ImPlus - Mainfrankens Wirtschaft auf einen Blog Live

Mainfranken ist ein spannender Wirtschaftsstandort. Unser Blog "ImPlus" macht klar, was das heißt. Main-Post-Redakteur Jürgen Haug-Peichl blickt hinter Firmentore, zeigt vor allem Karrieren, Chancen und gute Ideen in dieser facettenreichen Region.

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/16/2018 5:07:36 PM

     

    Tablets für die Azubis

    Bosch Rexroth in Lohr am Main ist dafür bekannt, in Sachen Digitalisierung Gas zu geben. Nun hat das Unternehmen in dieser Hinsicht einen weiteren Schritt gemacht: Alle Mechatroniker-Lehrlinge erhielten Tablets, um an jedem Ort auf Ausbildungsunterlagen zugreifen oder mit ihren Ausbildern Kontakt aufnehmen zu können. Außerdem können Auszubildende wie Lukas Durchholz (links) und Johannes Fuchs (Foto: Bosch Rexroth) unabhängig auf Lernprogramme zugreifen, gemeinsam an Projekten arbeiten und auf den Tablets Schaltpläne zeichnen, teilte Bosch Rexroth mit. Die ersten Erfahrungen mit diesem Pilotprojekt seien gut, so dass es mit den nächsten Azubi-Jahrgängen fortgesetzt werde.
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    • Bosch Rexroth AG
      Maria-Theresien-Straße 23
      97816 Lohr am Main
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/15/2018 8:02:36 AM

     

    Wenn der Lehrer zum Arbeiter wird

    "Für was brauche ich das später mal?" Eine Frage von Schülern, die man im Unterricht oft hört. Benedikt Friedrich (rechts) sammelt derzeit viele Antworten darauf. Denn der Lehrer des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Schweinfurt arbeitet seit September und für ein Jahr bei ZF (Foto: Karl-Heinz Körblein). Der 34-Jährige wurde dafür vom Schuldienst freigestellt. Friedrich nimmt als einer von nur zehn Lehrern in Bayern an dem bundesweit einmaligen Projekt "Lehrer in der Wirtschaft" teil, das Schulen und Betriebe einander näherbringen soll. Das Motiv des Schweinfurter Mathe- und Physik-Lehrers ist eindeutig: "Ich wollte einfach wissen, wie es in der Industrie zugeht." Friedrich wird von ZF in Schweinfurt wie ein herkömmlicher Mitarbeiter behandelt und muss Aufgaben zum Teil eigenständig lösen. Erfahrungen, die er später an seine Schüler und Lehrerkollegen weitergeben wird. Doch auch der größte Arbeitgeber in der Region hat was von dem neuen Mitarbeiter: "Wir sind am Puls der Zeit, was an den Schulen läuft", meint ZF-Personalleiter Markus Griek mit Blick auf potenzielle Auszubildende.
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    • ZF Friedrichshafen AG
      Ernst-Sachs-Straße 62
      97424 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/14/2018 3:09:44 PM
     

    Industrie 4.0 - was für Männer

    Sag bloß niemand, auf dem Land seien die Leute Hinterwäldler. Das Gegenteil ist der Fall - zum Beispiel in Egenhausen im Kreis Schweinfurt. Dort hat sich die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) eines sehr wohl zeitgemäßen Themas angenommen: Industrie 4.0 (Symbolbild: dpa). Bei einem Informationsabend am 7. März soll es darum gehen, welche Folgen die Digitalisierung gerade in den Betrieben hat und wie es die Arbeitsplätze verändert. Als Referent spricht Michael Kraus vom Schaeffler-Gesamtbetriebsrat in Schweinfurt. Laut KAB wird er Beispiele für Industrie 4.0 zeigen und skizzieren, wie Arbeitnehmer und Gewerkschaften Einfluss auf die Digitalisierung in den Betrieben nehmen können. Der Infoabend ist was für gestandene Kerle: Er läuft unter dem KAB-Titel "Männerbrotzeit".
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/13/2018 2:04:03 PM

     

     

    Wo Cowboys speisen - und tanzen

    Der Wilde Westen liegt neuerdings in der Rhön, sein Zentrum im nicht mal 1000 Einwohner zählenden Unsleben. Denn in diesem Dorf hat sich Markus Pekar (links/Foto: Eckhard Heise) einen Traum erfüllt. Er eröffnete am ehemaligen Bahnhof den "Rodeo Saloon" und erweitert damit das gastronomische Angebot in der Region um eine ungewöhnliche Komponente. Mit seiner Country-Bar samt Restaurant will Pekar Menschen anlocken, die seine Leidenschaft für den Wilden Westen teilen. Dass die Speisekarte von US-Essen und -Getränken dominiert wird, überrascht nicht. Gäste können im Übrigen im Lokal zu Countrymusik tanzen. Mittwochs und freitags gibt es für Laien Kurse in Linedance und Two Step.
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    • Rodeo Saloon
      Bahnhofstraße 8
      97618 Unsleben
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/12/2018 12:49:08 PM
     

    Was eine Ausbildung im Handwerk ausmacht

    Von 26. Februar bis 4. März läuft in Bayern die "Woche der Ausbildung" mit einer Reihe von Veranstaltungen auch in Mainfranken. Für Schüler und Eltern gleichermaßen gedacht ist dabei ein Infoabend der Handwerkskammer für Unterfranken in Würzburg. Am 28. Februar werden die Perspektiven gezeigt, die eine duale Ausbildung im Handwerk haben kann. Außerdem geht es um Praktika, um die Suche nach einer Lehrstelle sowie um den betrieblichen Alltag während einer Ausbildung (Symbolbild: Thinkstock). Angesprochen sind Schüler aller Schularten, wie es in einer Mitteilung der Kammer heißt. Für den Infoabend sind Anmeldungen erforderlich. Er wird am 1. März auch in Aschaffenburg stattfinden.
    • Infoabend "Duale Ausbildung im Handwerk"
      Mittwoch, 28. Februar 2018
      17 bis 20 Uhr
      Bildungszentrum der Handwerkskammer
      Dieselstraße 10
      97082 Würzburg
      Weitere Einzelheiten und Anmeldung
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/10/2018 10:11:11 AM

     

    Wenn Handwerker Narren sind

    An diesem Sonntag steigt in Ochsenfurt der traditionelle Faschingsumzug - nach Würzburg der zweitgrößte in der Region. Wenn sich der Gaudiwurm am frühen Nachmittag durch die Altstadt bewegt, werden auch waschechte Handwerker dabei sein: die Schlosser der Zuckerfabrik in Ochsenfurt. Alle zwei Jahre denken sich die Südzucker-Mitarbeiter ein Thema für den Umzug aus. Zur Fußball-WM 2014 zum Beispiel machten sich die Schlosser über das Zuckerland Brasilien her (Foto: Gerhard Meißner). Wie im Vorfeld zu erfahren war, ist das Motto heuer ein eher ernstes: der Großbrand in der Zuckerfabrik im Juni 2017. Trotz des Millionenschadens lief die als Kampagne bezeichnete Rübenverarbeitung danach reibungslos - und brachte gar einen Rekordertrag. Das Happy End nach der Katastrophe steht denn auch am Sonntag für die Südzucker-Schlosser im Mittelpunkt ihre närrischen Auftritts. Dass sie ihren Faschingswagen selber gebaut haben, versteht sich von selbst.
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    • Südzucker AG
      Marktbreiter Straße 74
      97199 Ochsenfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/9/2018 3:46:24 PM
     

    Riesenbatterie - made in Kolitzheim

    Den Namen Belectric verbindet man zunächst mit großen Solarparks auf freier Fläche. Bei dieser Art der Stromerzeugung ist die Firma aus Kolitzheim (Kreis Schweinfurt) ein Großer in der Branche. Weil Strom auch gespeichert werden muss, ist das Thema Batterien ein wichtiges geworden - gerade im Zusammenhang mit der Energiewende in Deutschland. In diesen Tagen hat Belectric in dieser Hinsicht ebenfalls auf sich aufmerksam gemacht: Im nordrhein-westfälischen Herdecke nahm der Energiekonzern RWE eine von Belectric gebaute Riesenbatterie in Betrieb (Foto: Belectric). Sie ist mit einem RWE-Pumpspeicherkraftwerk verbunden und hat eine Nennkapazität von 7 Megawattstunden - was Belectric zufolge einer Akku-Kapazität von 700.000 Smartphones entspricht. Die 6 Millionen Euro teure Batterie bestehe aus drei großen Containern, in denen jeweils 184 Module auf Lithium-Ionen-Basis installiert seien, teilten die Kolitzheimer weiter mit. Solche Batterien seien ein wichtiger Beitrag zur Energiewende  sowie ein Bindeglied zwischen modernen Netzen und einer volatilen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, so Frank Amend, der in der Geschäftsführung von Belectric für die Speicher- und Hybridsparte zuständig ist. Batterien wie in Herdecke reagieren laut Belectric auf Frequenzänderungen und geben - je nach Bedarf - Strom ab oder nehmen Strom aus dem Netz auf.
    • Belectric Solar & Battery GmbH
      Wadenbrunner Straße 10
      97509 Kolitzheim
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/8/2018 11:46:24 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/8/2018 9:07:27 AM

     

    Groß, größer, Groma

    Schweinfurt ist für Hoteliers und Gastronomen im weiteren Umkreis eine wichtige Adresse - die jetzt zusätzliche Bedeutung erlangt hat: Der Lebensmittelgroßhändler Groma lässt im Gewerbepark an der Autobahn A70 eine riesige Lagerhalle errichten (Foto: Stefan Pfister) und erweitert damit seine Filiale deutlich. Kosten: 8 Millionen Euro. Von dort aus wird Groma Hotels und Gaststätten im Radius von etwa 100 Kilometern beliefern. 60 Mitarbeiter hat Groma in Schweinfurt, Firmensitz ist in Fulda. 12.000 Produkte hält das Unternehmen in Schweinfurt vor. Im Sommer will Groma in die neue Halle umziehen, Dann hat der Großhändler in Schweinfurt eine Lagerfläche von insgesamt 6000 Quadratmetern. Eine weitere Niederlassung befindet sich in Bad Neustadt.
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    • Groma
      Wehner Lebensmittel GmbH & Co. KG
      Sven-Wingquist-Str. 4
      97424 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/7/2018 10:57:57 AM
     

    Seminare rund um Digitalisierung

    Unternehmer, aufgemerkt: Beim Thema Digitalisierung gibt das Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) in Würzburg weiter Gas. Im Rahmen der neuen Fortbildungsreihe "Arbeitswelt 4.0" wird es in den kommenden Wochen Seminare rund um die Digitalisierung in Betrieben geben (Symbolbild: dpa). So geht es am 21. Februar (13 bis 17 Uhr) im TGZ um den "Einstieg in die Digitalisierung", also um Grundsätzliches, neue Geschäftsmodelle und agile Entwicklung von Innovationen. "Führung 4.0" ist der Titel eines Tagesseminars am 26. Februar im TGZ und am 27. Februar im Rhön-Saale Gründer- und Innovationszentrum (RSG) in Bad Kissingen. Dabei steht nach TGZ-Angaben im Mittelpunkt, wie die Digitalisierung die Leitung von Unternehmen, Geschäftsmodelle und Hierarchien verändert - und welche Chancen sich daraus ergeben können. Die Folgen der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung sowie "Webdesign und Unternehmensmarke" sind Themen von Fortbildungen im März. Die Fortbildungsreihe "Arbeitswelt 4.0" wird vom TGZ zusammen mit dem RSG ausgerichtet.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/6/2018 6:54:34 AM

     

    ufra in Schweinfurt: Chefwechsel und Aussichten

    Neben der Mainfranken-Messe in Würzburg ist die Unterfrankenmesse ufra in Schweinfurt wirtschaftlich das zweitgrößte Ereignis dieser Art in der Region. Die beiden Messen wechseln sich im Jahresrhythmus ab, die ufra ist heuer an der Reihe (Archivfoto: Josef Lamber). Dazu passt die Meldung, dass die Schau seit wenigen Tagen eine neue Leitung hat: Katherina Köhler. Sie tritt an die Stelle des langjährigen Messeveranstalters Heinrich Sandner, der im vergangenen Jahr verstarb. Köhler bringt viel Messeerfahrung mit: Sie ist seit vielen Jahren Mitarbeiterin bei der Sandner GmbH in Schweinfurt. Die ufra wird heuer vom 29. September bis 7. Oktober stattfinden. 80 Prozent der Aussteller von 2016 hätten bereits zugesagt, hieß es. Die Messe auf dem Volksfestplatz hatte damals knapp 70.000 Besucher. Ähnlich wie bei der Mainfranken-Messe (2017: 103.000 Besucher) stehen Bauen, Wohnen, Gesundheit, Essen und Trinken im Vordergrund.
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    • ufra
      Sandner GmbH Messen und Ausstellungen
      Volksfestplatz
      97421 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/5/2018 8:01:39 AM
     

    Nach Israel, wo die Start-ups blühen

    Kaum ein Land der Erde bietet so fruchtbaren Boden für Jungunternehmen wie Israel. All die Start-ups dort werden unter dem Begriff Silicon Wadi zusammengefasst, angelehnt an das Silicon Valley in den USA. Eines der Zentren des Silicon Wadi ist Tel Aviv (afp-Foto: der Flughafen). Dorthin führt im Juni eine fünftägige Reise, die die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt für mainfränkische Geschäftsleute aus kleinen Unternehmen oder Start-ups anbietet. Sie sollen im Silicon Valley die Möglichkeit haben, Kontakte mit Firmen vor Ort zu knüpfen und Anregungen zu bekommen. Besuche in Betrieben, Diskussionsrunden und Führungen runden die Reise ab.
    • IHK-Unternehmerreise "Israel für Start-ups und KMU"
      9. bis 13. Juni 2018
      Anmeldung bis 31. März - weitere Informationen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/2/2018 7:51:56 AM

     

    Aus der Garage zu den Millionen

    Giganten wie Google oder Microsoft haben ihre Anfänge in Garagen. Die Gründer dieser Firmen sollen dort im Kleinen angefangen und den Weg an die Weltspitze geebnet haben, sagt man. An der Weltspitze sind Klaus Roth und Stefanie Träger (Foto: Michael Mahr) aus Langenprozelten (Kreis Main-Spessart) zwar nicht. Aber die Anfänge ihres Unternehmens Lohr-Element liegen tatsächlich in einer Garage: Firmengründer Harald Hagedorn machte Mitte der 1990er Jahre dort Versuche über eine Schalung aus Polystyrolschaum, die im Gegensatz zur üblichen Vorgehensweise im Bauwerk bleibt und zur Dämmung des Hauses beiträgt. Was klein anfing, hat heute 52 Mitarbeiter und macht aktuell 12 Millionen Euro Umsatz. LohrElement vertreibt seine Produkte in ganz Deutschland und neuerdings auch in Belgien und Österreich. Seit Oktober 2017 führen Roth und Träger die Geschäfte. Der Bauboom sei zurzeit groß und werde noch Jahre anhalten, ist sich Roth sicher. Deshalb werde LohrElement weiter wachsen. An der Sache mit der Garage ist also was dran...
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    • LohrElement GmbH
      Würzburger Straße 35
      97737 Gemünden am Main
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/30/2018 3:50:05 PM

     

    Damit keine Lebensmittel auf dem Müll landen

    Wer mit Lebensmitteln handelt, sollte Respekt im Umgang mit Lebensmitteln haben. In Bad Brückenau kann man das seit wenigen Tagen erleben: Im Rewe-Einkaufsmarkt im Osten der Stadt gibt es im Eingangsbereich ein Kühlregal (Foto: Ulrike Müller) mit Milchprodukten, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Kunden können die Waren mitnehmen - kostenlos, geschenkt. Für Marktinhaber Sebastian Hauke ist es wichtig, dass diese nicht mehr verkaufbaren Waren nicht einfach weggeworfen werden. Der Markt arbeitet nach wie vor mit der "Tafel" zusammen. Doch diese Hilfsorganisation für Bedürftige nehme nur Produkte, deren Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht überschritten sei, sagt Hauke. Wenngleich in dem neuen Kühlregal von Rewe kein Obst und Gemüse liege, sei die Resonanz überwältigend. Seinem Geschäft gehe dadurch nichts verloren: Die Kunden schaufelten sich in der Gratis-Ecke nicht den Wagen voll, sondern "gehen bewusst damit um", so der Geschäftsmann.
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    • Rewe Hauke OHG
      Kissinger Straße 34
      97769 Bad Brückenau
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/30/2018 1:10:02 PM
     

    Berufsausbildung: Mach dich schlau

    Nach 2016 wird es heuer in Bayern die zweite "Woche der Ausbildung" geben (26. Februar bis 4. März). Bei über 400 Veranstaltungen im Freistaat sollen Schüler, Eltern und Auszubildende viele Antworten auf Fragen rund den Start in den Beruf und die Karrierechancen bekommen (Symbolbild: dpa). Eine Reihe dieser Veranstaltungen findet auch in Mainfranken statt, so in Würzburg, Ochsenfurt, Lohr, Schweinfurt und Bad Neustadt. Vor allem Berufsschulen und ähnliche Einrichtungen stellen sich dabei vor. Auch Fachmessen gibt es. Auf einer digitalen Karte werden alle Orte gezeigt, in denen im Rahmen der "Woche der Ausbildung" etwas läuft. Ausrichter ist die "Allianz für starke Berufsbildung in Bayern", dem die bayerische Staatsregierung, der Bayerische Industrie- und Handelskammertag, der Bayerische Handwerkstag, die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft und die Regionaldirektion Bayern der Bundesanstalt für Arbeit angehören.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/29/2018 12:25:39 PM

     

    Preis für den Wand-Künstler

    Handwerker sind oft nahe dran am Künstler. Ferdinand Weipert aus Stadtlauringen bei Schweinfurt ist ein Beispiel dafür. Der 25-Jährige (Foto: Anand Anders) war eigentlich Industriemechaniker bei SKF, als er eines Tages einen Schwenk beschloss: Er machte eine zweite Ausbildung und wurde Maler/Lackierer im Betrieb seiner Eltern. 2011 war das. Viele Freunde hätten ihn damals belächelt, erinnert er sich heute. Doch Weipert blieb von seinem neuen Beruf überzeugt. Mehr noch: Er machte den Meisterbrief und bildete sich außerdem an der Fachschule für Farbe und Gestaltung (Stuttgart) zum staatlich geprüften Gestalter fort. Mit diesen Fertigkeiten veredelt der junge Handwerker heute Wandflächen auf ganz besondere Art: zum Beispiel mit Goldschichten oder mit kunstvollen Metallstäben. Und weil er das so gut macht, hat Weipert vor wenigen Wochen den bundesweiten und mit 5000 Euro dotierten Dr.-Murjahn-Förderpreis für Jungmeister erhalten.
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    • Weipert GmbH
      Schweinfurter Straße 20
      97488 Stadtlauringen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/29/2018 7:02:22 AM

     

    Die Sportarena ist tot, es lebe die Sportarena

    Die Sportarena in der Würzburger Juliuspromenade ist Geschichte. Doch es geht nahtlos mit Sportartikeln weiter: Die Galeria Kaufhof hat die Verkaufsflächen übernommen und wartet mit großen Plänen auf. Denn dass Kaufhof einen reinen Sportladen betreibt, gibt es bislang nicht. In den Ex-Räumen der Sportarena (Foto: Theresa Müller) soll das nun aber der Fall sein - ein Pilotprojekt. Nach einem Umbau bei laufendem Betrieb sollen die Geschäfte ab 16. März dann einheitlich unter dem Kaufhof-Logo laufen. Die Warenhauskette hat nur wenige hundert Meter entfernt ihren Sitz in Würzburg mit 160 Beschäftigten. Die Sportabteilung dort soll von den neuen Schritten nicht betroffen sein und weiter bestehen. Viele Sportarena-Mitarbeiter würden in der Juliuspromenade übernommen, hieß es bei Kaufhof.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/26/2018 3:47:29 PM

     

    Hotel an der Rother Kuppe mit großen Plänen

    Neben dem Regena in Bad Brückenau hat in diesen Tagen eine weitere Top-Adresse der Hotellerie im Norden Mainfrankens aufhorchen lassen: das Rhön Park Hotel an der Rother Kuppe (Kreis Rhön-Grabfeld). 30 Millionen Euro steckt das Unternehmen um Geschäftsführer Ben Baars (Foto: Tonya Schulz) in Sanierung, Umbau und Erweiterung des weitläufigen Gebäudekomplexes. Geplant sind unter anderem 30 neue Deluxe-Studios mit Fernsehern, Tablets, Boxspringbetten und Panoramablick in die weitläufige Landschaft der Rhön. Zudem soll das Hotel ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Auch das benachbarte "Abenteuerland" ist dran: So soll das Gelände samt Multifunktionshalle künftig auch für Produktpräsentationen von Firmen und ähnliche Veranstaltungen genutzt werden können. Bis 2020 sind eine Bowlingbahn, ein Außen-Klettergarten sowie ein Restaurant für 200 Gäste vorgesehen. Außerdem werde ein Golfplatz entstehen (18 Loch) und das Schwimmbad erweitert, hieß es.
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    • Rhön Park Hotel GmbH & Co. KG
      Rother Kuppe 2
      97647 Hausen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/25/2018 8:02:42 AM
     

     

    Klick, klick - Unterkunft

    Die Rhön ist schön - und deshalb in Franken ein Top-Touristengebiet. Statistiken zufolge kommen pro Jahr 1,5 Millionen Gäste aus aller Welt und sorgen für insgesamt 5 Millionen Übernachtungen. Das ist ein stattlicher Wirtschaftsfaktor für die vor allem bei Wanderern beliebte Region (Foto: Patty Varasano). Dieser Wirtschaftsfaktor wird jetzt beflügelt von einem neuen Angebot der Rhön GmbH: Seit wenigen Tagen können Gäste flächendeckend für die Rhön im Internet Gästezimmer finden. Bisher war es ein Flickenteppich an Webseiten der Zimmeranbieter. Mit Hilfe des Onlineportals HRS können die Gastgeber ihre Angebote bündeln - zu finden auf der offiziellen Website der Rhön. In den kommenden Tagen finden in Rhön-Orten in Bayern, Hessen und Thüringen Infoabende für Unterkunftsbetriebe statt, um auf das neue Internetangebot aufmerksam zu machen. Es soll vor allem für kleinere Gästebetriebe interessant sein. "Wer in Zukunft Gäste für sich gewinnen will, kommt nicht darum, online buchbar zu sein", betont der Geschäftsführer der Rhön GmbH, Thorn Plöger. Die Gesellschaft versteht sich als Dachmarke für Tourismus-Interessen in allen Teilen der Rhön.
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    • Rhön GmbH - Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement
      Rhönstraße 97
      97772 Oberbach
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/24/2018 1:12:49 PM
     

    va-Q-tec breitet sich in den USA aus

    Vom Durchstarter va-Q-tec ist man Schlagzeilen gewöhnt, die mit Plus, Wachstum oder Erfolg zu tun haben. So auch jetzt: Der Würzburger Dämmstoff-Spezialist um Gründer Joachim Kuhn (Foto: Thomas Obermeier) setzt seine Expansion in den USA fort. Vor wenigen Tagen sei in Langhorne im US-Bundesstaat Pennsylvania ein "Fulfillment Center" eröffnet worden, teilte va-Q-tec mit. Auf 1900 Quadratmetern können pro Woche 2000 Boxen und bis zu 100 Container für temperatursensible Transporte zur Verfügung gestellt werden. Neben dem Bau von hochisolierten Behältern verdient va-Q-tec unter anderem sein Geld mit der Vermietung solcher Behälter - zum Beispiel für Medikamente. In Langhorne schafft va-Q-tec nach eigenen Angaben bis zu 20 neue Arbeitsplätze. Die US-Niederlassung hat ein Trainingszentrum für Kunden und Mitarbeiter. Das 2001 gegründete und seit Monaten wachsende Unternehmen mit 270 Beschäftigten war 2016 an die Börse gegangen und ist mittlerweile auf drei Kontinenten aktiv.
    • va-Q-tec AG
      Alfred-Nobel-Straße 3
      97080 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/23/2018 1:14:51 PM

     

    Regena: Neue Gesichter an der Spitze

    Eine Top-Adresse in der Hotel-Landschaft von Bad Brückenau hat eine neue Leitung: Sandra und Raúl Huerga Kanzler (Foto: Ulrike Müller) haben die Geschäftsführung des Gesundheitshotels Regena übernommen. Dem sei eine strukturelle Änderung an der Regena-Spitze vorausgegangen, hieß es. Das Ehepaar war zuletzt sieben Jahre lang in der Hotelbranche in Spanien aktiv gewesen. Die beiden neuen Geschäftsführer sehen den Regena-Schwerpunkt in gesunder Ernährung. Das vor 44 Jahren eröffnete Hotel im Stadtteil Staatsbad hat 87 Zimmer, etwa 70 Beschäftigte und setzt neben gesunder Ernährung auf Wellness sowie diverse medizinische Angebote.
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    • Regena GmbH & Co. KG
      Ernst-Putz-Straße 52
      97769 Bad Brückenau
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/19/2018 12:10:03 PM
     

    Warema-Chefin in der Ruhmeshalle

    Seit 2009 ehrt das "Handelsblatt" Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft dadurch, dass es sie in seine Ruhmeshalle ("Hall of Fame") aufnimmt. Diese Auszeichnung erhielt jetzt Angelique Renkhoff-Mücke (links) von Warema in Marktheidenfeld. Die Vorstandsvorsitzende des Anbieters technischer Sonnenschutzprodukute habe ein ausgeprägtes unternehmerisches Gespür und trage gleichermaßen soziale Verantwortung, sagte Vera-Carina Elter (rechts/Foto: Thorsten Joachim) von den Wirtschaftsprüfern KPMG bei ihrer Laudatio zur Preisverleihung. Wie Warema weiter mitteilte, wurde auch die Überzeugungskraft von Renkhoff-Mücke gelobt. Diese beweise sie derzeit als Verhandlungsführerin der bayerischen Metall- und Elektroindustrie bei den Tarifverhandlungen mit der IG Metall. Durch ihren Blick nach vorne habe Renkhoff-Mücke Warema in den vergangenen Jahren kontinuierlich vorangebracht, so Elter weiter. Renkhoff-Mücke steht seit 1998 an der Spitze des Unternehmens, das aktuell eine halbe Milliarde Umsatz macht und 3500 Beschäftigte hat. Neben der Marktheidenfelderin wurden in dieser Woche vier weitere Unternehmer in die Hall of Fame des Handelsblattes aufgenommen, das eines der führenden Wirtschaftspublikationen in Deutschland ist.
    • Warema Renkhoff SE
      Hans-Wilhelm-Renkhoff-Straße 2
      97828 Marktheidenfeld
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/19/2018 6:16:44 AM

     

    Ein Stück regionale Wirtschaftsgeschichte

    Wer Kinder hat, kennt sich auf Spielplätzen aus - und kennt deshalb mit Sicherheit das, was die Firma eibe aus Röttingen (Kreis Würzburg) herstellt. Denn eibe hat sich auf all die Rutschen, Schaukeln und Klettergerüste spezialisiert, die man landauf, landab auf vielen Spielplätzen oder in Kindergärten findet. Ein tiefen Blick in diese Welt gewährt nun Firmengründer Hartmut Eichinger: Er hat die Biografie "Visionen für Kinder" veröffentlicht (Foto: Markhard Brunecker), die sein Leben als Handwerker und den Weg seines Unternehmens von einer kleinen Zimmerei zu einem Großen in der Branche zeigt. Die Wurzeln von eibe reichen ins 15. Jahrhundert zurück. Das Unternehmen führt heute Hartmut Eichingers Sohn Tilo. Die Lieferungen gehen in alle Welt.
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    • eibe Produktion + Vertrieb GmbH & Co. KG
      Industriestraße 1
      97285 Röttingen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/18/2018 5:03:42 PM
     

     

    Es geht (fast) ohne Plastik

    Es war eine Nachricht mit Wellen bis zu uns: China hat vor wenigen Tagen beim Import von Plastikmüll aus dem Ausland die Tür zugemacht. Ein Plastikmüll-Berg droht hierzulande. Wir sollten also schleunigst unser Einkaufsverhalten so verändern, dass weniger von diesem Abfall anfällt. Ein wohl zähes Unterfangen. Wie es aber funktionieren kann, zeigt zum Beispiel Kerstin König in Fladungen (Kreis Rhön-Grabfeld). Die Hauswirtschafterin (Foto: Martin König) macht mittlerweile viele Dinge selbst, die im Laden üblicherweise aus Kunststoff oder in Kunststoff verpackt sind. So hat König Frischhaltefolien, Tupperschüsseln oder Plastiktüten aus ihrem Haus verbannt. Shampoos und Zahnpasta stellt sie selbst her. Nicht alles laufe optimal, sagt König. Doch ihr Ziel sei schlicht und einfach, "so umweltfreundlich wie möglich zu leben". Mittlerweile teilt die Fladungerin ihre plastikfreien Erfahrungen in einem Blog mit. Zudem hält sie Vorträge. Nächster Termin: Freitag, 2. Januar (14 Uhr in Bischofsheim/Rhön, Bahnhofstraße 3).
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/17/2018 11:37:26 AM

    Gerryland und seine Stimmen

    Die Würzburger Werbeagentur Gerryland hat nach eigenen Angaben eine der größten Datenbanken mit Sprecherstimmen. Sie wird genutzt, wenn Radio-Werbespots gemacht werden. Jonas Hausotter hat die Regie und steht via Standleitung in Kontakt mit dem Sprecher. Ihn lässt er manchen Satz mehrfach sagen, bis die passende Version dabei ist. (Video: Jürgen Haug-Peichl)
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/16/2018 1:04:37 PM

     

    Industrie 4.0: Antworten auf heikle Rechtsfragen

    Die Digitalisierung unseres Lebens ist nicht mehr aufzuhalten. Was unter anderem als Industrie 4.0 bezeichnet wird, ist längst mehr als nur die Tatsache, dass in Betrieben Roboter stehen. Es geht vielmehr um die sinnvolle Nutzung der anfallenden Datenflut (Symbolbild: dpa). Und das wiederum wirft heikle Fragen auf. Etwa diese: Wer haftet, wenn der Roboter einen Fehler macht? Oder: Wie greift der Datenschutz - vor allem mit Blick auf die ab Mai geltende EU-Datenschutzgrundverordnung? Antworten auf diese Fragen will der Strafrechtsprofessor Eric Hilgendorf (Universität Würzburg) bei einem Vortrag am 25. Januar geben. Die Fachvereinigung Arbeitssicherheit lädt dazu Unternehmer, Betriebsleiter, Sicherheitskräfte in Firmen, Betriebsärzte und Betriebsräte nach Würzburg ein. Hilgendorf hat sich als Experte bei Rechtsfragen rund um die Digitalisierung einen Namen gemacht - unter anderem als Leiter der bundesweit einzigartigen Forschungsstelle RobotRecht an der juristischen Fakultät der Würzburger Uni.
    • "Rechtsfragen im Zusammenhang mit Industrie 4.0"
      Donnerstag, 25. Januar 2018
      14 bis 16 Uhr
      Gewerbeaufsichtsamt
      Georg-Eydel-Straße 13 (im Rundbau neben dem GAA)
      97082 Würzburg
      Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/15/2018 8:56:55 AM
     

    Ruckzuck neue Mitarbeiter bekommen

    So klappt es in Zeiten des Fachkräftemangels mit neuen Mitarbeitern: Mit einem Job-Speed-Dating hatte die ZF-Filiale in Schweinfurt kürzlich großen Erfolg. Insgesamt 115 externe Interessenten hatten sich bei diesen Schnell-Kennenlernrunden beim größten Arbeitgeber der Region gemeldet. Voraussichtlich 70 Prozent davon erhalten nach ZF-Angaben nun eine Stellenzusage. "Wir waren überwältigt von dem großen Interesse der Bewerber", sagte Peter Volland, Personalleiter für das Geschäftsfeld Antriebsmodelle. Diese Art der Mitarbeiterfindung sei für ZF neu gewesen. Den Bewerbern wurden bei zwei Treffen zunächst ZF generell und dann der Bereich Antriebstechnik vorgestellt. Im Anschluss gab es die kurz getakteten Bewerbungsgespräche (Symbolbild: dpa).
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    • ZF Friedrichshafen AG
      Ernst-Sachs-Straße 62
      97424 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/12/2018 3:34:11 PM

    Füllhorn des Lobes: Rolf Lauer verabschiedet

    Einer der ranghöchsten Vertreter der unterfränkischen Wirtschaft ist jetzt Ruheständler: Zur Verabschiedung von Rolf Lauer kamen am Freitag (12.01.18) zahlreiche Gäste ins Gut Wöllried nach Rottendorf bei Würzburg. Lauer war 38 Jahre in der Handwerkskammer für Unterfranken beschäftigt gewesen, 12 Jahre davon als Hauptgeschäftsführer.
     
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/12/2018 9:22:27 AM
     

    Praktikum gesucht, Praktikum gefunden

    Gymnasiasten, aufgemerkt: Knapp 40 Unternehmen im Raum Würzburg bieten heuer wieder Praktika für Elftklässler an. Auf diese Weise sollen die Schüler eine Orientierung bekommen, ob sie nach dem Abitur eine Berufsausbildung anfangen oder doch lieber studieren sollen (Symbolbild: dpa). Das Angebot wird vom Rotary Club Würzburg sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt organisiert. Am 19. Januar gibt es eine Auftaktveranstaltung mit allen wichtigen Infos zu den Praktika. Danach sind Anmeldungen im Internet möglich. Die Praktika können unter anderem in Kliniken, Industriebetrieben, Hotels, bei Rechtsanwälten, Architekten und Steuerberatern sowie in Verlagen gemacht werden. Der Rotary Club hat dieses Angebot nach eigenen Angaben nun zum 16. Mal auf die Beine gestellt. Bislang wurden gut 1700 Schüler vermittelt.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/11/2018 12:34:33 PM

     

    Pingpong zwischen Sport und Wirtschaft

    Die junge Tischtennismannschaft des TSV Bad Königshofen legt derzeit eine tolle Saison in der Bundesliga hin. Die Stimmung bei den Heimspielen gilt als einzigartig.gut. Dass das in der Königshofener Halle so ist, dazu hat die örtliche Wirtschaft einen wichtigen Beitrag geleistet. Denn der Bau zweier jeweils 2,50 Meter breiten und 2,40 Meter hohen Zusatztribünen wurde von der Firma Industrieofen- und Anlagenbau umgesetzt. Auf die Idee mit den Tribünen war Anton Schüller gekommen (links, hier mit Helfer Johannes Heusinger/Foto: Bernd Knahn). Der Vater des Tischtennisspielers Christoph Schüller machte die Pläne und ließ sie von einem Bad Kissinger Ingenieurbüro in puncto Statik prüfen. Mit Hilfe eines Mitglieds des TSV-Helferteams kam die Sache zur Industrieofen- und Anlagenbau, wo die Tribünen schließlich hergestellt wurden. Das Unternehmen übernahm auch gleich noch die 3000 Euro Materialkosten.
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    • Industrieofen- und Anlagenbau GmbH
      Industriestraße 19
      97631 Bad Königshofen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/10/2018 5:53:43 PM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/10/2018 5:53:43 PM

     

    Es geht um die Wurst - die Bratwurst

    Wer (volks-)wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen will, fängt am besten bei der Imbissbude um die Ecke an. Diese Geschäfte entfalten eine gehörige Dimension, geht doch nicht nur die Liebe durch den Magen. Und so erregt das Wohl und Wehe solcher Pommesbuden vielerorts viel Aufmerksamkeit. Wie in Lohr/Main, wo im vergangenen Sommer der "Spezialitäten-Imbiss" von Karin Greser auf dem Marktplatz dichtmachte - was für viel Gesprächsstoff in der Stadt sorgte. Nun geht das Thema weiter: Gleich drei Interessenten haben sich gemeldet, als Nachfolger von Greser Imbisswagen in der Lohrer City aufzustellen. Mehmet Aytac (Foto: Björn Kohlhepp) ist einer von ihnen. Zwar gibt es noch einige Hürden, was den genauen Standort angeht. Doch die Tragweite der Imbiss-Kultur generell ist mittlerweile auch im Lohrer Rathaus angekommen. Dort sieht man im Gegensatz zu früher "einen gewissen Bedarf für Imbisswaren in Form eines schnellen Straßenverkaufs", wie ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte. Gute Aussichten also für die Rückkehr von Pommes und Bratwurst im Herzen der Stadt.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/9/2018 2:41:10 PM

     

    Mercator in Schweinfurt: Jetzt zwei an der Spitze

    Der Laden läuft offenbar bei MLF Mercator Leasing in Schweinfurt. So hat der Finanzdienstleister nach eigenen Angaben in den vergangenen fünf Jahren sein Neugeschäft und sein Bilanzvolumen verdoppelt. Das Wachstum erkennt man seit 1. Januar auch an der Mercator-Chefetage: Matthias Schneider (von links/Foto: Mercator) ist in die Geschäftsführung aufgerückt, in der Rolf Hahn seit 1991 allein zugange war. Hahn ist nun zum Vorsitzenden der Geschäftsführung aufgerückt. Der 40 Jahre alte Schneider ist seit 2002 bei Mercator in Schweinfurt, 2006 wurde er dort Prokurist. Die Agentur hat 80 Mitarbeiter - zehn Mal so viele wie bei der Gründung 1991. Von Schweinfurt aus werden 34.000 Kunden und gut 104.000 Verträge verwaltet. Der Dienstleister hat sich unter anderem auf die Vermittlung von Miet-, Leasing- und Mietkaufverträgen spezialisiert, wenn Unternehmen investieren wollen. Wegen seines bankenähnlichen Charakters unterliegt das Unternehmen der Prüfung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
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    • MLF Mercator-Leasing GmbH & Co. Finanz-KG
      Londonstraße 1
      97424 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/8/2018 6:02:39 AM

     

    WueWW: Jeder kann mitmachen

    Es ist eine Binsenweisheit und trotzdem von enormer Tragweite: Die Digitalisierung verändert unser Leben. Was in erster Linie als Industrie 4.0 bekannt geworden ist, treibt vor allem die Wirtschaft um. Vor diesem Hintergrund ist eine Veranstaltungsreihe im März in Würzburg interessant, die Geschäftsleute, Arbeitnehmer, Studenten und andere Interessierte zum Thema Digitalisierung (Symbolbild: dpa) zusammenbringen will: die "1. Wuerzburg Web Week" (WueWW). Sie versteht sich als Dach über eine Reihe von Vorträgen, Barcamps, Themen-Treffen und ähnlichem. Das Programm steht im Detail noch nicht fest - schon deshalb nicht, weil sich Interessierte mit eigenen Angeboten (egal welcher Art) ab sofort einbringen können (Einzelheiten, Anmeldung). Dabei kann es zum Beispiel um Social Media, Arbeit 4.0 oder Softwareentwicklung gehen. Die WueWW wird von der Stadtmarketinggesellschaft Würzburg AG im Rahmen der Würzburger Wirtschaftstage (5. bis 10. März) organisiert.
    • 1. Wuerzburger Web Week
      5. bis 12. März 2018
      Würzburg, diverse Veranstaltungsorte
      Details
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/4/2018 6:51:48 AM

     

    Afrikanisches auf den Teller

    Seit einem halben Jahr bereichern Abdifatah Hussen Mohamed und seine Frau Faisa (Foto: Julian Rohr) die Gastronomie in Schweinfurt mit einer besonderen Note: In ihrem Lokal in der Innenstadt bieten sie afrikanische Gerichte an - mit Rezepten aus Kenia und Äthiopien sowie anderen Teilen des Kontinents. Das "Mama Africa" hat einen besonderen Hintergrund: Der 28-jährige Mohamed floh vor acht Jahren aus seiner Heimat Somalia, wo er bedroht worden war. Weil er als Journalist in Deutschland nicht Fuß fassen konnte, schlug er sich mit allerlei Jobs durch - um nun mit dem Lokal in Schweinfurt einen neuen Traum zu verwirklichen. Finanziell stemmte er das Vorhaben ganz ohne fremde Hilfe. Sein Motto damals gereicht jedem Unternehmer zu Ehre: "Ich will es schaffen, dann kann ich es auch schaffen." Mehr noch: Mohamed unterstützt nebenher Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Deutschland und zeigt in Videobotschaften die Gefahren der Flucht.
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    • "Mama Africa"
      Sattlerstraße 21
      97421 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/3/2018 3:26:17 PM

     

    Weihnachtsgeschenk = Volltreffer

    Bei den Weihnachtsgeschenken haben die Menschen in der Region diesmal offenbar den Geschmack ihrer Lieben getroffen. Denn eine große Umtauschwelle gibt es nicht. Zumindest nicht in Haßfurt, wie jetzt eine exemplarische Umfrage in den Geschäften zeigt. "Im ganz normalen Bereich" liege die Zahl der Kunden, die in den Tagen nach Weihnachten zum Umtauschen in sein Geschäft gekommen sind, berichtet etwa Buchhändler Franz Wölfel (Foto: Peter Schmieder). Ähnliches haben Spielwarenhändler Georg Hofmann, Elektronik-Verkäufer Uwe Komolka (Euronics XXL Schlegelmilch) und Stefanie Schleicher vom Buchladen Hübscher festgestellt. Schleicher meint im Übrigen auch den Grund für den Rückgang beim Umtausch zu kennen: Zu Beschenkende lassen mittlerweile immer öfter und deutlich erkennen, was sie sich wünschen. Insofern trifft das Weihnachtsgeschenk also häufiger ins Ziel als früher.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/3/2018 11:13:24 AM
     

    Belectric: Viel Strom für Flüchtlinge

    Die Firma Belectric in Kolitzheim (Kreis Schweinfurt) ist mit ihren Solarkraftwerken eine große Nummer in der Branche. Jetzt hat das Unternehmen einen weiteren Meilenstein gesetzt: Es nahm im jordanischen Za'atari die weltweit größte Solaranlage für ein Flüchtlingslager in Betrieb (Symbolbild: dpa). Nach Angaben der Flüchtlingsorganisation UNHCR versorgt das Kraftwerk 80.000 aus Syrien geflohene Menschen mit umweltfreundlichem Strom. Die Anlage einer Belectric-Tochtergesellschaft spare im Jahr umgerechnet 4,7 Millionen Liter Erdöl und habe eine Spitzenleistung von knapp 13 Megawatt in der Spitze, so das UNHCR. Kosten: 15 Millionen Euro. An der Finanzierung beteiligte sich die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Nach Belectric-Angaben kam der Gemeinschaftsauftrag von der jordanischen und der bundesdeutschen Regierung. Laut UNHCR verbessert die neue Solaranlage die Lebensbedingungen in dem jordanischen Flüchtlingslager deutlich: Die Menschen dort hätten statt bisher 8 nun bis zu 14 Stunden Strom am Tag.
    • Belectric Solar & Battery GmbH
      Wadenbrunner Str. 10
      97509 Kolitzheim
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/29/2017 12:21:04 PM
     

    Fleisch aus dem Spessart hoch im Kurs

    Nachfrage größer als Angebot - und zwar enorm: Das kann derzeit die Vermarktungsinitiative Grünland Spessart von sich behaupten. Das gentechnikfreie Fleisch von Weidetieren aus der Gegend (Symbolbild: dpa) geht weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. So kann es passieren, dass auf der 2017 installierten Internet-Plattform zeitweise keine Ware im Online-Shop zu finden ist, weil ausverkauft. Das zeigt: Die Verbraucher stehen vermehrt auf Lebensmittel aus der Region und direkten Kontakt zum Anbieter. Der Vermarktungsinitiative haben sich Landwirte, Metzgereien und Gastronomen zusammengetan, um Fleisch und Wurst von Rindern sowie neuerdings von Schafen gemeinsam an den Kunden zu bringen. Die Anbieter wollen so ihre Verbundenheit mit der Heimat Spessart zeigen und den Erhalt dieser Kulturlandschaft unterstützen. Der 2011 gegründete Verein hat etwa 50 Mitglieder. Das Warenangebot der Initiative soll Zug um Zug ausgebaut werden.
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    • Grünland Spessart e.V.
      c/o Bayerischer Bauernverband Aschaffenburg
      Aufhofstraße 25
      63741 Aschaffenburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/28/2017 9:21:04 AM

     

    Winora legt sich in die Kurve

    Es war ein Paukenschlag, als die langjährige Geschäftsführerin Susanne Puello im März im Streit ihren Weggang vom Fahrradhersteller Winora in Sennfeld bei Schweinfurt verkündete. Das warf Fragen auf, was der Weggang mit Winora macht. Nun wird klar: Er hat wohl zumindest nicht geschadet. Denn zum Jahresende werde das Familienunternehmen "kerngesunde Zahlen" schreiben, sagte jetzt Marketingdirektor Bernd Lesch. Die Geschäfte laufen "extrem gut". Mehr noch: In diesem Jahr stellte Winora 40 neue Mitarbeiter ein, so dass die Beschäftigtenzahl nun bei gut 300 liegt. Die Sennfelder haben sich auf die beiden Marken Winora und Haibike konzentriert (Foto: Martin Erd), um für den Kunden übersichtlicher zu sein. Indes wurde bekannt, dass sich Haibike zum Jahresende von seinem Markenbotschafter Guido Tschugg trennt. Die Zusammenarbeit mit dem mehrfachen Mountainbike-Meister dauerte drei Jahre, teilte Winora mit. Haibike werde Anfang Januar einen neuen Markenbotschafter präsentieren. 
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    • Winora-Staiger GmbH
      Max-Planck-Straße 6
      97526 Sennfeld
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/27/2017 8:36:24 AM

    Vom Start weg mit Verantwortung

    Damit junge Unternehmen von Anfang verantwortungsvoll geführt werden können, bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt Mitte Januar einen Workshop für Start-ups und Existenzgründer an. Was als Corporate Social Responsibility (CSR) bezeichnet wird, hat in der Wirtschaft mittlerweile einen hohen Rang: Unternehmer zeigen in vielerlei Hinsicht Verantwortung für gesellschaftliche Belange. Das kann sich zum Beispiel in Form von umweltbewusster Produktion oder sozialem Engagement zeigen. Der Workshop zu CSR ist gebührenfrei.
    • "CSR für Start-ups und Existenzgründer"
      Dienstag, 16. Januar 2018
      10 bis 16 Uhr
      IHK, Würzburg, Mainaustraße 33-35 (Haus A, Raum A-304/305)
      Weitere Infos und Anmeldung
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/22/2017 7:16:28 AM

     

     

    Letzte Idee für den Gabentisch

    Wer bis zu diesem Samstag immer noch nicht weiß, was er schenken soll, der ist sehr knapp dran – und könnte in Lohr/Main doch noch was für den Gabentisch finden. Denn die Schülerfirma eines Lohrer Gymnasiums hat wirtschaftliches Geschick bewiesen und ein selbstentworfenes Gesellschaftsspiel in ausgewählte Läden der Stadt gebracht – rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft. Beim Spiel „Phil the Gap“ müssen vorgegebene Sätze so originell wie möglich zu Ende gebracht werden. So wie der hier: „Wenn ich mich in jemand anderen verwandeln könnte, wäre ich. . .“ Dominik Mann (links/Foto: Frank Zagel) und Maurice Durschang von der Schülerfirma Bezusa haben in den vergangenen Tagen eifrig Umsatz gemacht: Schon die Hälfte der 100 hergestellten Spiele sind verkauft worden.
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    • Schülerfirma Bezusa
      Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium
      Nägelseestraße 8
      97816 Lohr
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/20/2017 5:48:00 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/19/2017 5:48:00 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/18/2017 12:35:56 PM

     

    Mehr als nur Stricken und Häkeln

    Immer wieder brechen Geschäftsleute aus den bekannten Bahnen ihrer Branche aus und gehen individuelle Wege mit ihrem Laden. Ein Beispiel dafür ist Elke Rossner-Scheler in Veitshöchheim bei Würzburg. Die Bekleidungsingenieurin hat ein "offenes Textil-Atelier" eingerichtet, das mehr sein soll als eine handelsübliche Strick- und Nähstube. Rossner-Scheler (rechts/Foto: Dieter Gürz) will dort vielmehr auch Menschen versammeln, die sich fortbilden oder einfach plaudern wollen. Deswegen nennt sie ihr Werkstattgeschäft "texanimo" samt Ausstellungsraum auch Atelier, wo sie neben Waren auch Kurse zum Beispiel rund um Nähen, Stricken oder Häkeln anbietet. Zudem könnten Kunden in ihrem Atelier auch eigene Kleidungsentwürfe in die Tat umsetzen, erläutert Rossner-Scheler.
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    • Textilatelier texanimo
      Benzstraße 3
      97209 Veitshöchheim
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/16/2017 4:06:43 AM
     

    Der Beste kommt von Distelhäuser

    Sehr stolz ist man derzeit in der Distelhäuser Brauerei auf Johannes Ehrnsperger. Der 27-Jährige Oberpfälzer machte in dem Unternehmen im Main-Tauber-Kreis im Rahmen eines dualen Studiums eine Ausbildung zum Brauer und Mälzer. Und das mit besonderem Erfolg: Ehrnsperger wurde vor wenigen Tagen in seinem Bereich als Deutschlands bester Azubi ausgezeichnet. Den Preis erhielt er bei einer Gala in Berlin aus den Händen von Eric Schweitzer (rechts/Foto: DIHK), dem Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Wie Distelhäuser weiter mitteilte, hatte Ehrnsperger zuvor schon den Bachelor in Betriebswirtschaftslehre absolviert und stieg dann in das duale Studium ein. Seine Neigung zum Handwerk rund ums Bier kommt nicht von ungefähr: Ehrnsperger stammt aus der Brauereifamilie der Neumarkter Lammsbräu, wo er im kommenden Jahr dem Vernehmen nach eine Leitungsfunktion bekommen soll. Sein Lieblingsbier: ein Helles.
    • Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co. KG
      Grünsfelder Straße 3
      97941 Tauberbischofsheim-Distelhausen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/15/2017 1:46:46 PM

     

    Klimawandel: Gutes tun aus eigener Erfahrung

    Dass sich Unternehmen in Mainfranken ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen, ist Standard. Die Spendenbereitschaft ist ausgeprägt. Aus dem Rahmen fällt freilich, was die Verantwortlichen der "Remlinger Rüben" (Kreis Würzburg) jetzt zu einer 8000-Euro-Spende an "Brot für die Welt" gebracht hat: Die Gemüseanbauer spüren den Klimawandel am eigenen Leib, weil es in Mainfranken immer häufiger zu Trockenperioden komme, sagt Unternehmer Thomas Schwab (Zweiter von links) - hier mit seiner Frau Ines Herold-Schwab (von links/Foto: Elfriede Streitenberger) und Mitarbeiter Klaus Schuhmacher bei der Spendenübergabe an Pfarrerin Gudrun Mirlein. Weil die "Remlinger Rüben" die Wasserknappheit erleben, will das Unternehmen Menschen in anderen Regionen helfen, die ebenfalls vom Klimawandel in besonderer Weise betroffen sind. So gehen die 8000 Euro an ein Projekt zur Wasserspeicherung in Kenia.
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    • Remlinger Rüben GmbH & Co. KG
      Birkenfelder Straße 17
      97280 Remlingen
     
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/14/2017 1:52:36 PM
     

    Sparkasse: Geht`s auch lässig?

    Denkt man an Bankangestellte, denkt man an sehr gepflegtes Äußeres und bei Männern an Krawatten. Doch die Zeiten ändern sich. Und so testet die Sparkasse Mainfranken derzeit, ob lässigere Mode ihrer Mitarbeiter beim Kunden ankommt. Wie es aus dem Geldhaus in Würzburg hieß, steckt ein bundesweites Projekt der Sparkassen dahinter. Es soll zeigen, ob es der Verzicht auf die Krawatte und ähnliche Änderungen einfacher machen, "mit dem Kunden nah und auf Augenhöhe zu kommunizieren". Lässigere Mode sieht man derzeit in den Sparkassen-Filialen in Würzburg (Domstraße), Würzburg-Versbach, Giebelstadt, Rottendorf, Waldbüttelbrunn und Randersacker (Kreis Würzburg), Kitzingen und Wiesentheid sowie in Burgsinn (Kreis Main-Spessart). Auch in Lohr (Foto: Sparkasse) zeigen sich die Sparkassen-Mitarbeiter in neuem Gewand. Der Test scheint bei der Bevölkerung anzukommen: Zu einem Beitrag auf der Facebook-Seite der Sparkasse Mainfranken haben Leser aufmunternde Kommentare geschrieben wie "Sehen endlich aus wie normale Menschen", "Ich finde es super" oder "Wurde auch Zeit".
    • Sparkasse Mainfranken
      Hofstraße 7-9
      97070 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/12/2017 10:58:40 AM
     

    Alt und arbeitslos - na und?

    In Mainfranken gibt es so gut wie keine Arbeitslosigkeit, Fachkräfte werden händeringend gesucht. Andererseits gilt: Wer um die 60 Jahre alt ist und einen Job sucht, gilt als schlecht vermittelbar. Dass das nicht immer so sein muss, beweist derzeit Mike Büchler aus Zimmerau im Kreis Rhön-Grabfeld (Foto: Lucas Kesselhut). Er ist 59, wurde Anfang des Jahres arbeitslos - und startet jetzt trotzdem durch. Mit Hilfe einer Weiterbildung zum "Betriebsmanager Mittelstand" der baden-württembergischen Aurelia Holding bereitet sich der ehemalige Einkaufsleiter derzeit auf eine neue Karriere vor, je nachdem sogar als Selbstständiger. Die Aurelia-Kurse laufen mit Unterstützung der Agentur für Arbeit und finden unter anderem in Schweinfurt statt. Büchler will sich danach als Berater für Einkauf und Kommunikationsmanagement etablieren. Eines hat er jetzt schon erreicht: Sein Selbstwertgefühl ist zurück. Büchler: "Mir geht es besser und ich bin motiviert."
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    • Aurelia Holding AG
      Apostelgasse 7
      97421 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/11/2017 12:40:39 PM
     

    Ein meisterhaftes Ja-Wort wirft Wellen

    Wie rührend: Elektrotechniker Daniel Böhm hat vor wenigen Tagen bei der Meisterfeier in Schweinfurt für viel Aufsehen gesorgt, weil er vor versammelter Gästeschar auf die Knie ging und seiner Freundin Kim einen Heiratsantrag machte. Auf der Facebook-Seite der Handwerkskammer für Unterfranken ging der Clip durch die Decke. In vielen Kommentaren bekam das Paar Glückwünsche, andere lobten den Mut des Handwerkers mit "meisterlich" oder ähnlichen Beschreibungen. Andere fühlen sich offenbar inspiriert. So richtete eine Facebook-Nutzerin ihren Kommentar offenbar an ihren potenziellen Gatten mit der Frage: "Und wir?"
    • Handwerkskammer für Unterfranken
      Rennweger Ring 3
      97070 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/11/2017 5:15:48 AM
     

    Was bei der IT-Sicherheit zu beachten ist

    "Arbeitswelt 4.0" ist ein Thema, dem sich das Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) in Würzburg sowie das Rhön-Saale Gründer- und Innovationszentrum (RSG) Bad Kissingen intensiv widmen. Zu erkennen ist das an einer Fortbildungsreihe, deren nächster Aspekt sich um "IT-Sicherheit und Datenschutz im Unternehmen" dreht. Das gebührenpflichtige Tagesseminar soll Unternehmern und deren Mitarbeitern helfen, die grundlegende Bedeutung von IT-Sicherheit und Datenschutz (Symbolfoto: dpa) zu verstehen. An Live-Beispielen werde gezeigt, wie verwundbar IT-Systeme in Betrieben sein können, heißt es im Programmheft. Außerdem gehe es im Seminar unter anderem um Verschlüsselung von Daten, Haftung und Sanktionen sowie um die neue EU-Datenschutzgrundverordnung.
    • "IT-Security und Datenschutz im Unternehmen"
      14. Dezember, 
      9 bis 18 Uhr
      TGZ, Würzburg, Magdalene-Schoch-Straße 5
      Anmeldung und weitere Infos
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/9/2017 4:16:49 AM
     

    Wenn auf der Baustelle was übrig bleibt

    Handwerker kennen das: Auf Baustellen bleibt aus verschiedenen Gründen oft Material übrig. Wohin also mit all dem Zement, den Steinen, Dämmplatten oder Rohren (Symbolbild: dpa)? Auf den Müll. Oder ins Lager. Weil das nicht die besten Lösungen sind, haben die beiden aus Würzburg stammenden Brüder Simon und Bastian Schlögl die Online-Plattform materialrest24.de aufgelegt, über die Handwerker bundesweit überschüssiges Material untereinander weiterverkaufen können. So sollen Müll vermieden und Energie gespart werden. Kommerz stehe bei materialrest24.de nicht im Vordergrund, sagt Dachdecker Simon Schlögl. Ein derartiges Angebot "gab es im Handwerk bisher noch nicht", ist er sich sicher. Entstehen soll das größte virtuelle Lager der Welt. Seit März sind nach Angaben der Website-Betreiber etwa 500 Gegenstände auf der Plattform angeboten worden, 150 Firmen haben sich angemeldet. Käufer und Verkäufer verhandeln Preis und Lieferung/Abholung selbst. Die Mitgliedschaft auf der Plattform ist nach Betreiberangaben kostenlos. Es fallen demnach nur Cent-Beträge beim Freischalten der Kontaktdaten an, wenn eine Anfrage eingeht.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/7/2017 7:40:49 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/6/2017 10:31:49 AM

     

    Gute Nachricht aus Bischofsheim

    Sanierung geglückt, Insolvenz vom Tisch: Mit dieser frohen Kunde haben in dieser Woche die Schmittwerke in Bischofsheim/Rhön auf sich aufmerksam gemacht. Die beiden Firmengruppen MSB und IBS (Foto: Marion Eckert) hatten vor einem Jahr einen Insolvenzantrag gestellt. Seither waren die Zulieferer unter anderem für den Maschinenbau, die Automobilindustrie und den Bergbau umfassend saniert worden. Von den 230 Jobs Mitte 2016 bleiben noch 160 übrig. Nach erfolgreicher Sanierung der Firmengruppe mit Hilfe eines Insolvenzplanes hob das Amtsgericht Schweinfurt jetzt das Insolvenzverfahren auf. Trotz der Misere hatten die Kunden offenbar Vertrauen in die Schmittwerke mit MSB und IBS: In den vergangenen Monaten gingen Aufträge in Millionenhöhe ein, so dass die Gläubiger an eine Zukunft des Unternehmens glaubten.
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    • Schmittwerke MSB GmnH & Co. KG
      Lindenstraße 12
      97653 Bischofsheim an der Rhön
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/5/2017 5:38:18 AM

     

    Der's mit dem Fleisch kann

    Nicht stehen bleiben, immer auf dem Laufenden sein, immer nach vorne schauen: Das ist im Beruf grundsätzlich wichtig. Für Selbstständige gilt das in besonderer Weise - vor allem, wenn man sich in einer kriselnden Branche wie der der Metzger bewegt. Das Metzgereisterben ist auch in Würzburg zu spüren, wo in den vergangenen Jahren ein Laden nach dem anderen dichtmachte. Metzgermeister Frank-Holger Schömig (Foto: Angie Wolf) will dem auf seine Weise entgegensteuern: Der 40-Jährige hat jetzt die Prüfung zum Fleisch-Sommelier abgelegt, um für seine Kunden besonders qualifiziert zu sein. Sommeliers kennt man vor allem vom Wein, wenngleich sich mittlerweile ähnliche Fortbildungen von Fachkräften zum Beispiel in puncto Bier oder Brot entwickelt haben. Frank-Holger Schömig führt zusammen mit Vater Horst und Mutter Ulrike (Foto) eine Metzgerei in der Würzburger Innenstadt.
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    • Metzgerei Hermann Schömig GmbH
      Franz-Ludwig-Straße 1
      97072 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/2/2017 4:36:23 AM
     

    Verantwortung zum Frühstück

    Nachhaltigkeit spielt in Unternehmen eine immer größere Rolle und füllt mittlerweile entsprechende Fachliteratur (Symbolbild). Was als Corporate Social Responsibility (CSR) bezeichnet wird, bezieht sich unter anderem auf umweltschonende Produktion, fairen Umgang mit Kunden und Mitarbeitern oder soziales Engagement der Firmen. Um Unternehmer und andere Interessierte für dieses Thema zu sensibilisieren, hat die Würzburger Personalagentur Beckhäuser jetzt ein neues Veranstaltungsformat aufgelegt: das "CSR-Frühstück". Wie Agenturchef Michael Beckhäuser bei der Premiere am Freitag sagte, soll die lockere Runde etwa vierteljährlich stattfinden. Erstes Thema war der Deutsche Nachhaltigkeitscodex, den Geschäftsführer Stefan Müssig von der Würzburger Umwelt- und Qualitätsmanagement Consulting GmbH vorstellte. Dabei handelt es sich im Kern um eine bundesweite, frei zugängliche Datenbank des von der Bundesregierung einberufenen Rates für Nachhaltige Entwicklung, in die sich Unternehmen nach vorgegebenen Kriterien eintragen und damit ihre Verantwortung für die Gesellschaft unterstreichen können. In Unterfranken gibt es im Übrigen seit 1988 den Förderkreis Umweltschutz (FUU), der sich ebenfalls für nachhaltiges Wirtschaften einsetzt. Nächster Termin des CSR-Frühstücks ist der 9. März. Dann geht es laut Beckhäuser darum, wie nachhaltige Unternehmen ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 12/1/2017 8:51:09 AM
     

    Eine Messe nach der anderen

    Der Dämmbehälter-Spezialist va-Q-tec um Vorstandschef Joachim Kuhn (Foto: Thomas Obermeier) fährt seit Monaten auf der Überholspur, was die Geschäfte angeht. Jetzt geben die Würzburger auch in eine andere Richtung Gas: Auf gleich sieben Messen im In- und vor allem Ausland wird sich das börsennotierte Unternehmen bis Juni 2018 zeigen. Den Auftakt macht im Januar die SwissBau in Basel, dann folgen Ausstellungen in Singapur, Mailand, Stockholm, Montreux, Köln und Rom. Zum Teil ist va-Q-tec nach eigenen Angaben zum ersten Mal dabei, ein derart umfangreiches Messeprogramm gab es bislang nicht. Für den Überflieger fallen die Termine in eine umtriebige Zeit: va-Q-tec liegt mit seinem Umzug in die neue Firmenzentrale auf dem Areal der ehemaligen Druckerei Stürtz in Würzburg in den letzten Zügen. Außerdem wurden neue Kooperationen mit großen Partnern unterzeichnet, darunter zuletzt Lufthansa Cargo. Die va-Q-tec AG hat weltweit gut 300 Mitarbeiter und schraubte in den ersten neun Monaten des Jahres seinen Umsatz um 42 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum nach oben - auf 34,6 Millionen Euro.
    • va-Q-tec AG
      Alfred-Nobel-Straße 33
      97080 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/30/2017 6:20:19 AM
     

    Liebesgrüße aus China

    Dass Koenig & Bauer (Würzburg) weltweit aktiv ist, ist bekannt. Dass das älteste Druckmaschinenunternehmen der Welt heuer 200 Jahre alt geworden ist, auch. Eigentlich ist das große Fest schon seit vielen Wochen vorbei, doch jetzt kamen nochmal Grüße - von weit her. Denn in China feierten kürzlich 200 Fachleute aus der dortigen Druckbranche auch das Jubiläum der Würzburger. In diesem Rahmen waren in einer Ausstellung in der Millionenstadt Wuxi die Meilensteine in der Geschichte von Koenig & Bauer zu sehen (Foto: Koenig & Bauer). China ist nach Firmenangaben der volumenstärkste Markt für den Konzern, was Bogenoffsetmaschinen angeht. Einige der Festgäste in China übermittelten ihre Grüße per Videobotschaft an die Zentrale von Koenig & Bauer.
    • Koenig & Bauer AG
      Friedrich-Koenig-Straße 4
      97080 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/29/2017 5:23:52 PM

     

     

    Ein Bäcker zeigt Mut

    Die berufliche Selbstständigkeit ist oft ein steiniger und risikoreicher Weg. Das tue ich mir nicht an, sagen viele und wechseln lieber in einen sicheren Job zum Beispiel in der Industrie. Was ja in Mainfranken zurzeit nicht schwierig ist, suchen die Unternehmen doch händeringend Fachkräfte. Diese Unlust an der Selbstständigkeit ist auch einer der Gründe, warum es in vielen Dörfern kaum noch Geschäfte gibt. In Winterhausen bei Würzburg tat sich vor wenigen Monaten eine solche Situation auf: Der 81 Jahre alte Bäckermeister Hermann Fuchs (sitzend/Foto: Claudia Schuhmann) musste seinen Laden schließen. Es war die einzige Bäckerei im Ort. Doch Fuchs' ehemaliger Mitarbeiter Andreas Rother (rechts) zeigt jetzt Mut, packt an und öffnet zusammen mit seiner Mutter Helga (links) und Verkäuferin Petra Endres das Geschäft wieder. Die für Bäcker übliche Nachtarbeit, die Hürden einer Selbstständigkeit - all das ist für den 42-Jährigen kein Grund zum Aufgeben: "Warum soll ich weggehen, wenn ich hier alles habe?"
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    • Bäckerei Fuchs
      Alte Brückenstraße 3
      97286 Winterhausen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/27/2017 12:44:18 PM
     

    Handwerk sagt danke

    Für seine Verdienste um das Handwerk in der Region hat Gerold Stühler-Lenhard das Silberne Siegel der Handwerkskammer für Unterfranken bekommen. Stühler-Lenhard war von 2003 bis 2007 Leiter der Handwerkskammer Service GmbH in Würzburg und von 2007 bis 2017 deren Geschäftsführer. Der Diplom-Pädagoge und gelernte Schreiner nahm die Auszeichnung von Kammerpräsident Walter Heußlein (rechts) und Hauptgeschäftsführer Rolf Lauer (links) entgegen (Foto: Daniel Röper, HWK). Die Handwerkskammer Service GmbH ist ein gemeinnütziges Tochterunternehmen der Kammer und hat sich unter anderem auf die Beratung von Unternehmen im Bereich Personalgewinnung und -entwicklung spezialisiert.
    • HWK.Service GmbH
      Daimlerstraße 7
      97082 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/26/2017 12:44:42 PM
     

    Bad Neustadt holt 4.0-Preis

    Industrie 4.0 ist auch in Mainfrankens Wirtschaft ein Top-Thema, einige Unternehmen sind vorne mit dabei. So das Siemens-Motorenwerk in Bad Neustadt (Foto: Stefan Kritzer), das jetzt den "Industrie Award 4.0" erhalten hat. Damit werden Firmen gewürdigt, "die Elemente der Smart Factory, Smart Products oder Smart Services in ihren Wertschöpfungsprozess integrieren", wie es in der Ausschreibung heißt. Die Begriffe beziehen sich auf digitalisierte Produktionsprozesse in Fabriken. Der bundesweite Preis wird von der Unternehmensberatung ROI Management Consultants AG in München und der Fachzeitschrift "Produktion" (Landsberg am Lech) verliehen, heuer zum fünften Mal. Insgesamt gab es vier Gewinner. Die Verleihung fand in Karlsruhe statt, Bad Neustadts Werksleiter Peter Deml (rechts/Foto: Siemens) und Peter Zech (Digitalisierungsbeauftragter im Werk Bad Neustadt) nahmen den Preis persönlich entgegen.
    • Siemens AG
      Siemensstraße 15
      97616 Bad Neustadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/24/2017 10:47:00 AM
     

    Fit für die Arbeitswelt 4.0

    Die Digitalisierung unseres Lebens stellt vieles auf den Kopf, sagen Experten. Auch und gerade im Beruf. Deshalb hat das Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) in Würzburg jetzt die Fortbildungsreihe „Arbeitswelt 4.0“ aufgelegt. In neun Modulen können sich Unternehmer und Mitarbeiter künftig schlau machen, wie etwa Arbeitszeitgestaltung, Mitarbeiterführung, Datenschutz im Betrieb und Geschäftsmodelle in der digitalen Zukunft aussehen können (Symbolbild: dpa). Die Kurse beginnen im Dezember (Details und Programm zum Herunterladen). Die EU und der Freistaat Bayern schieben das Vorhaben kräftig an: 500.000 Euro gehen als Förderung ans TGZ, 300.000 davon kommen nach Angaben des bayerischen Arbeitsministeriums aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Neben den Seminaren am TGZ gibt es auch sogenannte Netzwerktreffen von Interessierten und 20 angegliederten Unternehmen, bei denen der Gedankenaustausch rund um den digitalen Arbeitsalltag im Mittelpunkt steht. Wie TGZ-Chef Alexander Zöller vor wenigen Tagen bei der Präsentation von "Arbeitswelt 4.0" sagte, gehe es in all den Kursen und Treffen darum zu erkennen, "was uns in nächster Zeit ereilen wird". Das neue Angebot läuft in Zusammenarbeit mit dem Rhön-Saale Gründer- und Innovationszentrum (RSG) in Bad Kissingen, der IHK Würzburg-Schweinfurt und der Handwerkskammer für Unterfranken.
    • Technologie- und Gründerzentrum
      Magdalene-Schoch-Straße 5
      97074 Würzburg
       
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/23/2017 3:22:31 PM
     

    Games Engineering: Was man davon lernen kann

    Wie Entwickler von Computerspielen ticken, ist mittlerweile auch für Unternehmen anderer Branchen interessant. Insofern wird Games Engineering großes Potenzial zugeschrieben. Was in dieser Hinsicht möglich ist, soll beim "Innovationsforum Mainfranken" an der Würzburger Uni klar werden. In Vorträgen geht es unter anderem darum, wie Unternehmen von der oft unkonventionell denkenden Spieleindustrie lernen können, welche Möglichkeiten sich dadurch ergeben und welchen Stellenwert Games Engineering in Studium und Forschung an der Würzburger Universität hat. Dort gibt es am Institut für Informatik einen Studiengang Games Engineering (Foto: Thomas Obermeier). Das Innovationsforum wird von der Region Mainfranken GmbH veranstaltet.
    • Innovationsforum Mainfranken
      Dienstag, 28. November 2017
      16 bis 18.30 Uhr
      Universität Würzburg (Hubland Süd, Informatikgebäude M2, Turing-Hörsaal, Theodor-Boveri-Weg)
      Anmeldung: info@mainfranken.org
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/23/2017 2:44:01 PM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/21/2017 4:12:37 PM
     

    Fühlen, was auf dem Display steht

    Autofahrer sollten ihren Blick auf der Straße lassen. Doch wenn im Wagen an Displays zum Beispiel die Temperatur oder das Gebläse eingestellt werden müssen, dann sind die Fahrer oft abgelenkt. Das ist zweifellos gefährlich. Die Preh GmbH in Bad Neustadt hat nun Bedienelemente entwickelt, die haptische Fühlhilfen zur leichteren Bedienung der Klimafunktionen im Auto haben. Heißt: Der Fahrer fühlt auf dem Display die Einstellungen aufgrund von kleinen Vertiefungen auf der Oberfläche - und kann so seinen Blick auf der Straße lassen. Für die neuen Bedienelemente werde der thermoplastische Kunststoff Pleximid von Evonik eingesetzt, teilte der Essener Chemiekonzern mit. "Das Material verfügt neben guten optischen Eigenschaften auch über eine hohe Abbildgenauigkeit und ermöglicht damit problemlos eine dreidimensionale Formgebung“, wird Preh-Entwicklungsingenieur Karl Heil in der Mitteilung zitiert. Ein Lack von Preh schützt die Oberfläche des fühlbaren Displays zudem vor Kratzern (Foto: Evonik).
    • Preh GmbH
      Schweinfurter Straße 5-9
      97616 Bad Neustadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/18/2017 4:37:20 AM

     

    Gemeinsame Sache

    In den vergangenen Monaten haben Sparkassen und VR-Banken in Mainfranken immer wieder mit Filialschließungen für Negativschlagzeilen gesorgt. Ein Ende des Trends ist offenbar nicht in Sicht. Doch es geht auch anders: Man tut sich zusammen statt Filialen zu streichen. So geschehen in Thulba im Kreis Bad Kissingen, wo die Sparkasse im März 2018 in die Räume der Raiffeisenbank Hammelburg einziehen wird. Es werde eine gemeinsame SB-Geschäftsstelle mit angeschlossener Beratungsmöglichkeit werden, sagten die Vorstandschefs Roland Knoll (Raiffeisenbank/links) und Roland Friedrich (Sparkasse/Foto: Arkadius Guzy). In der Filiale wird es demnach einen gemeinsamen Geldautomaten sowie farblich gekennzeichnete Kontoauszugsdrucker der beiden Geldhäuser geben. Die Raiffeisenbank wird montags und freitags Beratungstermine nach Vereinbarung anbieten, die Sparkasse dienstags und donnerstags. Neu ist die Idee mit der Kooperation im Kreis Bad Kissingen übrigens nicht: In Motten bei Bad Brückenau nutzen die beiden Häuser schon seit 2010 eine Filiale gemeinsam. Ob das Wellen werfen wird, ist eher unwahrscheinlich: Weitere Kooperationen seien nicht geplant, sagte Raiffeisenbank-Chef Knoll.
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    • Raiffeisenbank Hammelburg eG
      (ab 1. März 2018 auch Sparkasse Bad Kissingen)
      Alte Fuldaer Straße 45
      97723 Thulba
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/17/2017 6:02:48 AM

     

    Ob fairer Handel wirklich fair ist

    Fair gehandelte Produkte brachten in Deutschland im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro ein - ein Rekord, wie der Verband "Forum Fairer Handel" in Berlin mitteilte. Auch in Mainfranken hat sich das Angebot (Symbolbild: dpa) mit fairen Produkten etabliert, die oft in Eine-Welt-Läden zu finden sind. Zudem gibt es Kommunen, die sich "Fair-Trade-Stadt" nennen. Doch offenbar zweifeln manche Verbraucher, ob die fairen Produkte wirklich so fair sind, dass sie zu einer gerechteren Weltwirtschaft beitragen. In dieser Hinsicht bietet sich eine Infoveranstaltung am Montag, 27. November, in Bad Neustadt an: Die örtliche Lenkungsgruppe Fair-Trade-Stadt lädt interessierte Verbraucher ein. Dabei soll unter anderem beleuchtet werden, wohin genau das eingenommene Geld aus den fairen Produkten geht, welchen Anbietern man trauen kann und wie nützlich die Siegel sind. Bad Neustadt ist seit 2015 eine Fair-Trade-Stadt.
    Noch mehr lesen.
    • Info- und Diskussionsveranstaltung zu fairem Handel
      Montag, 27. November
      19 Uhr
      Stadthalle Bad Neustadt (kleiner Saal)
      Eintritt frei
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/15/2017 5:02:03 AM
     

    Wie das Internet der Dinge einsetzbar ist

    Digitalisierung, Industrie 4.0: Dieses Top-Thema der Wirtschaft wirft viele Fragen auf. Eine davon: Ist es nur ein kurzfristiger Hype oder lohnt es sich schon jetzt, in diese Richtung zu investieren? Antworten auf Fragen dieser Art soll ein Expertentreffen am 6. Dezember in Würzburg geben. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Einer der Referenten wird der ehemalige Chef von Oracle On Demand, Tim Chou (Video), sein. Der Informatik-Dozent an der US-Universität Stanford gilt als Experte für Themen rund um das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT), was die Umschreibung dafür ist, dass zum Beispiele Bauteile in Maschinen Datenträger sind und so den Produktionsprozess mitsteuern - eines der Kernelemente der Digitalisierung und damit von Industrie 4.0. Organisiert wird das öffentliche Expertentreffen samt Diskussionsrunde von der Vogel Business Media GmbH & Co. KG, besser bekannt als Vogel Verlag in Würzburg.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/13/2017 2:55:09 PM
     

    Wenn Gülle zu Pellets wird

    Stinkt, überdüngt den Boden und ist einfach eklig: Gülle hat hierzulande keinen guten Ruf. Helmut Döhler aus Untermerzbach (Kreis Haßberge) ist das egal. Der 59 Jahre alte Agraringenieur (Foto: Michael Mößlein) hat vielmehr mit einer Erfindung auf sich aufmerksam gemacht, die für Landwirtschaft und Umwelt gleichermaßen ein großer Wurf werden könnte. Döhler hat eine Anlage entwickelt, die Gülle in ihre wertvollen Bestandteile wie zum Beispiel Stickstoff, Phosphor und Magnesium zerlegt und später in gewünschter Zusammensetzung zu Pellets macht. Diese geruchsfreie, gut lagerfähige Ware lässt sich dann als Dünger an Landwirte und Winzer verkaufen. Seit April läuft eine solche Anlage in Südtirol, die bis zu 3000 Tonnen Gülle-Pellets im Jahr herstellt. Inwieweit Döhlers Entwicklung auch in Deutschland Anklang finden wird, ist unklar. Immerhin aus China habe er schon eine Anfrage erhalten, sagt Döhler.
    Noch mehr lesen.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/13/2017 6:11:31 AM
     

    Reif für die Insel?

    Jetzt schon an den nächsten (Sommer-)Urlaub denken: Wer reif für die Insel ist (Symbolbild: Anita Schöppner), der kann sich in Kürze in Würzburg Anregungen holen. Denn an diesem Wochenende steigt dort eine Reisemesse mit 30 zum Teil internationalen Ausstellern sowie Vorträgen. Veranstalter ist die Reise-Welt Fröhlich GmbH in Bad Kissingen mit Niederlassungen in Schweinfurt und Würzburg. Nach deren Angaben wird es auf der Messe unter anderem um neue Reisetrends sowie um Abenteuer-Urlaub, Kreuzfahrten und Wellness-Angebote gehen.
    • Reisemesse
      Samstag, 18. November: 11 bis 19 Uhr
      Sonntag, 19. November: 10 bis 19 Uhr
      Würzburg
      Vogel Convention Center (VCC), Max-Planck-Straße 7/9
      Eintritt: 6 Euro (Kinder bis 12 Jahre frei, ab 13 Jahre ermäßigt)
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/10/2017 10:25:37 AM

     

    Mit dem Rad zur Arbeit - das lohnt sich

    Mit dem Fahrrad zur Arbeit - das wird auch in Mainfranken offenbar immer populärer und von Unternehmen unterstützt. Neben der Gesundheit der Mitarbeiter steht dabei für die Betriebe auch der Umweltschutz im Vordergrund. So wie bei Kräuter Mix in Abtswind (Kreis Kitzingen), wo der Belegschaft seit einigen Wochen Elektrofahrräder auf Leasing-Basis angeboten werden. Jetzt hat auch in Sennfeld bei Schweinfurt der Betrieb des Hamburger Gemüseanbieters Kühne in dieser Hinsicht auf sich aufmerksam gemacht. Denn Mitarbeiter Klaus Springer wurde Hauptgewinner der bundesweiten Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit", ausgerichtet von der Krankenkasse AOK und dem Fahrradclub ADFC. Bayernweit hatten sich 60.000 Menschen aus 8000 Unternehmen beteiligt. Springers Gewinn: ein Fahrrad-Gutschein der Schweinfurter Firma Winora. Unser Bild (Foto: Klemens Vogel) zeigt Schweinfurts AOK-Direktor Frank Dünisch (von rechts), Gewinner Klaus Springer, Kühne-Werkleiter Volkmar Borrass, Nino Hemmerich von der AOK und den Bezirksgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, Michael Bischof.
    Noch mehr lesen.
    • Carl Kühne KG
      Hauptstraße 92
      97526 Sennfeld
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/9/2017 9:33:43 AM
     

    Wo Existenzgründern geholfen wird

    Wenn vom 13. bis 19. November die vom Bundeswirtschaftsministerium ausgerufene "Gründerwoche Deutschland" läuft, wird sich auch in Mainfranken etwas zum Thema tun (Symbolbild: dpa). So lädt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt am 16. November zu einer Gründermesse ein. 20 Institutionen wollen dann Hilfestellung geben für den Schritt in die Selbstständigkeit. Nach IHK-Angaben werden unter anderem die Handwerkskammer für Unterfranken, die Agentur für Arbeit, der Handelsverband Bayern, die LfA Förderbank, das Zentrum für digitale Innovationen (ZDI) in Würzburg, das Netzwerk BayStartUP und die mainfränkischen Hochschulen vertreten sein. Verbindliche Termine mit den Ausstellern können vorab vereinbart werden. Der Eintritt zur Gründermesse ist frei.
    • Gründermesse Mainfranken 2017
      Donnerstag, 16. November
      10 bis 17 Uhr
      IHK in Würzburg, Mainaustraße 33-35 (Haus A, 3. Stock)
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  • von Robert Stöcker | 11/8/2017 4:41:31 PM
    Sonntag muss Sonntag bleiben. Der Mensch braucht auch Besinnung auf das Wesentliche. Käufer und Verkäufer müssten das sonst mit Hektik und Stress büßen.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/7/2017 8:40:08 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/6/2017 10:58:33 AM

     

    Handel und Stadt: Schulter an Schulter

    Dass Städte und Gemeinden mit ihrer Geschäftswelt an einem Strang ziehen sollten, versteht sich von selbst. Die Geschäfte bündeln ihre Interessen oft in lokalen Organisationen, die sich dann Werbegemeinschaft oder ähnlich nennen. In Bad Kissingen zum Beispiel ist das so. Dort geht die Werbegemeinschaft um den Vorsitzenden Ralf Ludewig (von links/Foto: Siegfried Farkas), den Geschäftsführer Klaus Bollwein und den Vize-Vorsitzenden Michael Pal nun noch intensivere Wege, was das Miteinander mit der Stadt angeht: Wer immer auch Oberbürgermeister der Kurstadt ist, ist "geborenes Mitglied" der Werbegemeinschaft Pro Bad Kissingen. Mehr noch: Um professioneller auftreten zu können, wurde die Position eines Geschäftsführers geschaffen - hauptamtlich und in Vollzeit.
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    • Pro Bad Kissingen e.V.
      Ludwigstraße 16
      97688 Bad Kissingen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/3/2017 11:33:03 AM
     

    Warema: Hilfe via Fernsehen

    Warema ist für sein soziales Engagement bekannt. Jetzt hat der Marktheidenfelder Sonnenschutzanbieter (Bild: Blick in die Produktion/Foto: Thomas Obermeier) einen neuen Kanal dafür entdeckt: das Fernsehen. So wird Warema die Sendung "Zuhause im Glück" von RTL2 unterstützen. Diese Sendung will Menschen helfen, denen der Traum von den eigenen vier Wänden zu platzen droht. Bisher erhielten nach Angaben des Senders etwa 200 Familien in Deutschland auf diesem Weg Hilfe. Warema werde das TV-Helferteam zum Beispiel unterstützen, wenn es um die Gestaltung von Terrassen oder um die energieeffiziente Verschattung von Fenstern gehe, teilte das Unternehmen mit. Die Marktheidenfelder hatten zuletzt für Aufsehen gesorgt, als sie sich mit der Augsburger Sozialunternehmerin Sina Trinkwalder zusammentaten, um Stoffreste für die Herstellung von Rucksäcken für Obdachlose zur Verfügung zu stellen. Die erste RTL2-Sendung von "Zuhause im Glück" mit Warema-Beteiligung läuft am Dienstag, 7. November, um 20.15 Uhr.
    • Warema Renkhoff SE
      Hans-Wilhelm-Renkhoff-Straße 2
      97828 Marktheidenfeld
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 11/2/2017 12:35:23 PM

     

    Nicht Hamburg. Bad Neustadt!

    Von wegen Hamburg: Bad Neustadt ist in Deutschland das Eldorado, wenn es um Stromtankstellen für E-Autos geht (Symbolbild: dpa). Das jedenfalls will der Wirtschaftsförderer des Kreises Rhön-Grabfeld, Jörg Geier, herausgefunden haben. Mit seinen Zahlen wehrt er sich gegen Medienberichte, wonach Hamburg das dichteste Netz an Stromtankstellen habe. Nun muss man wissen, dass den Statistiken jeweils andere Daten zugrunde liegen. So oder so: Rein rechnerisch fährt in Bad Neustadt jeder 84. Einwohner mit einem Elektroauto. In Hamburg ist es hingegen jeder 1778. Einwohner.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/31/2017 12:37:49 PM

     

    Ein Hoch auf den Fisch

    Mainfrankens Gastronomie verbindet man landläufig eher mit Fleischgerichten. Doch es geht sehr gut auch anders: Die Anker-Stube in Wipfeld (Kreis Schweinfurt) ist ein Beispiel dafür, dass auch Fische aus der Region auf den Teller kommen. Dafür hat der Landgasthof nun eine Auszeichnung des Bezirks Unterfranken erhalten: den Goldenen Fisch. Das Wirtepaar Klaus und Jutta Dülk - hier mit Urkunde und im Kreis von Vertretern aus Politik, Fischereiwesen und Gastronomie (Foto: Hans-Peter Hepp) - bekam bei der Preisverleihung Lob dafür, dass es sich für den heimischen Fisch stark mache. Der Bezirk hat eine eigene Fischereifachberatung. Der Preis ist seit 1999 an bislang 32 Gasthäuser in der Region verliehen worden. Bewerben kann sich laut Bezirk, wer in den Monaten mit "r" mindestens drei Gerichte aus heimischen Fischen regelmäßig auf seiner Speisekarte hat.
    • Anker-Stube
      Mainstraße 3
      97537 Wipfeld
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/26/2017 8:01:22 AM

     

    Kunert will hoch hinaus

    Das ist mal 'ne Ansage: So hoch wie ein Kirchturm und damit die Silhouette von Bad Neustadt prägen wird das neue Logistikzentrum des Wellpappe-Herstellers Kunert. Kürzlich war Spatenstich (Foto: Hubert Herbert), im Juli 2019 soll das automatisierte Hochregallager in Betrieb gehen. Das 1893 im Sudetenland gegründete Unternehmen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in Bad Neustadt wieder aufgebaut, wo die Logistik zuletzt an ihre Grenzen kam. Für das neue Zentrum gibt Kunert nach eigener Darstellung einen zweistelligen Millionenbetrag aus. Es soll die Abläufe in der Logistik wesentlich effektiver machen. In jüngster Vergangenheit haben eine Reihe von Unternehmen in Mainfranken solche riesigen Logistikzentren gebaut - unter anderem Riedel Bau in Bergrheinfeld bei Schweinfurt, Wakra Tec in Grünsfeld (Main-Tauber-Kreis), BayWa in Röthlein bei Schweinfurt, Schaeffler in Kitzingen  und Kurtz Ersa in Kreuzwertheim (Kreis Main-Spessart).
    • Kunert Wellpappe Bad Neustadt GmbH & Co. KG
      Besengaustraße 6
      97616 Bad Neustadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/25/2017 11:16:24 AM

     

    Schuler + Eisner ist bei Seat spitze

    Das Autohaus Schuler + Eisner mit den Standorten Werneck und Dittelbrunn (Kreis Schweinfurt) ist von Seat als „Top Dealer 2017“ ausgezeichnet worden. In Leipzig übergab der zum VW-Konzern gehörende Autohersteller nach eigenen Angaben die Urkunden in fünf Kategorien. Schuler + Eisner siegte in „Sales“ und wurde damit als bester Händler im Bereich Vertrieb ausgezeichnet. Die Urkunde nahm Marcus Eisner in Empfang (Zweiter von links/Foto: Seat). Der Preis sei ein Verdienst des gesamten Teams, sagte der Geschäftsführer. Die weiteren Gewinner des „Top Dealer Awards 2017“ wurden in den Kategorien Gesamtperformance, Fast Starter, Marketing und Aftersales ausgezeichnet. Als Siegprämie erhält das Autohaus Schuler + Eisner eine Firmenfeier für alle Angestellten, das von Seat spendiert wird. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen des „Seat Partner Dialog“ auf dem Leipziger Messegelände, zu dem mehr als 300 Inhaber, Geschäftsführer und Verkaufsleiter eingeladen waren.
    • Schuler + Eisner GmbH & Co. KG
      Pfaffenpfad 2
      97440 Werneck
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/24/2017 1:44:49 PM

     

    Erst Handwerk, dann Industrie, dann wieder Handwerk

    Was haben Autos und Fliesen gemeinsam? Richtig, nichts. Allein schon deshalb fällt die Karriere von Philipp Jeger (Zweiter von links) aus dem Rahmen. Der 26-Jährige aus Irmelshausen (Kreis Rhön-Grabfeld) sahnte in den vergangenen Wochen als Fliesenleger allerlei Auszeichnungen ab, über die sich jetzt seine Mutter Elfi Wachmer-Jeger (von links/Foto: Hanns Friedrich), Kreishandwerksmeister Bruno Werner und Firmenchef Andreas Wachmer freuten. Philipp Jegers Erfolg hat ein besonderes Fundament: Er hat eigentlich Kfz-Mechatroniker gelernt. Nach einigen Jahren in der Großindustrie besann er sich aufs Handwerk zurück und begann im September 2015 die Ausbildung zum Fliesenleger. Für den Schwenk hat Jeger eine glasklare Begründung: Im Handwerk könne er am Ende eines Arbeitstages sehen, "was ich geleistet habe".
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    • Wachmer GmbH
      Thüringer Straße 2
      97633 Höchheim-Irmelshausen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 10/23/2017 2:15:11 PM

     

    Geld für Industrie 4.0

    Die bayerische Staatsregierung will erreichen, dass in Berufsschulen des Freistaates das Thema Industrie 4.0 besser gelehrt werden kann. Und so hat das Bildungsministerium in München bekannt gegeben, dass zwei Millionen Euro zur Verfügung stehen, um die technische Ausstattung an 17 öffentlichen Berufsschulen in Bayern in puncto Digitalisierung - also Industrie 4.0 - voranzubringen. Die staatliche Berufsschule Main-Spessart in Karlstadt und Lohr sowie die Jakob-Preh-Berufsschule in Bad Neustadt (Archivbild: Eckhard Heise) sind die beiden Einrichtungen in Unterfranken, die in den Genuss dieser Förderung kommen. Die Staatsregierung hat das Geld im Rahmen eines Pilotprojekts in den Doppelhaushalt 2017/2018 aufgenommen. Das Bildungsministerium wird nach eigener Darstellung jeweils die Hälfte der förderfähigen Gesamtkosten für die Verbesserung der technischen Ausrüstung an den Berufsschulen tragen. Den Rest müssen die Schulträger schultern. Insofern gehe es im Grunde nicht um zwei, sondern um vier Millionen Euro an Förderung, teilte das Ministerium mit.
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