Karibu, Mbinga!

Unterwegs mit Bischof Friedhelm Hofmann in Tansania (22.-31.Juli): Mbinga feiert das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft mit der Diözese Würzburg.

  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/14/2014 4:06:17 PM

    Main-Post Redakteur Andreas Jungbauer begleitet Bischof Friedhelm Hofmann in Würzburgs tansanischer Partnerdiözese Mbinga. Anlass ist das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft. Hier berichtet er von seinen Erlebnissen vor Ort.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/21/2014 10:04:13 AM
    Jambo und habari  an alle, die hier in den nächsten Tagen unsere Reise durch Würzburgs Partnerbistum Mbinga im Südwesten Tansanias mitverfolgen!
    Die Spannung steigt, letzte Reisevorbereitungen laufen, morgen (Dienstag) geht es ganz früh los - ab Nürnberg über Zürich und dann der Zehn-Stunden-Flug nach Daressalam. Dort eine Zwischenübernachtung und am Mittwochmorgen mit einer kleinen Maschine nach Songea, wo die Würzburger Delegation empfangen wird. Dann startet auch gleich das offizielle Besuchsprogramm. Hier in diesem Live-Blog will ich als Online-Tagebuch fortlaufend Eindrücke der Reise in Bildern und kurzen Texten übermitteln. Viel Spaß beim "Mitreisen" - drückt die Daumen, dass auch die Technik mitspielt ;-)
  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/21/2014 10:11:25 AM
    Und zur Einstimmung zwei Bilder aus meinem Fotoalbum, Erinnerungen an Tansania 1994 - damals eine zehnwöchige Tour durch fünf Länder. Beeindruckende Erlebnisse. Spannend, nun 20 Jahre später wiederzukommen... Vieles wird sich verändert haben. Auch der Würzburger Bürgermeister Adolf Bauer ist in der Delegation. Er war 1991 in Mbinga, als die Partnerschaft noch ganz frisch war. Er freut sich, den Baum zu sehen, der aus dem Partnerschaftspflänzchen geworden ist...
    Aber hier nun die versprochenen Impressionen, beide am Indischen Ozean aufgenommen - einmal bei Sonnenuntergang...


  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/21/2014 10:12:56 AM
    ...und einmal bei Sonnenaufgang.


  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/21/2014 5:39:08 PM
    Es wird noch gepackt... bestimmt auch bei allen anderen unserer Reisegruppe. Die Würzburger Delegation, die morgen früh zum Partnerschaftsjubiläum nach Mbinga aufbricht, besteht aus:

    - Bischof Friedhelm Hofmann
    - Bischof em. Emmanuel Mapunda (Mbinga) - er war zur Kiliani-Woche in Würzburg
    - Bischof Bernhard Bahlmann (aus Würzburgs Partnerdiözese Obidos in Brasilien)
    - Stephan Steger, Sekretär von Bischof Friedhelm Hofmann / Liturgiereferent
    - Adolf Bauer, Bürgermeister und ehem. Finanzdirektor der Diözese
    - Karl-Peter Büttner, Diözesanratsvorsitzender
    - Karin Post-Ochel (Frauenbund)
    - Alfred Streib (Pastoral Aschaffenburg)
    - Dorothea Weitz (Vorsitzende der Mitarbeitervertretung)
    - Andre Breitenbach (Redakteur Main-Echo)
    - Bernhard Schweßinger (Pressedienst des Ordinariats, Sprecher des Bistums)
    - und meine Wenigkeit (Andreas Jungbauer) als Redakteur für die Main-Post.

    Die Reiseleitung hat Burkhard Pechtl, der zuletzt zwei Jahre in Mbinga als Vertreter aus Würzburg verbracht hat. Auch er fliegt morgen mit der Gruppe nach Tansania.

    Bereits vorgereist ist vor einigen Tagen Organisator Klaus Veeh (Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden). Er ist auch Geschäftsführer des Würzburger Partnerkaffees, der in der Gegend von Mbinga angebaut wird. Ein erfolgreiches Projekt, das wir uns unbedingt anschauen wollen. Veeh ist zusammen mit Petra Langer von der Radio- und Bernadette Schramma von der Fernsehredaktion der Diözese vorgereist. Sie brauchen mehr Zeit für ihre Aufnahmen.
  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 2:18:00 AM

    Endlich, es geht los...! 4 Uhr morgens vor dem Bischofshaus. Wie es sich für eine solche Gruppe gehört, wird zum Start kurz gebetet - der Reisesegen. Alle sind pünktlich da, von links auf dem Bild Bürgermeister Adolf Bauer, Bischof Friedhelm Hofmann, Reiseleiter Burkhard Pechtl und Diözesanratsvorsitzender Karl-Peter Büttner. Auch Bistumssprecher Bernhard Schweßinger (Mitte) dokumentiert die Abreise im Bild. Über Twitter gibt's von ihm die nächsten Tage aktuelle Infos: #mbingawue25

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 4:05:14 AM

    Auf dem Weg, Check-In am Flughafen Nürnberg: Für Bischof Friedhelm ist es der dritte Besuch in Mbinga nach 2007 und 2012. Somit ist die Reise diesmal auch ein Stück Heimkehr... Worauf er sich am meisten freut? "Die unbändige Lebensfreude der Menschen dort, Sie werden staunen!"

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 4:14:30 AM

    Reiseleiter Burkhard Pechtl (3. von links) ist ein absoluter Tansania-Kenner: Zig mal hat er das Land bereist, seine Diplom-Arbeit hat er über den Nationwerdungsprozess in Tansania geschrieben. Zuletzt war er für die Kirche zwei Jahre lang als Entwicklungshelfer in Mbinga tätig. Die Gruppe wartet gerade auf den Flug nach Zürich. Wir sind gut in der Zeit!

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 4:34:41 AM

    Das Besondere an dieser Reise ist auch die Begegnung dreier Kontinente: Neben dem Würzburger Bischof ist auch Bischof Bernardo Bahlmann aus Würzburgs brasilianischer Partnerdiözese Obidos dabei. Kurz vor dem Abflug habe ich beide gefragt, was sie sich von dem Besuch erwarten. Hier im Video. Dies ist dann hier vorerst auch der letzte Eintrag bis zu unserer Ankunft in Tansania. Bis später ;-)

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 7:02:03 AM

    Bürgermeister Adolf Bauer, früherer Finanzdirektor der Diözese, kehrt nach 23 Jahren zurück nach Mbinga - und ist wahnsinnig gespannt.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 7:02:24 AM

    Es geht doch noch was zwischendurch, WLAN am Umsteigeflughafen Zürich macht's möglich: Bischof em. Emmanuel Mapunda aus Mbinga ist zur Gruppe gestoßen. Er freut sich über den Besuch der Unterfranken in seiner Heimat - für die kulturelle Vertiefung des Glaubens, wie er sagt, und für das Verständnis von der Lebenssituation von Menschen in der sog. Dritten Welt.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 3:45:40 PM

    Da steht sie, Swiss Air, Flug Nr. LX 292 von Zürich nach Daressalaam. Ankunft 20.05 Uhr Ortszeit. See You in Tanzania ;-)

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 3:58:02 PM

    Soeben gut in Nairobi zwischengelandet, man merkt die Nähe zum Äquator: kurz vor sieben (in Deutschland kurz vor sechs) stockfinster... Flugzeug wird gerade aufgetankt. Gelegenheit, sich im Gang ein wenig die Füße zu vertreten. Gleich geht's weiter, noch eine Stunde bis Daressalaam.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 5:51:11 PM

    Punkt 20.20 Uhr ist die Maschine in Daressalam gelandet. Willkommen in der Feuchtsauna am Indischen Ozean... ;-) Jetzt müssen nur noch die Gepäckstücke herauskommen... Aber schwupp: Alles da!

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 7:56:04 PM

    Geschafft für heute: Die Delegation übernachtet im Haus der tansanischen Bischofskonferenz, Bischof Friedhelm ist froh, dass die Anreise "so reibungslos" geklappt hat. Zeit für ein Feierabendbier auf der Terrasse. Und die gute Nachricht für morgen: Die Maschine nach Songea geht erst mittags... Heißt normal schlafen, und die Bischöfe laden für 8 Uhr zur Frühmesse. Damit sagen wir für heute gute Nacht aus Daressalam.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 6:18:19 AM

    Guten Morgen aus Daressalam! Geht zumindest technisch etwas holprig in den Tag: Verzweifelt auf der Suche nach einem Mobilnetz. Nicht wundern also, falls hier im Blog mal eine längere Lücke... Aber das gehört hier fast dazu: Man lerne Entschleunigung, meinte Bischof Friedhelm. Zusammen mit Bischof em. Emmanuel und Bischof Dom Bernardo feierte vorhin mit unserer Gruppe schon eine Frühmesse.

  • von us | 7/23/2014 10:46:26 AM
    Und? Außer W-Lan auch ein Upgrade auf die Business-Klasse?
  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 5:04:45 PM

    Freudig wird die Würzburger Delegation um Bischof Friedhelm in Mbinga begrüßt. Die Ankunft hatte sich durch eine Verspätung des Fluges von Daressalam nach Songea bis zum frühen Abend verzögert. Aber die Menschen harrten aus. Seit Wochen, hören wir vor Ort, sei das Partnerschaftsjubliäum das große Thema in der Stadt. Am Sonntag kommen möglichweise Tausende zur großen Feier. Im Moment kann das noch niemand abschätzen.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 5:13:15 PM

    Eigens die Blaskapelle marschierte zum Bischofsempfang an. Es ist die kirchliche Schulband.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 5:15:47 PM

    Bischof Friedhelm ist von der Lebens- und Glaubensfreude der Menschen in Mbinga begeistert. Heute haben auch wir sie schon erlebt. Fast einen Kilometer lang zogen die jubelnden Menschen vor dem Bischofsfahrzeug her - bis zur feierlichen Begrüßung vor dem Kiliansdom mit Bischof John Ndimbo.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 5:22:56 PM

    Frauen aus Mbinga mit einem Willkommenstanz für die Gäste aus Deutschland. Bischof Friedhelm geht auf alle zu und segnet sie.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 5:26:49 PM

    Drei Kontinente vereint im Gebet im Kiliansdom zu Mbinga (von links): die Bischöfe em. Emmanuel, John Ndimbo (Mbinga), Friedhelm Hofmann (Würzburg) und Bernardo Bahlmann (Ópidos).

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 5:31:19 PM

    Eigens ein Begrüßungsbanner wurde angefertigt und hängt gut sichtbar über dem Eingang zum Dom- und Diözesangelände. Übrigens ein Dom, der erst in den 90er Jahren mit finanzieller Unterstützung errichtet wurde. Für deutsche Verhältnisse ein sehr schlicht ausgestatter Kirchenbau, für tansanische Verhältnisse ein prächtiges Gotteshaus.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 5:47:00 PM

    Muss den heutigen Tag in der Rückschau erzählen... Obwohl der Mobilfunk in Afrika für einen enormen Entwicklungsschub gesorgt. Der Kontinent war zuletzt der am schnellsten wachsene Mobilfunkmarkt der Welt. Auch auf den Straßen in Daressalam ist dies unübersehbar. Doch das Netz ist oft nicht stabil und in entlegenen Regionen noch nicht vorhanden. Und so musste auch ich heute tagsüber ohne online- und Telefonverbindung in die Welt auskommen. Komisches Gefühl. Und fast erschreckend, wie sehr sich das Leben doch beschleunigt hat und ohne schnelle Kommunikation kaum mehr denkbar ist. Was wir von Mbinga lernen können, habe ich Bischof Friedhelm heute gefragt. Neben der Lebensfreude der Menschen, meinte er, mit Sicherheit auch: Entschleunigung. Das Bild zeigt den Bischof nach der Landung mit der Propellermaschine nach einem zweieinhalbstündigen Flug von Daressalam nach Songea. Hier wartete schon eine bunte und lautstarke Delegation mit Tanz und Gesang auf die Gäste. Tat gut, um bei einigen die Blässe aus den Gesichtern zu bekommen. Ein wackeliger Inlandsflug...

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 5:49:20 PM

    Ein wackeliger Flug, bei dem sich Reiseleiter Burkhard Pechtl sogar als Co-Pilot betätigen durfte. Aber mit göttlichem Beistand an Bord geht alles...

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 5:51:26 PM

    Trockenzeit in Tansania: Heute aus dem Flugzeug zu erkennen an breiten ausgetrockneten Flussläufen.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 5:58:16 PM

    Kennen Sie den...??? Nein, nicht der Fahrer. Es ist Bürgermeister Adolf Bauer. Und er hat glücklicherweise nicht am Fahrer- sondern am Beifahrersitz Platz genommen. Er ist "total gespannt", was aus der Partnerschaft geworden ist. 1991 war er mit Prälat Wilhelm Heinz, dem "Vater" der Partnerschaft, in Mbinga, um Möglichkeiten der Unterstützung und der Begegnung auszuloten.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 6:04:53 PM

    Dankbar waren wir heute auch. Zum Beispiel für die Sicherheitsvorkehrungen am kleinen Flughafen von Daressalam ;-)

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 6:21:47 PM

    So, jetzt haben auch Kollege André Breitenbach (Main-Echo) und ich langsam ordentlichen Hunger. Wir haben aktuell noch für unsere Zeitungen vom heutigen Empfang in Mbinga berichtet, nun ist auch für uns bald Feierabend. Untergebracht sind wir im Bischofshaus (bzw. Gästehaus) von Mbinga, das bestimmt keine 31 Millionen Euro oder mehr (s. Limburg) gekostet hat ;-) Großzügig wirkt das Gelände am Stadtrand, Luxus ist hier nicht zu erkennen. Verabschieden will ich mich für heute mit einem Bild von der Straße, die Mbinga verändert hat: Seit unter chinesischer Führung und mit Geldern aus dem UN-Milleniumsprogramm die Verbindung zwischen Songea und Mbinga (insgesamt ca. 110 km) neu gebaut wurde, boomt das Geschäftsleben, siedeln sich Händler an. Für Mbinga ist diese Anbindung ein großer wirtschaftlicher Sprung. Tatsächlich: In einer entlegenen Gegend wie dieser bedeutet der Bau einer Straße den Anschluss an Wirtschaft und Handel. Und vielleicht kommen ja bald auch mehr Touristen. Dass die Gegend mit ihren grünen Hügeln und Tälern reizvoll ist, war heute schon auf den ersten Blick zu erkennen. Gute Nacht also (wir sind eine Stunde voraus...) mit einem letzten Bild für heute: Kinder feiern auf der Straße die Ankunft der Bischofsdelegation.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/24/2014 6:25:09 AM

    Guten Morgen aus Mbinga, der erste Morgen hier auf rund 1400 Meter Höhe, abends und nachts wird es kühl, die Luft unvergleichlich besser als im Moloch Daressalam. Hier im warmen Morgenlicht der Kiliansdom, gleich brechen wir auf nach Litembo, wo wir ein Krankenhaus besuchen, das seit vielen Jahren aus der Partnerschaft heraus unterstützt wird.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/24/2014 7:31:30 AM

    Es wird holprig und staubig: Unterwegs auf der Schnellstraße von Mbinga nach Litembo.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/24/2014 8:00:55 AM

    Zwischenstopp in Myau, eine von 31 Pfarreien im Bistum Mbinga. Hier erst seit vier Jahren eine eigene Pfarrei. Besichtigen den Neubau für ein Schwesternwohnheim und auch ein Mädcheninternat. Bildung und Gesundheit, ganz wichtig in der Zusammenarbeit. Wie froh man hier darüber ist, zeigt die Begrüßung der Würzburger Delegation mit vielen singenden Kindern und tanzenden Erwachsenen.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/24/2014 8:10:04 AM

    Und auch die Frauen von Myau legen sich ins Zeug mit einem Begrüßungstanz: "Karibu sana", herzlich willkommen, singen und klatschen sie.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/24/2014 8:39:56 AM

    Immer unterhaltsam: Foto-Shooting und Bilder-Schauen mit Kindern. Eine halbe Minute nach dieser Aufnahme war ich schon mitten in einer Riesenschar...

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/24/2014 9:02:17 AM

    Kaffee-Land: Das Wichtigste, was in der Gegend angebaut wird, u.a. für den Würzburger Partnerkaffee. Die Ernte fält in diesem Jahr recht gut gut.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/24/2014 11:15:27 AM

    Lautstarker und fröhlicher Empfang auch an der Klinik von Litembo. Schade, dass das Video nicht durchgeht. Versuche ich nachzureichen. Gut möglich, dass in Kürze und bis morgen Mittag hier im Blog wieder Pause ist. Fahren in netzschwaches Gebiet am Njassasee.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/24/2014 11:21:16 AM

    Auch das gibt 's: Eins von zwei Hühnern, das die Leute von Myau dem Bischof geschenkt haben, in unserem Kofferraum :-)

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/24/2014 11:30:17 AM

    Stopp vor den Toren Litembos: Eine Schule für Laboranten und Krankenpfleger wird hier gebaut. 100.000 Euro plant die Diözese Würzburg hier in den nächsten fünf Jahren beizusteuern. Es gibt nur fünf solcher Schulen in ganz Tansania.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/24/2014 2:21:58 PM

    In Litembo haben wir zwei junge Frauen aus Kronach und Goldbach getroffen. Sie sind mit der BDKJ Würzburg und dem Weltwärts-Programm in dem Krankenhaus. Arzthelferin Anna-Lena Zang (20) und Kinderkrankenschwester Carmen Geier (24, rechts). Gefragt, was sie selbst am meisten aus diesem Jahr in Tansania mitnehmen: "Dankbarkeit - für alles, was wir daheim als selbstverständlich nehmen: Strom, fließendes Wasser, Medikamente."

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/24/2014 2:53:28 PM

    Verabschieden uns gleich ins digitale netzlose Niemandsland im Tal. Deshalb hier schon mal - vorsorglich - tschüs bis morgen ;-)

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/25/2014 6:34:56 AM
    Guten Morgen aus Tansania, aus der südwestlichsten Ecke des Landes. Von Litembo sind wir gestern 1000 Höhenmeter tiefer zum Njassasee, auch Malawisee genannt, gefahren. Der Morgen heute bietet eine Postkarten-Idylle. Kein Wunder, dass hier in Mbamba Bay auf touristische Entwicklung spekuliert wird. Hotels entstehen, seit 2013 ist die Gegen ein eigenständiger Distrikt, Hotels und Verwaltungsgebäude Werden gebaut. Um den See, auf rund 500 Meter gelegen, schwelt Streit zwischen den Anrainerländern Tansania und Malawi: Letzteres beansprucht den gesamten See, für Tansania verläuft die Grenze in der Mitte...
  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/25/2014 6:36:22 AM

    Und hier Eindrücke von See und Ufer im Bild.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/25/2014 6:43:46 AM

    Kassava-Pflanze: Aus der Wurzel wird hier am See der Ugali-Brei gestampft - Hauptspeise im ganzen Land. Normalerweise wird Mais dafür genommen.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/25/2014 7:08:26 AM

    Treffen gleich auf die "geistliche" Hälfte der Delegation. Ein Teil unserer Gruppe hat im Pfarrzentrum übernachtet, Sitz des em. Bischofs Emmanuel, unweit des Sees. Wir anderen durften im Gästehaus der Schwestern von St. Bernadetha direkt am See übernachten und abends einen atemberaubenden Sternenhimmel genießen. Später geht es heute in die Pfarrei von Nkile, entlegene Ecke des Bistums und eine Herausforderung nicht nur für den Pfarrer. Die Menschen hier unten sind ärmer als in fruchtbaren Hochland. Der Fischfang kann die schlechteren Böden nicht ausgleichen.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/25/2014 7:33:34 AM

    Ein Boot in Mbanda Bay, der Donnerbucht - gespendet von Initiativen aus der Region Aschaffenburg, 2006 eingeweiht, 2008 ist Pastoralreferent Alfred Streib (im Bild) mit Schülern des Hanns- Seidel- Gymnasiums aus Hösbach noch mit der "MV Franconia" über den Malawisee gefahren. Eigentlich sollte das Boot vor allem in der Regenzeit bei schlechten Straßen Menschen und Waren transportieren. Doch mittlerweile ist es ramponiert, braucht dringend einen neuen Boden. Streib ist traurig: "Sehr schade, dass sich im Moment hier niemand darum kümmert."

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