ImPlus - Mainfrankens Wirtschaft auf einen Blog Live

Mainfranken ist ein spannender Wirtschaftsstandort. Unser Blog "ImPlus" macht klar, was das heißt. Main-Post-Redakteur Jürgen Haug-Peichl und sein Team blicken hinter Firmentore, zeigen vor allem Karrieren, Chancen und gute Ideen in dieser facettenreichen Region.

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 3/21/2019 8:39:02 AM
     

    Damit Vermieter ruhig schlafen können

    Gerade in Zeiten knappen Wohnraums spielen Miete und Mietvertrag eine große Rolle. Der in Esselbach bei Marktheidenfeld lebende Immobilienexperte Helge Ziegler (Foto: Andreas Brachs) hat dazu eine Neuauflage seines Ratgebers "Richtig vermieten - beruhigt schlafen" herausgebracht (Foto: Jürgen Haug-Peichl). Darin erfahren Vermieter, wie sie die Miethöhe als Stellschraube einsetzen, den passenden Mieter finden, den Vertrag korrekt gestalten, die Mietwohnung reibungslos übergeben und wann die Konsultation eines Maklers sinnvoll ist. Auch das Thema Mietpreisbremse kommt vor. Ziegler ist unter anderem Diplom-Immobilienwirt und Präsident des Bundesverbandes für die Immobilienwirtschaft (Frankfurt). Co-Autor des handlichen Buches ist der Kölner Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Ralf Stark.
    • "Richtig vermieten - ruhig schlafen"
      Helge Ziegler/Ralf Stark
      Verlag C. H. Beck
      ISBN 978-3-406-73679-7 (Print/auch als E-Book erhältlich)
      158 Seiten; 9,90 Euro
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 3/20/2019 12:38:39 PM

     

    Likör ist gar nicht so schwör

    Mit Likören kann man ein Familienunternehmen führen, viele Preise gewinnen und der Natur auch noch Gutes tun: Das beweisen in Sommerhausen bei Würzburg Stefan Steinmann samt Ehefrau Alexandra und Tochter Anna (Foto: Gerhard Meißner). Denn ihre Brennerei heimste jetzt bei der Fachmesse "Craft Spirits Festival" in Berlin jede Menge Auszeichnungen ein. So wurde der Quittenlikör der Steinmanns bester Likör des Wettbewerbs. 98 Brennereien aus 14 Ländern nahmen an dem Festival teil. Es gilt als die wichtigste Messe für handwerklich hergestellte Spirituosen. Die Sommerhäuser Familie greift bei ihren Zutaten ausschließlich auf Obst aus eigenem Anbau zurück. Darunter sind seltene Sorten, die auf diese Weise erhalten werden sollen. Damit das Unternehmen fachlich auf festem Fundament steht, hat Alexandra Steinmann die Ausbildung zur Brennerin absolviert. Dennoch lautet ihr Credo: "Eigentlich ist Likörmachen ganz einfach."
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    • Hofbrennerei Stefan Steinmann
      Neuenbergshof 2
      97286 Sommerhausen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 3/20/2019 9:34:27 AM
     

    Brexit: Was der Mittelstand machen kann

    Nichts Genaues weiß man nicht, das Chaos ist groß: Der Austritt Großbritanniens aus der EU (Symbolbild: dpa) ist auf den 29. März datiert - wenn sich nicht alles noch ändert. So oder so ist davon auszugehen, dass der Brexit irgendwann kommt. Welche Folgen er für die Wirtschaft haben wird, ist offen. Damit sich Unternehmen in Mainfranken jetzt noch intensiver damit befassen können, bietet die Regionalgruppe im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) am 2. April in Würzburg einen Infoabend an mit dem Titel "Nach dem Brexit: Welche Möglichkeiten hat der Mittelstand?". BVMW-Chefvolkswirt Hans-Jürgen Völz aus Berlin wird darüber sprechen, welche Folgen, aber auch Chancen der Brexit für Unternehmen haben kann.
    • BVMW-Infoabend "Nach dem Brexit: Welche Möglichkeiten hat der Mittelstand?"
      Dienstag, 2. April
      19 bis 22 Uhr
      Euro-Center, Wörthstraße 13-15;
      97082 Würzburg
      Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 3/19/2019 9:55:47 AM

     

    Ganz andere Sitten in der Gastwirtschaft

    Die gastronomische Szene im Raum Schweinfurt wird an diesem Donnerstag um eine interessante Variante erweitert. Denn dann hat das Vereinsheim des TSV 04 Schwebheim neue Pächter: Masoud (links) und Nachmi Mohamad aus Syrien. Das Brüderpaar (Foto: Ursula Lux) ist ein Beispiel für gelungene Integration von Flüchtlingen und will in der öffentlichen Gastwirtschaft natürlich unter anderem arabische und internationale Speisen anbieten. Interessant ist aber auch, welche Erfahrung die neuen Gastwirte aus ihrer Heimat mitbringen. So erzählt Masoud Mohamad, dass in Syrien die Gäste normalerweise an langen Tischen säßen und nicht in Grüppchen wie hierzulande. Außerdem zahle am Ende immer einer für alle. Was nicht selten heftige Diskussionen unter den Gästen auslöse, wer denn diese ehrenvolle Aufgabe übernehmen darf. Da darf man gespannt sein, was ab sofort im Schwebheimer Sportheim abgeht.
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    • Gaststätte/TSV-Vereinsheim
      Schweinfurter Straße 29
      97525 Schwebheim
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 3/15/2019 9:03:40 AM
     

    "Tag der Logistik": Unternehmen zeigen sich

    Fahrer dringend gesucht: Logistik gehört zu jenen Branchen, die am intensivsten unter Fachkräftemangel leiden. Insbesondere brauchen Speditionen Lkw-Fahrer (Symbolbild: dpa). Um in dieser Hinsicht auf sich aufmerksam zu machen, beteiligen sich bundesweit knapp 200 Unternehmen am 11. April am "Tag der Logistik". Auch in Mainfranken sind Betriebe dabei: So informiert die Spedition Geis im Industriepark in Kürnach (Kreis Würzburg) von 14 bis 18 Uhr unter anderem über den Beruf des Kraftfahrers und über Arbeit in der Lagerlogistik. In dem für ganz Europa zuständigen Logistikzentrum von Würth auf dem Drillberg in Bad Mergentheim geht es ebenfalls um Berufe in diesem Bereich (17.15 bis 20.30 Uhr). Außerdem gibt es einen Rundgang durch das Zentrum. Dritter im Bunde ist die auf Ersatzteillieferung spezialisierte Distriparts GmbH in Uffenheim (Landwehrstraße). Das Unternehmen öffnet von 10 bis 12 Uhr seine Tore.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 3/14/2019 7:49:30 AM
     

    Kleine Stadt kämpft gegen großen Mangel

    Der allgegenwärtige Fachkräftemangel in der Wirtschaft (Symbolbild: dpa) ist mittlerweile auch Thema in der Kommunalpolitik. So etwa in Gerolzhofen, wo der Stadtrat einen außergewöhnlichen Anlauf nehmen will. Geplant ist die Gründung einer Gesellschaft, die unter anderem ausländische Fachkräfte in die 7000 Einwohner zählende Stadt locken soll. Außerdem sind die Bereitstellung neuer Wohnungen für diese Fachkräfte sowie die Vermittlung von Deutschkursen vorgesehen. Der Stadtrat wird am Montag, 18. März, über dieses Projekt diskutieren. Den Antrag dafür hat der städtische Wirtschaftsreferent Arnulf Koch eingereicht. Der Plan sieht auch vor, dass die neue Gesellschaft aus öffentlichen Fördertöpfen Geld bekommt. Zudem sollen örtliche Unternehmer als Gesellschafter einsteigen. Geld wird auch nötig sein: Allein die Anlaufkosten des Projekts werden für die ersten beiden Jahre auf 160.000 Euro beziffert. Hinzu kommen mindestens fünf Millionen Euro für den Bau von 50 Wohnungen.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 3/13/2019 9:07:18 AM
     

    Aus Itizzimo wird Simplifier

    Viele Unternehmen stehen vor der Frage, wie sie die Digitalisierung umsetzen sollen (Symbolbild: dpa). Software dafür liefert seit Jahren die Itizzimo AG in Würzburg. Die jetzt mit neuem Namen unterwegs ist: Simplifier AG. Dieser Name lehnt sich an die Low-Code-Plattform des Unternehmens an, die ebenfalls Simplifier heißt. 70 Mitarbeiter beschäftigt Firmengründer und Geschäftsführer Reza Etemadian am Stammsitz in Würzburg. Im kalifornischen Palo Alto hat Simplifier noch unter dem alten Namen Itizzimo eine Außenstelle. Die Würzburger streben einer Mitteilung zufolge an, in Europa Marktführer im Low-Code-Bereich zu werden. Dabei geht es darum, dass Nutzer von Software auch ohne Programmierkenntnisse und mit geringem Aufwand neue Anwendungen erstellen können. Das soll vor allem kleineren Unternehmen helfen, die sich auch ohne einen Stab von Entwicklern digitalisieren wollen. Dem Low-Code-Markt wird weltweit großes Potenzial zugesprochen. So habe die Simplifier-Plattform dreistellige Wachstumsraten und sei auf Augenhöhe mit US-amerikanischen Marktführern, teilten die Würzburger mit.
    • Simplifier AG
      Nürnberger Straße 47A
      97076 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 3/12/2019 8:04:07 AM

     

    Von der Kindheitsidee zum Unternehmen

    Eine Idee haben, eine Idee umsetzen - davon lebt das Unternehmertum. Monika Schaub ist ein besonders gutes Beispiel dafür. Denn die 40-Jährige hatte schon als Kind die Idee, Bücher zu schreiben. Als Erwachsene setzte sie diese Idee in die Tat um. Heute ist Schaub (Foto: Arkadius Guzy) als Unternehmerin aktiv: Sie führt seit gut einem Jahr ihren Darum Verlag in Würzburg. Beflügelt bei ihrer Kindheitsidee wurde die in Diebach bei Hammelburg aufgewachsene Buchhändlerin von ihrem kleinen Sohn: Er ist von Kehrmaschinen fasziniert. Und so hieß Schaubs erstes Buch "Die Kehrmaschine kommt".
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    • Darum Verlag
      Karmelitenstraße 26
      97070 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 3/11/2019 7:04:15 AM
     

    Damit der Sprung in einen festen Job klappt

    BQM ist keine gängige Abkürzung. Und trotzdem verbirgt sich hinter ihr eine wichtige Hilfe für Jugendliche mit Lernbehinderung oder einer leichten geistigen Behinderung. Denn BQM steht seit 2003 für die Berufsvorbereitende Qualifizierungsmaßnahme. Sie hilft jenen Jugendlichen, den Einstieg ins Berufsleben besser zu finden. So wie dem 18-jährigen Florian Strießbaum (links) aus Gräfendorf (Kreis Main-Spessart), der im Rahmen von BQM für den Bauhof in Lohr arbeitete. Den erhofften Sprung hat er geschafft: Nun ist er beim Straßenbauamt in Würzburg unter Vertrag. Begleitet wird BQM in Mainfranken von der gemeinnützigen Integrationsgesellschaft MIG in Würzburg und hier konkret von Susanne Niederhammer (rechts/Foto: Pat Christ). Die Bundesagentur für Arbeit fördert BQM. 70 Prozent der Teilnehmer bekommen hernach einen sozialversicherungspflichtigen Job.
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    • MIG gemeinnützige Modell Integrationsgesellschaft mbH
      Hertzstraße 1
      97076 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 3/8/2019 4:15:28 PM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 3/7/2019 4:15:28 PM

     

    Digitalisierung: Berufsschüler helfen beim Lernen

    In der Berufsschule werden Auszubildende auf den Arbeitsalltag vorbereitet. Sie lernen. Und sie lehren - in Haßfurt zumindest. Denn dort dort stellen sich Lehrlinge der Heinrich-Thein-Berufsschule älteren Menschen zur Verfügung, um ihnen beim allwöchentlichen "Computer-Mittwoch" im Mehrgenerationenhaus (Foto: René Ruprecht/MGH) den Umgang mit digitalen Instrumenten wie Smartphones oder Tablets nahezubringen. Damit schlagen die Beteiligten zwei Fliegen mit einer Klappe: Die einen werden fitter mit Blick auf die allgegenwärtige Digitalisierung, die anderen stärken ihre Sozialkompetenz. Genau hier setzt die Haßfurter Berufsfachschule für Technische Assistenten für Informatik mit ihrer neuen Lernform "Lernen durch Engagement" an. Zwölftklässler der Berufschule sollen durch den Einsatz beim "Computer-Mittwoch" im Mehrgenerationenhaus ihre Sozialkompetenz stärken können. Die Heinrich-Thein-Berufschule hat Fachschulen für Kinderpflege, Ernährung und Versorgung, Sozialpflege sowie eben für Technische Assistenten für Informatik.
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    • Heinrich-Thein-Schule
      Hofheimer Straße 14-18
      97437 Haßfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 3/7/2019 12:39:18 PM

     

    Wenn das Startgeld aus der Gemeinschaft kommt

    Crowdfunding hat sich gerade bei Jungunternehmen zu einer adäquaten Form der Finanzierung entwickelt. Auch in Würzburg, wie beispielsweise die Crowdfunding-Portale Startnext und Kickstarter zeigen (Foto: Lucas Kesselhut). Dort sind zusammen knapp 60 Vorhaben in der Stadt angemeldet. Darunter sind die Betreiber eines neuen Cafés, Musikgruppen oder die Verantwortlichen eines Geburtshauses. Crowdfunding bedeutet, dass ein Geldnehmer für ein Projekt versucht, zum Beispiel über eine Online-Plattform so viele Geldgeber wie möglich zu finden. Weil das Thema an Bedeutung gewinnt, bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt am 2. April den kostenlosen Info-Nachmittag "Crowdfunding & Alternative Finance" an. Dabei werden sowohl Grundlagen dieser Finanzierungsarten als auch Fallbeispiele vermittelt.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 3/2/2019 5:06:12 AM

     

    Ein Dorf setzt auf fahrende Händler

    Grüne Märkte mit frischem Obst und Gemüse findet man nur noch in Großstädten wie Würzburg. Wirklich? Stimmt nicht ganz. Das Gegenteil beweisen Händler wie Dieter Peterhänsel (rechts, hier mit Stammkunde Friedrich Wagenknecht) aus Hirschaid bei Bamberg. Denn Peterhänsels Stand (Foto: Isolde Krapf) hat sich mittlerweile in Bad Kissingen, Münnerstadt und Bad Bocklet etabliert. Immer mehr Menschen auf dem Land lernten die Vorzüge frischer Ware zu schätzen, hat Peterhänsels Frau Nadine festgestellt. Und so kommt es, dass das Händlerpaar neuerdings auch im Bad Bockleter Ortsteil Steinach wochenweise Waren anbietet. Steinach hat gerade mal 900 Einwohner, setzt aber seit geraumer Zeit auf fahrende Händler, um die Nahversorgung aufrecht zu erhalten. Die Situation hatte sich sich zugespitzt, als Mitte vergangenen Jahres sowohl die örtliche Metzgerei als auch der Dorfladen dichtmachten. Seither kommt einmal pro Woche ein Metzger mit seinem Stand nach Steinach - und neuerdings eben auch die Peterhänsels.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 3/1/2019 6:54:20 AM
     

    Autos teilen: Würzburg groß im Rennen

    Viele Menschen teilen sich eine Auto-Flotte: Carsharing ist in Deutschland eine populäre Art der Mobilität geworden - gerade in Großstädten. So ist 2018 die Zahl der bei Anbietern angemeldeten Carsharing-Nutzer im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent gestiegen, wie der Bundesverband Carsharing (BCS) mitteilt. Aktuell fahren demnach 2,5 Millionen Menschen mit Carsharing-Autos (Symbolbild: dpa). Einer der Anbieter ist Scouter mit Sitz in Marburg. Das Unternehmen hat jetzt ein Lob an Würzburg ausgesprochen: Im Vergleich mit ähnlich großen Städten habe Würzburg mit 39 Prozent Zuwachs an neuen Kunden eine überdurchschnittliche Quote im vergangenen Jahr hingelegt. 2000 Menschen nutzen in der Stadt am Main eines von 50 Scouter-Autos. Die Popularität hat freilich auch Schattenseiten: Scouter sucht für seine Fahrzeugflotte in der Altstadt und in Teilen des Stadtteils Sanderau dringend Stellplätze. Um welche zu bekommen, verspricht Scouter für Tipps gar eine Belohnung von 50 Euro.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/28/2019 12:26:11 PM
     

    Nachhaltigkeitspreis: Jetzt bewerben

    Energie sparen, auf die Natur achten, Müll vermeiden: Für Unternehmen sind solche Umweltbelange wichtiger denn je. Sie mit sozialen und vor allem wirtschaftlichen Interessen unter einen Hut zu bringen, ist mitunter eine heikle Aufgabe. Wer sie bewältigt, hat jetzt Chancen auf den "Nachhaltigkeitspreis Mainfranken", den die Region Mainfranken GmbH heuer zum wiederholten Mal in vier Kategorien (abhängig von der Mitarbeiterzahl des Unternehmens) vergibt. Die Bewerbungsfrist läuft von 1. März bis 1. Juli 2019. Wie die Würzburger Agentur für Regionalmarketing weiter mitteilt, wird die Preisverleihung während der Eröffnung der Mainfranken-Messe am 28. September sein. Eine unabhängige Jury wird bis dahin die Bewerbungen beurteilen. Schwerpunkt des Wettbewerbs bilden die Themen Klima und Energie (Symbolbild: dpa).
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/27/2019 12:37:31 PM
     

    Hassia gibt dem Vertrieb neues Gesicht

    In diesen Tagen fiel das Scheinwerferlicht mal wieder auf das einstige Rhöner Kultgetränke Bionade: 25 Jahre ist es her, dass es patentiert wurde und damit seine Erfolgsgeschichte begann. Seit Anfang 2018 gehört das einstige Familienunternehmen in Ostheim zum hessischen Getränkehersteller Hassia. Der hat nun den Vertrieb von Bionade (Foto: dpa) in neue Hände gegeben: Rajko Zimny (47) werde ab sofort diese Funktion für den deutschen Markt übernehmen, teilte Hassia mit. Zimny folgt auf Juan Gravalos, der diese Funktion ein Jahr lang innehatte. Der neue Gesamtvertriebsleiter für Bionade ist laut Hassia Diplom-Betriebswirt und war fast 20 Jahre lang für die Bitburger Brauereigruppe tätig, zuletzt als deren Verkaufsdirektor Handel.
    • Bionade GmbH
      Nordheimer Straße 14
      ​97645 Ostheim/Rhön
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/26/2019 7:33:09 AM
     

    VCC: Die Neue an der Spitze

    Das Vogel Convention Center (VCC) in Würzburg ist eine der Top-Adressen in der Region, wenn es um Kongresse, Messen oder ähnliche Großveranstaltungen geht. Seit Jahresbeginn steht Nina Krause (Foto: Chris Weiß/VCC) an der Spitze der zur Vogel Communications Group gehörenden Adresse im Stadtteil Zellerau. Das teilte Vogel jetzt mit. Krause leite unter Geschäftsführer Horst Vollhardt das operative Eventgeschäft im VCC mit seinen acht Tagungsräumen und dem Kongresszentrum in ehemaligen Druckerei-Hallen. Die Eventmanagerin kennt sich im VCC aus: Während ihrer Ausbildung in der Würzburger Medienakademie vor zehn Jahren machte sie dort Station und wurde wenig später als Mitarbeiterin übernommen. Nun ist Krause im VCC auch für die Bereiche Abläufe und Personal verantwortlich.
    • VCC Vogel Convention Center GmbH
      Max-Planck-Straße 7/9
      97082 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/25/2019 6:51:14 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/21/2019 3:02:25 PM
     

    Schäflein lässt sich auch in Leipzig nieder

    Leipzig gilt als die am stärksten wachsende Stadt in Deutschland. Die traditionsreiche Handelsstadt in Sachsen boomt in Wirtschaftskreisen. Schon deshalb lässt sich jetzt die Spedition Schäflein aus Röthlein (Kreis Schweinfurt) auch dort nieder. Gut 20 Millionen Euro investieren die Logistiker in einen Neubau nahe des Leipziger Flughafens, der zum Jahreswechsel fertig sein soll und dann 25 000 Quadratmeter Nutzfläche haben wird. Die Halle ist vergleichbar mit der in Röthlein (Foto: Janette Beck) und soll zum Teil einem Bestandskunden zur Verfügung gestellt werden, der mit Produktion samt Logistik einziehe, so Schäflein. Den zweiten Bauabschnitt wird das mainfränkische Unternehmen selbst nutzen – geplant ist ein "Multi-User-Logistikstandort" für die Reinigung von Mehrwegbehältern und für die klassische Lagerlogistik. "Die Nähe zu den Leipziger Automobilwerken und zum Flughafen ist genial für uns“, freut sich Vorstandsvorsitzender Achim Schäflein. Die Röthleiner sind jetzt schon eine stattliche Adresse in der Logistikbranche: Das Familienunternehmen beschäftigt an 24 Standorten zusammen 1500 Mitarbeiter.
    • Schäflein AG
      Am Etzberg 7
      97520 Röthlein
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/20/2019 2:29:13 PM

     

    Schwenk investiert in Sauberkeit

    Das Zementwerk Schwenk in Karlstadt/Main will sauberer werden. Deswegen investiert das Unternehmen 11 Millionen Euro in einen 55 Meter hohen Katalysator. Damit sollen die Abgase des Drehofens besser als bisher gereinigt werden. Genauer: Künftig dürfen in den Abgasen nur noch 30 statt bisher 60 Milligramm Ammoniak pro Kubikmeter sein. Das schreibt ein gesetzlicher Grenzwert vor. Der Bau des Katalysators hatte bereits im Mai 2018 begonnen, die Inbetriebnahme ist für März vorgesehen. Der Katalysator wird für bis zu vier Prozent des Stromverbrauchs des stadtbildprägenden Werks (Foto: Karl-Heinz Haase) verantwortlich sein. In dem Drehofen werden unter anderem Klärschlamm, Altreifen und nicht wiederverwertbarer Müll aus den gelben Säcken verbrannt. Karlstadt ist eines von fünf Zementwerken von Schwenk in Deutschland. Die international aufgestellte Unternehmensgruppe hat ihren Sitz in Ulm.
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    • Schwenk Zementwerk KG
      Laudenbacher Weg 5
      97753 Karlstadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/19/2019 10:02:39 AM

     

    Daimler holt sich Volkach in die Flotte

    Softwareunternehmen sind für gewöhnlich klein. Eikona in Volkach (Kreis Kitzingen) widerspricht diesem Klischee: Die vor 21 Jahren gegründete Unternehmensgruppe hat mittlerweile 70 Mitarbeiter - und arbeitet mit ganz großen Namen zusammen. Darunter ist der Daimler-Konzern (Foto: dpa), der dieser Tage zwei Eikona-Produkte gekauft hat. Zum einen die habbl-App, mit der zum Beispiel Speditionen Arbeitsaufträge direkt aufs Smartphone ihrer Fahrer schicken können. Zum anderen die Conizi-Plattform, mit der sich Transportunternehmen und deren Auftraggeber digital und direkt verbinden können. Beide Produkte kommen auf Geräten der Daimler-Tochter Fleetboard (Stuttgart) zum Einsatz, die in 285.000 Lastwagen installiert sind. Mehr noch: Fleetboard richtet sich mit dem neuen Ableger Fleetboard Logistics GmbH in Volkach ein. Eikona-Gründer Manuel Drescher wird dort nach Daimler-Angaben in die Geschäftsführung einsteigen.
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    • Eikona AG
      Am Alten Bahnhof 8
      97332 Volkach
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/18/2019 8:38:43 AM
     

    "Wissen am Fluss": Alles voller Motivation

    Nach 2018 lädt der Designer Thomas Görgens aus Waldbüttelbrunn (Kreis Würzburg) am 16. März zum zweiten Mal zur Motivationskonferenz "Wissen am Fluss" ein. Neun als Redner, Autoren, Moderatoren oder Coaches bekannte Gäste werden in Veitshöchheim bei Würzburg den ganzen Tag über Vorträge halten, die in erster Linie Impulse geben sollen für mehr Erfolg im Beruf. So hat sich der aus dem Fernsehen bekannte Comedian Klaus-Jürgen "Knacki" Deuser ("Night Wash") angekündigt (Foto: Guido Schröder). Er wird über die Verbindung von Humor und Erfolg sprechen. Motivation ist das Thema der ebenfalls aus dem Fernsehen bekannten Autorin Sabine Asgodom. Fitness, Stress- und Risikomanagement, Selbstmarketing sowie Faktoren für Unternehmenserfolg sind Themen der anderen Redner.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/15/2019 8:46:34 AM
     

    Gemeinsam für die Bienen

    Das Volksbegehren Artenschutz ("Rettet die Bienen") in Bayern war in den vergangenen Wochen ein Top-Thema - auch in mainfränkischen Unternehmen. Einige zeigten sich solidarisch und ermöglichten der Belegschaft, sich während der Arbeitszeit in die Listen einzutragen. Die Würzburger Online-Druckerei Flyeralarm etwa organisierte am Montag einen Mannschaftsbus der Würzburger Kickers (Foto: Flyeralarm), damit Mitarbeiter der Firmenzentrale in der Alfred-Nobel-Straße ins Rathaus gelangen konnten. "Wir wollen das Volksbegehren nicht nur mit dem Druck von Flyern und Stickern unterstützen, sondern auch möglichst vielen Mitarbeitern die Chance bieten, sich daran zu beteiligen“, erklärte Rolf Dittrich, Pressesprecher von Flyeralarm. Auch das Einrichtungshaus Angermüller in Salz bei Bad Neustadt zeigte Flagge: Mitarbeitern wurde die Mittagspause um eine Stunde verlängert, um sich im Rathaus in die Listen des Volksbegehrens eintragen zu können. Angermüller hatte schon im vergangenen Jahr mit einer Aktion zur bienenfreundlichen Bepflanzung von Grünstreifen auf sich aufmerksam gemacht.
    • Flyeralarm GmbH
      Alfred-Nobel-Straße 18
      97080 Würzburg
    • Interliving Einrichtungshaus Angermüller
      Talstraße 4
      97616 Salz
       
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/14/2019 10:03:22 AM
     

    Wie Arbeitgeber attraktiv werden

    In Zeiten des Fachkräftemangels ist es für Unternehmen wichtig, sich als Arbeitgeber schick zu machen (Symbolbild: dpa). Dabei spielen zum Beispiel das Arbeitsumfeld, das Miteinander im Betrieb und Vergünstigungen für Mitarbeiter abseits des Gehaltes eine Rolle. Die Methode Design Thinking kann hier zum Tragen kommen, bindet sie doch mit geringer Hierarchie die Belegschaft in Entscheidungen ein. Was Design Thinking im Details ausmacht und wie die Methode eingesetzt werden kann, das soll ein Tagesseminar des Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) am 21. Februar in Würzburg zeigen. Angesprochen sind unter anderem Geschäftsführer, Führungskräfte und Personalreferenten in Unternehmen. Neben einem theoretischen Teil gibt es Übungen rund um Design Thinking.
    • "Der Weg zum attraktiven Arbeitgeber - Methoden aus dem Design Thinking" (Workshop)
      Donnerstag, 21. Februar 2019
      8.30 bis 17.30 Uhr
      TGZ Würzburg, Magdalene-Schoch-Straße 5
      Weitere Details und Anmeldung
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/13/2019 6:56:44 AM
     

    Kräuter Mix feiert Jubiläum

    Am 1. April 1919 legte Christoph Mix senior in Abtswind (Kreis Kitzingen) den Grundstein für ein Unternehmen, das heute 420 Mitarbeiter hat und einen Jahresumsatz von 115 Millionen Euro macht: Kräuter Mix. Die Gründung vor 100 Jahren soll heuer groß gefeiert werden. Los geht es bereits auf der Weltleitmesse Biofach in Nürnberg (13. bis 16. Februar), wo Kräuter Mix in Halle 9 am Donnerstag eine Party unter dem Motto "100 Years Passion für Plants" steigen lässt (18 bis 22 Uhr). Im Lauf des Jahres will das international agierende Familienunternehmen am Stammsitz in Abtswind weitere Feiern folgen lassen. In Familienhand ist Kräuter Mix heute noch: Christoph Mix (links) führt das auf Tees, Kräuter, Phytopharmaka und Tierfutter-Bestandteile spezialisierte Unternehmen in der dritten Generation. In der Geschäftsführung stehen ihm sein Sohn Bernhard sowie Silke Wurlitzer (Foto: Horst Bernhard/Kräuter Mix) zur Seite.
    • Kräuter Mix GmbH
      Wiesentheider Straße 4
      97355 Abtswind
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/12/2019 8:07:58 AM

     

    Hund sagt ja zu Sulzdorf

    Gute Nachricht aus dem Schwarzwald in Richtung Rhön-Grabfeld: Die Hund-Möbelwerke investieren kräftig in ihren Standort in Sulzdorf an der Lederhecke. Nach einem guten Jahresabschluss der Unternehmensgruppe wurde jetzt bekannt, dass Hund pünktlich zu seiner 100-Jahrfeier heuer unter anderem 1,4 Millionen Euro in die Produktion in Sulzdorf steckt. Außerdem soll dort im Oktober ein neues Ausstellungsgebäude eröffnet werden (Foto: wwg-Architekten), für das Hund 1,6 Millionen Euro in die Hand nimmt. Der Büromöbelhersteller mit Sitz im badischen Biberach ist auch als Sponsor des Tischtennis-Bundesligisten TSV Bad Königshofen aktiv. In Sulzdorf ist Hund unter dem Namen Off Büromöbelwerk bekannt, das heute ein Tochterunternehmen der Biberacher ist.
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    • Off Büromöbelwerk GmbH
      Schwanhäuser Straße 2
      97528 Sulzdorf a.d.L.
     
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/11/2019 10:29:04 AM

     

    Preise für Schweinfurter Gründer

    Schweinfurt hat eine kleine, aber feine Gründerszene. Das wurde vor wenigen Tagen deutlich, als der Gründerpreis von Stadt und Landkreis an fünf Unternehmen verliehen wurde (Foto: Anand Anders). Sieger wurde der Online-Geschenkehändler Boxiland aus Schweinfurt, der fast ausschließlich mit Behindertenwerkstätten zusammenarbeitet und zwei Jahre nach der Gründung schon die erste Umsatzmillion gemacht hat. Dotierung: 5000 Euro. 3000 Euro für den zweiten Preis erhielten die Softwareentwickler der Davinci GmbH aus Schweinfurt. 2000 Euro für Platz drei bekam Eva Gleichmann aus Schonungen, die mit "MainDirndl" Designertrachten entwirft. Der von der VR-Bank gestiftete Förderpreis (2000 Euro) ging an die Pexco GmbH, die mit E-Bikes in kurzer Zeit großen Erfolg hat.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/8/2019 6:57:36 AM

    Ciao: Wie leckeres Eis in die Region kam

    Die 1950er und 60er Jahre: Bekannt unter anderem für die sogenannten Gastarbeiter. Die arbeitssuchenden Menschen vor allem aus Italien, Spanien, Griechenland und der Türkei haben das Leben in Deutschland mitgeprägt - bis heute. Denn zum Beispiel mit den Italienern kamen die Pizzerien ins Land. Die erste in Deutschland wurde 1952 in Würzburg eröffnet. Doch die Italiener brachten auch die Eisdielen mit, wie das rührende Beispiel der Familie Bordin in Marktheidenfeld zeigt. Deren Geschäft in der Innenstadt gibt es heute noch, 50 Jahre nach der Eröffnung. Noella Bordin - hier mit ihrem 2007 gestorbenen Mann Sergio (Foto: Familienarchiv Bordin) - war schon in den 1950er Jahren als Jugendliche aus der Nähe von Venedig nach Deutschland gekommen. Eine Zeit, in der man als Italienerin noch irgendwie Angst vor den fremden Deutschen gehabt habe, erinnert sich die 76-Jährige. Die Bordins brachten das Speiseeis in die Region. Zu trinken gab es damals nur Milchshakes und deutschen Kaffee. Espresso, Cappuccino, Prosecco, Aperol und Grappa - all das kam später.
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    • Eiscafé Venezia
      Mitteltorstraße 14
      ​97828 Marktheidenfeld
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/7/2019 9:03:36 AM

    Die Frau für die richtige Waffe

    Das ist wahrlich ein heikles Geschäft: Michaela-Rosa Oppel bietet in Arnstein (Kreis Main-Spessart) allerlei Sport- und Jagdwaffen zum Kauf an. Darunter sind Gewehre, Pistolen, Pfeil und Bogen sowie Messer. Weil nur ein Teil davon als zulassungsfreies Sportgerät gilt, müssen Kunden für andere Waffen eine Erlaubnis der Behörden vorweisen. Die 56 Jahre alte Geschäftsfrau (Foto: Björn Kohlhepp) ist sich dabei ihrer Verantwortung bewusst: Verweigert ihr ein Kunde den vorgeschriebenen Blick auf die Waffenbesitzkarte, weist sie ihn zurück. Außerdem muss Oppel über Erwerb und Verkauf von Schusswaffen genau Buch führen. Ihr Geschäft führt sie seit 2007, wobei sie auch diverse Kurse anbietet. Von Kampf und Waffen hat Oppel schon aufgrund ihres Hobbies grundsätzlich Ahnung: Oppel ist Kung-Fu-Meisterin. Außerdem war sie unter anderem schon Soldatin, Reiseleiterin und Versicherungskauffrau. Ihr Motto: "Nicht die Waffe ist böse, sondern der Mensch."
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    • CMO Kurse und Fachgeschäft
      Sondheimer-Au-Straße 13
      97450 Arnstein
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/6/2019 6:46:42 AM

     

    GWF zentralisiert das Keltern

    14 Millionen Euro nimmt die Winzergemeinschaft Franken in die Hand, um am Stammsitz in Repperndorf bei Kitzingen eine zentrale Kelteranlage bauen zu lassen. In dieser Woche war Spatenstich (Foto: Andreas Brachs) für die Anlage, die zur Weinlese 2020 fertig sein und die bisher elf dezentralen Keltereien ersetzen soll. Das früher als Gebietswinzergenossenschaft Franken (GWF) bekannte Unternehmen will damit die Verarbeitung der Ernte von 1200 Winzern aus 100 Weinbauorten auf dem neuesten Stand gewährleisten. Die neue Kelterei ist für Kontingente von 100 bis 10.000 Kilo Trauben ausgelegt. 60 Jahre nach ihre Gründung sei die GWF heute das "Mutterschiff" und die "tragende Säule des Frankenweins", lobte Frankens Weinbaupräsident Artur Steinmann beim Spatenstich.
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    • Winzergemeinschaft Franken eG
      Alte Reichsstraße 70
      97318 Kitzingen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/5/2019 8:11:54 AM
     

    So geht Chefwechsel

    Unternehmensnachfolge ist ein sensibles und großes Thema in der vom Mittelstand geprägten Wirtschaft Mainfrankens. Wie es mit dem Geschäft weitergeht, ist vor allem dann eine große Frage, wenn der Chef in Rente geht oder gar stirbt, wie im Fall der Gartenbaufirma Grünbein in Sennfeld bei Schweinfurt. Inhaber Stefan Grünbein war im September 2018 gestorben. Welchen Weg das vor 70 Jahren gegründete Unternehmen einschlagen wird, war danach wochenlang unklar. Jetzt ist der Fall ein Positivbeispiel für Unternehmensnachfolge geworden. Weil Witwe Ruth Grünbein (rechts) dem befreundeten Künstler Ralf Stössel in Hofheim von ihrer Lage berichtete, erfuhr das wenig später Tobias Posekardt (Zweiter von links) aus Maroldsweisach. Er war zu dieser Zeit mit Arbeiten im Garten von Ralf Stössel beschäftigt. Kurz darauf entschloss sich Posekardt dazu, sich selbstständig zu machen und das Unternehmen von Grünbein zu übernehmen - und das im zarten Alter von 21 Jahren. Unterstützt wird Posekardt von Künstlergattin Nicole Stössel (vorne, Mitte/Foto: Silvia Eidel). Die 44-Jährige hat die kaufmännische Leitung bei Grünbein übernommen.
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    • Grünbein und Garten GmbH
      An den Pointen
      97526 Sennfeld
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/4/2019 2:10:34 PM
     

    Auf nach Australien - in den "Krieg der Metzger"

    Ansgar Zänglein zieht in die Schlacht: Was martialisch klingt, darf man wörtlich nehmen. Denn der Inhaber des Dorfwirtshauses in Hambach bei Schweinfurt nimmt am 23. und 24. März am Wettbewerb "Butcher Wars" im australischen Melbourne teil. Bei diesem Wettstreit der Metzger wird der 54-Jährige unter dem Künstlernamen Food Warrior (Krieger des Essens) auftreten und innerhalb von 30 Minuten ein halbes Lamm fachgerecht zerlegen. In fremden Ländern aufzutischen, ist für den Metzgermeister und Koch (Foto: Gerd Landgraf) nichts Unbekanntes, hat Zänglein doch schon in Nordamerika, Zypern, China und Saudi-Arabien Fleischgerichte zubereitet. Zänglein ist der erste Deutsche, der bei "Butcher Wars" teilnimmt. Begleitet wird er von einem Team aus Freunden und Bekannten.
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    • "Dorfwirtshaus seit 1846"
      Strohgasse 1
      97456 Hambach
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/1/2019 1:43:27 PM
     
     

    Grabfelder Jobmeile: Unternehmen stellen sich vor

    Unternehmen suchen Auszubildende, Unternehmen stellen sich vor: Längst haben sich dafür spezielle Messen etabliert. Die alljährliche Reihe dieser Veranstaltungen in Mainfranken startet an diesem Sonntag in Bad Königshofen mit der "Grabfelder Jobmeile", ausgerichtet von der interkommunalen Grabfeld-Allianz. Etwa 50 Aussteller zeigen, wie man bei ihnen eine Ausbildung machen kann. Auch um die Berufsschule, das Duale Studium oder Praktika soll es gehen. Darüber hinaus dient die Messe dazu, dass Unternehmen an potenzielle Kunden kommen (Foto: Regina Vossenkaul). Vom Handwerk über Industrie, Logistik, Dienstleister, Gesundheit und öffentlicher Dienst sind so ziemlich alle Wirtschaftsbereiche der Region vertreten.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 2/1/2019 7:18:27 AM
     

    Keine guten Voraussetzungen - na und?

    Alleinerziehend, kaum Deutschkenntnisse, gering qualifiziert: Das sind hierzulande nicht gerade gute Voraussetzungen für eine reibungslose Karriere im Beruf. Normalerweise. Andreea Petraru (links) aus Rumänien hat jetzt auf dem Kreuzberg in der Rhön das Gegenteil bewiesen. Mit Hilfe eines wenig bekannten Förderprogramms und mit viel Mut stieg sie von der ungelernten Küchenhilfskraft zur gelernten Köchin auf. Möglich wurde dies, weil ein Ausbildungsberater der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt von "WeGebAU" wusste, dem bundesweiten Förderprogramm "Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen". Mit dieser finanziellen Hilfe stieg die heute 32 Jahre alte alleinerziehende Mutter in die zweijährige Ausbildung ein, die sie 2018 beendete. Dass Petraru in dieser Zeit an der Berufsschule die älteste Schülerin war, störte sie wenig. Heute arbeitet Petraru im 20-köpfigen Team der Großküche in der Klostergaststätte auf dem Kreuzberg. Ihre Chefin Angelika Somaruga (rechts/Foto Gerhard Fischer) ist voll des Lobes für die Rumänin: "Sie war immer konzentriert und sehr schnell."
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    • Franziskaner Klosterbetriebe GmbH
      Kloster Kreuzberg
      Kreuzberg 2
      97653 Bischofsheim/Rhön
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/31/2019 12:01:27 PM
     

    Wenn das Start-up lean ist

    Vor gut zehn Jahren sprach man in den USA zum ersten Mal von Lean Start-ups. Jetzt greift diese Art der Unternehmensgründung auch in Mainfranken um sich. "Lean" muss hier mit "schlank" übersetzt werden und meint Start-ups, die sich in dieser Hinsicht finanzieren - ohne fremde Kapitalgeber, aus eigener Kraft, im eigenen Tempo. In Würzburg versteht sich zum Beispiel Lokago als Lean Start-up. Dabei geht es um eine Online-Plattform rund um den Golfsport in der Region. Lokago-Gründer Daniel Neuß wird am 13. Februar im Detail erzählen, was es mit seinem Kleinunternehmen auf sich hat. Anlass ist der Gründerstammtisch Würzburg, der mehrfach im Jahr zu ausgewählten Themen zusammenkommt. An jenem Abend wird außerdem der Würzburger Uni-Professor Sascha G. Walter über ""Lean Start-up: So kommst du schnell und effizient zum Gründungserfolg" sprechen. Der Gründerstammtisch wird von der Gründerwerkstatt um Jan Wiesner ausgerichtet (Symbolbild: dpa).
    • Gründerstammtisch zum Thema Lean Start-up
      Mittwoch, 13. Februar 2019
      19.30 Uhr
      Kellerperle, Am Studentenhaus 1, 97070 Würzburg
      Anmeldung erforderlich
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/31/2019 10:47:37 AM
     

    Damit der Einkauf ein Erlebnis wird

    In Zeiten von Online-Händlern wie Amazon oder Zalando ist es besonders wichtig, dass stationäre Händler ihre Geschäfte zum Einkaufserlebnis machen. Was "stinknormal" ist, lockt keinen Kunden hinter dem Ofen hervor. Diese Erkenntnis machten Vanessa Mrasek (Foto: Pat Christ) und Laura Schaller zur Grundlage eines Modells für einen modernen Verbrauchermarkt. Damit überzeugten die Studentinnen der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt die Jury des Studentenwettbewerbs der Vereinigung freischaffender Architekten (VfA). Der Wettbewerb trug den Titel „Germany‘s Next Top-Supermarkt - Erlebnismärkte statt Ladenkisten“. Insgesamt wurden neun Entwürfe eingereicht. Das Konzept der Würzburgerinnen überzeugte die Jury so sehr, dass es für 1000 Euro angekauft wurde. Das Modell von Mrasek und Schaller (Foto unten) zeigt ein lichtdurchflutetes, etagenförmiges Gebäude. Es soll den Kunden zum Flanieren einladen. Inwieweit der Handel auf dieses Konzept einsteigen wird, ist noch unklar.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/28/2019 12:15:17 PM

     

    Wo überall Schweinfurt drinsteckt

    Schweinfurt ist in Mainfranken die erste Adresse, wenn es um Industrie geht. Aus ihr sind über Generationen hinweg Dinge entstanden, die mitunter in der ganzen Welt im Einsatz sind. Und sogar im All: Ein Pumpenantrieb in der europäischen Trägerrakete Ariane (Foto: dpa) stammt von Schaeffler in Schweinfurt. Oder die Formel 1: In einem Ferrari-Rennwagen stecken mehr als 150 Lager von SKF. Auch ZF - mit knapp 10.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber in Schweinfurt - steuert Teile bei. Ganz zu schweigen vom Fahrrad: Der Schweinfurter Ernst Sachs meldete einst die erste Radnabe zum Patent an. Eine Multimedia-Bilderreportage zeigt jetzt, wo noch Schweinfurt drinsteckt.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/25/2019 1:20:11 PM

     

    Voll des Lobes für Flüchtlinge

    Flüchtlinge sind für Unternehmen eine wichtige Zielgruppe geworden, wenn es um Ausbildungsplätze geht. Das hat kürzlich die Handwerkskammer für Unterfranken betont. Nach deren Angaben gibt es derzeit 377 Lehrlinge aus den klassischen Herkunftsländern der Flüchtlinge wie etwa Irak oder Afghanistan - mehr als in den Vorjahren. Der 71 Jahre alte Metallbaubetrieb Münch in Karlstadt (Foto: Markus Rill) ist ein Beispiel für jene Unternehmen in Mainfranken, die gute Erfahrungen mit Flüchtlingen machen. Von den 70 Mitarbeitern kommen insgesamt fünf aus Syrien und Eritrea. Geschäftsführer Markus Petershofen ist voll des Lobes: "Es ist für uns ein großes Glück, dass wir sie haben." Trotzdem sieht Petershofen die Sache ohne Emotionen: "Wir stellen die Leute nicht in erster Linie ein, um ihnen etwas Gutes zu tun. Wir sind schließlich ein Betrieb mit unternehmerischen Zielen."
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    • Münch GmbH
      Würzburger Straße 7
      97753 Karlstadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 1/25/2019 8:41:28 AM

     

    Ofenbau bleibt in Familienhand

    Unternehmensnachfolge gilt neben Fachkräftemangel und Digitalisierung als eines der Top-Themen in der Wirtschaft der Region. Wie kürzlich bekannt wurde, steht allein im Handwerk in Unterfranken bei einem Drittel der 18.500 Betriebe ein Chefwechsel an - oft mit unklarem Ausgang. Da könnte man meinen, dass die Unternehmensnachfolge gerade dann schwierig ist, wenn es um einen ausgefallenen Handwerksberuf geht. Das Gegenteil beweist in diesen Tagen die Ofenbauer-Familie Floth in Löhrieth bei Bad Neustadt. Dort hat Steffen Floth (links) den Betrieb von Vater Bernhard (Zweiter von rechts) übernommen. Steffens Frau Mareike (Foto: Brigitte Chellouche) und Bruder Alexander (rechts) sowie weitere Familienmitglieder arbeiten ebenfalls in dem 40 Jahre alten Unternehmen. Steffen und Alexander Floth machten dort ihre Ausbildung. "Da wir ein reiner Familienbetrieb sind, läuft alles recht harmonisch und in Teamarbeit", lobt der neue Chef.
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    • Ofen Floth
      Priorstraße 1
      97616 Bad Neustadt-Löhrieth
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