ImPlus - Mainfrankens Wirtschaft auf einen Blog Live

Mainfranken ist ein spannender Wirtschaftsstandort. Unser Blog "ImPlus" macht klar, was das heißt. Main-Post-Redakteur Jürgen Haug-Peichl und sein Team blicken hinter Firmentore, zeigen vor allem Karrieren, Chancen und gute Ideen in dieser facettenreichen Region.

  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/22/2016 12:27:54 PM

    SEHO: Aber hallo

    Umsatz so groß wie lange nicht, Erfolgsprämie für die Belegschaft, ausgeprägte Treue der Mitarbeiter: Die unter anderem auf Lötmaschinen spezialisierte SEHO Systems GmbH in Kreuzwertheim (Kreis Main-Spessart) ist ein weiteres Beispiel für mainfränkische Erfolgsgeschichten. 1976 gegründet, machte das Unternehmen jetzt auf einen erfolgreichen Jahresverlauf aufmerksam. Auch für 2017 sei die Auftragslage gut, hieß es. Der Firmenstandort Kreuzwertheim werde um eine Halle für die Produktion erweitert. Bei der Jahresabschlussfeier ehrte die Firmenleitung 20 Mitarbeiter für zum Teil 35 Jahre Betriebszugehörigkeit. SEHO steckt nach eigenen Angaben jedes Jahr etwa 7 Prozent des Umsatzes in seine Forschung und Entwicklung, was weit mehr als der Branchendurchschnitt sei.
    • SEHO Systems GmbH
      Frankenstraße 7-11
      97892 Kreuzwertheim
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/21/2016 4:04:50 PM

    Wenn Firmen ihr Herz zeigen

    Alle Jahr wieder: Nicht nur, aber vor allem zur Weihnachtszeit ist es unter Firmen in Mainfranken üblich, für soziale Zwecke Geld zu spenden. So häufen sich die Meldungen dieser Art. Jüngstes Beispiel: Die Fränkischen Rohrwerke, kurz Fränkische, in Königsberg (Kreis Haßfurt) gaben 2000 Euro für die Jugend- und Behindertenhilfe in Oberlauringen (Foto: E. Saal). Oder das Ingenieurteam Joachim Heinlein aus Oberthulba bei Bad Kissingen: 5000 Euro an die Aktion "Weihnachtshilfe" einer örtlichen Zeitung. Oder die Volkmar Maschinenbau GmbH in Sennfeld bei Schweinfurt: 1500 Euro für das Antonia-Werr-Zentrum bei Kolitzheim (Kreis Schweinfurt), eine heilpädagogische Einrichtung für Mädchen und junge Frauen. Oder das Reisebüro Horn in Lohr/Main: 1500 Euro für "Ein Herz für Kinder". Oder, oder, oder. Die kleine Liste zeigt: Auch vielen Unternehmern in Mainfranken ist offenbar klar, dass es Wichtigeres gibt als blindes Streben nach Profit.

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/19/2016 10:14:57 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/17/2016 12:39:13 PM
    Ludwig Paul (links) und Rolf Lauer. Foto: Handwerkskammer
     

    Stühlerücken in der Handwerkskammer in Würzburg

    Walter Heußlein ist neuer Präsident, Ludwig Paul wird neuer Hauptgeschäftsführer: Die Vollversammlung der Handwerkskammer für Unterfranken hat am Donnerstag für neue Gesichter in der Chefetage gesorgt. Heußleins Vorgänger Hugo Neugebauer aus Großeibstadt (Kreis Rhön-Grabfeld) wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. Der 66-Jährige war nicht mehr zur Wahl angetreten. Neben Heußlein und seinen Vizepräsidenten Michael Bissert (Iphofen) sowie Dieter Ehrenfels (Urspringen, MSP) sind künftig folgende Handwerker im Vorstand der Kammer: Nicole Brandler (Hammelburg), Karl Böhner (Grettstadt), Reinhold Noe (Thüngersheim), Josef Hofmann (Würzburg), Dieter Eser (Aschaffenburg), Karl-Heinz Reuter (Schöllkrippen), Christian Hartmann (Würzburg), Stefan Kullmann (Elsenfeld) und Hermann-Josef Schlier (Werneck).
    • Handwerkskammer für Unterfranken
      Rennweger Ring 3
      97070 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/16/2016 9:21:33 AM
     

    Schweinfurt: Millionen für die Berufsschule

    Das duale System der Berufsausbildung ist hierzulande eine Säule des wirtschaftlichen Erfolgs. Und sie gilt als Garant für fundiertes Wissen der Auszubildenden. In dieser Hinsicht ist es wichtig, dass die beruflichen Schulen gut aufgestellt sind. In Schweinfurt geht man jetzt einen wuchtigen Schritt in diese Richtung: Der Kreistag hat beschlossen, 50 Millionen Euro für einen Neubau des Alfons-Goppel-Berufsschulzentrums in der Geschwister-Scholl-Straße zu investieren. Im Gespräch war auch eine Sanierung des Anwesens gewesen, die zwar kostengünstiger, aber mit mehr Nachteilen für die Schüler verbunden gewesen wäre. Baubeginn soll Anfang 2020 sein. Es wird das größte Bauvorhaben werden, das der Landkreis Schweinfurt als Träger der Berufsschule jemals gestemmt hat.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/15/2016 12:37:06 PM


    Schnell, schnell: So eilt der Paketzusteller durch die Häuser
    Paketzusteller wie Tobias Ackermann haben gerade in der Zeit vor Weihnachten einen stressigen Job. Dieser Clip gibt im Schnelldurchlauf eine Ahnung davon, dass die Arbeit des Mannes eine ständige Mischung aus Hetze, Suche und Warten ist. Entstanden ist der Streifen kürzlich in der Innenstadt von Würzburg.

    Noch mehr lesen (Reportage).

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/14/2016 1:24:08 PM
    Schlafen im Weinfass: Aus Markelsheim im Taubertal kennt man das (Bild), jetzt soll es auch am Main möglich werden. Foto: Thomas Fritz
     

    Bald schläft der Gast im Weinfass

    Jedes Jahr lockt das fränkische Weinland Millionen von Touristen an - ein erheblicher Wirtschaftsfaktor in der Region. Jetzt soll das Angebot um eine ungewöhnliche Variante erweitert werden: Der Escherndorfer Winzer Paul Sauer will an der Volkacher Mainschlefe Gäste in umgebauten Weinfässern übernachten lassen. Der Volkacher Stadtrat stimmte dem Vorhaben im kleinen Ortsteil Köhler bereits zu. Sauer zielt mit seiner Idee vor allem in Richtung der Radtouristen am Main. Neu sind die Fässer zum Kuscheln in der Region freilich nicht: Es gibt sie schon im Taubertal-Weinort Markelsheim. Aber pfiffig ist die Idee zweifellos...
    • Paul Sauer / Weingut am Lump
      Bocksbeutelstraße 60
      97332 Volkach-Escherndorf
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/14/2016 9:26:17 AM
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    Bosch Rexroth unterstützt Skriptsprache Lua esu.li/D9Rc

  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/12/2016 6:48:54 AM
    Die Klinikclowns Machnix (links) und Schlawine bei Kräuter Mix in Abtswind. Foto: Kräuter Mix
     

    Lach mal über Tee

    Auch in Unterfranken gehen Unternehmen bisweilen ungewöhnliche Wege - gerne auch dann, wenn es einem sozialen Zweck zugute kommt. Jüngstes Beispiel ist die Kräuter Mix GmbH in Abtswind (Kreis Kitzingen). Dort waren vor wenigen Tagen die beiden Würzburger Klinikclowns Machnix und Schlawine für Dreharbeiten zu Gast. In den Produktionshallen entstand ein zwölf Minuten langer Pilotfilm über die Entstehung von Tee. "Der Teezauber" ist nach Angaben von Kräuter Mix eine Gemeinschaftsproduktion der Würzburger Filmfirma Echtzeitmedia mit den Abtswindern und stellt den Anfang der Serie "Die Sendung mit den Clowns" dar. In dieser Doku-Serie gehen die beiden Clowns (Silvia Kirchhof und Tatjana Kapp) Fragen nach, denen sie bei ihrem Einsatz in Krankenhäusern begegnen. Kräuter Mix unterstützt nach eigener Darstellung den Verein Klinikclowns Lachtränen (Würzburg) seit 2014. Das soll so bleiben: Man werde in Kürze zwei Clowntees ins Sortiment aufnehmen. Ein Teil des Erlöses werde den Klinikclowns gespendet, so das Familienunternehmen.
    • Kräuter Mix GmbH
      Wiesentheider Straße 4
      97355 Abtswind
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/10/2016 8:48:54 AM
     

    Rhön-Klinikum im erlauchten Kreis

    Dass die Rhön-Klinikum AG (Bad Neustadt) zu den Top-Unternehmen in Franken gehört, ist bekannt. Jetzt hat eine Untersuchung ergeben, dass die Rhön-Aktien zu den stabilsten in Deutschland zählen. In einer von Magazin Wirtschaftswoche angestoßenen Untersuchung hat das Analyseunternehmen Market Value Strategy (MVS/Frankfurt am Main) herausgefunden, dass das Wertpapier der Rhöner besonders bei den Risikofaktoren gut dasteht. Der Klinikkonzern landete in der Untersuchung auf Rang 8 von 100 börsennotierten Unternehmen in Deutschland (Foto aus dem aktuellen Heft: Haug-Peichl). Die Rhöner ließen dabei so namhafte Konzerne wie Deutsche Telekom, BASF, Daimler, Bayer und Schaeffler hinter sich. Ebenfalls auf Rang 8 landete der Verpackungshersteller Gerresheimer, der einen Ableger in Lohr/Main hat. MVS untersuchte die Aktien der 100 Unternehmen in acht Kategorien, unter anderem in Kursstabilität, Unternehmensstrategie und Management. Bestes in Unterfranken vertretenes Unternehmen wurde die hessische Fresenius Medical Care (Rang 4), die in Schweinfurt Dialysegeräte herstellt. Südzucker (Mannheim/Ochsenfurt) landete auf Platz 18, Schaeffler (Herzogenaurach/Schweinfurt) auf 22 und Leoni (Nürnberg/Kitzingen) auf 23. Insgesamt gab es für die 100 Firmen 35 Ränge, weil viele davon bei Punktgleichheit mehrfach belegt wurden.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/8/2016 9:19:10 AM


    Dorfmetzger Erich erzählt: So was von treu
    Mikrokosmos der mainfränkischen Wirtschaft: In seiner Video-Kolumne erzählt Dorfmetzger Erich Werther aus Sommerhausen/Main, was er im Alltag erlebt. Da kommt es schon mal vor, dass er besonders stolz wird, weil Kunden extra ein Zimmer im Ort nehmen, um am nächsten Tag bei ihm einkaufen zu können.

    Was Dorfmetzger Erich bisher erzählt hat:
    - Wer den Cent nicht ehrt...
    - Anschieben muss auch mal sein
    - Brexit statt Bratwurst
    - Prost: Erich und der Weinkenner
    - Alles Handarbeit: die Deko im Laden
    - Von Fliegen und anderer Bürokratie
    - Im Kühlhaus

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/7/2016 10:46:13 AM

    Wo Lehrlinge auf dem Bau dem Frost trotzen

     
    Für Bauarbeiter ist der Winter oft freie Zeit. Nicht so in Burglauer (Kreis Rhön-Grabfeld), wo die Firma Bömmel Bau aus Nüdlingen bei Bad Kissingen derzeit ihre Lehrlinge auch bei Minusgraden auf die Baustelle schickt. Nicht, um sie zu schikanieren. Im Gegenteil: Die acht Auszubildenden errichten dort quasi in Eigenregie ein Haus. Das Unternehmen will so erreichen, dass die jungen Mitarbeiter früh lernen, Verantwortung zu übernehmen. Und dabei wird auch klar, dass weniger der Frost das Schlimmste für Bauarbeiter ist, sondern Regen. Bömmel Bau wurde vor 80 Jahren gegründet, hat heute 100 Mitarbeiter und Niederlassungen in Karlstadt sowie Bad Königshofen.
    • Bömmel Bau GmbH
      Am Pfaffenpfad 9
      97720 Nüdlingen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/30/2016 4:01:18 PM

     

    Wenzel: Mit Präzision wieder aus dem Tal

    Und noch eine Erfolgsgeschichte aus Mainfranken: Die auf hochpräzise Messmaschinen spezialisierte Wenzel-Gruppe in Wiesthal (Kreis Main-Spessart) wurde vor Jahren noch von der Finanzkrise gebeutelt. Jetzt steht das international agierende Unternehmen wieder glänzend da. Man habe aus der Krise gelernt, sagen die Wiesthaler. Eine Erkenntnis war: Es ist zu gefährlich, sich nur auf den heimischen Markt zu konzentrieren. In zwei Jahren wird Wenzel 50 Jahre alt - und dann soll der Umsatz bei 100 Millionen Euro liegen. Im Übrigen gehört Wenzel zu den 100 innovativsten Betrieben in Bayern.
    • Wenzel Präzision GmbH
      Werner-Wenzel-Straße
      97859 Wiesthal
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/29/2016 4:40:52 PM
     

    Druckhaus Mainfranken: Staplerfahrer Bernd räumt ab

    150 Staplerfahrer sind im Druckhaus Mainfranken (Schleunungdruck und Flyeralarm, Marktheidenfeld/Greußenheim) unterwegs. Das klingt nach Unfallgefahr. Und so hat sich das Unternehmen Gedanken gemacht, wie man Unfällen vorbeugen kann. Herausgekommen ist ein Video der Mitarbeiter, in dem der fiktive Staplerfahrer Bernd so ziemlich alles falsch macht - und damit zur Aufklärung beiträgt. Die Berufgenossenschaft ETEM fand das nun so gut, dass sie ihren Präventionspreis 2016 an das Druckhaus Mainfranken vergeben hat. In diesem Clip hier erklären Druckhaus-Mitarbeiter, was hinter dem Preis steht.
    • Druckhaus Mainfranken GmbH
      Nordring 5
      97828 Marktheidenfeld
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/29/2016 12:38:21 PM
    IHK-Hauptgeschäftsführer Ralf Jahn (von links), Ministerin Ilse Aigner, Elisabeth Müller, Landrat Thomas Bold und Anton Schick, zweiter Bürgermeister von Bad Kissingen. Foto: Wirtschaftsministerium
     

    Staatsmedaille für Unternehmerin Elisabeth Müller

    Ihr 1989 gegründetes tiermedizinisches Labor in Bad Kissingen wird zu den führenden in Europa gezählt - jetzt hat Unternehmerin Elisabeth Müller den Staatspreis für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft bekommen. "Dieser hohe bayerische Orden ist die verdiente öffentliche Anerkennung für Dr. Müllers außergewöhnliche Leistungen zum Wohle der mainfränkischen Wirtschaft und Gesellschaft", sagte Ralf Jahn, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt, im Rahmen der Preisverleihung. Jahn war mit dem zweiten Bürgermeister von Bad Kissingen, Anton Schick, und Kissingens Landrat Thomas Bold zur Verleihung nach München gefahren, wo Wirtschaftsministerin Ilse Aigner den Preis an Elisabeth Müller übergab. Die Geschäftsführerin der Laboklin GmbH & Co. KG war nach IHK-Angaben auch über längere Zeit ehrenamtlich für die Kammer aktiv. Laboklin ist ein Labor im Bereich Tiermedizin, wo zum Beispiel Blutproben von Klein- und Großtieren untersucht werden.
    • Laboklin GmbH & Co. KG
      Steubenstraße 4
      97688 Bad Kissingen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/28/2016 9:26:59 AM


    Dorfmetzger Erich erzählt: Wer den Cent nicht ehrt...
    Mikrokosmos der mainfränkischen Wirtschaft: In seiner Video-Kolumne erzählt Dorfmetzger Erich Werther aus Sommerhausen/Main, was er im Alltag erlebt. Das kann bisweilen sehr ungewöhnlich sein, wie diese Schilderungen über eine spontane Hilfsaktion zeigen.

    Was Dorfmetzger Erich bisher erzählt hat:
    - Anschieben muss auch mal sein
    - Brexit statt Bratwurst
    - Prost: Erich und der Weinkenner
    - Alles Handarbeit: die Deko im Laden
    - Von Fliegen und anderer Bürokratie
    - Im Kühlhaus

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/27/2016 10:27:04 AM

    Gesundheitsmanagement: SKF ist spitze

    Gesunde Mitarbeiter sind für Unternehmen ein hohes Gut. Diese Erkenntnis hat sich in den vergangenen Jahren hierzulande in der Wirtschaft etabliert. Gesundheitsmanagement hat dementsprechend in vielen Betrieben einen hohen Rang. Die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt bietet mittlerweile sogar eine berufsbegleitende Fortbildung in Gesundheitsmanagement an. Der Wälzlager-Konzern SKF in Schweinfurt hat sich nun in besonderer Weise hervorgetan: Das Unternehmen bekam vor wenigen Tagen in Bonn den Corporate Health Award des Marktforschungsinstituts EuPD Research. Die Auszeichnung gilt als renommierteste ihrer Art und steht unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums. SKF gewann in der Kategorie Maschinenbau/Schwerindustrie. Insgesamt gab es 12 Kategorien. Die Schweinfurter erhielten außerdem den Sonderpreis "Gesundes Führen".
    • SKF GmbH
      Gunnar-Wester-Straße 12
      97421 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/25/2016 8:47:52 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/24/2016 2:58:06 PM
    Ernst Köhler, Vollkornbäcker und Kaffee-Anbieter in Würzburg. Foto: Detlef Zwirner
     

    Coffee to go: Einwegbecher soll gehen

    Der Kaffee zum Mitnehmen gilt als schick. Umweltschützer haben etwas anderes im Auge: 320.000 Pappbecher gehen Schätzungen zufolge in Deutschland über die Theken - pro Stunde. Die allermeisten dieser mit Plastik beschichteten Coffee-to-go-Behälter landen auf dem Müll. Ein Riesenproblem, die Deutsche Umwelthilfe etwa macht das seit längerer Zeit zum Thema. Mittlerweile gibt es Gegenbewegungen, die auch in Mainfranken erste Wurzeln geschlagen haben: Coffee-to-go-Again zum Beispiel. 2015 von einer Studentin in München angestoßen, haben sich bis heute in ganz Deutschland Kaffee-Anbieter angeschlossen und auf die umweltfreundlicheren Mehrwegbecher umgestellt. Zwar ist Mainfranken auf der Coffee-to-go-Again-Landkarte noch fast ein weißer Fleck, aber ein Anfang ist gemacht: Bäcker Ernst Köhler bietet in seinen drei Filialen in Würzburg Kunden an, den Kaffee in mitgebrachte, saubere Becher abzufüllen.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/24/2016 1:12:12 PM

    Beispiel SKF in Schweinfurt: So geht Industriemechaniker

    Der Sender ARD alpha hat sich in seiner Reihe "Ich mach`s!" beim Industriekonzern SKF in Schweinfurt umgesehen. Heraus gekommen ist ein Beitrag, der ausführlich erklärt, was ein Industriemechaniker macht. Dabei wird auch deutlich, was SKF in Schweinfurt herstellt. Die TV-Sendung entstand zwar schon vor einigen Jahren, ist aber nach wie vor aktuell. Zuletzt wurde die Sendung an diesem Mittwoch um 13.45 Uhr ausgestrahlt.
    • SKF GmbH
      Gunnar-Wester-Straße 12
      97421 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/24/2016 9:25:12 AM

    Ihr Kinderlein, kommet

    Übersicht: Weihnachtsmärkte in Unterfranken

     
    In diesen Tagen geht in der Region wieder die Zeit der Weihnachtsmärkte los. Abgesehen vom Flair dieser Märkte sind sie zumindest mancherorts für den Handel ein interessanter Faktor. Dass die Stimmung mittlerweile auch ohne Schnee gut sein kann, zeigt zumindest die Erfahrung auf dem Würzburger Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/23/2016 10:29:37 AM

    Hey-Orgel hat ein Auge auf Südkorea

    Mit der weltweit lautesten Orgel ("Vox Maris", Stimme des Meeres) hat das Rhöner Unternehmen Hey bei der Weltausstellung 2012 in Südkorea für Aufsehen gesorgt. Jetzt wollen die Orgelbauer richtig Fuß fassen in den wirtschaftlich interessanten Asienstaat. Sie unterzeichneten einen Vertrag mit einem südkoreanischen Beratungsunternehmen im Bereich Kultur und Kommunikation. Um zu verstehen, in welchen Dimensionen Hey bauen kann, hier das Firmenvideo über Vox Maris:
     
     
    • Hey Orgelbau
      Hauptstraße 34a
      97645 Ostheim-Urspringen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/22/2016 2:10:53 PM
    So soll der attocube-Firmensitz einmal aussehen. Bild/Animation: Henn Architekten
     

    Wittenstein-Tochter setzt auf München

    Die auf hochpräzise Mechatronik-Antriebe spezialisierte Wittenstein-Gruppe (Igersheim, Main-Tauber-Kreis) nimmt 20 Millionen Euro in die Hand, damit das Tochterunternehmen attocube in Haar bei München einen neuen Firmensitz bekommt. Bislang ist attocube in der Münchener Innenstadt untergebracht. Wie Wittenstein weiter mitteilte, sollen in dem Neubau 300 Menschen arbeiten. Neben attocube-Beschäftigten sollen bis Mitte 2018 auch Mitarbeiter der Nanotechnologie-Tochterfirma neaspec und der Wittenstein alpha GmbH (Vertrieb) dort einziehen. attocube ist den Angaben zufolge ein führendes Unternehmen für Nanotechnologie-Anwendungen in Wissenschaft und Industrie. Wittenstein SE hat weltweit etwa 2000 Mitarbeiter und machte zuletzt einen Jahresumsatz von 302 Millionen Euro.
    • Wittenstein SE
      Walter-Wittenstein-Str. 1
      97999 Igersheim
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/21/2016 12:47:47 PM
    Wandern im Spessart - ein Wirtschaftsfaktor für die Region. Foto: Johannes Ungemach
     

    Tourismus im Spessart: eine große Nummer

    2,2 Millionen Gäste-Übernachtungen hat es 2015 im Spessart gegeben. Und in diesem Jahr waren es bis September auch schon wieder 1,7 Millionen. Fazit: Tourismus im Spessart liegt im Trend und ist ein wirtschaftlich wichtiger Faktor geworden. Das hat jetzt eine Versammlung des Gebietsausschusses Spessart-Mainland gezeigt, der sich um Tourismus kümmert und beachtenswerte Zahlen präsentierte. Von einem Rekord war die Rede.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/21/2016 12:23:10 PM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/21/2016 10:43:58 AM

    Dorfmetzger Erich erzählt: Auch mal anschieben
    Mikrokosmos der mainfränkischen Wirtschaft: In seiner Video-Kolumne erzählt Dorfmetzger Erich Werther aus Sommerhausen/Main, was er im Alltag erlebt. Das kann bisweilen sehr ungewöhnlich sein, wie diese Schilderungen über eine spontane Hilfsaktion zeigen.

    Was Dorfmetzger Erich bisher erzählt hat:
    - Brexit statt Bratwurst
    - Prost: Erich und der Weinkenner
    - Alles Handarbeit: die Deko im Laden
    - Von Fliegen und anderer Bürokratie
    - Im Kühlhaus

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/18/2016 2:36:06 PM
    Preisverleihung: Ulrich Reitz (n-tv, von links), Fabian Frühwirth (Flyeralarm) und Corinna Wohlfeil (n-tv). Foto: n-tv
     

    Flyeralarm: Branche aufgemischt, Preis bekommen

    Es gibt wohl kaum was, was man mit Hilfe von Flyeralarm via Internet nicht bedrucken kann. Mit dieser Geschäftspolitik hat das Würzburger Unternehmen in den vergangenen Jahren die kriselnde Druckbranche aufgemischt - und ihr damit gleichzeitig geholfen. So jedenfalls die Ansicht der Jury des Mittelstandspreises "Hidden Champion", den der Nachrichtensender n-tv in dieser Woche zusammen mit dem Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft in fünf Kategorien vergeben hat. In einer dieser Kategorien, in "Change" (Wandel), gewann Flyeralarm - eben weil sie nicht sich selbst, sondern gleich die ganze Branche gewandelt hätten, heißt es in einer Mitteilung. Firmensprecher Fabian Frühwirth nahm den Preis bei einer Feier in Frankfurt/Main entgegen. "Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Sie ist der Beleg für unsere erfolgreiche und stete Entwicklung in den vergangenen 15 Jahren", sagte Frühwirth. Flyeralarm hat nach eigenen Angaben 2000 Mitarbeiter, machte 2015 rund 330 Millionen Euro Umsatz und sieht sich als führende Online-Druckerei in Europa. Tag für Tag werden etwa 15.000 Aufträge von 1,5 Millionen Kunden in 15 Ländern bearbeitet.

    • Flyeralarm GmbH
      Alfred-Nobel-Straße 18
      97080 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/17/2016 12:29:07 PM


    Regionis-Preisverleihung:

    So sehen Sieger aus.
    Gewonnen hat am Mittwochabend (16.11.16) die Vogel Business Media GmbH & Co. KG (Vogel Verlag, Würzburg), hier vertreten durch die Chefs (von links) Gunther Schunk, Stefan Rühling und Günter Schürger. (Alle Fotos: Daniel Peter.)
    Bis zur Bekanntgabe des Gesamtsiegers hörten die etwa 100 Besucher im Würzburger Bockshorn-Theater...
    ... gespannt den Firmenpräsentationen zu.
    Am Ende stellten sich die Vertreter der fünf Finalisten den Fotografen.
    Das Objekt der Begierde: der von der Margetshöchheimer Künstlerin Sylvia Roswora geschaffene Regionis-Pokal. Er trägt eine Kristallkugel mit den eingravierten Konturen Unterfrankens und fünf Säulen - gemäß der fünf Werte-Kategorien, die die Wirtschaftsjunioren für den Preis vorgegeben haben.
    Der nächste Regionis-Preis wird voraussichtlich in zwei Jahren verliehen.
    Auch er wird wieder für Gesprächsstoff sorgen, so wie hier bei Gunther Schunk (rechts) und Günter Schürger vom Würzburger Vogel Verlag.
     
     

    1 von 7


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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/16/2016 3:23:57 PM
    Owi in Lohr stellt solche Produkte für die Möbelindustrie her. Foto: Johannes Ungemach
     

    OWI in Lohr: Million investiert

    Und wieder eine Erfolgsgeschichte aus Mainfranken: Der Möbelhersteller OWI in Lohr/Main hat gut eine Million Euro in die Hand genommen, um zwei neue Spritzgussmaschinen für Formteile aus Kunststoff anzuschaffen. Hintergrund ist, dass die OWI-Kunden derzeit auf Sitzschalen aus Kunststoff stehen, wie die geschäftsführende Gesellschafterin Andrea Zschocke sagte. Die Firma hatte vor gut einem Jahr eine neue Sitzschalen-Kollektion vorgestellt - unter anderem aus Filz (Bild). Sitze aus Lohr sind unter anderem in Fußballstadien zu finden.
    • OWI GmbH
      Rodenbacher Straße 44-46
      97816 Lohr/Main
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/16/2016 12:57:32 PM
    Verkaufsoffene Sonntage sorgen für volle Innenstädte - wie hier Ende Oktober in Würzburg. Foto: Daniel Peter
     

    Einzelhandel: Gemeinsam sind wir stark

    Verkaufsoffene Sonntage, Einkaufsnächte und Weihnachtsmärkte - es geht kaum wirkungsvoller. Denn solche gemeinsamen Aktionen des Einzelhandels sorgen für volle Innenstädte und dementsprechend für viel Extra-Umsatz in den Geschäften. Das hat eine kürzlich vorgelegte Studie des Handelsverbandes Bayern (HBE) ergeben, die jetzt beim "Tag des unterfränkischen Handels" in Würzburg vorgestellt und diskutiert wurde. Demnach sind vor allem verkaufsoffene Sonntage ein Renner, wie jüngst der Mantelsonntag in Würzburg mit geschätzt 140.000 bummelnden Menschen in den Straße und Gassen der Stadt. Die HBE-Studie zeige aber auch, dass es nicht die "Wunderwaffen-Aktion" schlechthin gebe, war beim Tag des unterfränkischen Handels zu hören. "Gerade die Kommunen sind für den Erfolg von Gemeinschaftsaktionen ein wichtiger Partner, ohne den diese Veranstaltungen kaum Erfolg haben", sagte HBE-Bezirksvorsitzender Ralf Ludewig. In Zeiten des wachsenden Online-Handels seien solche Gemeinschaftsaktionen auch ein wichtiges Signal nach außen.
    • Handelsverband Bayern
      Bezirksgeschäftsstelle Unterfranken
      Bahnhofstraße 10
      97070 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/10/2016 4:42:58 PM
    Bald ohne Kabel das E-Auto aufladen? Foto: dpa
     

    Preh setzt auf kabelloses Aufladen

    Die Batterien von Elektroautos müssen logischerweise immer wieder aufgeladen werden und hängen dann an der Steckdose - per Kabel. Das könnte bald der Vergangenheit angehören: Preh in Bad Neustadt will kabelloses Laden entwickeln und hat dazu von dem auf Mobilfunkkommunikation spezialisierten US-Unternehmen Qualcomm ein entsprechende Lizenz erworben. Das berichten übereinstimmend "Automobilindustrie" (Vogel Verlag, Würzburg) und andere Fachmedien. Demzufolge können mit der Qualcomm-Technik Elektroautos beim Parken und Fahren aufgeladen werden, eben ohne Kabel. Für dieses "Wireless Electric Vehicle Charging" (WEVC) setzt Preh den Angaben zufolge die Qualcomm-Technologie namens "Halo" ein. Sie funktioniert im Kern wie das induktive Aufladen zum Beispiel von elektrischen Zahnbürsten.
    • Preh GmbH
      Schweinfurter Straße 5-9
      97616 Bad Neustadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/10/2016 9:22:28 AM
    Die Teilnehmer des Forums Arbeitsrecht in Würzburg. Foto: vbw
     

    Arbeit 4.0: Für bessere Bedingungen

    Digitalisierung in den Unternehmen: Das ist auch in Mainfranken eines der Top-Themen in der Wirtschaft. Was dieser Trend für die Arbeitenden bedeutet, das war Thema beim 11. Würzburger Forum Arbeitsrecht. Auf Einladung der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) und der Würzburger Universität waren 200 Gäste erschienen, die unter anderem hörten: Das Arbeitsrecht hierzulande "ist oft nicht mehr zeitgemäß´", wie Unterfrankens vbw-Bezirksvorsitzender Wolfgang Fieber die Beiträge des Forums zusammenfasste. Arbeit 4.0, also die Arbeitsrealität in Zeiten digitaler Betriebsprozesse - biete den Beschäftigten ganz neue Möglichkeiten, so Fieber. Arbeit von zu Hause aus, Teilzeit, Jobsharing - für all das müssten bessere Bedingungen geschaffen werden. "Das lässt sich nur realisieren, wenn wir uns von dem Bild lösen, dass Arbeit an einem bestimmten Ort in einer bestimmten Zeit zu erledigen ist." An dem Forum in Würzburg nahmen als Experten teil (im Bild von links): Christof Kerwer, Christoph Weber (beide Universität Würzburg), Wolfgang Fieber, Katharina Uffmann (Ruhr-Universität Bochum), Jens Suckow (Richter am Bundesarbeitsgericht Erfurt), Mariana Dierolf, Peter Ballweg (beide Firma Wika, Klingenberg) und Michael Bischof, vbw-Geschäftsführer Unterfranken.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/10/2016 8:33:08 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/7/2016 4:10:05 PM
    Das neue Elektroauto bei Kräuter Mix. Foto: Veronika Schmidmeier (Kräuter Mix)

     

    Kräuter Mix wächst: Umzug muss sein

    Die Kräuter Mix GmbH stößt an ihre Grenzen - zumindest am Stammsitz in Abtswind (Kreis Kitzingen). Deshalb wurden jetzt die Abteilungen Buchhaltung, Personal, Controlling, Marketing und Nachhaltige Versorgung in einen 400 Quadratmeter großen Bürokomplex des firmeneigenen Logistikzentrums im benachbarten Wiesentheid ausgelagert. Diese Büros waren bislang an Fremdfirmen vermietet worden, teilte Kräuter Mix mit. Die Auftragslage sei weiterhin so gut, dass das in dritter Generation geführte Unternehmen weiter wachse. Kräuter Mix hat nach eigenen Angaben 330 Mitarbeiter (2006: 220) und verdoppelte seinen Umsatz in den vergangenen zehn Jahren auf knapp 93 Millionen Euro. Für die Fahrten zwischen Abtswind und Wiesentheid - zum Beispiel wegen Besprechungen - können die Mitarbeiter nun ein Elektroauto benutzen, das Kräuter Mix extra dafür angeschafft hat. Damit leiste das Unternehmen einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz, nachdem es schon 2013 beim Strom auf erneuerbare Energie umgestellt habe.
    • Kräuter Mix GmbH
      Wiesentheider Straße 4
      97355 Abtswind
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/3/2016 7:47:32 PM
    Die Fertigungslinie von Bosch Rexroth - ganz im Stil von Industrie 4.0. Foto: Bosch Rexroth
     

    Bosch Rexroth: Industrie 4.0 ohne Ende

    Dass Bosch Rexroth (Lohr/Main) einer der Vorreiter in der Region ist, was Industrie 4.0 angeht, hatten wir an dieser Stelle schon. Nun hat das auf Antriebstechnik spezialisierte Unternehmen einen weiteren Schritt getan: Der chinesische Werkzeugmaschinenhersteller QCMT&T hat eine Fertigungslinie von Bosch Rexroth installiert, die nach den Regeln von Industrie 4.0 arbeitet. Also: voll digitalisierte Abläufe. Zum Beispiel bekommen dort Akkuschrauber Daten übermittelt, anhand derer das richtige Drehmoment eingestellt wird. Jede Schraube sitze also wie geplant, teilte Bosch Rexroth weiter mit. Die Werkstücke auf der Fertigungslinie tragen RFID-Chips, haben somit ihre eigenen Daten immer dabei. Das nennt man Internet of Things (IoT) - auch ein Erkennungsmerkmal von Internet 4.0. Hier sei erwähnt, dass Bosch Rexroth für seine Software ActiveCockpit kürzlich einen Preis für Design und Anwenderfreundlichkeit erhalten hat. Das ActiveCockpit bündelt alle anfallenden Daten während einer Produktion und stellt sie für das Betriebspersonal auf Monitoren dar. So können die Mitarbeiter im Sinne von Industrie 4.0 alle Prozesse digital überwachen.
    • Bosch Rexroth AG
      Maria-Theresien-Straße 23
      97816 Lohr/Main
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/2/2016 4:27:58 PM
    Eröffnung der "Wühlkiste" in Hofheim. Foto: Martin Schweiger
     

    Wühlkisten: So vermeidet man Abfall

    In einem Wirtschaftskreislauf ist nicht nur wichtig, was in welchen Mengen produziert wird. Wichtig ist auch, was mit den Dingen passiert, wenn sie ausrangiert worden sind. Recycling ist eine gängige Methode. Im Landkreis Haßberge ist indes ein besonderes Angebot populär geworden: die Wühlkisten. Diese Geschäfte unter der Regie der Abfallwirtschaft des Landkreises befinden sich in Ebern, Eltmann, Haßfurt und Hofheim. Dort findet man Dinge, die andere weggeworfen haben. Auf diese Weise werden nach amtlichen Angaben 50 Tonnen Müll pro Jahr vermieden. Das hat Nachahmer verdient, oder?
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