ImPlus - Mainfrankens Wirtschaft auf einen Blog Live

Mainfranken ist ein spannender Wirtschaftsstandort. Unser Blog "ImPlus" macht klar, was das heißt. Main-Post-Redakteur Jürgen Haug-Peichl und sein Team blicken hinter Firmentore, zeigen vor allem Karrieren, Chancen und gute Ideen in dieser facettenreichen Region.

  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/24/2019 1:24:58 PM

     

    Zeitenwechsel auf dem Kreuzberg

    Der Kreuzberg in der Rhön ist populär, das Klosterbier dort erst recht. Zum Jahreswechsel hat der Gaststättenbetrieb auf dem heiligen Berg der Franken eine Zeitenwende einläuten müssen, die für Gesprächsstoff sorgt: Das Ausschankpersonal um Heike Prinz (Foto: Gerhard Fischer) setzt statt der typischen Tonkrüge nun Glaskrüge ein. Dahinter stecken zwei Gründe: Zum einen gibt eine EU-Vorschrift vor, dass man den Eichstrich sehen können muss - was beim gefüllten Tonkrug schwierig ist, weil er innen liegt. Zum anderen versprechen sich die Betreiber der Klosterschänke, dass der Kundenverkehr zügiger wird. Denn für die Glaskrüge werde kein Pfand verlangt. Bisher standen viele Besucher einfach nur deshalb in den langen Schlangen, weil sie den Tonkrug wegen des Pfandes zurückgeben wollten. Dass nun vielleicht massenweise die (pfandfreien) Glaskrüge gemopst werden, nimmt man im Unternehmen offenbar gelassen. Bei höherer Kundenfrequenz steige ja schließlich auch der Umsatz. Das lasse sich mit dem Verlust der Krüge gegenrechnen.
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    • Franziskaner Klosterbetriebe GmbH
      Kloster Kreuzberg
      Kreuzberg 2
      97653 Bischofsheim/Rhön
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/22/2019 1:38:55 PM
     

    Für gutes Zeitmanagement im Büro

    Es ist bekannt: Die Geschäfte im Handwerk laufen seit Jahren so hervorragend, dass man glauben könnte, es ginge nicht mehr besser. Folge: Viele Chefs und Mitarbeiter wissen vor lauter Arbeit nicht, wo ihnen der Kopf steht. Die Büroarbeit (Symbolbild: dpa) wird dann gerne als notwendiges Übel angesehen. Dass das nicht so sein muss, soll das Seminar "Mehr Zeit fürs Handwerk durch effektives Büromanagement" zeigen. Ausrichter sind das Würzburger Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) zusammen mit der Handwerkskammer für Unterfranken. Angesprochen sind Handwerkerchefs mit bis zu 15 Mitarbeitern. Das Seminar soll unter anderem Anregungen für optimales Auftrags- und Zeitmanagement geben - mit Hilfe von Checklisten und klaren Abläufen. Damit dem Handwerker auf der Baustelle mehr Zeit für seinen eigentlichen Job bleibt.
    • "Mehr Zeit fürs Handwerk durch effektives Büromanagement"
      Dienstag, 5. Februar 2019
      17 bis 19 Uhr
      TGZ Würzburg, Magdalene-Schoch-Straße 5
      gebührenfrei, Anmeldung erforderlich
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/21/2019 4:26:42 PM

     

    Noch nicht mal 18 - und schon Durchstarter

    Ein blutjunger Tausendsassa aus Würzburg will die Medienbranche aufmischen: André Braun hat im vergangenen Sommer die Rundum-Medienagentur "Fivee" gegründet, mit der er seither durchstartet. Seminare, Radiosender, Videoproduktionen, IT-Dienstleistungen, Influencer-Vermittlung: Braun (Foto: Patty Varasano) will mit dieser Bandbreite an Dienstleistungen ein Großer in der Medienbranche werden. Das Besondere: Eigentlich dürfte er auf eigene Verantwortung noch gar keine Geschäfte machen, denn Braun ist gerade mal 17 Jahre alt. Um es dennoch tun zu können, hat er sich vor Monaten eine Sondererlaubnis von den Behörden besorgt. Mittlerweile hat Braun mehrere, nur wenig ältere Mitarbeiter bei Fivee und ist alleiniger Geschäftsführer. Damit nicht genug: Nebenher macht er eine Ausbildung zum Erzieher - weil seine Eltern das wollten. Alles unter einen Hut zu kriegen, ist für Braun kein Problem: "Ich bin unfassbar motiviert."
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    • Fivee Media Group
      Semmelstraße 15a
      97070 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/18/2019 10:31:51 AM

     

    Gute Geschäfte mit gebrauchten Computern

    Viele Unternehmen haben ihre Computer oder andere Teile der IT geleast. Stellt sich die Frage: Was passiert mit den Geräten nach Ablauf der Leasingzeit? Ein stiller, aber offenbar lukrativer Markt, wie das Beispiel von bb-net in Schweinfurt zeigt (Foto: Gerd Landgraf). 1995 als Garagenfirma gegründet, hat das Unternehmen heute 65 Beschäftigte und bringt pro Woche bis zu 2000 gebrauchte Computer nach Generalüberholung zurück in den Markt. Weil der Platz zu eng wurde, ist bb-net vor wenigen Tagen in ein neues Domizil im Industrie- und Gewerbepark Maintal umgezogen. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben mittlerweile tausende Handelspartner verschiedener Größe, öffentliche Auftraggeber und internationale Großhändler. bb-net sieht sich dabei dem Gedanken der Green-IT verpflichtet, also dem umweltbewussten Umgang mit Computern und Datenverarbeitung.
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    • bb-net media GmbH
      Lissabonstraße 4
      97424 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/17/2019 7:03:34 AM
     

    Landtechnik-Branche traf sich - und vergab Preise

    Viel los auf der Bühne war kürzlich beim bundesweiten Treff der Landtechnikbranche in Würzburg. Teil der Veranstaltung im Congress Centrum war die Verleihung des "Agrartechnik Service Awards". Unter den acht Gewinnern aus Deutschland ist auch die Claas Main-Donau GmbH & Co.KG aus Gollhofen, einem Dorf zwischen Ochsenfurt und Uffenheim. Der vom Münchener Fachmagazin "Agrartechnik" verliehene Preis soll den Service von Landmaschinen-Fachbetrieben würdigen. Zu dem Treffen in Würzburg waren nach Angaben der Veranstalter 750 Führungskräfte aus diversen Ländern gekommen. In Vorträgen und Arbeitskreisen machten sie sich "Fit für die Zukunft", so das Motto des Treffens. Claas ist ein westfälischer Landmaschinenkonzern, der unter anderem Mähdrescher herstellt. Die jetzt geehrte Niederlassung in Gollhofen hat zehn Außenstellen in Unter- und Mittelfranken sowie in Schwaben und Oberbayern. Von dort aus werden Landwirte beraten und zum Beispiel bei der Reparatur ihrer Maschinen betreut.
    • Claas Main-Donau GmbH & Co. KG
      Südstraße 6
      97258 Gollhofen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/16/2019 4:41:51 PM
     

    Koenig & Bauer tut sich mit Tetra Pak zusammen

    Tetra-Pak-Verpackungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken (Symbolbild: dpa). Indes macht der Würzburger Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer seit Jahren mit der Verpackungsbranche gute Geschäfte. In diesem wachsenden Markt hat sich für den mainfränkischen Konzern jetzt eine interessante Zusammenarbeit ergeben: Tetra Pak werde als erstes Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkekartonindustrie den vollfarbigen Digitaldruck auf seinen Verpackungen anbieten, teilte Koenig & Bauer mit. Dazu will das schwedisch-schweizerische Großunternehmen in den USA eine großformatige Rota-Jet-Druckmaschine der Würzburger testen. Digitaldruck ist in der Branche populär, weil damit Waren auch in kleinen Mengen profitabel bedruckt werden können. "Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam den Markt zum Vorteil der Tetra Pak-Kunden erheblich verändern werden", wird Vorstandsmitglied Christoph Müller in der Mitteilung von Koenig & Bauer zitiert. Das Würzburger Unternehmen gilt als die Wiege moderner Druckmaschinen und ist nach einer Krise seit etwa vier Jahren wieder im Aufwind - auch dank der steigenden Nachfrage nach bedruckten Verpackungen.
    • Koenig & Bauer AG
      Friedrich-Koenig-Straße 4
      97080 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/15/2019 9:49:55 AM
     

    So klappt's auch mit einem Dorfladen

    Mit der Wirtschaftlichkeit von Dorfläden ist das ja oft so eine Sache. Zu schwierig sind mitunter die Bedingungen fürs Überleben. In Unsleben in der Rhön ist das freilich kein Thema. Der Dorfladen dort ist 20 Jahre alt geworden und längst mehr als nur eine Adresse fürs Einkaufen. Sein Erfolgsrezept: Viele der Beteiligten sind ehrenamtlich für den Laden tätig. Bewährt hat sich aber auch der "Dorfladentaler". Der Bürger hatte die Möglichkeit, dem Trägerverein ein Darlehen zu geben. Für das Geld erhielt der Darlehensgeber Zinsen, die ihm am Jahresende in Form des "Dorfladentalers" ausgezahlt wurden und mit dem er dann im Laden (Foto: Eckhard Heise) einkaufen konnte. Bis zu 150 Kunden kaufen täglich in dem Geschäft in der Ortsmitte ein, die Hälfte davon sind Auswärtige. Was den besonderen Reiz des auf die Grundversorgung der Bevölkerung ausgerichteten Ladens ausmacht, weiß Geschäftsführerin Ursula Müller: "Hier treffen sich die Leute, reden miteinander, tauschen Neuigkeiten aus und erhalten - anders als im Supermarkt - eine persönliche Ansprache."
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    • Dorfladen
      Schloßgasse 1
      97618 Unsleben
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/13/2019 7:48:47 AM
     

    Kino ist nicht totzukriegen

    Dem Kino wurde in den vergangenen Jahrzehnten schon mehrfach der sichere Tod vorhergesagt. Doch die Einführung von Fernsehen, Videorekordern, DVDs oder Diensten wie Netflix haben jeweils nicht dazu geführt, dass die Lichtspielhäuser komplett von der Bildfläche verschwunden sind. Freilich war das Überleben oft nur in Form von Großunternehmen à la Cinemaxx oder ähnlichen Formen möglich. Nicht so im kleinen Zeil am Main (Kreis Haßberge): Dort hält sich das "Capitol Theater" mit Erfolg seit 1953. Freilich muss Inhaber Bruno Schneyer (Foto: Martin Sage) ausgetretene Pfade verlassen und auch mal andersartige Veranstaltungen wie Aufführungen oder Liveübertragungen von Konzerten anbieten. Das Credo des 58-Jährigen: "Wir sind keine Filmabspielstätte, sondern ein Ort kultureller Begegnungen und sozialpolitischer Diskussion." Was die ungebrochene Faszination des Kinos angeht, hat Schneyer eine klare Meinung: "Die Magie des völlig dunklen Saals" sei noch heute vergleichbar mit den abendlichen Treffen von Steinzeitmenschen, um Geschichten zu erzählen. Ein Bedürfnis, das dem Menschen nach wie vor in den Genen stecke. Allein aufs Kino setzt Schneyer freilich dennoch nicht: Nebenher betreibt er in Zeil auch ein Fotostudio.
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    • Foto-Kino Schneyer
      Untere Scheuerngasse 5
      97475 Zeil am Main
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/11/2019 8:17:12 AM

     

    Voll auf bio - und bodenständig

    Bio boomt nach wie vor. Doch nicht immer lassen sich damit verlässlich Geschäfte machen. So fristen Bio-Wurst und -Fleisch ein Nischendasein. Nicht so bei Metzgermeister Richard Kleinhenz in Unterleichtersbach (Kreis Bad Kissingen). Der 66-Jährige (Foto: Susanne Casper-Zielonka) hat vor zehn Jahren sein Geschäft konsequent umgestellt und macht heute 80 Prozent seines Jahresumsatzes mit biologischer Ware. Damit ist sein Laden die einzige Bio-Metzgerei in der Rhön. Dennoch sieht Kleinhenz die Lage nüchtern: Mit rein konventioneller Ware hätte er mehr Geschäfte machen können. Dass er dennoch umstellte, hängt mit seiner Verbundenheit zu Natur und Heimat zusammen. Schließlich liegt Unterleichtersbach in einer auf Gesundheit ausgerichteten Region mit fünf Kurorten. Außerdem stellt der Sohn eines Landwirts nicht den Profit in den Vordergrund, sondern die Bestandswahrung: Es reiche, "wenn unser Familienbetrieb in Zukunft wirtschaftlich arbeiten kann".
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    • Landmetzgerei Kleinhenz GmbH
      Kapellenstraße 28
      97789 Unterleichtersbach
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/10/2019 8:03:06 AM
     

    "Werktage" von Knauf wandern wieder

    Der Baustoffkonzern Knauf zieht die Massen an: Das kann das Familienunternehmen aus Iphofen (Kreis Kitzingen) wegen seiner "Werktage" mit Fug und Recht über sich behaupten. Denn die bundesweite Wandermesse zog zuletzt 20.000 Besucher an (Foto: Knauf). In diesen Tagen beginnt die alljährliche Veranstaltungsreihe wieder. Der Start ist in Berlin (11. und 12. Januar), dann finden die "Werktage" mit ein- bis zweiwöchigem Abstand in Mainz, Stuttgart, Düsseldorf, Nürnberg (13. und 14. Februar) und Hannover statt. Auf diesen Messen (Anmeldung) will Knauf nach eigener Darstellung Fachbesucher zusammenbringen, um über Trends und Neuheiten in der (Bau-)Branche zu informieren. Weil heuer die Digitalisierung im Mittelpunkt steht, heißt das Motto "Erleben.Vernetzen.Bauen." In Stuttgart, Düsseldorf und Hannover wird es zudem jeweils am ersten Tag die Sondermesse "Architec" für Architekten geben.
    • Knauf Gips KG
      Am Bahnhof 7
      97346 Iphofen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/9/2019 6:56:06 AM
     

    100 Orte: Wittenstein ist dabei

    Der Mechatronikkonzern Wittenstein aus Harthausen (Main-Tauber-Kreis) ist einer von 14 Preisträgern des Wettbewerbs "100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg". Dabei ging es darum, Digitalisierung so erfolgreich wie möglich im Betrieb umzusetzen. Ausgezeichnet wurde Wittenstein für das selbstentwickelte System "Flash", mit dem Maschinenstörungen schneller erkannt und behoben werden können. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, müssen damit Monteure ihre Arbeit nicht jedes Mal unterbrechen, um einen Vorgesetzten über eine Störung zu informieren. Außerdem würden Maschinenstillstände verkürzt. Wittenstein will "Flash" mit seiner LED-Schalterbox bald konzernweit einsetzen. Der Wettbewerb wird von der "Allianz Industrie 4.0 in Baden-Württemberg" ausgerichtet, einem vom Landeswirtschaftsministerium getragenen Netzwerk. Den Preis nahmen in Stuttgart Patrick Hantschel (von links), Nicolas Walk, Dirk Essig und Moritz Kühnert (alle Wittenstein) entgegen. Es gratulierte Ministerialdirektor Michael Kleiner (Foto: Martin Storz).
    • Wittenstein SE
      Walter-Wittenstein-Straße 1
      97999 Igersheim-Harthausen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/8/2019 8:37:06 AM
     

    Wann eine Stiftung die beste Wahl ist

    Einen Betrieb in andere Hände zu übergeben, ist meistens eine heikle Aufgabe (Symbolbild: dpa). Und eine von großer Tragweite: In Mainfranken geht es in den kommenden Jahren in tausenden Betrieben um die Unternehmensnachfolge und damit um einen Chefwechsel. Bei den vielen damit verbundenen Fragen geht es mitunter auch um die, welche Rechtsform das Unternehmen künftig haben soll. Eine Möglichkeit: Stiftung. Was landläufig eher mit sozialen Zwecken verbunden wird, kann nach Darstellung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt durchaus auch für Unternehmen interessant sein. Am Rande: Würzburg ist in Deutschland bezogen auf die Einwohnerzahl die Stadt mit den meisten Stiftungen. Vor diesem Hintergrund richtet die IHK am 31. Januar den "Stiftertag Mainfranken" aus. Zwei Redner sowie eine Podiumsdiskussion sollen zeigen, wann eine Stiftung bei der Unternehmensnachfolge helfen kann.
    • Stiftertag Mainfranken
      Donnerstag, 31. Januar
      18 bis 20 Uhr
      IHK, Würzburg, Mainaustraße 33-35 (Raum A304/305)
      Anmeldung und weitere Infos
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/7/2019 1:11:06 PM
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  • von Moritz Baumann /MAIN-POST | 1/4/2019 6:02:02 AM

     


    Abfüllen mit Tempo: 4000 Flaschen Wein pro Stunde

    Traditionelle Techniken werden im Weinbau oft über viele Generationen hinweg angewendet, doch der technische Fortschritt und die zunehmende Automatisierung hinterlassen auch hier ihre Spuren. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen auch die fränkischen Weingüter in innovative Verfahren investieren - von der Lese über die Verarbeitung und die Gärung bis hin zur Abfüllung und Lagerung. Laut einer Pressemitteilung hat das Weingut Juliusspital jetzt 800.000 Euro in die Hand genommen, um eine neue Füllanlage anzuschaffen. Über eine Million Liter Wein können jetzt jedes Jahr abgefüllt werden - 4000 statt wie bisher 2000 Flaschen pro Stunde. Während die Anlage in hohem Tempo den Wein abfüllt und die Flaschen etikettiert, können die Hilfskräfte stattdessen in den Weinbergen eingesetzt werden. Auch die Weinqualität macht durch die neue Füllanlage einen Sprung nach vorne.
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    • Weingut Julisspital
      Klinikstraße 1
      97070 Würzburg

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/2/2019 7:53:43 AM

    Mainfrankens Wirtschaft: So war 2018

    Konjunktur brummt, viele positive Vorzeichen: Natürlich haben solche Nachrichten das spannende Wirtschaftsjahr in der Region geprägt. Aber nicht nur: Es hat auch weniger schöne Schlagzeilen gegeben. Ein Wirtschaftskrimi, ein Mammutvorhaben und die allgegenwärtige Digitalisierung sind ebenfalls dabei. Unser Rückblick in Bildern:
     
     
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  • von Moritz Baumann /MAIN-POST | 12/29/2018 8:02:02 PM


    Weihnachtsgeschäft 2018: mal zu warm, mal zu kalt und vor vor allem zu viel Regen

    Das Wetter kann man sich als Einzelhändler nicht aussuchen. Besonders in diesem Jahr litt das Weihnachtsgeschäft unter dem Starkregen an den Wochenenden. "Ein Rekordjahr wird es nicht", bilanziert Volker Wedde, Geschäftsführer des unterfränkischen Handelsverbandes - auch wenn er den 4. Adventssamstag und Heiligabend als umsatzstarke Tage noch nicht einrechnen konnte. Im letzten Jahr lag der Umsatz aller unterfränkischen Einzelhändler im Weihnachtsgeschäft bei knapp 1,4 Milliarden Euro - übertreffen werde man diese Summe heuer nicht. Darüber hinaus bereitet auch das Online-Geschäft, das mittlerweile bei 13 Prozent liegt, den Einzelhändlern Sorge. Neben Streaminganbietern wie Spotify und Netflix, boomt vor allem der Versandhandel mit CDs, DVDs und Büchern. Fragt man innerstädtische Händler, ist "Kundenbindung" das Stichwort der Stunde: Mit Aktionen und Bonuskarten sollen Kunden zum Kauf bewogen werden. Ausgerechnet die Städte geraten dabei in die Kritik. 
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  • von Moritz Baumann /MAIN-POST | 12/27/2018 4:05:01 PM


    Gewerkschaftsbund Schweinfurt: "Mindestlohn als Konjunkturmotor"

    Vor vier Jahren bestimmte der Mindestlohn die öffentliche Debatte. Arbeitgebernahe Institute, Wirtschaftsverbände sowie FDP und AfD sahen Hunderttausende von Arbeitsplätzen bedroht, sprachen von einer Belastung für den Wettbewerbsstandort Duetschland. Trotzdem brachte die Koalition aus Union und SPD das Gesetz auf den Weg. In einer aktuellen Pressemitteilung zieht der Kreisverband Schweinfurt des Deutschen Gewerkschaftsbundes nun eine positive Bilanz. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Landkreis Schweinfurt sei um 11,2 Prozent und in der Stadt Schweinfurt um 1,5 Prozent gestiegen - bayernweit sogar um 11,4 Prozent. Der DGB Schweinfurt erklärt: Der Zusammenhang zwischen der Steigerung der Kaufkraft insbesondere für Geringverdiener und der guten Konjunktur liege auf der Hand. Doch längst nicht alle Arbeitnehmer bekommen am Monatsende auch wirklich den Mindestlohn von 9,19 Euro pro Stunde ausbezahlt.
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  • von Moritz Baumann /MAIN-POST | 12/22/2018 7:29:31 AM


    Manu Ibrahim: "Ein Meister in der Schneiderkunst"

    In Zeiten in den Fachkräfte rar sind und sich Unternehmen gegenseitig mit Stellenausschreibungen überbieten, wird die Gründung eines eigenen Unternehmens immer unattraktiver. Für den Bereich Mainfranken spricht Sascha Gender, bei der IHK zuständig für Existenzgründung und Unternehmensförderung, von einer "kritischen Situation" und warnt vor einer "Erosion des Mittelstandes". Der Gründeratlas Mainfranken zeigt, dass sich das sogenannte Gründungswachstum in den letzten Jahren zwar stabilisiert habe - jedoch auf einem vergleichbar niedrigen Niveau. Die Gründe dafür sind vielfältig: Finanzielle Risiken, hoher persönlicher  und unregelmäßige Arbeitszeiten schrecken ab - nicht so den 31-jährigen Syrer Manu Ibrahim. Anfang des Jahres eröffnete der Modellschneider seinen eigenen Laden in der Würzburger Karmelitenstraße. Und die Geschäfte laufen gut. Es ist die Perfektion, die die Kunden schätzen. Wie sich Ibrahim, der 2015 nach Deutschland kam und weder Deutsch lesen noch schreiben konnte, den Traum vom eigenen Unternehmen erfüllte. 
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    • Schneiderei Manu
      Karmelitenstraße 13
      97070 Würzburg

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  • von Moritz Baumann /MAIN-POST | 12/20/2018 7:02:02 AM


    Warema plant Versandzentrum und Produktionsstätte in Wertheim

    Zusätzlich zum geplanten Showroom und dem "Sun Forum" will das Marktheidenfelder Unternehmen Warema Renkhoff weitere 35 Millionen Euro in Wertheim investieren. Rund 300 Arbeitsplätze sollen mit dem Versandzentrum und neuen Produktionsstätte in der 20.000-Einwohner-Stadt entstehen. Am Montag billigte der Gemeinderat den Verkauf des 63.000 Quadratmeter großen Grundstücks. Der Baubeginn des Versandlagers mit über 33 Dockingstationen und rund 45 Lkw-Stellplätzen könnte schon im Herbst kommenden Jahres sein. Im einem zweiten Bauabschnitt soll dann eine Produktionsstätte für mechanische Metallbearbeitung und Oberflächentechnik entstehen - ein Unternehmensbereich der bislang in Marktheidenfeld angesiedelt ist. Was das für den Standort im Spessart bedeutet.
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    • Warema Renkhoff SE
      Hans-Willhelm-Renkhoff-Straße 2
      97828 Marktheidenfeld

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  • von Moritz Baumann /MAIN-POST | 12/19/2018 9:25:55 AM

     

    Neue Hoffnung für Modehersteller René Lezard

    Nach turbulenten Jahren, in denen das Premium-Modelabel René Lazard wirtschaftlichen ins Schlingern geraten ist, liegen die Hoffnungen von Mitarbeitern und Aktionären nun auf einem türkischen Investor. Der Istanbuler Modemogul Yasar Esgin strebt an, rund 60 Prozent der Aktien des Unternehmens zu erwerben. Am Montag machte die Hauptversammlung den Weg dafür frei - auch um der Marke durch eine Kapitalerhöhung neue Handlungsspielräume zu eröffnen. Endgültig besiegelt ist der Deal aber noch nicht. Esgin kann die Mehrheit an René Lazard (Foto: Corbinian Wildmeister) nur erwerben, wenn die Altaktionäre ihre Bezugsrechte nicht ausüben.
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    • René Lezard Mode AG
      Industriestr. 2​
      97359 Schwarzach am Main

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/17/2018 7:28:15 AM

     

    Wild-Spezialitäten aus Bad Neustadt kamen an

    Das Fleisch von Wildschwein, Hase, Reh und Hirsch zu verfeinern, ist bei Metzgern eine eher seltene Disziplin. Tanja und Anton Koob (von links) haben sich in ihrem Geschäft in Bad Neustadt darauf spezialisiert - und nun dafür einen Preis bekommen. Der von der Fleischerinnung Bonn Rhein-Sieg verliehene Clemens-August-Pokal wird jedes Jahr an Betriebe in Deutschland verliehen. Landesinnungsmeister Adalbert Wolf (rechts/Foto: Rainer Heck) übergab ihn bei einer Feier an das Ehepaar Koob für ein geräuchertes Rehnüsschen, das die unabhängige Jury als "fast zu schade, um es zu verkaufen" würdigte. Die Jury besteht aus Fleischermeistern, Jägern, Verbrauchern und Vertretern der Kontrollbehörden. Die Metzgerei Koob hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Auszeichnungen bekommen, darunter  Qualitätsauszeichnungen des deutschen Fleischerverbandes.
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    • Partyservice Metzgerei Anton Koob
      Hauptstraße 29
      97616 Bad Neustadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/13/2018 10:55:34 AM

     

    SKF: Inklusion wird groß geschrieben

    Das Gesetz schreibt Unternehmen in Deutschland eine Quote vor, wenn es um die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung geht. Bei SKF in Schweinfurt ist diese Quote doppelt so hoch: Der drittgrößte Arbeitgeber in der Stadt gibt 400 Menschen mit Behinderung einen Job. Das ist ein Zehntel aller SKF-Mitarbeiter. Dahinter verbirgt sich die Unternehmensphilosophie "SKF Care", die jetzt mit dem bayerischen Inklusionspreis "JobErfolg" ausgezeichnet worden ist. Die Verleihung in Dachau nahm Landtagspräsidentin Ilse Aigner (Foto: SKF) vor. Darüber freuten sich SKF-Personalchef Frank Hirschmann (von links), Schwerbehinderten-Vertrauensmann Wolfgang Heinze sowie die beiden gehörlosen SKF-Mitarbeiter Marcel Köhler und Christian Vogel. Wie sehr Inklusion bei dem Wälzlager-Hersteller in Schweinfurt verankert ist, zeigt diese Tatsache: Vertrauensmann Wolfgang Heinze setzt sich seit 20 Jahren für die Belange schwerbehinderter Mitarbeiter ein.
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    • SKF GmbH
      Gunnar-Wester-Straße 12
      97421 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/11/2018 10:05:35 AM
     

    Leasing wächst und wächst

    Kaufen, besitzen - das ist unmodern geworden. Leasing heißt in Wirtschaftskreisen längst das neue Zauberwort. Davon profitiert ein Schweinfurter Unternehmen enorm: Mercator. Abzulesen an den aktuellen Geschäftszahlen, wonach das Volumen der Neugeschäfte binnen Jahresfrist um gut 30 Prozent auf 300 Millionen Euro gewachsen ist. Mercator um die Chefs Matthias Schneider (links) und Rolf Hahn (Foto: Karl-Heinz Körblein) wird zu den Top 10 der mittelständischen Leasingunternehmen in Deutschland gezählt. In der Schweinfurter Agentur arbeiten 90 Menschen, die deutschlandweit 39.000 Kunden betreuen. Überraschend ist, dass sich ausgerechnet ein Nischenmarkt außerordentlich gut entwickelt hat: der Bereich Dienstrad-Leasing. Hier ist Mercator nach eigenen Angaben führender Anbieter im Land. In Mainfranken bietet zum Beispiel Kräuter Mix in Abtswind seit gut einem Jahr seinen Beschäftigten an, für den Weg zur Arbeit oder zwischen den Betriebsstätten Elektrofahrräder zu leasen.
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    • MLF Mercator-Leasing GmbH & Co. Finanz-KG
      Londonstraße 1
      97424 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/10/2018 7:24:35 AM

     

    Kiosk, Islam und Weihnachten

    Nuray Karakoyunlu betreibt in Karlstadt den "Kiosk 76". So weit nichts Ungewöhnliches. Die Geschäftsfrau ist Muslimin - auch nichts, was aus dem Rahmen fällt. Doch die 49-Jährige (Foto: Lucas Kesselhut) fährt voll auf Weihnachten ab, das ja bekanntlich im Islam kein Fest ist. Dass Karakoyunlu auf Weihnachten steht, erkennt man derzeit vor allem an ihrem kleinen Geschäft in der Nähe des Karlstadter Bahnhofes: Es ist festlich geschmückt. Sogar einen Weihnachtsbaum stellt die gelernte Floristin dort auf. „Ich bin eine der Ersten, die für Weihnachten dekoriert“, ist sie sich im Vergleich mit anderen Geschäften der Stadt sicher. Karakoyunlu wurde in "Karscht" geboren und hat familiäre Wurzeln in Ost-Anatolien. An Weihnachten schätzt die Kioskbetreiberin, dass sie mit der Familie zusammensein kann. Ihr Mann - er ist ebenfalls Muslim - teile ihre Begeisterung für das Fest der Christen. Mehr noch: Karakoyunlu steht voll auf ein typisches Weihnachtsessen: Gans mit Klößen und Rotkraut.
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    • Kiosk 76
      Am Schnellertor 13
      97753 Karlstadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST via Instagram | 12/9/2018 4:08:41 PM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/7/2018 12:24:01 PM
     

    Und wieder ein Preis für Cadera

    Was f��r eine Bescherung: In diesen Tagen ist ein Füllhorn an Auszeichnungen über mainfränkische Unternehmen ausgeschüttet. Jetzt auch über Cadera Design in Würzburg. Die Softwareschmiede erhielt auf einer Fachmesse in Nürnberg den "Automation App Award" des Fachmagazins "Elektrotechnik Automatisierung". Gewürdigt wurde ein digitaler und mobil nutzbarer Assistent für den Autobauer Audi, der Daten über Fertigungslinien abrufen und bearbeiten kann. Das Design dafür stammt von Cadera. Die App sei besonders benutzerfreundlich, so die Jury laut einer Mitteilung. Cadera hat schon mehrfach Preise bekommen, unter anderem im Oktober den "Red Dot Design Award" - ebenfalls für den digitalen Assistenten. Bei der Preisverleihung vor wenigen Tagen in Nürnberg freuten sich (von links) Ulrich Wirths und Tom Cadera von Cadera Design sowie Bernd Weinig von Vogel Communications Group in Würzburg. Das Fachmagazin "Elektrotechnik Automatisierung" wird von der Vogel Communications Group herausgegeben, auch bekannt als Vogel Verlag.
    • Cadera Design GmbH
      Frankfurter Straße 87
      97082 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/7/2018 11:03:34 AM

     

    Chefs packten an: Bavaria ließ es sich gut gehen

    Schönes Zeichen: Nach einem turbulenten Jahr hat es in dieser Woche bei Bavaria Yachtbau in Giebelstadt (Kreis Würzburg) eine opulente Weihnachtsfeier gegeben - auch als Zeichen des besonderen Dankes der Chefetage an die Belegschaft. Und als ein Fest zur Gründung des Unternehmens vor 40 Jahren. Das Jubiläum war wegen der Insolvenz des mainfränkischen Branchenprimus lange in den Hintergrund getreten. Die gut 500 Mitarbeiter samt Familien waren zur Weihnachtsfeier auf dem Werksgelände eingeladen, so dass 1100 Gäste zusammenkamen. Dabei legten die Chefs selbst Hand an: So gab Produktionsgeschäftsführer Erik Appel (rechts/Foto: Gerhard Meißner) das Essen aus, die Geschäftsführer Peter Rindler und Ralph Kudla halfen beim Getränkeausschank. Nach den schwierigen Monaten ist bei Bavaria wieder Zuversicht eingekehrt, dass nach der Übernahme durch den Investor CMP die Geschäfte bald wieder besser laufen. Zur Weihnachtsfeier war sogar der Sanierungsexperte Tobias Brinkmann aus Hamburg angereist. Er hatte Bavaria während Insolvenz in Eigenregie geführt.
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    • Bavaria Yachtbau GmbH
      Bavariastraße 1
      97232 Giebelstadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/7/2018 9:07:09 AM
     

    Bundespräsident empfing Wittenstein

    Es hat nicht sollen sein, aber es war für Wittenstein trotzdem gut: Der Technikspezialist aus Igersheim (Main-Tauber-Kreis) war eines von drei nominierten Unternehmen für den Deutschen Zukunftspreis. Bei der Preisverleihung kürzlich ging Wittenstein allerdings leer aus. Darüber ist man in Igersheim freilich nur ein bisschen betrübt. Denn allein durch die Nominierung kann das neuartige Galaxie-Getriebe von Wittenstein als die beste Innovation des deutschen Maschinenbaus in diesem Jahr gelten, schreibt das Unternehmen. Die beiden anderen Nominierten stammen aus den Bereichen Medizin und Energie. Bei Wittenstein freut man sich auch in anderer Hinsicht über die hochrangige Würdigung: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfing im Rahmen der Preisverleihung den Aufsichtsratsvorsitzenden Manfred Wittenstein (links) und dessen Innovationsleiter Thomas Bayer (rechts/Foto: Bundesregierung, Jesco Denzel) auf Schloss Bellevue in Berlin. Der Zukunftspreis gilt als die renommierteste Wissenschaftsauszeichnung in Deutschland.
    • Wittenstein SE
      Walter-Wittenstein-Straße 1
      97999 Igersheim
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/6/2018 11:59:05 AM

     

    Formteilbau Schmitt ist besonders innovativ

    Gerade mal 13 Mitarbeiter, erst sechs Jahre alt - aber schon ganz groß; Das Handwerksunternehmen Formteilbau Schmitt in Adelsberg bei Gemünden/Main hat für sein Gipskartonelement "ProTeck" eine Sonderauszeichnung beim Innovationspreis Bayern bekommen. Dieser Preis wird alle zwei Jahre vom bayerischen Wirtschaftsministerium zusammen mit den Handwerkskammer sowie den Industrie- und Handelskammern in Bayern verliehen. Es gibt drei Haupt- und vier Sonderpreise. Schmitt gewann in der Kategorie "Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern". Darüber freuten sich bei der Preisverleihung in München die Firmenchefs Reiner und Bettina Schmitt (Foto: StMWi/V. Ellerkmann). Für den Innovationspreis hatten sich laut Wirtschaftsministerium heuer 190 Betriebe aus dem Freistaat beworben. Die Auszeichnung soll Unternehmen würdigen, "die den Mut und die Ausdauer hatten, Neues zu wagen und innovative Ideen bis zur wirtschaftlichen Nutzbarkeit zu entwickeln", so das Ministerium. Formteilbau Schmitt ging nach eigenen Angaben 2012 aus einem Betrieb für Innenausbau hervor, der 1990 gegründet worden war. Kunden sind unter anderem Baumärkte.
    • Formteilbau Schmitt GmbH & Co. KG
      Vogelsteinstraße 11
      97737 Gemünden-Adelsberg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/6/2018 4:10:08 AM

     

    Campus: In der Küche geht's rund

    Wenn an diesem Donnerstag die größte Baustelle der Region beendet und damit der Campus am Rhön-Klinikum in Bad Neustadt eröffnet wird, gibt es viel zu feiern. Wer feiert, will gut essen. 450 Gäste werden erwartet. Also haben die gut 30 Beschäftigten der Klinik-Küche (Foto: Hanns Friedrich) dann besonders viel zu tun. Und das Tagesgeschäft für die 1400 Patienten muss trotz der Feier weitergehen. Was ein solcher Job in der Gastronomie bedeutet, zeigt allein die Tatsache, dass die ersten Vorbereitungen für die Mahlzeiten am Donnerstag schon um 5 Uhr beginnen. Zu essen gibt es unter anderem Räucherlachs auf Algensalat, Rhöner Rindergulasch und Spinatknödel. Die Dimensionen sind gewaltig: Vom Gulasch müssen 120 Kilo her, vom Apfelrotkohl 50. Hinzu kommen 40 Kilo Champignons und 200 Kilo Wurst. Viel Zeit für eine gepflegte Mahlzeit bleibt dem Küchenpersonal nicht. "Es ist bekannt - die Küche isst immer im Stehen", sagt Küchenchef Joachim Stengler.
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    • Rhön-Klinikum AG
      Schlossplatz 1
      97616 Bad Neustadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/5/2018 4:38:45 PM

     

    Wo freie Plätze in Autos sind

    Leerfahrten von Lastwagen oder Bussen sind teuer und schaden der Umwelt. Ähnlich sieht es bei Privatfahrten mit dem Auto aus mit nur einem Insassen, dem Fahrer. Die auf Software für Flottenmanagement spezialisierte GPSoverIP GmbH in Schweinfurt hat nun eine mobile Anwendung auf dem Markt gebracht, die Angebot und Nachfrage von Mitfahrgelegenheit sowie freier Ladefläche zusammen abbildet - und das weltweit in diversen Sprachen von Deutsch bis Rumänisch. Eine solche App gebe es "in dieser Form in der mobilen Welt noch nicht", ist sich Geschäftsführer Andre Jurleit sicher. Die App clickApoint (Foto: GPSoverIP) informiert unter anderem über die Zahl freier Plätze in einem Fahrzeug, die zur Verfügung stehende Ladefläche und über geplante Zwischenstopps.
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    • GPSoverIP GmbH
      Hauptbahnhofstraße 2
      97424 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/30/2018 7:17:55 AM
     

    Gute Tat hilft Schweinfurter Köchen

    Es weihnachtet, also hat die Zeit der guten Taten begonnen. Gerne spenden dann Unternehmen für soziale Zwecke. Metallbau Weber in Schweinfurt hat sich jetzt hier eingereiht - allerdings mit einer Unterstützung, die aus dem Rahmen fällt. Denn das Familienunternehmen übernimmt einen Verlust, der den Verein "Schweinfurter Köche" besonders schmerzt: Die Gastronomen waren im Juli beim traditionellen Bürgeressen (Foto: Martina Müller) auf 1700 Euro Verlust sitzengeblieben. Grund: Es hatte während des Festes heftig geregnet, die Besucherzahl sank auf die Hälfte dessen, was die Köche erwartet hatten. Grundsätzlich vom ehrenamtlichen Engagement der Köche angetan, war für Metallbau-Chef Günther Weber schnell klar, dass er helfen wollte. Gedacht, getan: Er sagte zu, den Verlust der Köche zu tragen. Mehr noch: In diesen Tagen legte Weber 1500 Euro als klassische Spende obendrauf. „Wir konnten zu Beginn gar nicht glauben, was da gerade geschieht", zeigte sich Herbert Frank, Vorsitzender der Schweinfurter Köche, beeindruckt. Das Bürgeressen des 1975 gegründeten Vereins gab es bisher 18 Mal. Insgesamt kamen dabei 50.000 Euro an Reinerlös zusammen, der stets an soziale Adressen in Schweinfurt ging.
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    • Metallbau Weber GmbH
      Karl-Götz-Straße 6
      97424 Schweinfurt
    • Schweinfurter Köche 1975 e.V.
      Wolfsgasse 19
      97421 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/29/2018 9:55:04 AM
     

    German Design Award: Preise auch nach Mainfranken

    Der German Design Award ist ein Füllhorn mit hunderten von Preisen. Dennoch gilt ein Erfolg bei dem Wettbewerb bundesweit als Top-Auszeichnung. In diesem Jahr wurden 5400 Produkte eingereicht, gut die Hälfte davon aus dem Ausland. In 24 Fällen gingen Prämierungen an Unternehmen in Mainfranken. In der zweithöchsten Kategorie "Winner" wurden ausgezeichnet: MyCoffeebag (Foto: Lorena Wagner) aus Salz bei Bad Neustadt, Warema aus Marktheidenfeld, Cadera Design (zwei Auszeichnungen), Koenig & Bauer (beide Würzburg), SSI Schäfer Automation aus Giebelstadt bei Würzburg, Winora-Staiger aus Sennfeld bei Schweinfurt sowie die Werbeagentur Fischer & Friends aus Bad Mergentheim (zwei Auszeichnungen). In die Kategorie "Special Mention" (Besondere Erwähnung) kamen neun Unternehmen aus Mainfranken mit gut einem Dutzend Produkte oder Dienstleistungen, die in Aussehen, Funktionalität oder Wirkung nach Ansicht der Jury aus dem Rahmen fallen. Unter diesen Gewinnern sind zum Beispiel die Würzburger Agentur B2B Design und das Architekturbüro Baurconsult in Haßfurt. Der German Design Award wird vom Designerverband "Rat für Formgebung" in Frankfurt seit 2011 alljährlich verliehen.

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/28/2018 12:38:14 PM

     

    Heu aus der Rhön jetzt zum Trinken

    Heu ist nur was für Kühe: von wegen. Der ehemalige Bionade-Chef Peter Kowalsky (rechts) und Bio-Landwirt Martin Ritter aus Ostheim/Rhön (Foto: Hubert Herbert) haben eine Heu-Limonade auf dem Markt etabliert. Dazu verwenden sie Heu aus der Rhön, weil es offenbar wegen der speziellen Kräuter einen intensiven Geruch und Geschmack hat. Aus dem Heu stellen Kowalsky und Ritter erst eine Essenz her, die sie dann wohldosiert dem Limo-Wasser beimengen. Auch an Heu-Seife und einen Heu-Saunaaufguss denkt das Duo. Etwa 6000 Flaschen haben die beiden Männer bislang mit Heu-Limo abfüllen lassen. In seiner Wahlheimat Berlin hat Kowalsky das neue Getränk schon in Clubs und Kneipen erfolgreich abgesetzt. Nun soll ein Online-Shop dazu kommen. In der Rhön gibt es die Limo in einigen Hotels und bei Martin Ritter zu kaufen.
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    • Biohof Ritter
      Frickenhäuser Straße 24
      97645 Ostheim v. d. Rhön
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/26/2018 3:05:54 PM

     

    Deutschlands Ur-Pizzeria jetzt auch spanisch

    Nicolino "Nick" di Camillo hieß der Italiener, der 1952 in Würzburg Deutschlands erste Pizzeria eröffnete. Berühmt wurde sie auch durch ihre "Blaute Grotte" im Keller. Nick starb 2015 im Alter von 93 Jahren. Doch sein Lokal "Capri" in der Elefantengasse lebt weiter - und das mit einer neuen Note: Inhaber Franz Rickauer (Foto: Herbert Kriener) hat zu Pizza und Pasta nun auch spanische Spezialitäten in die Speisekarte aufgenommen. "Das passt gut zusammen", ist sich der Münchener sicher, der eigens für "Capri" nach Würzburg gekommen ist und Jahre zuvor in Spanien gearbeitet hat. Nick di Camillo war eine geschätzte Persönlichkeit in Würzburg und darüber hinaus gewesen. Sein "Capri" wurde in der Nachkriegszeit wegen des damals noch unbekannten Italien-Flairs zur Kultadresse.
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    • Restaurant Capri Blaue Grotte
      Elefantengasse 1
      97070 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/24/2018 5:56:53 AM
     

    Profilmetall: Marktheidenfeld soll wachsen

    Nahezu 5 Millionen Euro will die Profilmetallgruppe in ihre Standorte Marktheidenfeld und Hirrlingen bei Tübingen investieren. Das soll nach Firmenangaben dazu führen, dass der Umsatz von aktuell 18 Millionen Euro pro Jahr um 10 Prozent wächst. Auch die Zahl der Mitarbeiter (Marktheidenfeld: 36/Hirrlingen: 72) soll kontinuierlich zunehmen. In diesen Tagen stellte das Unternehmen eine in Marktheidenfeld entwickelte "Profilieranlage 4.1" vor (Foto: Profilmetall), mit der Kunden Metallprofile auch in kleiner Stückzahl herstellen können. Die Schritte, die Profilmetall jetzt geht, sei das größte Investitionsprogramm in der 40-jährigen Unternehmensgeschichte, hieß es.
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    • Profilmetall Engineering GmbH
      Dillberg 22
      97828 Marktheidenfeld
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/23/2018 2:19:07 PM
     

    Arbeitgeberverband: Viele neue Gesichter

    Stühlerücken hat es in den mainfränkischen Regionalgruppen der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände (bayme vbm) gegeben. Insgesamt wurden sieben neue Vorstandsmitglieder gewählt. Im Amt bestätigt wurden in der Region Main und Spessart Ingrid Hunger (Walter Hunger GmbH & Co. KG, Lohr/Foto: Björn Kohlhepp) als Vorstandsvorsitzende ebenso wie Martin Johannsmann (SKF GmbH, Schweinfurt) als Vorstandschef in der Region Main und Rhön. Christoph Hummel (Preh GmbH, Bad Neustadt), Sabine Tedden (FTE automotive GmbH, Ebern), Werner Beuerlein (Kunststofftechnik ROS GmbH & Co. KG, Schweinfurt) sowie Klaus Roßmann (Bedachung Gernert GmbH, Röthlein) sind neu im Vorstand von Main und Rhön. In der bayme-vbm-Region Main und Spessart sind ebenfalls neu: Bernd Kaufer (Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG, Würzburg), Frank Oppenländer (Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg) und Thomas Kittner (Betz Flow GmbH, Marktheidenfeld).

    • bayme vbm
      Geschäftsstelle Unterfranken
      Berliner Platz 6
      97080 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/23/2018 10:39:21 AM
     

    Lorbeeren gehen auch nach Mainfranken

    Reichlich Lorbeeren hat das renommierte Magazin "Wirtschaftswoche" in diesen Tagen verteilt. Denn in der aktuellen Ausgabe listet das Düsseldorfer Blatt 450 Unternehmen in Deutschland auf, die jeweils in ihrer Sparte Weltmarktführer sind. Und siehe da: Es sind auch acht Firmen dabei, die ihren Sitz in Mainfranken haben. Darüber hinaus kommen Konzerne wie ZF, Schaeffler, Fresenius und Brose vor, die große Niederlassungen in Würzburg oder Schweinfurt haben. Zwar legt die "Wirtschaftswoche" (Foto: Jürgen Haug-Peichl) den nicht immer aussagekräftigen Umsatz zugrunde, schmeichelhaft liest sich die Hitparade für diese mainfränkischen Unternehmen dennoch: Knauf (Iphofen/6,9 Millarden Euro Jahresumsatz) und Preh (Bad Neustadt/1,3). Beide liegen im Spitzenfeld der Tabelle. Im Mittelfeld werden aufgeführt: Fränkische Rohrwerke (Königsberg/530 Millionen Euro Jahresumsatz), Weinig (Tauberbischofsheim/423), Wittenstein (Igersheim/339), Rösler Oberflächentechnik (Untermerzbach/275) und Kurtz Ersa (Kreuzwertheim/269). Gegen Ende der Übersicht taucht zudem Lauda Wobser (Lauda-Königshofen/80) auf.

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/22/2018 4:11:01 PM

    Bleib gesund im Büro

     

    Wir sitzen uns zu Tode: Diese These vertritt der ehemalige Oberarzt Eric Söhnge. Um dem Dauersitzen entgegenzuwirken, hat er in Würzburg das Schreibtisch-Laufband "Walkolution" erfunden. Im Video gibt Söhnge darüber hinaus vier einfache Tipps, was Sie im Büroalltag Gesundes tun können.
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    • Ackermann Söhngen GmbH
      Gewerbestrasse 19
      97355 Wiesenbronn

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/22/2018 9:49:25 AM
     

    Koenig & Bauer investiert in Kantine

    Es ist ein ungeschriebenes Gesetz: Ein Betrieb ist nur so gut wie seine Kantine. Insofern sind Chefs gut beraten, diesen Ort des Miteinanders und der gepflegten Pause mit Wohlwollen zu behandeln. Beim Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer in Würzburg scheint man das im Blick zu haben. Denn das gut 200 Jahre alte Traditionsunternehmen hat im vergangenen halben Jahr die Kantine im Stammwerk nahe Veitshöchheim modernisieren lassen. Damit dies so weit wie möglich im Sinne der 1700 Mitarbeiter geschieht, sei im Vorfeld eine Umfrage in der Belegschaft gelaufen, heißt es in einer Mitteilung. Vor wenigen Tagen wurde die unter anderem mit einer Lounge erweiterte Kantine eröffnet (Bild: Koenig & Bauer). Dabei verteilten Vorstandsvorsitzender Claus Bolza-Schünemann und Kommunikationsleiterin Dagmar Ringel Lebkuchen mit dem Firmenlogo an die Mitarbeiter. Wie viel die Modernisierung gekostet hat, verriet das Unternehmen nicht. Es sei aber "ein signifikanter Betrag" gewesen, hieß es auf Nachfrage. Der Umbau ist für Koenig & Bauer Teil eines über zwei Jahre laufenden Projektes, um das Stammwerk technisch und optisch auf Vordermann zu bringen. Die Kantine soll nun auch für Veranstaltungen genutzt werden.

    • Koenig & Bauer AG
      Friedrich-Koenig-Straße 4
      97080 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/21/2018 10:34:37 AM
     

    Energiepreis: Mainfranken jubeln

    Die Unterfränkische Überlandzentrale (ÜZ) in Lülsfeld (Kreis Schweinfurt) hat mit ihrem Projekt "Erneuerbarer Energie einen Wert geben" den Bayerischen Energiepreis und damit 15.000 Euro gewonnen. Der neue Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (rechts/Foto: Bayern innovativ) überreichte den Hauptpreis kürzlich in Nürnberg. Das prämierte Projekt sieht unter anderem vor, Neubaugebiete mit Geothermie und Wärmepumpen zu versorgen. Auch die Windgas Haßfurt GmbH durfte jubeln: Sie kam in der Kategorie "Energieverteilung" zusammen mit der Hamburger Genossenschaft "Greenpeace Energy" auf den ersten Platz. Freude zudem in Würzburg: Die Ener-IQ GmbH ist eines von drei Jungunternehmen im Freistaat, das sich "Bayerisches Energie-Start-up 2018" nennen darf. Preisgeld: 2500 Euro. Der Energiepreis wird alle zwei Jahre vom bayerischen Wirtschaftsministerium verliehen.

    • Unterfränkische Überlandzentrale eG
      Schallfelder Straße 11
      97511 Lülsfeld
    • Windgas Haßfurt GmbH & Co. KG
      Augsfelder Straße 6
      97437 Haßfurt
    • Ener-IQ GmbH
      Magdalene-Schoch-Straße 5
      97074 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/20/2018 8:11:12 AM
     

    Biohof: Wie starker Wille hilft

    Landwirtschaft ist kein einfaches Metier. Erst recht nicht, wenn ein großes Unglück zu verkraften ist wie bei Familie May in Junkershausen (Kreis Rhön-Grabfeld). Vor drei Jahren vernichtete ein Großbrand fast ihren gesamten Hof. Blieb die Frage: Wie geht's weiter? Jetzt ist klar: Es ist weitergegangen - mit einer ungewöhnlichen Mischung aus Mut, Liebe zu Beruf und Heimat sowie Idealismus. Klara und Dieter May sowie Sohn Christian und dessen Frau Rebekka bauten den Hof wieder auf, richteten ihn erneut ökologisch aus und sind nun wieder voller Zuversicht, dass es mit dem Betrieb langfristig vorangeht. Besonders daran ist auch, dass Christian und Rebekka May für den Bauernhof samt neuer Schweinezucht (Foto: Eckhard Heise) jeweils ihre aussichtsreichen Jobs in Frankfurt/Main aufgaben. Sie taten es, weil sie Verantwortung für die Familie zeigen wollten und vom Ausbau der Öko-Landwirtschaft überzeugt sind.
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    • Biohof May
      Wülfershäuser Straße 8
      97618 Junkershausen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/19/2018 11:53:22 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/16/2018 6:48:23 AM

     

    Ecken und Kanten kann jeder

    Neue Industriehallen sind in den vergangenen Jahren in Mainfranken zuhauf und im großen Stil entstanden. Zu nennen wäre hier etwa das kürzlich mit einen Architekturpreis bedachte SKF-Testzentrum in Schweinfurt. Jetzt reiht sich der Automobilzulieferer Reich in Mellrichstadt in diesen Trend ein: Vor wenigen Tagen war Richtfest für eine 2000 Quadratmeter große Halle. Dabei wurde klar: Ecken und Kanten kann jeder. So wird das Gebäude (Foto/Repro: Dominik Wukowojac) ein futuristisches Äußeres mit halbrunden Formen haben. Eröffnung soll im April 2019 sein. Reich will im Erdgeschoss 25 Mehrspindel-Drehautomaten aufstellen. 50 bis 60 Mitarbeiter sollen in der neuen Halle im Einsatz sein. Reich hat rund 1100 Beschäftigte.
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    • Reich GmbH
      Industriestraße 1
      97638 Mellrichstadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/15/2018 7:14:23 AM

     

    Weihnachten kann kommen

    Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? In der Tat, bald. Da passt es in die Zeit, dass die gut 40 Betriebe der Bäcker-Innung Schweinfurt-Haßberge offenbar gut aufgestellt sind, was weihnachtstypische Backwaren angeht. Der Beweis: Neun Innungsbetriebe hatten 23 Christstollen und 4 Lebkuchen zur Bewertung durch das Deutsche Brotinstitut eingereicht. Die Ergebnisse wurden kürzlich in Gerolzhofen verkündet (Foto: Andreas Stöckinger): Das Niveau der Backwaren sei überdurchschnittlich. Für die Bäcker der Region steht indes ein weiterer außergewöhnlicher Termin an: Auf der Bühne des Schweinfurter Weihnachtsmarkts wird Staatsministerin Dorothee Bär am 9. Dezember gegen Christstollen aufgewogen. Das Gebäck wird dann von der Bäcker-Innung an soziale Einrichtungen der Region gespendet.
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    • Bäcker-Innung Schweinfurt-Haßberge
      Galgenleite 3
      97424 Schweinfurt
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