ImPlus - Mainfrankens Wirtschaft auf einen Blog Live

Mainfranken ist ein spannender Wirtschaftsstandort. Unser Blog "ImPlus" macht klar, was das heißt. Main-Post-Redakteur Jürgen Haug-Peichl blickt hinter Firmentore, zeigt vor allem Karrieren, Chancen und gute Ideen in dieser facettenreichen Region.

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/11/2017 12:40:39 PM
     

    Ein meisterhaftes Ja-Wort wirft Wellen

    Wie rührend: Elektrotechniker Daniel Böhm hat vor wenigen Tagen bei der Meisterfeier in Schweinfurt für viel Aufsehen gesorgt, weil er vor versammelter Gästeschar auf die Knie ging und seiner Freundin Kim einen Heiratsantrag machte. Auf der Facebook-Seite der Handwerkskammer für Unterfranken ging der Clip durch die Decke. In vielen Kommentaren bekam das Paar Glückwünsche, andere lobten den Mut des Handwerkers mit "meisterlich" oder ähnlichen Beschreibungen. Andere fühlen sich offenbar inspiriert. So richtete eine Facebook-Nutzerin ihren Kommentar offenbar an ihren potenziellen Gatten mit der Frage: "Und wir?"
    • Handwerkskammer für Unterfranken
      Rennweger Ring 3
      97070 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/11/2017 5:15:48 AM
     

    Was bei der IT-Sicherheit zu beachten ist

    "Arbeitswelt 4.0" ist ein Thema, dem sich das Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) in Würzburg sowie das Rhön-Saale Gründer- und Innovationszentrum (RSG) Bad Kissingen intensiv widmen. Zu erkennen ist das an einer Fortbildungsreihe, deren nächster Aspekt sich um "IT-Sicherheit und Datenschutz im Unternehmen" dreht. Das gebührenpflichtige Tagesseminar soll Unternehmern und deren Mitarbeitern helfen, die grundlegende Bedeutung von IT-Sicherheit und Datenschutz (Symbolfoto: dpa) zu verstehen. An Live-Beispielen werde gezeigt, wie verwundbar IT-Systeme in Betrieben sein können, heißt es im Programmheft. Außerdem gehe es im Seminar unter anderem um Verschlüsselung von Daten, Haftung und Sanktionen sowie um die neue EU-Datenschutzgrundverordnung.
    • "IT-Security und Datenschutz im Unternehmen"
      14. Dezember, 
      9 bis 18 Uhr
      TGZ, Würzburg, Magdalene-Schoch-Straße 5
      Anmeldung und weitere Infos
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/9/2017 4:16:49 AM
     

    Wenn auf der Baustelle was übrig bleibt

    Handwerker kennen das: Auf Baustellen bleibt aus verschiedenen Gründen oft Material übrig. Wohin also mit all dem Zement, den Steinen, Dämmplatten oder Rohren (Symbolbild: dpa)? Auf den Müll. Oder ins Lager. Weil das nicht die besten Lösungen sind, haben die beiden aus Würzburg stammenden Brüder Simon und Bastian Schlögl die Online-Plattform materialrest24.de aufgelegt, über die Handwerker bundesweit überschüssiges Material untereinander weiterverkaufen können. So sollen Müll vermieden und Energie gespart werden. Kommerz stehe bei materialrest24.de nicht im Vordergrund, sagt Dachdecker Simon Schlögl. Ein derartiges Angebot "gab es im Handwerk bisher noch nicht", ist er sich sicher. Entstehen soll das größte virtuelle Lager der Welt. Seit März sind nach Angaben der Website-Betreiber etwa 500 Gegenstände auf der Plattform angeboten worden, 150 Firmen haben sich angemeldet. Käufer und Verkäufer verhandeln Preis und Lieferung/Abholung selbst. Die Mitgliedschaft auf der Plattform ist nach Betreiberangaben kostenlos. Es fallen demnach nur Cent-Beträge beim Freischalten der Kontaktdaten an, wenn eine Anfrage eingeht.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/7/2017 7:40:49 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/6/2017 10:31:49 AM

     

    Gute Nachricht aus Bischofsheim

    Sanierung geglückt, Insolvenz vom Tisch: Mit dieser frohen Kunde haben in dieser Woche die Schmittwerke in Bischofsheim/Rhön auf sich aufmerksam gemacht. Die beiden Firmengruppen MSB und IBS (Foto: Marion Eckert) hatten vor einem Jahr einen Insolvenzantrag gestellt. Seither waren die Zulieferer unter anderem für den Maschinenbau, die Automobilindustrie und den Bergbau umfassend saniert worden. Von den 230 Jobs Mitte 2016 bleiben noch 160 übrig. Nach erfolgreicher Sanierung der Firmengruppe mit Hilfe eines Insolvenzplanes hob das Amtsgericht Schweinfurt jetzt das Insolvenzverfahren auf. Trotz der Misere hatten die Kunden offenbar Vertrauen in die Schmittwerke mit MSB und IBS: In den vergangenen Monaten gingen Aufträge in Millionenhöhe ein, so dass die Gläubiger an eine Zukunft des Unternehmens glaubten.
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    • Schmittwerke MSB GmnH & Co. KG
      Lindenstraße 12
      97653 Bischofsheim an der Rhön
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/5/2017 5:38:18 AM

     

    Der's mit dem Fleisch kann

    Nicht stehen bleiben, immer auf dem Laufenden sein, immer nach vorne schauen: Das ist im Beruf grundsätzlich wichtig. Für Selbstständige gilt das in besonderer Weise - vor allem, wenn man sich in einer kriselnden Branche wie der der Metzger bewegt. Das Metzgereisterben ist auch in Würzburg zu spüren, wo in den vergangenen Jahren ein Laden nach dem anderen dichtmachte. Metzgermeister Frank-Holger Schömig (Foto: Angie Wolf) will dem auf seine Weise entgegensteuern: Der 40-Jährige hat jetzt die Prüfung zum Fleisch-Sommelier abgelegt, um für seine Kunden besonders qualifiziert zu sein. Sommeliers kennt man vor allem vom Wein, wenngleich sich mittlerweile ähnliche Fortbildungen von Fachkräften zum Beispiel in puncto Bier oder Brot entwickelt haben. Frank-Holger Schömig führt zusammen mit Vater Horst und Mutter Ulrike (Foto) eine Metzgerei in der Würzburger Innenstadt.
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    • Metzgerei Hermann Schömig GmbH
      Franz-Ludwig-Straße 1
      97072 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/2/2017 4:36:23 AM
     

    Verantwortung zum Frühstück

    Nachhaltigkeit spielt in Unternehmen eine immer größere Rolle und füllt mittlerweile entsprechende Fachliteratur (Symbolbild). Was als Corporate Social Responsibility (CSR) bezeichnet wird, bezieht sich unter anderem auf umweltschonende Produktion, fairen Umgang mit Kunden und Mitarbeitern oder soziales Engagement der Firmen. Um Unternehmer und andere Interessierte für dieses Thema zu sensibilisieren, hat die Würzburger Personalagentur Beckhäuser jetzt ein neues Veranstaltungsformat aufgelegt: das "CSR-Frühstück". Wie Agenturchef Michael Beckhäuser bei der Premiere am Freitag sagte, soll die lockere Runde etwa vierteljährlich stattfinden. Erstes Thema war der Deutsche Nachhaltigkeitscodex, den Geschäftsführer Stefan Müssig von der Würzburger Umwelt- und Qualitätsmanagement Consulting GmbH vorstellte. Dabei handelt es sich im Kern um eine bundesweite, frei zugängliche Datenbank des von der Bundesregierung einberufenen Rates für Nachhaltige Entwicklung, in die sich Unternehmen nach vorgegebenen Kriterien eintragen und damit ihre Verantwortung für die Gesellschaft unterstreichen können. In Unterfranken gibt es im Übrigen seit 1988 den Förderkreis Umweltschutz (FUU), der sich ebenfalls für nachhaltiges Wirtschaften einsetzt. Nächster Termin des CSR-Frühstücks ist der 9. März. Dann geht es laut Beckhäuser darum, wie nachhaltige Unternehmen ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/1/2017 8:51:09 AM
     

    Eine Messe nach der anderen

    Der Dämmbehälter-Spezialist va-Q-tec um Vorstandschef Joachim Kuhn (Foto: Thomas Obermeier) fährt seit Monaten auf der Überholspur, was die Geschäfte angeht. Jetzt geben die Würzburger auch in eine andere Richtung Gas: Auf gleich sieben Messen im In- und vor allem Ausland wird sich das börsennotierte Unternehmen bis Juni 2018 zeigen. Den Auftakt macht im Januar die SwissBau in Basel, dann folgen Ausstellungen in Singapur, Mailand, Stockholm, Montreux, Köln und Rom. Zum Teil ist va-Q-tec nach eigenen Angaben zum ersten Mal dabei, ein derart umfangreiches Messeprogramm gab es bislang nicht. Für den Überflieger fallen die Termine in eine umtriebige Zeit: va-Q-tec liegt mit seinem Umzug in die neue Firmenzentrale auf dem Areal der ehemaligen Druckerei Stürtz in Würzburg in den letzten Zügen. Außerdem wurden neue Kooperationen mit großen Partnern unterzeichnet, darunter zuletzt Lufthansa Cargo. Die va-Q-tec AG hat weltweit gut 300 Mitarbeiter und schraubte in den ersten neun Monaten des Jahres seinen Umsatz um 42 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum nach oben - auf 34,6 Millionen Euro.
    • va-Q-tec AG
      Alfred-Nobel-Straße 33
      97080 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/30/2017 6:20:19 AM
     

    Liebesgrüße aus China

    Dass Koenig & Bauer (Würzburg) weltweit aktiv ist, ist bekannt. Dass das älteste Druckmaschinenunternehmen der Welt heuer 200 Jahre alt geworden ist, auch. Eigentlich ist das große Fest schon seit vielen Wochen vorbei, doch jetzt kamen nochmal Grüße - von weit her. Denn in China feierten kürzlich 200 Fachleute aus der dortigen Druckbranche auch das Jubiläum der Würzburger. In diesem Rahmen waren in einer Ausstellung in der Millionenstadt Wuxi die Meilensteine in der Geschichte von Koenig & Bauer zu sehen (Foto: Koenig & Bauer). China ist nach Firmenangaben der volumenstärkste Markt für den Konzern, was Bogenoffsetmaschinen angeht. Einige der Festgäste in China übermittelten ihre Grüße per Videobotschaft an die Zentrale von Koenig & Bauer.
    • Koenig & Bauer AG
      Friedrich-Koenig-Straße 4
      97080 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/29/2017 5:23:52 PM

     

     

    Ein Bäcker zeigt Mut

    Die berufliche Selbstständigkeit ist oft ein steiniger und risikoreicher Weg. Das tue ich mir nicht an, sagen viele und wechseln lieber in einen sicheren Job zum Beispiel in der Industrie. Was ja in Mainfranken zurzeit nicht schwierig ist, suchen die Unternehmen doch händeringend Fachkräfte. Diese Unlust an der Selbstständigkeit ist auch einer der Gründe, warum es in vielen Dörfern kaum noch Geschäfte gibt. In Winterhausen bei Würzburg tat sich vor wenigen Monaten eine solche Situation auf: Der 81 Jahre alte Bäckermeister Hermann Fuchs (sitzend/Foto: Claudia Schuhmann) musste seinen Laden schließen. Es war die einzige Bäckerei im Ort. Doch Fuchs' ehemaliger Mitarbeiter Andreas Rother (rechts) zeigt jetzt Mut, packt an und öffnet zusammen mit seiner Mutter Helga (links) und Verkäuferin Petra Endres das Geschäft wieder. Die für Bäcker übliche Nachtarbeit, die Hürden einer Selbstständigkeit - all das ist für den 42-Jährigen kein Grund zum Aufgeben: "Warum soll ich weggehen, wenn ich hier alles habe?"
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    • Bäckerei Fuchs
      Alte Brückenstraße 3
      97286 Winterhausen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/27/2017 12:44:18 PM
     

    Handwerk sagt danke

    Für seine Verdienste um das Handwerk in der Region hat Gerold Stühler-Lenhard das Silberne Siegel der Handwerkskammer für Unterfranken bekommen. Stühler-Lenhard war von 2003 bis 2007 Leiter der Handwerkskammer Service GmbH in Würzburg und von 2007 bis 2017 deren Geschäftsführer. Der Diplom-Pädagoge und gelernte Schreiner nahm die Auszeichnung von Kammerpräsident Walter Heußlein (rechts) und Hauptgeschäftsführer Rolf Lauer (links) entgegen (Foto: Daniel Röper, HWK). Die Handwerkskammer Service GmbH ist ein gemeinnütziges Tochterunternehmen der Kammer und hat sich unter anderem auf die Beratung von Unternehmen im Bereich Personalgewinnung und -entwicklung spezialisiert.
    • HWK.Service GmbH
      Daimlerstraße 7
      97082 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/26/2017 12:44:42 PM
     

    Bad Neustadt holt 4.0-Preis

    Industrie 4.0 ist auch in Mainfrankens Wirtschaft ein Top-Thema, einige Unternehmen sind vorne mit dabei. So das Siemens-Motorenwerk in Bad Neustadt (Foto: Stefan Kritzer), das jetzt den "Industrie Award 4.0" erhalten hat. Damit werden Firmen gewürdigt, "die Elemente der Smart Factory, Smart Products oder Smart Services in ihren Wertschöpfungsprozess integrieren", wie es in der Ausschreibung heißt. Die Begriffe beziehen sich auf digitalisierte Produktionsprozesse in Fabriken. Der bundesweite Preis wird von der Unternehmensberatung ROI Management Consultants AG in München und der Fachzeitschrift "Produktion" (Landsberg am Lech) verliehen, heuer zum fünften Mal. Insgesamt gab es vier Gewinner. Die Verleihung fand in Karlsruhe statt, Bad Neustadts Werksleiter Peter Deml (rechts/Foto: Siemens) und Peter Zech (Digitalisierungsbeauftragter im Werk Bad Neustadt) nahmen den Preis persönlich entgegen.
    • Siemens AG
      Siemensstraße 15
      97616 Bad Neustadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/24/2017 10:47:00 AM
     

    Fit für die Arbeitswelt 4.0

    Die Digitalisierung unseres Lebens stellt vieles auf den Kopf, sagen Experten. Auch und gerade im Beruf. Deshalb hat das Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) in Würzburg jetzt die Fortbildungsreihe „Arbeitswelt 4.0“ aufgelegt. In neun Modulen können sich Unternehmer und Mitarbeiter künftig schlau machen, wie etwa Arbeitszeitgestaltung, Mitarbeiterführung, Datenschutz im Betrieb und Geschäftsmodelle in der digitalen Zukunft aussehen können (Symbolbild: dpa). Die Kurse beginnen im Dezember (Details und Programm zum Herunterladen). Die EU und der Freistaat Bayern schieben das Vorhaben kräftig an: 500.000 Euro gehen als Förderung ans TGZ, 300.000 davon kommen nach Angaben des bayerischen Arbeitsministeriums aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Neben den Seminaren am TGZ gibt es auch sogenannte Netzwerktreffen von Interessierten und 20 angegliederten Unternehmen, bei denen der Gedankenaustausch rund um den digitalen Arbeitsalltag im Mittelpunkt steht. Wie TGZ-Chef Alexander Zöller vor wenigen Tagen bei der Präsentation von "Arbeitswelt 4.0" sagte, gehe es in all den Kursen und Treffen darum zu erkennen, "was uns in nächster Zeit ereilen wird". Das neue Angebot läuft in Zusammenarbeit mit dem Rhön-Saale Gründer- und Innovationszentrum (RSG) in Bad Kissingen, der IHK Würzburg-Schweinfurt und der Handwerkskammer für Unterfranken.
    • Technologie- und Gründerzentrum
      Magdalene-Schoch-Straße 5
      97074 Würzburg
       
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/23/2017 3:22:31 PM
     

    Games Engineering: Was man davon lernen kann

    Wie Entwickler von Computerspielen ticken, ist mittlerweile auch für Unternehmen anderer Branchen interessant. Insofern wird Games Engineering großes Potenzial zugeschrieben. Was in dieser Hinsicht möglich ist, soll beim "Innovationsforum Mainfranken" an der Würzburger Uni klar werden. In Vorträgen geht es unter anderem darum, wie Unternehmen von der oft unkonventionell denkenden Spieleindustrie lernen können, welche Möglichkeiten sich dadurch ergeben und welchen Stellenwert Games Engineering in Studium und Forschung an der Würzburger Universität hat. Dort gibt es am Institut für Informatik einen Studiengang Games Engineering (Foto: Thomas Obermeier). Das Innovationsforum wird von der Region Mainfranken GmbH veranstaltet.
    • Innovationsforum Mainfranken
      Dienstag, 28. November 2017
      16 bis 18.30 Uhr
      Universität Würzburg (Hubland Süd, Informatikgebäude M2, Turing-Hörsaal, Theodor-Boveri-Weg)
      Anmeldung: info@mainfranken.org
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/23/2017 2:44:01 PM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/21/2017 4:12:37 PM
     

    Fühlen, was auf dem Display steht

    Autofahrer sollten ihren Blick auf der Straße lassen. Doch wenn im Wagen an Displays zum Beispiel die Temperatur oder das Gebläse eingestellt werden müssen, dann sind die Fahrer oft abgelenkt. Das ist zweifellos gefährlich. Die Preh GmbH in Bad Neustadt hat nun Bedienelemente entwickelt, die haptische Fühlhilfen zur leichteren Bedienung der Klimafunktionen im Auto haben. Heißt: Der Fahrer fühlt auf dem Display die Einstellungen aufgrund von kleinen Vertiefungen auf der Oberfläche - und kann so seinen Blick auf der Straße lassen. Für die neuen Bedienelemente werde der thermoplastische Kunststoff Pleximid von Evonik eingesetzt, teilte der Essener Chemiekonzern mit. "Das Material verfügt neben guten optischen Eigenschaften auch über eine hohe Abbildgenauigkeit und ermöglicht damit problemlos eine dreidimensionale Formgebung“, wird Preh-Entwicklungsingenieur Karl Heil in der Mitteilung zitiert. Ein Lack von Preh schützt die Oberfläche des fühlbaren Displays zudem vor Kratzern (Foto: Evonik).
    • Preh GmbH
      Schweinfurter Straße 5-9
      97616 Bad Neustadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/18/2017 4:37:20 AM

     

    Gemeinsame Sache

    In den vergangenen Monaten haben Sparkassen und VR-Banken in Mainfranken immer wieder mit Filialschließungen für Negativschlagzeilen gesorgt. Ein Ende des Trends ist offenbar nicht in Sicht. Doch es geht auch anders: Man tut sich zusammen statt Filialen zu streichen. So geschehen in Thulba im Kreis Bad Kissingen, wo die Sparkasse im März 2018 in die Räume der Raiffeisenbank Hammelburg einziehen wird. Es werde eine gemeinsame SB-Geschäftsstelle mit angeschlossener Beratungsmöglichkeit werden, sagten die Vorstandschefs Roland Knoll (Raiffeisenbank/links) und Roland Friedrich (Sparkasse/Foto: Arkadius Guzy). In der Filiale wird es demnach einen gemeinsamen Geldautomaten sowie farblich gekennzeichnete Kontoauszugsdrucker der beiden Geldhäuser geben. Die Raiffeisenbank wird montags und freitags Beratungstermine nach Vereinbarung anbieten, die Sparkasse dienstags und donnerstags. Neu ist die Idee mit der Kooperation im Kreis Bad Kissingen übrigens nicht: In Motten bei Bad Brückenau nutzen die beiden Häuser schon seit 2010 eine Filiale gemeinsam. Ob das Wellen werfen wird, ist eher unwahrscheinlich: Weitere Kooperationen seien nicht geplant, sagte Raiffeisenbank-Chef Knoll.
    Noch mehr lesen.
    • Raiffeisenbank Hammelburg eG
      (ab 1. März 2018 auch Sparkasse Bad Kissingen)
      Alte Fuldaer Straße 45
      97723 Thulba
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/17/2017 6:02:48 AM

     

    Ob fairer Handel wirklich fair ist

    Fair gehandelte Produkte brachten in Deutschland im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro ein - ein Rekord, wie der Verband "Forum Fairer Handel" in Berlin mitteilte. Auch in Mainfranken hat sich das Angebot (Symbolbild: dpa) mit fairen Produkten etabliert, die oft in Eine-Welt-Läden zu finden sind. Zudem gibt es Kommunen, die sich "Fair-Trade-Stadt" nennen. Doch offenbar zweifeln manche Verbraucher, ob die fairen Produkte wirklich so fair sind, dass sie zu einer gerechteren Weltwirtschaft beitragen. In dieser Hinsicht bietet sich eine Infoveranstaltung am Montag, 27. November, in Bad Neustadt an: Die örtliche Lenkungsgruppe Fair-Trade-Stadt lädt interessierte Verbraucher ein. Dabei soll unter anderem beleuchtet werden, wohin genau das eingenommene Geld aus den fairen Produkten geht, welchen Anbietern man trauen kann und wie nützlich die Siegel sind. Bad Neustadt ist seit 2015 eine Fair-Trade-Stadt.
    Noch mehr lesen.
    • Info- und Diskussionsveranstaltung zu fairem Handel
      Montag, 27. November
      19 Uhr
      Stadthalle Bad Neustadt (kleiner Saal)
      Eintritt frei
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/15/2017 5:02:03 AM
     

    Wie das Internet der Dinge einsetzbar ist

    Digitalisierung, Industrie 4.0: Dieses Top-Thema der Wirtschaft wirft viele Fragen auf. Eine davon: Ist es nur ein kurzfristiger Hype oder lohnt es sich schon jetzt, in diese Richtung zu investieren? Antworten auf Fragen dieser Art soll ein Expertentreffen am 6. Dezember in Würzburg geben. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Einer der Referenten wird der ehemalige Chef von Oracle On Demand, Tim Chou (Video), sein. Der Informatik-Dozent an der US-Universität Stanford gilt als Experte für Themen rund um das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT), was die Umschreibung dafür ist, dass zum Beispiele Bauteile in Maschinen Datenträger sind und so den Produktionsprozess mitsteuern - eines der Kernelemente der Digitalisierung und damit von Industrie 4.0. Organisiert wird das öffentliche Expertentreffen samt Diskussionsrunde von der Vogel Business Media GmbH & Co. KG, besser bekannt als Vogel Verlag in Würzburg.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/13/2017 2:55:09 PM
     

    Wenn Gülle zu Pellets wird

    Stinkt, überdüngt den Boden und ist einfach eklig: Gülle hat hierzulande keinen guten Ruf. Helmut Döhler aus Untermerzbach (Kreis Haßberge) ist das egal. Der 59 Jahre alte Agraringenieur (Foto: Michael Mößlein) hat vielmehr mit einer Erfindung auf sich aufmerksam gemacht, die für Landwirtschaft und Umwelt gleichermaßen ein großer Wurf werden könnte. Döhler hat eine Anlage entwickelt, die Gülle in ihre wertvollen Bestandteile wie zum Beispiel Stickstoff, Phosphor und Magnesium zerlegt und später in gewünschter Zusammensetzung zu Pellets macht. Diese geruchsfreie, gut lagerfähige Ware lässt sich dann als Dünger an Landwirte und Winzer verkaufen. Seit April läuft eine solche Anlage in Südtirol, die bis zu 3000 Tonnen Gülle-Pellets im Jahr herstellt. Inwieweit Döhlers Entwicklung auch in Deutschland Anklang finden wird, ist unklar. Immerhin aus China habe er schon eine Anfrage erhalten, sagt Döhler.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/13/2017 6:11:31 AM
     

    Reif für die Insel?

    Jetzt schon an den nächsten (Sommer-)Urlaub denken: Wer reif für die Insel ist (Symbolbild: Anita Schöppner), der kann sich in Kürze in Würzburg Anregungen holen. Denn an diesem Wochenende steigt dort eine Reisemesse mit 30 zum Teil internationalen Ausstellern sowie Vorträgen. Veranstalter ist die Reise-Welt Fröhlich GmbH in Bad Kissingen mit Niederlassungen in Schweinfurt und Würzburg. Nach deren Angaben wird es auf der Messe unter anderem um neue Reisetrends sowie um Abenteuer-Urlaub, Kreuzfahrten und Wellness-Angebote gehen.
    • Reisemesse
      Samstag, 18. November: 11 bis 19 Uhr
      Sonntag, 19. November: 10 bis 19 Uhr
      Würzburg
      Vogel Convention Center (VCC), Max-Planck-Straße 7/9
      Eintritt: 6 Euro (Kinder bis 12 Jahre frei, ab 13 Jahre ermäßigt)
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/10/2017 10:25:37 AM

     

    Mit dem Rad zur Arbeit - das lohnt sich

    Mit dem Fahrrad zur Arbeit - das wird auch in Mainfranken offenbar immer populärer und von Unternehmen unterstützt. Neben der Gesundheit der Mitarbeiter steht dabei für die Betriebe auch der Umweltschutz im Vordergrund. So wie bei Kräuter Mix in Abtswind (Kreis Kitzingen), wo der Belegschaft seit einigen Wochen Elektrofahrräder auf Leasing-Basis angeboten werden. Jetzt hat auch in Sennfeld bei Schweinfurt der Betrieb des Hamburger Gemüseanbieters Kühne in dieser Hinsicht auf sich aufmerksam gemacht. Denn Mitarbeiter Klaus Springer wurde Hauptgewinner der bundesweiten Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit", ausgerichtet von der Krankenkasse AOK und dem Fahrradclub ADFC. Bayernweit hatten sich 60.000 Menschen aus 8000 Unternehmen beteiligt. Springers Gewinn: ein Fahrrad-Gutschein der Schweinfurter Firma Winora. Unser Bild (Foto: Klemens Vogel) zeigt Schweinfurts AOK-Direktor Frank Dünisch (von rechts), Gewinner Klaus Springer, Kühne-Werkleiter Volkmar Borrass, Nino Hemmerich von der AOK und den Bezirksgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, Michael Bischof.
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    • Carl Kühne KG
      Hauptstraße 92
      97526 Sennfeld
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/9/2017 9:33:43 AM
     

    Wo Existenzgründern geholfen wird

    Wenn vom 13. bis 19. November die vom Bundeswirtschaftsministerium ausgerufene "Gründerwoche Deutschland" läuft, wird sich auch in Mainfranken etwas zum Thema tun (Symbolbild: dpa). So lädt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt am 16. November zu einer Gründermesse ein. 20 Institutionen wollen dann Hilfestellung geben für den Schritt in die Selbstständigkeit. Nach IHK-Angaben werden unter anderem die Handwerkskammer für Unterfranken, die Agentur für Arbeit, der Handelsverband Bayern, die LfA Förderbank, das Zentrum für digitale Innovationen (ZDI) in Würzburg, das Netzwerk BayStartUP und die mainfränkischen Hochschulen vertreten sein. Verbindliche Termine mit den Ausstellern können vorab vereinbart werden. Der Eintritt zur Gründermesse ist frei.
    • Gründermesse Mainfranken 2017
      Donnerstag, 16. November
      10 bis 17 Uhr
      IHK in Würzburg, Mainaustraße 33-35 (Haus A, 3. Stock)
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  • von Robert Stöcker | 11/8/2017 4:41:31 PM
    Sonntag muss Sonntag bleiben. Der Mensch braucht auch Besinnung auf das Wesentliche. Käufer und Verkäufer müssten das sonst mit Hektik und Stress büßen.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/7/2017 8:40:08 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/6/2017 10:58:33 AM

     

    Handel und Stadt: Schulter an Schulter

    Dass Städte und Gemeinden mit ihrer Geschäftswelt an einem Strang ziehen sollten, versteht sich von selbst. Die Geschäfte bündeln ihre Interessen oft in lokalen Organisationen, die sich dann Werbegemeinschaft oder ähnlich nennen. In Bad Kissingen zum Beispiel ist das so. Dort geht die Werbegemeinschaft um den Vorsitzenden Ralf Ludewig (von links/Foto: Siegfried Farkas), den Geschäftsführer Klaus Bollwein und den Vize-Vorsitzenden Michael Pal nun noch intensivere Wege, was das Miteinander mit der Stadt angeht: Wer immer auch Oberbürgermeister der Kurstadt ist, ist "geborenes Mitglied" der Werbegemeinschaft Pro Bad Kissingen. Mehr noch: Um professioneller auftreten zu können, wurde die Position eines Geschäftsführers geschaffen - hauptamtlich und in Vollzeit.
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    • Pro Bad Kissingen e.V.
      Ludwigstraße 16
      97688 Bad Kissingen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/3/2017 11:33:03 AM
     

    Warema: Hilfe via Fernsehen

    Warema ist für sein soziales Engagement bekannt. Jetzt hat der Marktheidenfelder Sonnenschutzanbieter (Bild: Blick in die Produktion/Foto: Thomas Obermeier) einen neuen Kanal dafür entdeckt: das Fernsehen. So wird Warema die Sendung "Zuhause im Glück" von RTL2 unterstützen. Diese Sendung will Menschen helfen, denen der Traum von den eigenen vier Wänden zu platzen droht. Bisher erhielten nach Angaben des Senders etwa 200 Familien in Deutschland auf diesem Weg Hilfe. Warema werde das TV-Helferteam zum Beispiel unterstützen, wenn es um die Gestaltung von Terrassen oder um die energieeffiziente Verschattung von Fenstern gehe, teilte das Unternehmen mit. Die Marktheidenfelder hatten zuletzt für Aufsehen gesorgt, als sie sich mit der Augsburger Sozialunternehmerin Sina Trinkwalder zusammentaten, um Stoffreste für die Herstellung von Rucksäcken für Obdachlose zur Verfügung zu stellen. Die erste RTL2-Sendung von "Zuhause im Glück" mit Warema-Beteiligung läuft am Dienstag, 7. November, um 20.15 Uhr.
    • Warema Renkhoff SE
      Hans-Wilhelm-Renkhoff-Straße 2
      97828 Marktheidenfeld
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/2/2017 12:35:23 PM

     

    Nicht Hamburg. Bad Neustadt!

    Von wegen Hamburg: Bad Neustadt ist in Deutschland das Eldorado, wenn es um Stromtankstellen für E-Autos geht (Symbolbild: dpa). Das jedenfalls will der Wirtschaftsförderer des Kreises Rhön-Grabfeld, Jörg Geier, herausgefunden haben. Mit seinen Zahlen wehrt er sich gegen Medienberichte, wonach Hamburg das dichteste Netz an Stromtankstellen habe. Nun muss man wissen, dass den Statistiken jeweils andere Daten zugrunde liegen. So oder so: Rein rechnerisch fährt in Bad Neustadt jeder 84. Einwohner mit einem Elektroauto. In Hamburg ist es hingegen jeder 1778. Einwohner.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/31/2017 12:37:49 PM

     

    Ein Hoch auf den Fisch

    Mainfrankens Gastronomie verbindet man landläufig eher mit Fleischgerichten. Doch es geht sehr gut auch anders: Die Anker-Stube in Wipfeld (Kreis Schweinfurt) ist ein Beispiel dafür, dass auch Fische aus der Region auf den Teller kommen. Dafür hat der Landgasthof nun eine Auszeichnung des Bezirks Unterfranken erhalten: den Goldenen Fisch. Das Wirtepaar Klaus und Jutta Dülk - hier mit Urkunde und im Kreis von Vertretern aus Politik, Fischereiwesen und Gastronomie (Foto: Hans-Peter Hepp) - bekam bei der Preisverleihung Lob dafür, dass es sich für den heimischen Fisch stark mache. Der Bezirk hat eine eigene Fischereifachberatung. Der Preis ist seit 1999 an bislang 32 Gasthäuser in der Region verliehen worden. Bewerben kann sich laut Bezirk, wer in den Monaten mit "r" mindestens drei Gerichte aus heimischen Fischen regelmäßig auf seiner Speisekarte hat.
    • Anker-Stube
      Mainstraße 3
      97537 Wipfeld
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/26/2017 8:01:22 AM

     

    Kunert will hoch hinaus

    Das ist mal 'ne Ansage: So hoch wie ein Kirchturm und damit die Silhouette von Bad Neustadt prägen wird das neue Logistikzentrum des Wellpappe-Herstellers Kunert. Kürzlich war Spatenstich (Foto: Hubert Herbert), im Juli 2019 soll das automatisierte Hochregallager in Betrieb gehen. Das 1893 im Sudetenland gegründete Unternehmen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in Bad Neustadt wieder aufgebaut, wo die Logistik zuletzt an ihre Grenzen kam. Für das neue Zentrum gibt Kunert nach eigener Darstellung einen zweistelligen Millionenbetrag aus. Es soll die Abläufe in der Logistik wesentlich effektiver machen. In jüngster Vergangenheit haben eine Reihe von Unternehmen in Mainfranken solche riesigen Logistikzentren gebaut - unter anderem Riedel Bau in Bergrheinfeld bei Schweinfurt, Wakra Tec in Grünsfeld (Main-Tauber-Kreis), BayWa in Röthlein bei Schweinfurt, Schaeffler in Kitzingen  und Kurtz Ersa in Kreuzwertheim (Kreis Main-Spessart).
    • Kunert Wellpappe Bad Neustadt GmbH & Co. KG
      Besengaustraße 6
      97616 Bad Neustadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/25/2017 11:16:24 AM

     

    Schuler + Eisner ist bei Seat spitze

    Das Autohaus Schuler + Eisner mit den Standorten Werneck und Dittelbrunn (Kreis Schweinfurt) ist von Seat als „Top Dealer 2017“ ausgezeichnet worden. In Leipzig übergab der zum VW-Konzern gehörende Autohersteller nach eigenen Angaben die Urkunden in fünf Kategorien. Schuler + Eisner siegte in „Sales“ und wurde damit als bester Händler im Bereich Vertrieb ausgezeichnet. Die Urkunde nahm Marcus Eisner in Empfang (Zweiter von links/Foto: Seat). Der Preis sei ein Verdienst des gesamten Teams, sagte der Geschäftsführer. Die weiteren Gewinner des „Top Dealer Awards 2017“ wurden in den Kategorien Gesamtperformance, Fast Starter, Marketing und Aftersales ausgezeichnet. Als Siegprämie erhält das Autohaus Schuler + Eisner eine Firmenfeier für alle Angestellten, das von Seat spendiert wird. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen des „Seat Partner Dialog“ auf dem Leipziger Messegelände, zu dem mehr als 300 Inhaber, Geschäftsführer und Verkaufsleiter eingeladen waren.
    • Schuler + Eisner GmbH & Co. KG
      Pfaffenpfad 2
      97440 Werneck
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/24/2017 1:44:49 PM

     

    Erst Handwerk, dann Industrie, dann wieder Handwerk

    Was haben Autos und Fliesen gemeinsam? Richtig, nichts. Allein schon deshalb fällt die Karriere von Philipp Jeger (Zweiter von links) aus dem Rahmen. Der 26-Jährige aus Irmelshausen (Kreis Rhön-Grabfeld) sahnte in den vergangenen Wochen als Fliesenleger allerlei Auszeichnungen ab, über die sich jetzt seine Mutter Elfi Wachmer-Jeger (von links/Foto: Hanns Friedrich), Kreishandwerksmeister Bruno Werner und Firmenchef Andreas Wachmer freuten. Philipp Jegers Erfolg hat ein besonderes Fundament: Er hat eigentlich Kfz-Mechatroniker gelernt. Nach einigen Jahren in der Großindustrie besann er sich aufs Handwerk zurück und begann im September 2015 die Ausbildung zum Fliesenleger. Für den Schwenk hat Jeger eine glasklare Begründung: Im Handwerk könne er am Ende eines Arbeitstages sehen, "was ich geleistet habe".
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    • Wachmer GmbH
      Thüringer Straße 2
      97633 Höchheim-Irmelshausen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/23/2017 2:15:11 PM

     

    Geld für Industrie 4.0

    Die bayerische Staatsregierung will erreichen, dass in Berufsschulen des Freistaates das Thema Industrie 4.0 besser gelehrt werden kann. Und so hat das Bildungsministerium in München bekannt gegeben, dass zwei Millionen Euro zur Verfügung stehen, um die technische Ausstattung an 17 öffentlichen Berufsschulen in Bayern in puncto Digitalisierung - also Industrie 4.0 - voranzubringen. Die staatliche Berufsschule Main-Spessart in Karlstadt und Lohr sowie die Jakob-Preh-Berufsschule in Bad Neustadt (Archivbild: Eckhard Heise) sind die beiden Einrichtungen in Unterfranken, die in den Genuss dieser Förderung kommen. Die Staatsregierung hat das Geld im Rahmen eines Pilotprojekts in den Doppelhaushalt 2017/2018 aufgenommen. Das Bildungsministerium wird nach eigener Darstellung jeweils die Hälfte der förderfähigen Gesamtkosten für die Verbesserung der technischen Ausrüstung an den Berufsschulen tragen. Den Rest müssen die Schulträger schultern. Insofern gehe es im Grunde nicht um zwei, sondern um vier Millionen Euro an Förderung, teilte das Ministerium mit.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/20/2017 1:53:16 PM

     

    Und es BIMmelt doch in Mainfranken

    Die Digitalisierung treibt die Baubranche und Architekten um (Symbolbild: Thinkstock). Insbesondere das Verfahren "Building Information Modeling" (BIM) mit seinen 3D-Modellen hat das Zeug, sowohl Planung als auch Ausführung von Bauarbeiten sowie das Facility Management auf den Kopf zu stellen. Einem Main-Post-Bericht zufolge herrscht in Mainfranken aber Zurückhaltung - noch. Nun stellt sich heraus, dass sich in der Region doch etwas tut: Am Montag, 6. November, startet in Würzburg ein fünftägiges Seminar zum Thema BIM. Angesprochen sind in erster Linie Entscheider in Architektur- und Ingenieurbüros und in Bauunternehmen sowie Investoren. Veranstalter sind das Institut für Wissen in der Wirtschaft, das zum Würzburger Vogel Verlag gehört, sowie die BIM-Expertin und Architektin Kirstin Bunsendal (Würzburg).
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/19/2017 7:02:41 AM
     

     

    Der Mann für die besonderen Fälle

    Den uralten Handwerksberuf des Wagners gibt es kaum noch. Dennoch hat er sich in Mainfranken zumindest in einem Fall gehalten: Michael Ress in Schwebheim (Kreis Schweinfurt) hat im Alter von 15 Jahren Wagner gelernt und 1974 darin seine Meisterprüfung gemacht. Vor fast zehn Jahren verschwand das Wagner-Handwerk allerdings als Ausbildungsberuf. Ress machte trotzdem weiter: Heute repariert er in seinem Unternehmen Kutschen - und Oldtimer (Foto: Ursula Lux). Damit hat Ress in der Nische ein Auskommen. Mehr noch: Er kommt in der Welt herum. So war der Schwebheimer vor zwei Jahren Gast im thailändischen Königshaus, wo reparaturbedürftige Oldtimer standen. Auch allerlei edle Kutschen hat er schon hergerichtet. Fazit: Ress, der Mann für die besonderen Fälle. Altes Handwerk stirbt eben nicht wirklich aus.
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    • Ress Kutschen
      Gulbranssonstraße 15
      97525 Schwebheim
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/18/2017 3:17:59 AM

     

    Starke Handwerkerin, starke Frau

    Knapp ein Drittel der im deutschen Handwerk beschäftigten Menschen sind Frauen. Und die sind immer wieder besonders gut drauf - so wie Tanja König-Deeg (Mitte/Foto: Ursula Lux) aus Dittelbrunn bei Schweinfurt. Die Schreinermeisterin arbeitet im Betrieb ihres Mannes und wurde jetzt wegen ihres Engagements vom bundesweit erscheinenden "handwerk magazin" in der Kategorie "Mitarbeitende Unternehmerfrau" mit einem Preis ausgezeichnet. Den nahm sie von Chefredakteur Detlef Deininger (links) und Magazin-Herausgeber Alexander Holzmann entgegen. Den Stellenwert der Frauen machte bei der Preisverleihung die Schweinfurter Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber deutlich: „Wenn das Handwerk das Rückgrat der Gesellschaft ist, dann sind Frauen das Rückgrat des Handwerks.“
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/17/2017 10:04:17 AM
     

    Riesenkraft mit falschem Öl

    Es war ein Mammutvorhaben: 40 Millionen Euro hat der schwedische Wälzlagerhersteller SKF für den Bau des riesigen "Sven Wingquist Test Centers" in Schweinfurt ausgegeben (Foto: Anand Anders). Im Juni war Inbetriebnahme. Jetzt wird für den Laien das erste Mal klar, was SKF in dieser weltweit einzigartigen Einrichtung eigentlich genau macht - nämlich Fehler. Bewusst. Weil laut SKF selbst die raffiniertesten Computersimulationen den Echtbetrieb der Wälzlager nicht bis ins Letzte nachvollziehen können, komme es immer wieder zu überraschenden Ausfällen. Um Fehlern noch besser auf die Schliche zu kommen, werden die Lager im Testzentrum nun ausdrücklich falsch geschmiert. Dabei sollen die Testlager an ihre Grenzen kommen, so dass SKF daraus Schlüsse für die Zukunft ziehen kann. Während der Tests kommt es nach Unternehmensangaben zu Superlativen: So fassen die Lager 3000 Liter Schmieröl, das sich während des Betriebs auf bis zu 100 Grad Celsius erhitzen kann. In dem Teststand entstehen zudem enorme Kräfte: bis zu einem halben Dutzend Meganewton. Das sei so viel wie bei einem Triebwerk der Saturn-V-Mondrakete.
    • SKF GmbH
      Sven Wingquist Test Center
      Werk 3
      Hans-Böckler-Straße 1
      97424 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/16/2017 3:59:19 PM

     

    Prost auf Waldschatz

    Mainfranken ist eher für seinen Wein bekannt. Aber es gibt auch eine Reihe von Brauereien - und jetzt eine mehr: In Erbshausen (Kreis Würzburg) gründete Franziska Bergauer (Foto: Ernst Lauterbach) mit vier Mitstreitern die Waldschatz Bräu. Eröffnung soll am 28. Oktober sein, wenn in Erbshausen das 3. Craft Beer Festival steigt. Die neue Brauerei ist Teil einer Art Firmenverbund rund um die HW Brauereiservice, Ines' Beerstore und Sterling's Jamaican Catering - allesamt untergebracht in einem Gebäudekomplex im Gewerbegebiet von Erbshausen. Hinter diesem Verbund steht Bergauers Schwester Ines Sterling mit ihrem Mann Vinroy. Die Brauerei soll Teil eines Pingpong-Effekts sein: Wenn zum Beispiel ein Kunde den Catering-Service bucht, könnte die Brauerei das Bier zum Essen oder zur Veranstaltung liefern. Auch Brauseminare sind geplant. Die neue Brauerei will sich auf mehrere Biersorten spezialisieren und in der Spitze 150 Hektoliter pro Jahr ausstoßen.
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    • Waldschatz
      Sterling's Genuss GmbH & Co. KG
      Am Wiesenweg 29
      97262 Erbshausen
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