Karibu, Mbinga!

Unterwegs mit Bischof Friedhelm Hofmann in Tansania (22.-31.Juli): Mbinga feiert das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft mit der Diözese Würzburg.

  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/14/2014 4:06:17 PM

    Main-Post Redakteur Andreas Jungbauer begleitet Bischof Friedhelm Hofmann in Würzburgs tansanischer Partnerdiözese Mbinga. Anlass ist das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft. Hier berichtet er von seinen Erlebnissen vor Ort.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/21/2014 5:39:08 PM
    Es wird noch gepackt... bestimmt auch bei allen anderen unserer Reisegruppe. Die Würzburger Delegation, die morgen früh zum Partnerschaftsjubiläum nach Mbinga aufbricht, besteht aus:

    - Bischof Friedhelm Hofmann
    - Bischof em. Emmanuel Mapunda (Mbinga) - er war zur Kiliani-Woche in Würzburg
    - Bischof Bernhard Bahlmann (aus Würzburgs Partnerdiözese Obidos in Brasilien)
    - Stephan Steger, Sekretär von Bischof Friedhelm Hofmann / Liturgiereferent
    - Adolf Bauer, Bürgermeister und ehem. Finanzdirektor der Diözese
    - Karl-Peter Büttner, Diözesanratsvorsitzender
    - Karin Post-Ochel (Frauenbund)
    - Alfred Streib (Pastoral Aschaffenburg)
    - Dorothea Weitz (Vorsitzende der Mitarbeitervertretung)
    - Andre Breitenbach (Redakteur Main-Echo)
    - Bernhard Schweßinger (Pressedienst des Ordinariats, Sprecher des Bistums)
    - und meine Wenigkeit (Andreas Jungbauer) als Redakteur für die Main-Post.

    Die Reiseleitung hat Burkhard Pechtl, der zuletzt zwei Jahre in Mbinga als Vertreter aus Würzburg verbracht hat. Auch er fliegt morgen mit der Gruppe nach Tansania.

    Bereits vorgereist ist vor einigen Tagen Organisator Klaus Veeh (Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden). Er ist auch Geschäftsführer des Würzburger Partnerkaffees, der in der Gegend von Mbinga angebaut wird. Ein erfolgreiches Projekt, das wir uns unbedingt anschauen wollen. Veeh ist zusammen mit Petra Langer von der Radio- und Bernadette Schramma von der Fernsehredaktion der Diözese vorgereist. Sie brauchen mehr Zeit für ihre Aufnahmen.
  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 4:05:14 AM

    Auf dem Weg, Check-In am Flughafen Nürnberg: Für Bischof Friedhelm ist es der dritte Besuch in Mbinga nach 2007 und 2012. Somit ist die Reise diesmal auch ein Stück Heimkehr... Worauf er sich am meisten freut? "Die unbändige Lebensfreude der Menschen dort, Sie werden staunen!"

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 4:14:30 AM

    Reiseleiter Burkhard Pechtl (3. von links) ist ein absoluter Tansania-Kenner: Zig mal hat er das Land bereist, seine Diplom-Arbeit hat er über den Nationwerdungsprozess in Tansania geschrieben. Zuletzt war er für die Kirche zwei Jahre lang als Entwicklungshelfer in Mbinga tätig. Die Gruppe wartet gerade auf den Flug nach Zürich. Wir sind gut in der Zeit!

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 4:34:41 AM

    Das Besondere an dieser Reise ist auch die Begegnung dreier Kontinente: Neben dem Würzburger Bischof ist auch Bischof Bernardo Bahlmann aus Würzburgs brasilianischer Partnerdiözese Obidos dabei. Kurz vor dem Abflug habe ich beide gefragt, was sie sich von dem Besuch erwarten. Hier im Video. Dies ist dann hier vorerst auch der letzte Eintrag bis zu unserer Ankunft in Tansania. Bis später ;-)

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 3:45:40 PM

    Da steht sie, Swiss Air, Flug Nr. LX 292 von Zürich nach Daressalaam. Ankunft 20.05 Uhr Ortszeit. See You in Tanzania ;-)

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 3:58:02 PM

    Soeben gut in Nairobi zwischengelandet, man merkt die Nähe zum Äquator: kurz vor sieben (in Deutschland kurz vor sechs) stockfinster... Flugzeug wird gerade aufgetankt. Gelegenheit, sich im Gang ein wenig die Füße zu vertreten. Gleich geht's weiter, noch eine Stunde bis Daressalaam.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/22/2014 5:51:11 PM

    Punkt 20.20 Uhr ist die Maschine in Daressalam gelandet. Willkommen in der Feuchtsauna am Indischen Ozean... ;-) Jetzt müssen nur noch die Gepäckstücke herauskommen... Aber schwupp: Alles da!

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 5:47:00 PM

    Muss den heutigen Tag in der Rückschau erzählen... Obwohl der Mobilfunk in Afrika für einen enormen Entwicklungsschub gesorgt. Der Kontinent war zuletzt der am schnellsten wachsene Mobilfunkmarkt der Welt. Auch auf den Straßen in Daressalam ist dies unübersehbar. Doch das Netz ist oft nicht stabil und in entlegenen Regionen noch nicht vorhanden. Und so musste auch ich heute tagsüber ohne online- und Telefonverbindung in die Welt auskommen. Komisches Gefühl. Und fast erschreckend, wie sehr sich das Leben doch beschleunigt hat und ohne schnelle Kommunikation kaum mehr denkbar ist. Was wir von Mbinga lernen können, habe ich Bischof Friedhelm heute gefragt. Neben der Lebensfreude der Menschen, meinte er, mit Sicherheit auch: Entschleunigung. Das Bild zeigt den Bischof nach der Landung mit der Propellermaschine nach einem zweieinhalbstündigen Flug von Daressalam nach Songea. Hier wartete schon eine bunte und lautstarke Delegation mit Tanz und Gesang auf die Gäste. Tat gut, um bei einigen die Blässe aus den Gesichtern zu bekommen. Ein wackeliger Inlandsflug...

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 5:49:20 PM

    Ein wackeliger Flug, bei dem sich Reiseleiter Burkhard Pechtl sogar als Co-Pilot betätigen durfte. Aber mit göttlichem Beistand an Bord geht alles...

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 5:51:26 PM

    Trockenzeit in Tansania: Heute aus dem Flugzeug zu erkennen an breiten ausgetrockneten Flussläufen.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 5:58:16 PM

    Kennen Sie den...??? Nein, nicht der Fahrer. Es ist Bürgermeister Adolf Bauer. Und er hat glücklicherweise nicht am Fahrer- sondern am Beifahrersitz Platz genommen. Er ist "total gespannt", was aus der Partnerschaft geworden ist. 1991 war er mit Prälat Wilhelm Heinz, dem "Vater" der Partnerschaft, in Mbinga, um Möglichkeiten der Unterstützung und der Begegnung auszuloten.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 6:04:53 PM

    Dankbar waren wir heute auch. Zum Beispiel für die Sicherheitsvorkehrungen am kleinen Flughafen von Daressalam ;-)

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/23/2014 6:21:47 PM

    So, jetzt haben auch Kollege André Breitenbach (Main-Echo) und ich langsam ordentlichen Hunger. Wir haben aktuell noch für unsere Zeitungen vom heutigen Empfang in Mbinga berichtet, nun ist auch für uns bald Feierabend. Untergebracht sind wir im Bischofshaus (bzw. Gästehaus) von Mbinga, das bestimmt keine 31 Millionen Euro oder mehr (s. Limburg) gekostet hat ;-) Großzügig wirkt das Gelände am Stadtrand, Luxus ist hier nicht zu erkennen. Verabschieden will ich mich für heute mit einem Bild von der Straße, die Mbinga verändert hat: Seit unter chinesischer Führung und mit Geldern aus dem UN-Milleniumsprogramm die Verbindung zwischen Songea und Mbinga (insgesamt ca. 110 km) neu gebaut wurde, boomt das Geschäftsleben, siedeln sich Händler an. Für Mbinga ist diese Anbindung ein großer wirtschaftlicher Sprung. Tatsächlich: In einer entlegenen Gegend wie dieser bedeutet der Bau einer Straße den Anschluss an Wirtschaft und Handel. Und vielleicht kommen ja bald auch mehr Touristen. Dass die Gegend mit ihren grünen Hügeln und Tälern reizvoll ist, war heute schon auf den ersten Blick zu erkennen. Gute Nacht also (wir sind eine Stunde voraus...) mit einem letzten Bild für heute: Kinder feiern auf der Straße die Ankunft der Bischofsdelegation.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/24/2014 6:25:09 AM

    Guten Morgen aus Mbinga, der erste Morgen hier auf rund 1400 Meter Höhe, abends und nachts wird es kühl, die Luft unvergleichlich besser als im Moloch Daressalam. Hier im warmen Morgenlicht der Kiliansdom, gleich brechen wir auf nach Litembo, wo wir ein Krankenhaus besuchen, das seit vielen Jahren aus der Partnerschaft heraus unterstützt wird.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/24/2014 7:31:30 AM

    Es wird holprig und staubig: Unterwegs auf der Schnellstraße von Mbinga nach Litembo.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/25/2014 6:08:17 PM

    Warum Afrika so faszinierend ist? Weil man täglich in so viele lachende, glückliche Gesichter schaut - trotz aller materieller Armut. Gibt uns das zu denken? Damit möchte ich mich für heute verabschieden und wünsche allseits einen schönen Abend. Kwaheri, bis morgen!

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/26/2014 6:21:02 AM

    Jambo, habari und guten Morgen aus Mbinga! Zum Start ins Wochenende ein Beispiel für afrikanische Lebensfreude: Frauen tanzen vor den Autos der Delegation hoch zum Hospital von Litembo. Anschauen und genießen ;-)

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/26/2014 9:40:19 AM

    Jambo in die Heimat! Bin immer noch begeistert, dass hier heute früh sogar ein Video mit großer Datenmenge durchgegangen ist. Eine LAN-Verbindung aus dem Bischofshaus macht es möglich. Über das Handy geht seit heute Morgen gar nichts, nicht einmal telefonieren ist möglich. Also bitte heute nicht zu viele aktuelle Nachrichten hier erwarten. Aber es geht heute auch etwas ruhiger zur Sache, Entspannung vor dem großen Tag mit dem Festakt morgen. Zumindest bei den Gästen. Die Leute vor Ort haben alle Hände voll zu tun - wie hier drei Frauen, die die Eingangstreppe zur Kirche wienern.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/26/2014 9:47:09 AM

    Nicht nur das Mobilnetz hat sich heute zur Ruhe gelegt - auch das Besuchsprogramm lässt uns heute etwas Luft zum Entspannen. A propos Luft: Es ist hier mit angenehmen 25 Grad übrgens gerade kühler als zuhause in Würzburg, auch nachts wird es hier auf 1400 Metern doch ziemlich frisch. Heute vormittag nutzte ein Teil der Delegation die Gelegenheit, den neuen "Zoo" von Mbinga zu besuchen. "Bitte NACH der Fütterung", hatte Adolf Bauer frühs noch gebeten. Vor Ort war er dann ganz mutig und hat eine Schlange auf den Arm genommen. Und Bischof Friedhelm übte sich als Kameltreiber - nein, natürlich nicht. Er durfte eine kurze Strecke auf dem Kamel reiten und genoss das schon deutlich mehr als die gestrige Einbaumfahrt auf dem Malawisee... Ansonsten tummeln sich in dem Zoo noch Affen, Hyänen, Hasen, Hamster, Pfaue u.a. Die "Big Five" wie Elefant oder Löwen müssten man in der Wildnis suchen. In der Gegend von Mbinga aber wohl vergeblich.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/26/2014 5:06:32 PM

    Heute Nachmittag war (neben einer Vorbereitungsvesper) Zeit, auf eigene Faust Mbinga zu erkunden. Entlang der Hauptstraße reihen sich kleine Läden mit allerlei Kleinwaren. Der Abstecher zum Markt (Bild) führt uns in eine Seiten- bzw. Parallelstraße. Samstagnachmittag herrscht nicht der größte Andrang.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/26/2014 5:07:46 PM

    Auf dem Markt von Mbinga.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/26/2014 5:10:38 PM

    Etwas schüchtern, die junge Dame. Aber am Ende freut sie sich über ein Porträtbild mit ihrer Ware - getrockneter Fisch aus Iringa.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/26/2014 5:19:39 PM

    Diese beiden werden wir im Oktober in Würzburg und im Bistum wiedersehen: Katechist Guido Protas (links) ist Schatzmeister von Vuwawa, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) in Mbinga. Zweimal pro Woche kommt der gelernte Schreiner auch ins Uvikambi-Center, das wir am Montag noch ausführlich besichtigen werden. Dort arbeitet Flavian Mbawa (rechts) seit fünf Jahren als Ausbilder in der Schreinerei. Er ist ein Eigengewächs des Jugendzentrums - und er freut sich, im Oktober Teil der tansanischen Besuchsdelegation im Bistum Würzburg zu sein. Aufgeregt ist er darüber auch, es ist seine erste Auslandsreise überhaupt. Er ist gespannt, wie eine Schreinerei in Deutschland läuft und will Erkenntnisse daheim in Mbinga verwerten.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/26/2014 5:25:17 PM

    Hallo zusammen daheim! Ihr merkt... hier wieder abendlich gesammelte Eindrücke vom Tag. Übers Handy war heute fast die ganze Zeit keine Internetverbindung möglich. Deshalb geballt die "Bilder des Tages" - hier ein Schwertransport auf der Hauptstraße von Mbinga.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/26/2014 5:40:21 PM

    Bischof John hat die Gruppe vorhin beim Abendessen "gewarnt": Bitte morgen nicht zu lange frühstücken und unbedingt pünktlich um 9.30 Uhr in der Kirche sein. "Sonst gibt es keine Plätze mehr." 2000 Menschen passen in den Kiliansdom von Mbinga. Vermutlich nochmal so viele werden die Feier auf dem Vorplatz verfolgen. Das Partnerschaftsjubiläum ist DAS große Ereignis für die Region. Teils viele Kilometer werden die Leute zu Fuß zurücklegen, um morgen dabei zu sein. Sind schon sehr gespannt darauf ;-) Das Jubiläum und die Partnerschaft zwischen Würzburg und Mbinga ist unübersehbar: Eigens ein großes Banner haben sie über die Hauptstraße gezogen (Bild), Damit verabschiede ich mich für heute Abend und wünsche eine gute Nacht, oder auf Kisuaheli: Lala salama!

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/27/2014 6:00:00 AM
    Jambo, habari und einen wunderschönen Sonntagmorgen aus Mbinga! Die Leute hier putzen sich heraus und sind in Vorfreude auf den Festgottesdienst zum Parterschaftsjubiläum. Um 10 Uhr beginnt er im Kiliansdom und soll etwa vier Stunden dauern. Und danach soll rund um die Kirche fröhlich gefeiert werden. Je nach Online-Verbindung gibt's hier zwischendurch immer mal aktuelle Eindrücke von der Feier, zu der mehrere tausend Menschen erwartet werden. Falls das Netz wieder streikt, freut Euch auf gesammelte Bilder und Stimmen am Abend!


  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/27/2014 10:23:41 AM

    Auszug: Nach dreieinviertel Stunden und einigen Dankesreden von Kirchenvertretern, Bürgermeister und Landrat ist der Gottesdienst zu Ende. Die Unterfranken werden vom Chor verabschiedet. Jetzt ist Essenszeit. Dann geht die Feier draußen auf dem Platz weiter...

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/27/2014 10:36:05 AM

    Auf dem Platz vor der Kirche treffen sich die Leute zum Plausch, manche haben sich lange nicht mehr gesehen. Die zwei hier - sehr freundliche Zeitgenossen. Aber für Porträtbilder gilt: Lächeln verboten ;-)

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/27/2014 12:51:44 PM

    ... und afrikanisch-rhythmische Musik live gibt's von der Boy Band ;-)

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/27/2014 12:55:14 PM

    Die Sonne sticht jetzt heiß vom Himmel. Ehrengäste und Delegation dürfen im Schatten sitzen.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/27/2014 1:00:14 PM

    Auch die örtliche Tanzgruppe darf nicht fehlen...

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/27/2014 1:12:11 PM

    Ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm am Sonntagnachmittag, auch die Frauentanzgruppe mischt mit, dafür sind bis jetzt die Reden kürzer. Altbischof und Bischof danken für die Partnerschaft - auf Kisuaheli, diese Feier soll die Menschen in Mbinga erreichen.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/27/2014 1:32:00 PM

    Einpeitscher fürs Jubiläum, hier leider nicht zu hören... : Er hat nicht nur eine Tafel mit Bildern der Bischöfe Hofmann, Mapunda und von Abt Michael gebastelt, sondern gleich noch ein unüberhörbares Horn eingebaut. Klangfarbe: Trööööt.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/27/2014 1:36:22 PM

    Bescherungszeit: Jeder Gast aus dem Bistum Würzburg bekommt von Bischof John zwei Geschenkpäckchen, hier Diözesanratsvorsitzender Karl-Peter Büttner. Bin schon gespannt, was drin ist. Auflösung folgt.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/27/2014 1:42:08 PM

    Leider kaum im Bild festzuhalten: Für Bischof Hofmann gibt's als Geschenk drei Ziegen. Die wollten aber nicht unbedingt ins Rampenlicht und sträubten sich der Übergabe. Denke, die Ziegen müssen beim Heimflug ins Handgepäck ;-) Auflösung folgt.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/27/2014 1:49:59 PM

    Geschenke auch andersherum: Bischof Friedhelm hat einen Fußball und ein Nationaltrikot des frisch gebackenen Weltmeisters für Bischof John dabei (für Fachleute: noch ohne vierten Stern). Der Mann ist sportlich, geht regelmäßig joggen - und freut sich sehr darüber. In einer Dreier-Partnerschaft zwischen Deutschland, Brasilien und Tansania ist für Bischof Hofmann klar, dass als nächstes "Tansania Weltmeister werden muss!"

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/27/2014 2:05:09 PM

    Unfassbar: Die Boy Band, die eigentlich Mbinga FM Band heißt, katapultiert den deutschen Besuch auf die Tanzfläche - ratet, mit welchem Song?? "Marina, Marina, Marina..." Reiseleiter Burkhard Pechtl (rechts) reißt dafür sogar Bischof John mit.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/28/2014 9:00:13 AM
    Heute geht's im Laufschritt... Wir fahren über eine staubige Piste nach Loreto, nicht weit von der Hauptstraße. Die Schwestern der Vinzentinerinnen betreiben den Komplex mit Schule und Internat für Kinder mit Behinderung. Mit Krücken und in Rollstühlen sehen wir sie über das Gelände humpeln bzw. rollen. 65 Kinder mit Behinderung leben derzeit im Internat. Es hat 85 Plätze. In die Schule gehen zurzeit 420 Kinder, auch alle mit Behinderung. U.a. Mi fünf Kühen betreiben die Schwestern Selbstversorgung. Ansonsten finanzieren sie sich aus Spenden, die Lehrer bezahlt der Staat. Das Bistum Würzburg hat 50.000 Euro zum Ausbau der Grundschule und zum Bau einer Pausenhalle beigesteuert.
  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/28/2014 9:02:00 AM

    Und hier einige Eindrücke von der Loreto-Schule in Bildern.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/28/2014 9:05:31 AM

    Bischof Friedhelm hat Bonbons dabei, die Schwestern verteilen sie zur Freude der Kinder.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/28/2014 9:11:47 AM

    Die Schüler haben sich zur Begrüßung der Delegation im Pausenhof aufgestellt und schmettern auch hier die Nationalhymne. Bischof Friedhelm fragt, wer von den Kindern einmal Deutschland besuchen will. Alle Arme schnellen hoch.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/28/2014 9:18:00 AM

    So... Bin sicher, auch dieses Geschenk - Stifte aus dem Hause Main-Post - ist hier gut aufgehoben. Schwester Asumpta freut sich.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/28/2014 9:23:27 AM

    Idyllisch: Der Autowaschplatz von Mbinga ;-)

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/28/2014 12:06:53 PM

    Wichtige Einnahmequelle für das Uvikambi-Center ist die Vermietung der Veranstaltungshalle. Der Bischof hatte dafür bei seinem letzten Besuch 300 Stühle gesponsert. Es wurde gestrichen, die Toiletten sind gefließt. Der Bischof zufrieden: "Vor zwei Jahren sah das hier noch etwas verkommen aus."

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