ImPlus - Mainfrankens Wirtschaft auf einen Blog Live

Mainfranken ist ein spannender Wirtschaftsstandort. Unser Blog "ImPlus" macht klar, was das heißt. Main-Post-Redakteur Jürgen Haug-Peichl und sein Team blicken hinter Firmentore, zeigen vor allem Karrieren, Chancen und gute Ideen in dieser facettenreichen Region.

  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST via Instagram | 11/14/2018 12:27:12 PM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/14/2018 10:08:20 AM
     

    Animation auf neuen Wegen

    Blasrohre, Steinschleudern, Pfeil und Bogen oder Irrgarten im Dunkeln: Das Rhön-Park-Hotel geht neuerdings ungewöhnliche Wege, was die Animation der Gäste betrifft (Foto: Tonya Schulz). Dabei steht das Erlebnis in der Natur im Mittelpunkt. Auf der "Family-Fun-Wiese" werden allerlei Spiele - auch unbekannte - angeboten sowie ein Indianerdorf, Slackline und Crossgolf. Mit Basteln oder Partys locke man heutzutage niemanden mehr hinterm Ofen vor, lautet der Ansatz von Hotelmanager Maarten Baars (rechts). Für das neue Konzept hat er den Leipziger Animateur Oliver Spath ins Boot geholt, der einst auch für den Robinson-Club arbeitete. Das neue Angebot soll für alle Altersgruppen gedacht sein. Der Hotelkomplex auf der Rother Kuppe in der Rhön ist erst kürzlich mit Millionenaufwand modernisiert worden.
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    • Rhön Park Hotel GmbH & Co. KG
      Rother Kuppe 2
      97647 Hausen-Roth
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/13/2018 9:01:20 AM
     

    Zündende Adresse in Gerolzhofen

    Die Geschäftswelt von Gerolzhofen hat neuerdings eine besonders zündende Adresse: Pyrotechnix. Vor wenigen Tagen eröffneten im Beisein von Bürgermeister Thorsten Wozniak (Mitte) Ann-Kathrin und Alexander Vollmann ihren Laden rund ums Feuerwerk (Foto: Norbert Vollmann). Pyrotechnix ist seit 2015 auf dem Markt und bietet Feuerwerke zu Hochzeiten, Geburtstagen, Firmenjubiläen und anderen Anlässen an. Unter den Kunden seien Ausrichter von Fotoshootings und Verantwortliche für Filmaufnahmen, sagte Firmenchef Vollmann. Insofern sei das herkömmliche Silvestergeschäft nur eines von mehreren Elementen. Der neue Laden befindet sich in einem Gewerbegebiet im Westen der 6900 Einwohner zählenden Stadt im Kreis Schweinfurt.
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    • Pyrotechnix
      Lohmühlenweg 6
      97447 Gerolzhofen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/12/2018 8:04:20 AM
     

    Wenn sich Frisörinnen auch um Muskeln kümmern

    Frisörinnen haben es normalerweise nur mit den Haaren ihrer Kunden zu tun. Dass dieser Beruf aber noch mehr hergeben kann, bewies Peran Mutlu-Pregitzer (rechts) aus Ochsenfurt. Zusammen mit ihrer Mitarbeitern Verena Bauer begab sich die mehrfach ausgezeichnete Friseurmeisterin kürzlich auf das Terrain der Bodybuilder. Ihre Herausforderung: Bei dem internationalen Bodybuilding-Wettbewerb "Dennis James Classic" in Frankfurt war Mutlu-Pregitzer für das Styling einiger Teilnehmerinnen verantwortlich (Foto: Christian Pregitzer). Ein harter Job schon deshalb, weil die ersten Schminkarbeiten bereits um vier Uhr früh begannen. Wie sich herausstellte, hat das Styling von Bodybuilderinnen eigene Hürden: So muss der Körper eingesprüht werden, damit die Muskeln besser zur Schau gestellt werden können. Mutlu-Pregitzer betreibt seit Jahren einen Frisörsalon in Ochsenfurt. Bei dem Bodybuilder-Wettbewerb bewies sie, dass sie auch auf diesem Feld ihr Handwerk versteht: Die Gewinnerin in der Kategorie Figurenklasse war von Mutlu-Pregitzer zurechtgemacht worden.
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    • Friseur Mutlu GmbH
      Hauptstraße 68
      97199 Ochsenfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/9/2018 6:42:16 AM
     

    Puma setzt zum Sprung nach Geiselwind an

    Das wäre für den Kreis Kitzingen ein großer Wurf: Der Sportartikel-Riese Puma mit Sitz in Herzogenaurach (Foto: dpa) setzt offenbar zum Sprung nach Geiselwind an. Wie in dieser Woche zu erfahren war, will die Gemeinde an der Autobahn Würzburg-Nürnberg (A3) ihren Inno-Park deutlich vergrößern, um Puma dort den Bau eines Logistikzentrums zu ermöglichen. Das soll Geiselwind dann 600 bis 1000 Arbeitsplätze bringen. In diesem Zusammenhang steht die Schließung des Puma-Logistikzentrums im benachbarten Schlüsselfeld, dessen 100 Mitarbeiter später nach Geiselwind umziehen sollen. In trockenen Tüchern ist die ganze Sache freilich noch nicht. Puma zumindest hielt sich mit Stellungnahmen zurück. Andererseits war von einem im Inno-Park aktiven Bauträger zu hören, dass das Puma-Vorhaben in Geiselwind zu 75 Prozent sicher sei.
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    • Puma SE
      Puma Way 1
      91074 Herzogenaurach
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/8/2018 12:05:25 PM

    Schönheitspreis fürs SKF-Testzentrum

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/6/2018 3:24:38 PM
     

    BIM und das Plugin

    Building Information Modeling, kurz BIM, steht als Synonym für die Digitalisierung auf dem Bau (Symbolbild: Günter Roth) und ist deshalb ein Top-Thema unter Architekten und Handwerkern. Wer BIM einsetzt, hat es mit einem einzigen digitalen 3D-Modell eines Gebäudes zu tun, in den alle beteiligten Planer und Baufirmen zentral ihre Daten eingeben. Ein Wirrwarr an Plänen soll unterbunden werden. So ist bei BIM zum Beispiel jederzeit abrufbar, wann welches Material in welcher Menge verbaut wurde - was später bei Wartung und Reparatur wichtig werden kann. Dass sich die Baubranche bei BIM derzeit auf Hinterbeine stellt, macht etwa der Gipskonzern Knauf in Iphofen (Kreis Kitzingen) deutlich. Er hat ein Zusatzprogramm ("Plugin") für BIM-Software auf den Markt gebracht, mit dem Planer aus mehr als 1000 Wand- und Deckensystemen von Knauf per Mausklick auswählen können. Nach Konzernangaben werden dabei sofort alle Daten des gewählten Materials plus die der Zusatzprodukte wie Klammern oder Schrauben direkt im BIM hinterlegt. Durch direkte Verknüpfung mit dem Knauf-Produktmanagement werden diese Daten der Mitteilung zufolge automatisch in dem BIM-Plugin aktualisiert.
    • Knauf Gips KG
      Am Bahnhof 7
      97346 Iphofen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/5/2018 6:31:38 AM
     

    Handwerk zum Zuhören

    Die Handwerkskammer für Unterfranken setzt multimediales Werkzeug ein. Denn neuerdings bietet die Würzburger Kammer für ihre 18.000 angeschlossenen Betriebe Podcasts an. Die digital abrufbaren Hörsendungen (Symbolbild: dpa) unter dem Titel "Handwerkszeug" sollen Informationen aus dem Handwerk der Region bieten. Die erste, vor wenigen Tagen aufgelegte Folge befasst sich mit der Unternehmensnachfolge und wird gesprochen von Axel Robert Müller, bekannt als Radiomoderator von Bayern 3. Der Würzburger richtet sich in dem 11 Minuten langen Podcast unter anderem an jene Handwerker, die sich selbstständig machen und deshalb einen Betrieb übernehmen wollen. Angesprochen werden auch Chefs, die ihr Unternehmen zum Beispiel aus Altersgründen in andere Hände geben wollen. Dieses Thema gilt neben dem Fachkräftemangel und der Digitalisierung als größte Herausforderung für die mainfränkische Wirtschaft. Laut Handwerkskammer soll die Podcast-Reihe mit anderen Themen fortgesetzt werden. Die Beiträge können auf den Internetseiten der Kammer, über die Online-Dienste Spotify und Soundcloud sowie über den Youtube-Kanal der Kammer abgerufen werden.
    • Handwerkskammer für Unterfranken
      Rennweger Ring 3
      97070 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/2/2018 7:11:57 AM

     

    Wasserbüffel made in Hammelburg

    Geschäftlicher Erfolg ist auch und gerade in einer Nische möglich. Das zeigt das Beispiel von Andreas Issel (Foto: Wolfgang Dünnebier), der sich in Hammelburg dem "Wasserbüffel" verschrieben hat. Gemeint ist das in den 1970er Jahren populär gewordene Motorrad Suzuki GT 750. Den Spitznamen bekam es wegen seiner Wasserkühlung. Issel (59) hat sich in seiner Werkstatt darauf spezialisiert, diese Zweitakt-Motorräder in großem Stil herzurichten. Dass seine Auftragsbücher für die kommenden vier Jahre voll sind, zeigt den Erfolg. Einzelteile kauft Issel weltweit ein, seine Frau Viktoria hilft ihm bei der Verwaltung. Bis vor kurzem hatte der gelernte Speditionskaufmann seine Werkstatt in Schweinfurt, nun ist er nach Hammelburg umgezogen. Auch im heimischen Keller in Geldersheim bei Schweinfurt schraubt Issel an Motorradteilen herum. All diese Arbeit hat ihren Preis: Mindestens 30.000 Euro müssen Liebhaber für einen von Issel restaurierten "Wasserbüffel" hinblättern.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/1/2018 9:02:57 AM
     

    Warema und Knauf schieben Plattform an

    Der Sonnenschutzanbieter Warema (Marktheidenfeld) und der Gipskonzern Knauf (Iphofen) gehören zu den sieben Gründungsmitgliedern der neuen digitalen Plattform BE5. Sie soll bundesweit Unternehmen branchenübergreifend und noch intensiver als bisher zusammenbringen. Dabei geht es um Unternehmen, die mit der Errichtung und dem Betrieb von Bauwerken zu tun haben. BE5 bietet unter anderem Expertenvorträge, Workshops, Hackathons und Start-up-Messen. Der Erfahrungsaustausch und die Verbreitung neuer Ideen stehe dabei im Vordergrund, wie es in einer Mitteilung der UnternehmerTUM GmbH in Garching heißt. Diese Adresse versteht sich als ein großes Start-up-Center in Europa. BE5 soll die digitale Transformation in der Baubranche vorantreiben. "Unter anderem hoffen wir, dem Fachkräftemangel durch digitale Lösungen zu begegnen, welche die Effizienz und Produktivität steigern. Wir erwarten uns große Chancen davon, die Barrieren der verschiedenen Gewerke durch übergreifende Lösungen zu überwinden", sagte der bei Warema für Finanzen und Digital Business zuständige Geschäftsleiter Steffen Konrad (Foto: UnternehmerTUM/Bert Willer) im Rahmen der Präsentation von BE5.
    • Warema Renkhoff SE
      Hans-Wilhelm-Renkhoff-Straße 2
      97828 Marktheidenfeld
    • Knauf Gips KG
      Am Bahnhof 7
      97346 Iphofen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/31/2018 12:02:57 PM
     

    Gründerwoche mit Gründermesse

    Zwar hat in Mainfranken die Lust an der Selbstständigkeit generell nachgelassen, dennoch betont die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt die Vorzüge in einer Existenzgründung. Vor diesem Hintergrund bietet die IHK zusammen mit 20 Organisationen aus der Region - darunter Handwerkskammer, Agentur für Arbeit und die Hochschulen - heuer wieder eine Gründermesse an (Archivbild von 2017: IHK). Angesprochen sind einer Mitteilung zufolge angehende Existenzgründer, in dieser Hinsicht Interessierte, Start-ups und Unternehmensnachfolger. "Interessierte erhalten bei der Gründermesse Information von Experten zu allen wichtigen Fragen rund um ihre Selbstständigkeit – alles aus einer Hand und an Ort und Stelle“, so IHK-Bereichsleiter Sascha Genders. Die Teilnahme an der Messe ist kostenlos. Auf Wunsch können vorab Gesprächstermine mit Ausstellern vereinbart werden. Die Messe ist Teil der "Gründerwoche Mainfranken" und der "Gründerwoche Deutschland" (12. bis 18. November), die vom Bundeswirtschaftsministerium ausgerichtet wird.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/31/2018 10:47:23 AM

     

    Buchläden machen auf sich aufmerksam

    Die klassischen Buchläden in den Städten haben es nicht leicht: So ging ihr Umsatz laut dem Börsenverein des deutschen Buchhandels in den vergangenen zehn Jahren fast permanent zurück. Dennoch gilt in den Innenstädten der klassische Buchladen als fester Bestandteil der Geschäftswelt - trotz oder gerade wegen der Kaufangebote via Internet. In der kommenden Woche machen bundesweit solche inhabergeführten Buchhandlungen mit Aktionen auf sich aufmerksam. Bei dieser "Woche unabhängiger Buchhandlungen" machen auch Läden in Mainfranken mit. In Form von öffentlichen Lesungen sollen zum Beispiel in Würzburg die Besucher in die Welt der Bücher mitgenommen werden. Am Freitag, 9. November, gibt es in der Buchhandlung Knodt zudem einen "Stöberabend" und am Sonntag, 11. November, ein Literaturfrühstück. Am Samstag, 3. November, stellen Gestalterin Andrea Wieczorek (links) und Autorin Susanne Reininger (Foto: Königshäusen & Neumann Verlag) das Buch "Würzburger Küchengeheimnisse" vor. An der Aktionswoche beteiligen sich unter anderem auch Buchläden in Schweinfurt, Münnerstadt, Rothenfels, Bad Mergentheim und Bamberg (Übersicht, Termine, weitere Einzelheiten).
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/26/2018 11:48:38 AM
     

    Wenn`s das Studium nicht mehr bringt

    Der Fachkräftemangel in Mainfranken müsste Experten zufolge nicht so gravierend sein, wie er ist - wenn junge Menschen statt eines Studiums (Symbolbild: dpa) eine Berufsausbildung machen würden. In diesem Zusammenhang haben die Handwerkskammer für Unterfranken (HWK) sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt auch ein Auge auf Studenten, die ihr Studium abbrechen wollen. Ihnen soll gezeigt werden, welche Chancen es im Berufsleben gibt. Aus diesem Grund bieten die beiden Kammern zusammen mit dem Berufsfortbildungszentrum (bfz) in Würzburg am Montag, 29. Oktober, einen Infoabend für Studienaussteiger an. Der Fachkräftemangel ist nach Ansicht von Experten ein Thema mit enormer Reichweite: Allein in Mainfranken entsteht durch ihn ein volkswirtschaftlicher Schaden von 1,7 Milliarden Euro pro Jahr.
    • Infoveranstaltung für Studienaussteiger
      Montag, 29. Oktober 2018
      18 Uhr
      bfz Würzburg, Kaiserstraße 19 (1. Obergeschoss)
      Anmeldung
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/25/2018 2:37:38 PM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/25/2018 9:30:47 AM
     

    F wie Fairness, F wie Flyeralarm

    Innerhalb weniger Wochen hat die Würzburger Online-Druckerei Flyeralarm zwei überregionale Preise bekommen. Nach dem Bayerischen Print-Ehrenpreis für Firmengründer Thorsten Fischer wurde Flyeralarm jetzt in seiner Branche als fairstes Unternehmen gekürt. Anlass war die feierliche Verleihung des Deutschen Fairness-Preises in Berlin, den das Deutsche Institut für Service-Qualität und der Nachrichtensender n-tv seit 2014 vergeben. Einer Mitteilung zufolge waren heuer 50.000 Verbraucher in Deutschland über die Fairness von 547 Unternehmen in 46 Kategorien befragt worden. Dabei ging es unter anderem um Zuverlässigkeit, Transparenz, Preis-Leistungsverhältnis der Unternehmen sowie um Kulanz bei Reklamationen. Für Flyeralarm nahm Barbara Amrhein (Zweite von links, hier im Kreis anderer Gewinner) den Preis entgegen (Foto: Thomas Ecke/DISQ/n-tv). Flyeralarm setzte sich nach eigener Darstellung gegen 15 Branchenkonkurrenten durch. Das Unternehmen sieht sich 16 Jahre nach seiner Gründung heute als eine der führenden Online-Druckereien in Europa. 2000 Menschen arbeiten für Flyeralarm. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei 340 Millionen Euro.
    • Flyeralarm GmbH
      Alfred-Nobel-Straße 18
      97080 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/24/2018 7:02:09 AM
     

    Ein Hoch auf die ehrenamtlichen Arbeitsrichter

    In Bayern gibt es diese Einrichtung sonst nur noch in München und in der Hierarchie kommt darüber gleich das Bundesarbeitsgericht: Das Landesarbeitsgericht in Nürnberg fällt hochrangige Urteile im Freistaat. Dabei wirken seit 25 Jahren zwei Unterfranken mit: Michael Bischof (von links) und Alois Franz. Präsident Joachim Vetter (Foto: Volker Engelmann/Landesarbeitsgericht) ehrte die beiden ehrenamtlichen Richter jetzt für ihr Jubiläum. Bischof ist in Würzburg Geschäftsführer der unterfränkischen Bezirksstelle der arbeitgebernahen Vereinigung der bayerischen Wirtschaft und des Verbandes der bayerischen Metall- und Elektroindustrie. Franz hat bei den Eisenwerken Düker in Karlstadt und Laufach (Lkr. Aschaffenburg) die Funktion des Personalleiters. Gerichtspräsident Vetter würdigte den Einsatz der ehrenamtlichen Richter, weil sie Sachverstand aus dem Arbeitsleben in die Rechtsprechung einbrächten. "Aus diesem Grund sind wir häufig auch in der Lage, den betroffenen Arbeitnehmern und Arbeitgebern verständlich zu erklären, warum eine Entscheidung so oder anders ausfallen muss“, sagte der Präsident laut einer Mitteilung. Beim Landesarbeitsgericht Nürnberg landen unter anderem Berufungen und Beschwerden von den Arbeitsgerichten Würzburg und Bamberg.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/23/2018 6:02:01 AM

     

    Auch Warema geht auf den Almosenberg

    Der Almosenberg direkt an der Autobahn Würzburg-Frankfurt (A3) ist vor allem wegen des Factory Outlet Centers "Wertheim Village" bekannt. Seit ungefähr 15 Jahren zieht das Ladendorf Massen von Besuchern an - drei Millionen pro Jahr sind es aktuell nach inoffiziellen Angaben. In der Zwischenzeit haben sich auch andere Unternehmen im großen Stil auf dem Almosenberg niedergelassen - nun kommt ein weiteres hinzu: der Sonnenschutzanbieter Warema aus dem benachbarten Marktheidenfeld. Wie Vorstandsassistentin Lilli Heyer und Vertriebsvorstand Harald Freund (Foto: Carolin Schulte) kürzlich dem Wertheimer Gemeinderat darlegten, will Warema ein Geschäft mit 1300 Quadratmeter Ausstellungsfläche in der Nähe des "Wertheim Village" bauen lassen. Dieses "Sun Forum" sei auch für Laufkundschaft gedacht. Für das großzügig verglaste Gebäude investiert Warema sieben Millionen Euro, über den Grundstückpreis gibt es keine Angaben. Das Unternehmen strebt an, im Frühjahr 2019 mit dem Bau zu beginnen.
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    • Warema Renkhoff SE
      Hans-Wilhelm-Renkhoff-Straße 2
      97828 Marktheidenfeld
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/22/2018 2:03:11 PM
     

    Mit einer Flasche Wodka fing alles an

    Wie andernorts auch haben viele Unternehmen in Mainfranken Geschäftsbeziehungen in andere Länder. Das EU-Ausland, die USA oder Russland sind klassische Adressen. Eine ungewöhnliche hat die Schreinerei Ackermann in Wiesenbronn (Kreis Kitzingen): Sie pflegt einen Austausch mit einem Einrichtungsbetrieb in der Mongolei. Derzeit arbeitet Nyamgarmaa Dulamsuren (Foto: Katrin Amling) für zwei Monate bei Ackermann. Sie ist in ihrer Heimat als Werkstattleiterin Chefin von 20 Mitarbeitern. Der Betrieb in der Hauptstadt Ulaanbaatar hat 80 Beschäftigte. Bereits im Frühjahr war eine Delegation der Mongolen in Wiesenbronn gewesen. Geschäftsführer Frank Ackermann wiederum besuchte im Juni das asiatische Partnerunternehmen. Der Beginn der Freundschaft im Januar 2017 war eher ungewöhnlich gewesen: Auf einer Messe in München kam Ackermann-Gesamtbetriebsleiter Manfred Weid mit Erdem Khurelbaatar in Kontakt, der das Unternehmen in Ulaanbaatar leitet. Das Besondere: Khurelbaatar hatte als Geschenk eine Flasche Wodka dabei.
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    • Georg Ackermann GmbH
      Gewerbestraße 1
      97355 Wiesenbronn
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/21/2018 11:46:21 AM
     

    Knauf: Seit 25 Jahren in Russland

     
    Knauf ist ein Konzern, der in der ganzen Welt Geschäfte macht. Insofern stechen einzelne Länder bei dieser Aktivität eigentlich nicht heraus. Russland ist allerings für das Unternehmen aus Iphofen bei Kitzingen eine Ausnahme. Das Riesenreich ist wirtschaftlich nicht einfach zu beackern, spielt aber im globalen Wirtschaftsgeschehen eine wichtige Rolle. Insofern war es Knauf kürzlich eine Gala im weltbekannten Bolschoi-Theater in Moskau wert, dass der Konzern seit 25 Jahren in Russland vertreten ist. "Die Entscheidung, hierher zu kommen, bedeutete damals ein nicht geringes Risiko, aber auch eine Chance", sagte Konzern-Miteigentümer Nikolaus Knauf (rechts). Er erhielt in Moskau vom russischen Indusrieminister Denis Manturow (Foto: Knauf Gips KG) eine Ehrenurkunde im Rahmen des Jubiläums. Knauf war 1993 in Russland eingestiegen und hat dort nach eigenen Angaben seither 1,6 Milliarden Euro in seine Niederlassungen investiert. 4000 Menschen arbeiten in diesen Knauf-Unternehmen.
    • Knauf Gips KG
      Am Bahnhof 7
      97346 Iphofen
       
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/19/2018 4:58:04 AM
     

    Beutlhauser voll des Lobes für Schweinfurt

    Für Unternehmen ist es sehr wichtig, wie eine Stadt oder Gemeinde in Sachen Wirtschaftspolitik drauf ist - zum Beispiel, wenn es um die Erweiterung des Firmenareals geht. Ein dickes Lob in dieser Hinsicht hat jetzt die Stadt Schweinfurt bekommen. Absender ist die Beutlhauser-Firmengruppe, die auf den Handel und die Vermietung von Baumaschinen spezialisiert ist und kürzlich von Gochsheim in eine größere Filiale ins Schweinfurter Gewerbegebiet Maintal umzog (Foto: Stefan Pfister). Die Niederlassung des Passauer Unternehmens ist innerhalb kurzer Zeit von 11 auf 47 Mitarbeiter gewachsen und macht einen Umsatz von 23 Millionen Euro. "Ich habe selten eine Kommune erlebt, die so schnell und aktiv die Genehmigung erteilt hat", lobte Geschäftsführer Thomas Burstaller die Stadtverwaltung von Schweinfurt. Die Expansion von Beutlhauser wird weitergehen: Im Januar soll in Würzburg eine Außenstelle eröffnet werden. Bleibt abzuwarten, ob es dann dort auch ein Lob für die Stadtverwaltung gibt.
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    • Carl Beutlhauser Baumaschinen GmbH
      Stockholmstraße 1
      97424 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/18/2018 7:17:31 AM
     

    Welche Zukunft das Bargeld hat

    PayPal, Google Pay, Online-Banking, Blockchain und Bitcoin: Mit all diesen Begriffen ist die Frage verbunden, welche Zukunft das Bargeld hierzulande hat. Seit Jahren kommt immer wieder die Abschaffung von Scheinen und Münzen ins Gespräch - unter anderem im vergangenen Jahr, als ein Stuttgarter Elektrohändler 25 Euro Gebühr für Barzahlung in seinem Geschäft verlangte - was bundesweit für Schlagzeilen sorgte. In diesem Zusammenhang war vom Einzelhandelsverband in Würzburg zu hören, dass die Geschäftsleute in Unterfranken nach wie vor auf Bargeldzahlungen stehen (Symbolbild: dpa). In diese Diskussion passt ein Vortrag des Frankfurter Wirtschaftsjournalisten und Buchautors Norbert Häring am 23. Oktober in Würzburg. Er will die Frage "Wird das Bargeld abgeschafft?" kritisch beleuchten. Veranstaltet wird der Abend von der Würzburger Regionalgruppe von Attac, die unter anderem gegen die Folgen der Globalisierung kämpft.
    • Vortrag "Wird das Bargeld abgeschafft?" von Norbert Häring
      Dienstag, 23. Oktober 2018, 19 Uhr
      Felix-Fechenbach-Haus (Gutenbergstraße 11)
      97080 Würzburg
      Weitere Infos
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/16/2018 6:13:25 AM
     

    Total digital - aber wie?

    Es ist eine Binsenweisheit: Die Digitalisierung verändert Betriebe mitunter drastisch. Doch gerade viele Mittelständler rätseln nach wie vor: Was genau ist in der Firma zu tun, um für die digitale Zukunft (Symbolbild: dpa) gut aufgestellt zu sein? Wo sind Fallstricke, in welchen Schritten ist vorzugehen? Antworten auf diese Fragen soll ein Tagesseminar des Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) in Würzburg am 21. November geben. Jakob Rinkewitz von der unter anderem auf IT-Infrastruktur spezialisierten Vintin GmbH in Sennfeld bei Schweinfurt wird erläutern, um was es im Detail bei der digitalen Transformation geht, in welcher Weise der Mittelstand gefordert ist, was es mit den fünf Säulen der digitalen Umgestaltung zu tun hat und in welcher Weise Unternehmen vorgehen sollten. Das TGZ ist eine Einrichtung, die unter anderem von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt sowie der Handwerkskammer für Unterfranken getragen wird.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/15/2018 11:43:29 AM

     

    Mit Gewürzen das Glück gefunden

    Mit selbst zusammengestellten Gewürzmischungen will das junge Unternehmen "Freude am Genuss" aus Wiesenbronn (Kreis Kitzingen) die Küchen im Land erobern. Unter der Marke "Gewürzglück" bieten die Inhaber Sabrin Khalfallah und Tobias Neubauer (Foto: Katrin Amling) mittlerweile 16 Kreationen unter anderem für Wok-, Fleisch- oder Weihnachtsmenüs an. Das Paar setzt dabei auf regionale Zutaten und verzichtet auf Geschmacksverstärker. Weil es sich um Mischungen in einem einzigen Behälter handelt, will "Freude am Genuss" dazu beitragen, das Wirrwarr an Gewürzen in vielen Küchen zu beseitigen. Das Unternehmen wurde 2016 gegründet und liefert an 200 Händler im deutschsprachigen Raum. An diesem Dienstag ist "Gewürzglück" im Fernsehen zu sehen: In der RTL-Sendung "Hol dir die Kohle" (15 Uhr) wollen Khalfallah und Neubauer die 5000 Euro Preisgeld bekommen.
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    • Freude am Genuss GmbH
      Hauptstraße 21
      97355 Wiesenbronn
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/15/2018 11:15:30 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/10/2018 9:40:25 AM
     

    Rhöner Bier-Zinsen findet Ministerin gut

    Die Rhön gilt als kleines, feines Bier-Land. Dort hat sich unter anderem Christian Schmitt mit seinem Brauhaus samt Biergarten einen Namen gemacht. Nun sorgt der 44-Jährige mit einer ungewöhnlichen Idee für Aufmerksamkeit: Um seine Brauerei in Oberstreu um ein neues Sudhaus samt Füllerei und Halle erweitern zu können, sucht er Geldgeber - in Form von Genussscheinen. Verzinst werden sie mit Naturalien, also zwei Kästen seines Bieres pro Jahr. Eine prominente Fursprecherin seines Vorhabens hat Schmitt (links) bereits: Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (Foto: Markus Büttner) hat ein Ehrengenussrecht der Oberstreuer Brauerei bekommen. Kaniber hatte bei einem Besuch vor wenigen Wochen ihre Verbundenheit mit der Rhön und insbesondere mit Schmitts Vorhaben bekundet. Das gelte unabhängig davon, wie die Landtagswahl an diesem Sonntag ausgeht.
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    • Brauhaus Oberstreu
      Schmalzgasse 7
      97640 Oberstreu
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/9/2018 7:01:08 AM

     

    Dorfladen im Internet - mit regionalen Produkten

    Die Einkaufsmöglichkeiten in den Dörfern der Region sind rar geworden. Hier und da haben sich Dorf- oder andere Tante-Emma-Läden als letzte Einkaufsadressen (wieder) etabliert. In Zeiten des Online-Handels hat sich jetzt in Bad Bocklet eine Verbindung aus beiden Möglichkeiten aufgetan: ein Dorfladen im Internet. Sebastian Tröster (links) und Christian Roßmann (Foto: Johannes Schlereth) bieten seit wenigen Wochen regionale Produkte in ihrem Online-Shop "Meine Dorfzeile" an. Die Idee entstand aus der Beobachtung heraus, dass es in der Rhön viele kleine Erzeuger von Produkten des Einzelhandels gibt, die aber offenbar wenig wahrgenommen werden. In der "Dorfzeile" kann online bestellt werden, der Versand der Ware geschieht dann auf herkömmlichen Weg. Tröster und Roßmann wollen in Kürze aber auch gewährleisten, dass die bestellte Ware an diversen Stationen abgeholt werden können. Ihr Jungunternehmen verstehen die beiden Männer als Zeichen der Verbundenheit mit der Region.
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    • Meine Dorfzeile GbR
      Sebastian Tröster, Christian Roßmann
      Kapellenstraße 3
      97708 Bad Bocklet
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST via Instagram | 10/8/2018 9:52:58 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/8/2018 8:15:49 AM
     

    Bäckerin ist wieder daheim

    Dass Handwerker auf die Wanderschaft gehen, ist eine uralte Tradition. Mit dieser Walz verbindet man landläufig Berufe wie Zimmerer, Maurer oder Schreiner - und meistens Männer. Es gibt die Walz aber auch in selteneren Varianten: Katrin Baul ist Bäckerin. Die Gesellin (sitzend, rechts/Foto: Brigitte Pfister) kehrte jetzt nach gut vier Jahren von ihrer Wanderschaft in ihren Heimatort Zeilitzheim im Kreis Schweinfurt zurück. Dort wurde sie von Verwandten und Bekannten herzlich empfangen. Auf den letzten Kilometern ihrer Walz wurde Baul von vier Wandergesellen und zwei -gesellinnen begleitet - das bringen die Regeln so mit sich. Obwohl dieser Brauch im Handwerk überaltert erscheinen mag, hat er in Gesellenkreisen und Unternehmen nichts an Popularität verloren. Er wird geschätzt, weil die Handwerker bei ihren Aufenthalten in aller Welt Erfahrungen sammeln, die sie sich hierzulande kaum aneignen können.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/5/2018 7:42:35 AM

     

    Syrien im Naturfreundehaus

    Die Gastronomie im Raum Schweinfurt ist um eine ungewöhnliche Komponente reicher geworden: Jahrelang stand das Naturfreundehaus in Sennfeld leer, jetzt richteten es Khalil Abdel Rahman (links) und Azud Ali (Foto: Irene Spiegel) für ihr syrisches Restaurant her. Keine Frage, dass es Spezialitäten aus der arabischen Heimat der beiden Gastwirte gibt, die sich bei einem Deutschkurs für Flüchtlinge in Schweinfurt kennengelernt hatten. Den Anstoß für die Gastwirtschaft gab Khalil, der in Deutschland nicht von Hartz IV leben wollte. Mit viel Eigenarbeit richteten die Geschäftspartner das Sennfelder Naturfreundehaus her. Pläne haben sie nach wie vor: Im Garten der Gaststätte soll ein Zen-Haus entstehen. Das kommt nicht von ungefähr: Der 54 Jahre alte Khalil ist Philosophie-Professor und hat einen buddhistischen Ansatz. Auch, was das Geschäftliche angeht: "Ich bin immer zufrieden - egal, ob viele oder wenige Gäste kommen."
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    • Restaurant im Naturfreundehaus
      Am Tännig 6
      97526 Sennfeld
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/4/2018 6:38:12 AM
     

    Für noch mehr soziale Verantwortung

    Ehrbare Unternehmer übernehmen soziale Verantwortung: Was in Fachkreisen als Corporate Social Responsibility (CSR) bekannt ist, hat sich auch in Mainfrankens Wirtschaft als Grundlage für Erfolg und gesellschaftlichen Wohlstand durchgesetzt. Um in dieser Hinsicht noch mehr Wellen werfen zu können, wollen die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt, die Würzburger Fachhochschule sowie die Uni und die Handwerkskammer für Unterfranken ab sofort gemeinsame Forschungs-, Studien- und andere Kooperationsprojekte in Sachen CSR ins Leben rufen. Dafür unterzeichneten Vertreter dieser Häuser am Montag in Würzburg eine gemeinsame Absichtserklärung (Foto: Melanie Krömer/IHK). Das Bild zeigt (von links) Sascha Genders, Ralf Jahn (beide IHK), Harald Bolsinger (Fachhochschule), Walter Heußlein, Frank Weth (beide Handwerkskammer), Robert Grebner (FH) und Toker Doganoglu (Uni).
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/2/2018 3:06:35 PM

     

    Karlstadter in Europa an der Spitze

    Einer der besten Spengler Europas kommt aus Karlstadt: Benno Uhlmann (Foto: Markus Rill) kam bei den Europameisterschaften der Handwerker ("EuroSkills") in Budapest auf den fünften Rang. Obwohl es fürs Siegertreppchen nicht reichte, erhielt der 22-Jährige eine Medaille - die "Medal of Excellence" für besonders große Punktzahl bei dem Wettbewerb. Die Hürden waren hoch: Drei Tag lang arbeitete Uhlmann jeweils sieben Stunden lang an seinem Werkstück, der Metallabdeckung eines Daches. Acht Wochen lang hatte der Mitarbeiter der auf Dächer und Fassaden spezialisierten Firma Lummel in Karlstadt für die Europameisterschaften in Budapest trainiert. Eingebunden war auch das Bundesleistungszentrum für Spengler in Schweinfurt.
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    • Lummel GmbH & Co. KG
      Julius-Echter-Straße 65
      97753 Karlstadt
    • Bundesleistungszentrum für Spengler
      c/o Innung für Spengler-, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
      Matthäus-Stäblein-Straße 5
      97424 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/2/2018 7:57:12 AM

     

    Start-ups zeigen, was sie draufhaben

    Für Start-ups kann es von großem Vorteil sein, wenn sie sich mit etablierten Unternehmen vernetzen. So lassen sich Erfahrungen austauschen und Hürden besser nehmen. Eine solche Gelegenheit zur Vernetzung soll die Veranstaltungsreihe "Start-up meets KMU" der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt sein. Nächster Termin: 25. Oktober. Dabei stellen sich sechs Jungunternehmen aus der regionalen Gründerszene vor. Vertretern kleiner oder mittlerer Unternehmen (KMU) soll dabei Gelegenheit gegeben werden, mit den Start-ups in Kontakt zu kommen (Symbolfoto: dpa). Die sechs Firmen, die sich vorstellen: Ackermann Söhngen GmbH aus Wiesenbronn (Schreibtische mit Laufband), Awesome Technologies Innovationslabor GmbH aus Würzburg (Datenübertragung in Pflegeheimen), Chamelio aus Würzburg (Software für individuelles Fitness-Training), Flux Polymers GmbH aus Würzburg (antibakterielle Polymer-Beschichtung für Oberflächen), Doxfox aus Würzburg (Webapplikation für Ärzte und deren Abrechnungen) und Promedicon GmbH aus Kitzingen (Personal-Leasing von Pflegefachkräften).
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/1/2018 5:04:24 AM

    Noell: Noch so richtig viel Metall

    Noell ist in Würzburg ein traditionsreicher Name. Er stand einst für Schwerindustrie in der Stadt. Das Unternehmen gibt es in der Ur-Form längst nicht mehr, doch ist Noell noch in einer der Nachfolgefirmen vertreten: Konecranes Noell. Der Metallbaubetrieb in der Dürrbachau stellt seit 50 Jahren Portalhubwagen her, die in ganz Europa in Containerhäfen im Einsatz sind. Ein Blick in das Werk zeigt: Hier geht es noch mit richtig viel Metall zu.
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    • Konescranes Noell
      Albert-Einstein-Strasse 3
      97080 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 9/28/2018 5:58:06 PM
     

    Australiens Sonne lacht für Belectric

    Dickes Ding für Belectric in Kolitzheim (Kreis Schweinfurt): Das Unternehmen wird nach eigenen Angaben das größte Solarkraftwerk Australiens bauen. Los gehen soll es im Oktober, die Inbetriebnahme sei schrittweise bis Mitte 2020 vorgesehen. Das Kraftwerk entsteht in Balranald im südöstlichen Bundesstaat New South Wales und soll in der Spitze eine Leistung von 349 Megawatt haben. Das Vorhaben realisiert Belectric über eine australische Tochterfirma. Als Dienstleister seiner Muttergesellschaft innogy (gehört zum RWE-Konzern) wird Belectric später auch für den Betrieb und die Wartung der Großanlage in Balranald verantwortlich sein. Über das Investitionsvolumen machte das Unternehmen (Foto von der Zentrale in Kolitzheim: Björn Pechner, Belectric) keine Angaben. Belectric ist weltweit auf den Bau großer Solar-Freiflächenanlagen spezialisiert und zählt sich zu den Großen der Branche. Das Unternehmen mit seinen rund 700 Mitarbeitern hat nach eigener Darstellung seit 2001 etwa 300 Solarparks in aller Welt errichtet.
    • Belectric Solar & Battery GmbH
      Wadenbrunner Straße 10
      97509 Kolitzheim
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 9/28/2018 9:13:31 AM
     

    Knauf schult Lehrer und Ausbilder

    Weil der Trockenbau für Maler und Lackierer eine wichtige Rolle spielt, ist jetzt der Gipskonzern Knauf aus Iphofen (Kreis Kitzingen) in dieser Hinsicht intensiv in die Fortbildung von Berufsschullehrern eingestiegen. Hintergrund: Maler- und Lackiererbetriebe seien verstärkt darauf angewiesen, dass ihre Lehrlinge gut im Trockenbau ausgebildet werden, heißt es in einer Knauf-Mitteilung. Also hat das mainfränkische Unternehmen mit dem Bundesverband "Farbe Gestaltung Bautenschutz" (Frankfurt) für Berufsschullehrer und Ausbilder die Fortbildung "Unter die Haut" eingeführt. Dabei gehe es unter anderem um Themen wie Brandschutz bei Trockenbauwänden und Dämmung. Das erste Seminar der Fortbildungsreihe startete vor wenigen Tagen in Hamburg (Foto: Knauf). Bei den folgenden Seminaren geht es der Mitteilung zufolge unter anderem um Schallschutz, Akustik, Deckensysteme und Fugentechnik.
    • Knauf Gips KG
      Am Bahnhof 7
      ​97346 Iphofen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 9/27/2018 5:22:23 AM
     

    Sponsor bietet auch Jobs an

    Eine Reihe von Unternehmen in Mainfranken unterstützen Sportvereine als Sponsor, darunter die va-Q-tec AG in Würzburg. Doch die Isolierspezialisten um Firmengründer Joachim Kuhn (Foto: va-Q-tec) haben jetzt einem weiteren Engagement einen besonderen Aspekt gegeben: Sportlerinnen des unterstützten Vereins können bei va-Q-tec einen Job mit flexiblen Arbeitszeitkonten bekommen. Auf diese Weise sollen sie Training, Spiele und Beruf unter einen Hut bringen, heißt es in einer Firmenmitteilung. va-Q-tec ist mit seiner neuen Marke "QOOL" als Namensgeber der Frauen-Basketballmannschaft bei der TG 1848 Würzburg ("Sharks") eingestiegen. Das Team um Trainerin Janet Fowler-Michel (vorne rechts) spielt in der zweiten Bundesliga. Unter "QOOL" bietet va-Q-tec neuerdings Behälter für den Privatgebrauch an, die handelsüblichen Kühlboxen zum Beispiel fürs Picknick ähneln. Die Temperatur im Innern der Boxen könne über Tage hinweg und ohne Stromversorgung konstant gehalten werden, so das Unternehmen.
    • va-Q-tec AG
      Alfred-Nobel-Straße 33
      97080 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 9/26/2018 8:03:25 AM

     

     

    SSI Schäfer: Wachstum, die nächste

    Mainfrankens Wirtschaft brummt, immer wieder hört man von Unternehmen mit Expansion. Jetzt sorgt ein weiteres Beispiel für Aufmerksamkeit: Die auf Lager- und Logistikautomation spezialisierte SSI-Schäfer-Gruppe hat mit dem Bau eines Kompetenzzentrums im i-Park Klingholz bei Giebelstadt (Kreis Würzburg) begonnen. Besondere Note: 450 Mitarbeiter sollen in dem 20 Meter hohen Gebäude unterkommen, dessen Spatenstich in dieser Woche war (Foto: Gerhard Meißner). Das Unternehmen hat schon seit Jahren kräftigen Aufwind: Seit 2000 hat es eine Niederlassung im i-Park, nimmt dort inzwischen den Großteil eines ehemaligen Kasernenareals in Anspruch, baute vor zehn Jahren im i-Park ein Technologiezentrum und schraubte seine Mitarbeiterzahl in Giebelstadt von anfangs 120 auf mittlerweile knapp 900 hoch. SSI Schäfer ist zudem ein Beispiel für Digitalisierung: Das Unternehmen kann die Großlager seiner Kunden per Internet aus der Ferne betreuen. Außerdem setzt SSI Schäfer bei der Lagerlogistik auf Roboter und datengesteuerte, also fahrerlose Transportsysteme. Der Neubau des fünfstöckigen Kompetenzzentrums sei auch ein Ja zum Standort Mainfranken, sagte Geschäftsführerin Brigitte Thalmann.
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    • SSI Schäfer Automation GmbH
      Klingholz 18/19
      97232 Giebelstadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 9/22/2018 5:07:11 PM
     

    Schaeffler und ZF: Was für die Bahn

    Auf den ersten Blick stehen in Schweinfurt die großen Industrieadressen wie Schaeffler oder ZF für sich und haben wenig miteinander zu tun. Auf den zweiten Blick indes werden Kooperationen deutlich: So haben sich Schaeffler und ZF jetzt zusammengetan, um ein digitales Überwachungssystem für den mechanischen Antriebsstrang von Eisenbahnen auf den Markt zu bringen. Entsprechende Schritte besiegelten beide Seiten vor wenigen Tagen auf der Verkehrsmesse InnoTrans in Berlin. Dort tauchte im Übrigen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (Zweiter von rechts) am Stand von Schaeffler auf, um sich unter anderem mit dem Vorstandsvorsitzenden Klaus Rosenfeld (links daneben) und Industrie-Vorstand Stefan Spindler (links/Foto: Schaeffler) zu unterhalten. Die neue Zusammenarbeit mit ZF sieht Schaeffler als Lösung im Sinne von Industrie 4.0, weil durch die Analyse von Betriebsdaten Instandhaltungen bei der Bahn effektiver gemacht und Stillstandszeiten reduziert werden könnten, heißt es in einer Mitteilung.
    • Schaeffler AG
      Georg-Schäfer-Straße 30
      97421 Schweinfurt
    • ZF Friedrichshafen AG
      Ernst-Sachs-Straße 62
      97421 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 9/20/2018 8:17:22 AM
     

    Kurtz Ersa ist Top-Arbeitgeber

    Kurtz Ersa in Kreuzwertheim (Kreis Main-Spessart) ist für Ingenieure eine Spitzenadresse in Deutschland: Das hat eine bundesweite Analyse des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF, Hamburg) ergeben. Dazu seien 17.500 Unternehmen mit den meisten Mitarbeitern untersucht worden, teilte IMWF mit. 351 Betriebe aus 100 Branchen qualifizierten sich für das Siegel "Top-Karrierechancen für Ingenieure". Im Bereich Maschinenbau kam Kurtz Ersa (Foto: Daniel Hartel) unter 33 Unternehmen auf den ersten Platz. Der Mischkonzern hat nach eigenen Angaben weltweit 1400 Mitarbeiter, die meisten davon an den fränkischen Standorten Wertheim, Kreuzwertheim und Hasloch. Umsatz 2017: 269 Millionen Euro. Nach Darstellung von IMWF gibt es in Deutschland gut 80.000 freie Stellen für Ingenieure. Das jetzt verliehene Siegel für Unternehmen solle Stellensuchenden zeigen, wo die Top-Arbeitgeber zu finden sind.
    • Kurtz Holding GmbH & Co. Beteiligungs KG
      Frankenstraße 2
      97892 Kreuzwertheim
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 9/18/2018 11:09:31 AM
     

    Carsten Lexa ist jetzt ein Senator

    Er ist bei den Wirtschaftsjunioren in Mainfranken und auf Bundesebene ein bekanntes Gesicht, er mischt in der Weltpolitik mit - jetzt hat er eine renommierte Auszeichnung bekommen: Carsten Lexa aus Würzburg ist zum Senator der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) ernannt worden. Das ist nach Angaben des Verbandes die ranghöchste Auszeichnung, die er vergibt. Die WJD vertreten 10.000 Jungunternehmer im Land. Lexa erhielt die Auszeichnung vor wenigen Tagen bei der WJD-Bundeskonferenz in Augsburg (Foto: privat). Die Organisation würdigte das nationale und internationale Engagement des 42 Jahre alten Wirtschaftsanwaltes. Lexa kam nach eigener Darstellung 2012 zu den Wirtschaftsjunioren in Würzburg, wurde dort 2014 Kreissprecher sowie Mitglied des Bundesvorstandes. Dieses Gremium ernannte ihn 2016 zum Präsidenten der „G20 Young Entrepreneurs´ Alliance Deutschland“ (G20 YEA). In dieser Funktion führte er die deutsche Delegation junger Unternehmer zum G20 YEA-Gipfel nach China und empfing 2017 als Gastgeber für die WJD 400 Jungunternehmer aus den G20-Staaten zum G20 YEA-Gipfel in Berlin. Zudem ist er Sprecher von 500.000 jungen Geschäftsleuten in den G20-Staaten.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 9/17/2018 2:37:23 PM
     

    Was Design Thinking bringen soll

    Wie kann man ein neues Produkt erfolgreich auf den Markt bringen? Was genau will der Kunde? Das herauszufinden, ist für viele Unternehmen eine große Herausforderung mit vielen Unbekannten. Ideen (wild) sammeln, ordnen, auf der Straße ausprobieren: Die Methode Design Thinking hat sich wegen ihrer unkonventionellen, schnellen und interdisziplinären Ansätze mittlerweile etabliert. Sogar die Stadtbücherei in Würzburg hat sie für neue Kundenangebote schon eingesetzt (Foto: Theresa Müller). Wie Design Thinking im Detail funktioniert, warum es so erfolgreich sein kann und warum es oft auch scheitert, all das steht bei einer Infoveranstaltung des Vereins "BeraterNetz Mainfranken" am 16. Oktober im Vordergrund. Experten aus der Region zeigen, wie sie Design Thinking einsetzen. Außerdem wird Personalberater Michael Beckhäuser (Würzburg) "10 Rezepte gegen das Fachkräfte-Leiden" vorstellen.
    • Business Lounge "Fachkräfte & Design Thinking"
      Dienstag, 16. Oktober 2018
      18 bis 20 Uhr
      Tagungsbox im Bürgerbräu, Frankfurter Straße 87
      97082 Würzburg
      Anmeldung und weitere Infos
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 9/17/2018 2:27:47 PM
     

    Was über die GmbH zu wissen ist

    Pro Jahr werden in Mainfranken im Durchschnitt 1000 neue Firmen ins Handelsregister eingetragen. Was die Rechtsform angeht, sind die haftungsbeschränkten Varianten am populärsten. So wählte nach Angaben der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt 2017 jeder zweite Gründer die GmbH, gefolgt von der GmbH & Co. KG und der Unternehmergesellschaft/UG (je 16 Prozent), auch bekannt als "kleine GmbH". Andere Rechtsformen spielten kaum eine Rolle. Weil gerade die Rechtsformen GmbH (Symbolbild: dpa) und GmbH & Co. KG so beliebt sind, hat die IHK dazu eine sechsteilige Veranstaltungsreihe in Würzburg aufgelegt. Start ist am 8. November. Themen der Reihe: Haftungsrisiken, Rechtsfragen, Geschäftsnachfolge, Bewertung von Unternehmen, Steueroptimierung sowie Handels- und Steuerbilanz. Angesprochen sind Existenzgründer sowie Geschäftsführer der genannten Unternehmensformen (weitere Infos und Anmeldung). Laut IHK wird die Veranstaltungsreihe vom bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert.
    • IHK Würzburg-Schweinfurt
      Mainaustraße 33-35
      97082 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 9/13/2018 3:29:59 PM
     

    memo hat den Preis

    Dass die unter anderem auf Büroartikel ausgerichtete memo AG in Greußenheim (Kreis Würzburg) ökologisch orientiert ist, ist bekannt. Und damit kann man großen Erfolg haben: Das Unternehmen erhielt vor wenigen Tagen in Wiesbaden in der Kategorie Textile den "Sustainability Award". Diese Auszeichnung gilt in Deutschland als der einzige Nachhaltigkeitspreis der Werbeartikelbranche. memo bekam ihn für seinen Bio-Baumwollbeutel für Obst. Er helfe, beim Einkauf Plastik(-tüten) zu vermeiden, urteilte der Preis-Ausrichter PSI (Düsseldorf) in einer Mitteilung. Diesem Netzwerk gehören nach eigenen Angaben 6000 Mitglieder aus der Werbeartikelwirtschaft an. Der "Sustainability Award" wird seit 2015 in acht Kategorien verliehen. Für memo nahmen Produktmanager Christian Kalb (links) und Vertriebsleiterin Corinna Laudner (Foto: PSI) den Preis in Wiesbaden entgegen. memo wurde in den 1980er Jahren gegründet, hat heute nach eigenen Angaben 125 Mitarbeiter und macht einen Jahresumsatz von 21 Millionen Euro - knapp 10 Prozent davon im Ausland.
    • memo AG
      Am Biotop 6
      97259 Greußenheim
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 9/12/2018 3:07:22 PM
     

    Wittenstein will den Preis

    Der 28. November könnte ein großer Tag für den Wittenstein-Konzern aus Igersheim (Main-Tauber-Kreis) werden: Dann wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin den mit 250.000 Euro dotierten Deutschen Zukunftspreis verleihen. Das tauberfränkische Unternehmen ist eines von drei nominierten, die Auszeichnung gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftspreise in Deutschland. Wittenstein ist am Mittwoch in München in den Kreis der Nominierten mit seinem Galaxie-Getriebe gelangt. Das Familienunternehmen um den Aufsichtsratsvorsitzenden Manfred Wittenstein (rechts) und Innovationsleiter Thomas Bayer (Foto: Deutscher Zukunftspreis/Ansgar Pudenz) hatte seine Erfindung zum ersten Mal 2015 auf der Hannovermesse vorgestellt. Das Getriebe hat keine starren Zahnräder, sondern einzelne Zähne, die unabhängig voneinander beweglich sind. Sie gleiten in einer spiralförmigen Innenverzahnung auf und ab. Die Galaxie-Getriebe können die Leistung von Maschinen laut Wittenstein um bis zu 100 Prozent steigern.
    • Wittenstein SE
      Walter-Wittenstein-Straße 1
      97999 Igersheim
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 9/11/2018 4:22:13 PM

     

    Wo Handwerk pur zu erleben ist

    "Wer will fleißige Handwerker seh'n" - der muss nach Irmelshausen geh'n. Stellt das Kinderlied die Vorzüge des Handwerks generell in den Mittelpunkt, ist die Praxis derzeit gut in dem Dorf im Kreis Rhön-Grabfeld zu erleben. Dort wird der Turm der Kirche umfangreich saniert. Maurer, Betonspezialisten, Zimmerer, Steinmetze und Schieferdecker sind am Werk (Foto: Hanns Friedrich). Es geht um Hunderte von Platten, Tausende von Nägeln und Löcher, schwere Holzbalken sowie um die Gefahren von Windböen. Handwerk pur also, ausgeführt von Firmen aus der Region.
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