten zuvor sowohl Hubschrauber als auch F-16-Kampfflugzeuge unter ihre Kontrolle gebracht.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 7:16:18 AM

    So sieht ARD-Korrespondent Michael Schramm die aktuelle Situation in Istanbul:



  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 7:19:20 AM

    Die zweite Bosporus-Brücke (Fatih Sultan-Mehmet-Brücke) ist inzwischen wieder für den Verkehr freigegeben



  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 7:21:36 AM

    Diese Bilder haben in der Türkei hohe Symbolkraft:



  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 7:35:43 AM

    Der Iran hat den versuchten Putsch im Nachbarland verurteilt. «Wir unterstützen die vom türkischen Volk demokratisch gewählte Regierung und verurteilen den Putsch», so der Sprecher des iranischen Sicherheitsrats. Die Lage in der Türkei werde akribisch verfolgt. Außenminister Mohammed Dschawad Sarif sei seit in ständigem Kontakt mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 7:38:14 AM

    EU-Parlamentspräsident Martin Schulz begrüßt die «Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit» in der Türkei:





  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 7:45:07 AM

    Nach dem Putschversuch in der Türkei ist die Sitzung des Welterbekomitees der Unesco in Istanbul bis auf weiteres ausgesetzt worden. Wann die Sitzung fortgesetzt wird, ist unklar.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 7:47:08 AM

    Die Operationen gegen Putschisten im Armee-Hauptquartier in Ankara dauern an. Aus Regierungskreisen hieß es, Teilnehmer des Umsturzversuches hätten am Morgen noch aus dem Gebäude geschossen: «Das ist im Moment ihr letzter Stützpunkt

  • von dpa-live Desk via null | 7/16/2016 7:58:43 AM

    Mit großen Interesse verfolgen auch die Bundesliga-Profis die Ereignisse in der Türkei. Nuri Sahin von Borussia Dortmund postet auf seinem Instagram-Account kommentarlos die türkische Nationalflagge:

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 8:17:10 AM

    Die Zahl der Opfer des Putschversuchs in der Türkei steigen: Nach Angaben des Militärs kamen insgesamt 194 Menschen ums Leben. Darunter seien 47 Zivilisten und 104 Putschisten, sagte der kommissarisch zum Militärchef ernannte General Dündar.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 8:20:52 AM

    Zu den bizarren Momenten der vergangenen Nacht gehört der FaceTime-Videoanruf von Präsident Erdogan bei CNN TÜRK. Dort forderte Erdogan die Bevölkerung aus, sich den Putschisten in den Weg zu stellen. Auch auf Twitter forderte er seine Anhänger zum Widerstand auf. Zuvor hatte sich Erdogan sich eher als Zensor der sozialen Medien gezeigt.

  • von dpa-live Desk via null | 7/16/2016 8:25:55 AM

    Die Putschisten müssen nun auch mit Lynchjustiz rechnen. In den Netzwerken kursiert dieses Foto von der Bosporus-Brücke. Die Masse soll "Werft ihn runter" gerufen haben.

     
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 8:32:18 AM

    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat sich «zutiefst beunruhigt» über den Putschversuch in der Türkei geäußert. «Alle Versuche, die demokratische Grundordnung der Türkei mit Gewalt zu verändern, verurteile ich auf das Schärfste», sagte Steinmeier in Berlin.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 8:52:06 AM

    Unter den sozialen Netzwerken hat auch Facebook in der Putsch-Nacht eine tragende Rolle gespielt. Die Karte zeigt die Live-Streams auf Facebook kurz nach Mitternacht.



  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 8:54:18 AM

    Die Lufthansa hat weitere Flüge in die Türkei gestrichen. Zwei Verbindungen von Frankfurt nach Istanbul fallen wegen der nach wie vor unklaren Lage aus, teilte ein Sprecher mit. Damit sind alle drei der für heute geplanten Lufthansa-Flüge von Frankfurt in die Metropole am Bosporus abgesagt.

    Noch offen ist, ob die für den Nachmittag von Frankfurt aus geplanten Starts nach Antalya und Bodrum stattfinden. Die Lufthansa riet allen Passagieren, sich möglichst frühzeitig mit der Airline oder ihren Reiseveranstaltern in Verbindung zu setzen und sich über die aktuelle Lage zu informieren.


    Anzeigetafel im Flughafen in Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 9:02:22 AM

    Europaparlaments-Präsident Martin Schulz hat sich positiv über die Beruhigung der Lage in der Türkei geäußert. «Ich begrüße, dass an diesem Morgen wieder die Herrschaft des Rechts gilt», teilte Schulz bei Twitter mit. Das Blutvergießen müsse nun vollständig enden, die Gewaltenteilung gewährleistet sowie individuelle Rechte garantiert werden: «Die Stabilität des Landes ist entscheidend für die gesamte Region».  



  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 9:08:24 AM

    Luftangriffe der Putschisten haben am Parlamentsgebäude in der türkischen Hauptstadt schwere Schäden hinterlassen. Foto: epa/str
  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 9:29:44 AM

    Als Reaktion auf den Putschversuch sind die Sicherheitsmaßnahmen auf der auch von der Bundeswehr genutzten Luftwaffenbasis Incirlik im Süden der Türkei erhöht worden. «Es handelt sich um eine routinemäßige, vorsorgliche Erhöhung der Bereitschaftsstufe zum Schutz der Soldaten», sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der dpa in Berlin. Die Lage sei völlig ruhig.

  • von dpa-live Desk via dpa | 7/16/2016 9:30:54 AM

    Die Fußballstars Lionel Messi und Andrés Iniesta, die im türkischen Badeort Antalya an einem Wohltätigkeitsspiel teilnehmen sollten, sind wegen des versuchten Militärputsches nicht in die Türkei gereist. Die Profis des FC Barcelona seien in Spanien geblieben, teilte der spanische Meister und Pokalsieger mit. 

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