ImPlus - Mainfrankens Wirtschaft auf einen Blog Live

Mainfranken ist ein spannender Wirtschaftsstandort. Unser Blog "ImPlus" macht klar, was das heißt. Main-Post-Redakteur Jürgen Haug-Peichl blickt hinter Firmentore, zeigt vor allem Karrieren, Chancen und gute Ideen in dieser facettenreichen Region.

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  • von Daniela Arndt / MAIN-POST | 8/18/2017 12:02:09 PM
     

    Technologie und Fortschritt mit Verantwortung

     
    Wirtschaftlicher und technischer Fortschritt funktioniert nur, wenn er von einem „breiten gesellschaftlichen Konsens getragen wird“ – das sind die Worte von Manfred Wittenstein (Foto: WITTENSTEIN SE/Joachim Schmeisser), Aufsichtsratsvorsitzendem der WITTENSTEIN SE im Taubertal. Passend zu seinem 75. Geburtstag am 2. September hat er ein Essay geschrieben, in dem er seine Ansicht zur Verantwortung der Deutschen Wirtschaft und zum moralischen Handeln deutlich macht.
    Geboren am 2. September 1942 in Berlin, studierte Wittenstein Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin. Im Jahr 1979 übernahm er das elterliche Unternehmen für Handschuhnähmaschinen. Damals hatte er 50 Mitarbeiter, die wirtschaftliche Situation war angespannt.
    In seinem Essay sagt Wittenstein, es habe fast zehn Jahre gedauert, bis die Mitarbeiter ihn wirklich akzeptiert hätten. „Für die meisten war ich zunächst ein junger Schnösel von der Universität, der die gestandenen Handwerker aufforderte, ihren Rummel doch bitteschön aufzuräumen“, schreibt er. Dennoch, er konnte das Ruder herumreißen. Heute hat die WITTENSTEIN SE 2400 Mitarbeiter, hat Standorte in 40 Ländern, hatte im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Umsatz von 339 Millionen Euro.
    Wittensteins Gedanken kreisen in dem Essay vor allem um die Verantwortung, die das „mechatronische Technologieunternehmen, das sich aus dem kriselnden Familienbetrieb entwickelt hat“, gegenüber der Gesellschaft innehat. Dabei geht es um den Klimawandel und CO2-Emmissionen, um ein lebenswertes Dasein für möglichst viele Menschen und nicht zuletzt um Flüchtlinge.
    Vor allem sei der Aufsichtsratsvorsitzende davon überzeugt, dass „Technik einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten kann“. Er sehe nicht alles schwarz und weiß, wolle Technik weder verteufeln, noch heiligschreiben.
    Wittenstein war von Oktober 2007 bis Oktober 2010 Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) e.V., von November 2008 bis November 2011 Vizepräsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Seit Juni 2006 ist er Mitglied der Forschungsunion Wirtschaft – Wissenschaft und seit März 2015 Sprecher und Vorsitzender des Lenkungs-kreises der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. Er erhielt außerdem mehrere Auszeichnungen, darunter den „Preis Deutscher Maschinenbau 2015“ für sein Lebenswerk und die Innovationskultur der WITTENSTEIN gruppe (2015). Manfred Wittenstein ist verheiratet und hat vier Kinder.
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  • von Daniela Arndt / MAIN-POST | 8/16/2017 7:43:11 AM
     
     

    Am Feiertag in den Baumarkt

    Alle Jahre wieder verhält es sich im Kitzinger Baumarkt "Globus" mitten im Sommer wie an Weihnachten: Am 15. August - Mariä Himmelfahrt also - strömen Kunden en masse in den Laden. Bis zu vier Stunden Wartezeit nehmen sie in Kauf, um reduzierte Werkzeuge und Ähnliches zu kaufen, die Kassenschlange zieht sich durch das gesamte Geschäft (Foto: Jasmin Schindelmann). Der Grund: Für das überwiegend evangelische Kitzingen ist der 15. August kein Feiertag. Für die umliegenden Gemeinden schon.
     
    Globus Baumarkt Kitzingen
    August-Gauer-Straße 2
    97318 Kitzingen
     
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  • von Daniela Arndt / MAIN-POST | 8/11/2017 11:30:00 AM
     
     

    Alle wollen im Urlaub nach Mainfranken

    Warmes Wetter, Weinberge und der Main - Touristen kommen gerne nach Mainfranken. Das ist nicht nur eine lokalpatriotische These, die Zahlen der Industrie- und Handelskammer sprechen für sich: 2,82 Millionen Übernachtungen in Mainfranken in der ersten Hälfte von 2017, rund 50.000 mehr als im Vorjahr zu dieser Zeit (Foto: Gerd Landgraf). Spitzenreiter bei den Touristen ist der Landkreis Bad Kissingen mit 1,042 Millionen Übernachtungen. Doch auch die Landkreise Kitzingen und Main-Spessart haben heuer mehr Leute angezogen. Ein Trend zeigt sich deutlich: Urlaub in Deutschland ist beliebt.
    2,82 Millionen Übernachtungen in den ersten sechs Monaten 2017 für Mainfranken

    Quelle: http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Industrie-und-Handelskammern;art742,9664289
    © Main-Post 2017
    2,82 Millionen Übernachtungen in den ersten sechs Monaten 2017 für Mainfranken

    Quelle: http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Industrie-und-Handelskammern;art742,9664289
    © Main-Post 2017
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  • von Daniela Arndt / MAIN-POST | 8/10/2017 2:44:53 PM
     

     

    Sprungbrett für die Integration

    Neues Land, neue Sprache, neue Schule - neue Möglichkeiten. Gerade junge Flüchtlinge müssen sich in Deutschland noch einmal ganz von vorne Gedanken über ihre Zukunft machen. Die zentrale Frage: Was wollen sie später arbeiten? Unternehmen in ganz Bayern haben sich entschieden, bei der Beantwortung dieser Frage zu helfen - durch Praktika. Zu finden sind die offenen Stellen auf einer Online-Plattform, die eigens dafür eingerichtet wurde (Foto: Screenshot).
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  • von Daniela Arndt / MAIN-POST | 8/9/2017 1:50:33 PM

     

    Ist der Markt für Märkte übersättigt?

    Keine Hüpfburg, keine Stimmung, keine Einnahmen – die Zellinger Markttage haben schon einmal besser dagestanden. Seit 2011 kommen weniger Händler, wird weniger Geld verdient. Laut Marktmeister Roland Sperber ist der Grund dafür recht simpel: 108 ähnliche Marktveranstaltungen gibt es in einem 30 Kilometer Radius um den Zellinger Marktplatz (Foto: Jürgen Kamm). Und nicht nur umliegende Gemeinden machen dem eigenen Markt Konkurrenz, auch die eigenen Vereine starten teilweise Gegenveranstaltungen.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 8/4/2017 5:11:07 AM

     

    Auf geht's gegen den Leerstand

    Schweinfurt hat eine Herausforderung, die andere Städte auch haben: In der Innenstadt stehen viele Geschäfte leer. 78, um genau zu sein. Das sind 9 Prozent der Läden in der Kernstadt. Damit wollen sich der Arbeitskreis Innenstadt und City-Managerin Svenja Melchert nicht abfinden. Mit einem Bündel an zum Teil schon umgesetzten Ideen gehen sie dagegen vor. Die neueste: Ein Gründerkaufhaus in der Rückertstraße (Foto: Hannes Helferich) soll Menschen den Sprung in die Selbstständigkeit erleichtern. Die Stadt ist als Trägerin im Gespräch. Fünf bis sechs potenzielle Einzelhändler sollen in dem Gründerkaufhaus mit ihrem Geschäft einziehen können.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 8/1/2017 3:35:44 PM
     

     

    Wenn die Grillwurst per App kommt

    Metzger und digital - das geht. Das jedenfalls wollen Steffi und Martin Eisenhauer im beschaulichen Ochsenfurt (Kreis Würzburg) mit einer pfiffigen Geschäftsidee beweisen. Sie bieten neuerdings eine App an, mit deren Hilfe man in der Metzgerei der Eisenhauers Wurstwaren bestellen kann. Geliefert wird noch am selben Tag - zunächst nur im Umkreis von 20 Kilometer im Raum Ochsenfurt. Entworfen hat die App Mitinhaberin Steffi Eisenhauser (Foto: Catharina Hettiger). Ihr Credo: "Man muss sich abheben - den Standard-Metzger findet man überall."
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    • Metzgerei Martin Eisenhauer GmbH
      Hauptstraße 43
      97199 Ochsenfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/31/2017 4:51:00 AM

     

    Neue Gutachter im Handwerk

    Ihre Stimme hat Gewicht in Gutachten für Behörden und Gerichte: die etwa 100 Sachverständigen, die von der Handwerkskammer für Unterfranken vereidigt wurden. Jetzt sind drei Neue hinzugekommen: Kammerpräsident Walter Heußlein (rechts) und Abteilungsleiter Wolfgang Bauer (links) bestellten Jürgen Spiegel (von links) aus Kleinrinderfeld, Horst Brand aus Miltenberg sowie Andreas Heim aus Miltenberg in dieses Ehrenamt (Foto: Nadine Heß, HWK). Spiegel wird es im Bereich Metallbauerhandwerk/Konstruktionstechnik, Brand im Bereich Metallbauerhandwerk und Heim für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk ausüben. Wie die Kammer weiter mitteilte, können auch Private - also zum Beispiel Unternehmen - die Dienste der unabhängigen Gutachter in Anspruch nehmen. Den Kontakt stellt die Kammer her. Auch mit Hilfe der kostenlosen App "Sachverständigenradar 2.0" könne man Gutachter finden.
    • Handwerkskammer für Unterfranken
      Rennweger Ring 3
      97070 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/28/2017 2:27:59 PM

     

    Digitalisierung: Unternehmern brennt es auf den Nägeln

    Seit Mai gibt es bei Siemens in Bad Neustadt die "Arena der Digitalisierung" - und schon ist sie auf Monate hinaus ausgebucht. Das große Interesse der Besucher - hauptsächlich mittelständische Unternehmer und Siemens-Kunden - ist darauf zurückzuführen, dass Fragen rund um die Digitalisierung von Produktionsprozessen offenbar vielen Entscheidern auf den Nägeln brennen. Das wurde jedenfalls in dieser Woche bei einer Infoveranstaltung für Fachjournalisten in der "Arena der Digitalisierung" klar, bei der unter anderem Dominik Busch von Siemens (Foto: Gerhard Fischer) digitale Produktionskreisläufe im Werkzeugmaschinenbau erläuterte. In der Arena wird an sechs Stationen gezeigt, wie von der Entwicklung bis zum Service rund um eine Werkzeugmaschine Prozesse digitalisiert werden können - im Sinne von mehr Auslastung und besserer Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens.
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    • Siemens AG
      Siemensstraße 15
      97616 Bad Neustadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/27/2017 9:24:07 AM
     

     

    Zeitraffer: Wie das riesige Prüfzentrum entstand

    Der Wälzlager-Konzern hat in Schweinfurt einen nicht zu übersehenden Akzent gesetzt: Das neue Sven-Wingquist-Testzentrum gilt als das größte seiner Art. 40 Millionen Euro hat SKF dafür investiert. In den beiden Zwillingsgebäuden (Foto: SKF) testet das schwedische Unternehmen Großlager zum Beispiel für Windkraftanlagen auf ihre Tauglichkeit. Jetzt hat SKF ein Video veröffentlicht, das im 3-Minuten-Zeitraffer die Riesenbaustelle der vergangenen Monate und damit die Entstehung des Prüfzentrums in Schweinfurt zeigt:
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/26/2017 1:25:36 PM


    Milliarden fürs Einkaufen übrig

    Die Menschen in Mainfranken haben zumindest statistisch enorm viel Geld im Portemonnaie. Denn nach Angaben der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt ist die Kaufkraft in den vergangenen fünf Jahren um knapp 10 Prozent auf 21 Milliarden Euro gestiegen. Pro Kopf stehen für das laufende Jahr 6501 Euro für Einkäufe im Einzelhandel zur Verfügung (Symbolbild: dpa). Diese Zahlen sind das Ergebnis einer von der IHK in Aufrag gegebenen Studie. Am umsatzstärksten zeigt sich erwartungsgemäß die Region Würzburg. Im Durchschnitt werden 5752 Euro Ausgaben pro Einwohner in Mainfranken für dieses Jahr erwartet. Allein in Würzburg kann der Einzelhandel dann mit 1,4 Milliarden Euro Umsatz rechnen. Die IHK hat die Resultate der Studie im Internet umfangreich zusammengefasst.
    • Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt
      Mainaustraße 33-35
      97082 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/25/2017 9:52:53 AM

     

    So lernt man Wirtschaft

    Unternehmerisches Denken kann man schon in der Schule lernen. Sollte man auch. Aus diesem Grund gibt es landauf, landab immer wieder Schülerfirmen. Auch in Mellrichstadt im Kreis Rhön-Grabfeld, wo jetzt das Martin-Pollich-Gymnasium auf sich aufmerksam gemacht hat (Foto: Thomas Hälker). Die Schülerfirma dort hat mit Unterstützung eines örtlichen Raumausstatter-Betriebs eine pfiffige Geschäftsidee umgesetzt: Alte Stühle werden restauriert und im derzeit populären Vintage-Stil zum Kauf angeboten. 15 Exemplare haben die Schüler schon zu Geld gemacht, ihre kleine Firma werfe Gewinn ab, hieß es dieser Tage. Dass dem so ist, verdanken die Kleinunternehmer auch der Tatsache, dass sie - wie klassische Unternehmer auch - eine genaue Kostenkalkulation erstellen mussten. Fazit: So lernt man Wirtschaft.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/24/2017 5:24:34 AM

     

    Biogas zum Mitnehmen

    Zündende Idee: Weil für Menschen in ärmeren Ländern Gas ein wichtiger Rohstoff im Alltag ist, hat jetzt eine Forscherin in Zusammenarbeit mit einer mainfränkischen Firma rucksackartige Behälter zum einfachen Transport von Gas entwickelt. Die 36 Jahre alte Katrin Pütz kam auf die Idee, das Gas zum Beispiel von Kuhdung in Säcke zu leiten, die später auf dem Rücken in die Hütten und Wohnungen derer getragen werden können, die das Biogas zum Kochen oder für die Beleuchtung brauchen. Die an zentralen Biogasanlagen (Foto: Hannelore Grimm) befüllten Säcke wiegen nur vier Kilo, ihr Inhalt reicht einer Familie etwa für einen Tag. Die Säcke lässt Pütz bei der Firma Rothschenk in Baldersheim bei Aub (Kreis Würzburg) herstellen. Mit Hilfe dieser Biogas-Versorgung werde das Leben vieler Menschen zum Beispiel in Afrika erleichtert, so die Agrartechnikerin.
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    • G&H GmbH Rothschenk
      Industriestraße 8-10
      97239 Aub-Baldersheim
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/21/2017 5:46:20 AM

     

    So erfüllt man sich einen Lebenstraum

    Hat man große Träume, sollte man sie verwirklichen. Diese Lebenseinstellung klingt gut, verlangt aber auch viel Mut. Den hat Ulrike Haas aus Randersacker bei Würzburg bewiesen: Sie gab nach 29 Jahren ihren Job bei einer Bank in Frankfurt/Main auf und macht nun mit ihrem Mann Jürgen das, wovon sie seit Jahren geträumt hat: eigenes Eis. An diesem Samstag eröffnet das Paar in der Würzburger Innenstadt dazu einen Laden. Das Eis habe keine künstlichen Zusatzstoffe und sei reine Handarbeit, versichern die beiden (Foto: Angie Wolf). Außerdem würdigt das Paar seinen Wohnort: Neben Eis gibt es in dem neuen Geschäft auch Wein und Kaffee aus Randersacker. Es geht Ulrike und Jürgen Haas aber um mehr als nur den verwöhnten Gaumen: „Es geht ums Innehalten, darum, zur Ruhe zu kommen“, sagt der gelernte IT-Experte Jürgen Haas. Deshalb heißt der neue Laden auch "Hier & Jetzt". Der Name ist also Programm.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/19/2017 1:44:30 PM

     

    Was für eine Powerfrau

    Zimmerer müssen kräftig zulangen, mit dem Hammer ebenfalls kräftig zuschlagen und ordentlich was tragen können. Ein typischer Männerberuf also. Von wegen: Die zierliche Lisa Breitenbach aus Wernfeld (Kreis Main-Spessart) beweist genau das Gegenteil. Die 19-Jährige (Foto: Björn Kohlhepp) macht derzeit eine Lehre als Zimmerin. Ihr Chef Johann Berthold ist voll des Lobes ob der Tatkraft seiner jungen Mitarbeiterin. "Sie hat einen Sauehrgeiz", sagt der Zimmermeister aus Seifriedsburg. Lisa ist ein Beispiel dafür, dass mancher junge Mensch das Handwerk einem Studium vorzieht, weil man in diesen Berufen nicht den ganzen Tag auf dem Bürostuhl sitzt und viel im Freien ist. Zimmerin sei schon immer ihr Wunschberuf gewesen, erzählt die Wernfelderin. Ihre körperliche Fitness für den Beruf holt sie sich in der Freizeit: Lisa turnt und klettert gerne. Dass sie wegen ihrer Berufswahl manchmal belächelt wird, hält sie nicht von klaren Zielen ab: Nach der Lehre will sie gleich den Meisterbrief machen. Nicht ausgeschlossen, dass sie irgendwann mal einen Betrieb übernimmt.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/19/2017 9:09:44 AM

     

    So nicht: Weg mit der Wegwerfverpackung

    Auf Schritt und Tritt haben wir es beim Einkaufen mit Verpackungsmüll zu tun, meistens aus Plastik. Auch die Coffee-to-go-Mentalität mit ihren Wegwerfbechern (Symbolbild: dpa) trägt zu den enormen Abfallbergen hierzulande bei. Doch mittlerweile deutet sich ein Sinneswandel unter Händlern und Konsumenten an. So wird im Landkreis Haßberge eine Infokampagne für abfallarmes Einkaufen starten. Der Umweltausschuss des Kreistages hat jetzt die auf zwei Jahre angelegte Kampagne mit 14.000 Euro Kosten genehmigt. Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises hat die Federführung. Er will vor allem mit Anzeigen in Zeitungen und Kinos sowie mit großen Plakaten für das Thema sensibilisieren. Indes gibt es in Mainfranken auch anderswo Bemühungen, Verpackungsmüll schon in den Geschäften zu  vermeiden. So eröffnete im März in Würzburg der Laden "Unverpackt" - der Name ist Programm. Ebenfalls in Würzburg können Kunden in Köhlers Vollkornbäckerei den Kaffeebecher mitbringen. Unter dem Motto "Coffee to go again" soll damit die Flut der Wegwerfbecher eingedämmt werden.
    • Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Haßberge
      Zwerchmaingasse 14
      97437 Haßfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/17/2017 1:06:37 PM

     

    Wer wo und wie ausbildet

    Bald sind Sommerferien. Mit ihnen taucht für Schüler die Frage auf, wie es hernach beruflich weitergeht. Wer darauf für 2018 noch keine Antwort findet, für den hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt eine Broschüre mit 148 Seiten neu aufgelegt, die jungen Menschen bei der Berufswahl helfen soll. Das Heft gibt es im Internet zum Herunterladen und gibt laut IHK auch Tipps für die Bewerbung auf eine Lehrstelle. Ausbildungsbetriebe und -berufe in der Region werden ebenfalls im Überblick gezeigt. Die Broschüre (Foto: Screenshot) ist kostenlos.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/14/2017 5:31:59 AM

     

    Gegen Springkraut, für die Umwelt

    Für viele Unternehmen in der Region ist es selbstverständlich geworden, verantwortungsvoll zu agieren. Was gerne mit Corporate Social Responsibility (CSR) bezeichnet wird, findet unter anderem in Engagements für die Umwelt seinen Niederschlag. Der Getränkehersteller Bionade in Ostheim vor der Rhön zum Beispiel ist jetzt in dieser Hinsicht aktiv geworden. Denn das Unternehmen wird an diesem Montag einen Aktionstag mit Schülern ausrichten, bei dem entlang des Heimatflüsschens Streu dem Indischen Springkraut der Garaus gemacht werden soll (Foto: Anand Anders). Das eingeschleppte Kraut verdrängt heimische Pflanzen und ist aus diesem Grund in der Region unerwünscht. "Deshalb packen wir an und engagieren uns für die schützenswerte Vielfalt in unserer Heimatregion an einem Teilstück der Streu, das wir als Flusspate betreuen", sagt Bionade-Geschäftsführer Wolfgang Bufe. Damit nicht genug: Bionade will im Oktober ein Projekt starten, um Nadelwald-Monokulturen in der Region in natürliche Mischwälder umwandeln zu lassen. Bei seinen Aktionen arbeitet das Unternehmen mit Umweltschutzorganisationen zusammen.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/13/2017 12:02:11 PM

     

    Kurtz Ersa macht MBW zu Conline

    Weil die Sparte Maschinenbau gut läuft, baut der Mischkonzern Kurtz Ersa in Kreuzwertheim (Kreis Main-Spessart/Foto: Andreas Brachs) Teile seiner Struktur um. Wie es in einer Mitteilung heißt, werde das Tochterunternehmen Metallbearbeitung Wertheim GmbH (MBW) vom reinen Blechbearbeiter zum Maschinenbauer. Damit ändert sich auch der Name: Das Unternehmen im Wertheimer Stadtteil Reinhardshof heißt ab 2018 Conline GmbH. Die etwa 80 MBW-Mitarbeiter und der Betriebsrat seien schon Ende Juni über den Umbau informiert worden. Kurtz Ersa will versuchen, "möglichst viele Mitarbeiter weiterbeschäftigen zu können" - entweder bei Conline oder im Kurtz-Ersa-Konzern. Dort gebe es genügend offene Stellen oder andere Möglichkeiten, um MBW-Mitarbeiter unterzubringen. Um die Neuen fit zu machen, will Kurtz Ersa unter anderem die firmeninterne Fort- und Ausbildungseinrichtung Hammer Academy einsetzen. Conline soll Systemlieferant für einbaufertige Blechbaugruppen und Lieferant kompletter Maschinen werden. Der Montage-Anteil werde "erheblich ausgebaut", heißt es in der Mitteilung weiter. Im Gegenzug sollen bearbeitete Bleche künftig verstärkt zugekauft werden. Durch den Umbau der schwächelnden MBW will Kurtz Ersa in diesem Bereich den Umsatz in den kommenden fünf Jahren verdreifachen.
    • Kurtz Holding GmbH & Co. BeteiligungsKG
      Industriegebiet Wiebelbach
      97892 Kreuzwertheim
    • MBW Metallbearbeitung Wertheim GmbH
      Gyula-Horn-Straße 21
      97877 Wertheim
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/12/2017 2:04:23 PM

     

    Aldi zieht um, dm zieht ein

    Wenn Supermärkte oder Discounter eine Filiale schließen, hinterlassen sie in der Regel eine große Immobilie. Und damit die Frage, was mit ihr geschehen soll. In Gerolzhofen (Kreis Schweinfurt) hat sich jetzt in dieser Hinsicht eine günstige Situation ergeben: Aldi zieht im September in einen Neubau ins nahe Rügshofen. Die bisherige Filiale im Osten von Gerolzhofen bleibt indes nicht lange leer: Die Drogeriemarktkette dm wird dort einziehen (Symbolbild: dpa). Ein Glücksfall für die 7000 Einwohner zählende Stadt, sagen Beobachter. Denn nicht nur die Immobilienfrage sei geklärt. Auch der örtliche Einzelhandel profitiere von dm, weil damit das Angebot erweitert werde.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/11/2017 1:17:28 PM

     

    Weise Worte zu hören

    Geballtes Wissen über die weltweite Wirtschaft - das gibt es in Mainfranken natürlich auch. Und das Wissen hat einen Namen: Peter Bofinger (Foto: dpa). Der Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg ist einer der Wirtschaftsweisen in Deutschland, seine Stimme findet in höchsten Kreisen Gehör. Nun ist sie auch in Mainfranken zu vernehmen: Bofinger spricht am Donnerstag, 20. Juli, um 19 Uhr im Balthasar-Neumann-Gymnasium in Marktheidenfeld. Thema: "Trump, Brexit, Euro – wie geht es weiter mit der deutschen Wirtschaft?" Neben Schülern, Eltern und Lehrern ist auch die breite Öffentlichkeit eingeladen.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/10/2017 11:55:50 AM

     

    Digitale Gründungen: Bad Kissingen jetzt auch dabei

    Neben Würzburg und Schweinfurt hat nun auch Bad Kissingen ein Zentrum für digitale Innovationen (ZDI). Vor wenigen Tagen fiel der Startschuss für die vom Freistaat mit 6,5 Millionen Euro unterstützte Einrichtung. Sie ist im Rhön-Saale Gründer- und Innovationszentrum (RSG) untergebracht, an das ZDI Mainfranken in Würzburg angedockt und eine von 19 Zentren dieser Art in Bayern. Sie sollen Gründern mit digitalen Geschäftsmodellen in der Startphase helfen. Unser Bild zeigt RSG-Geschäftsführer Matthias Wagner (links) mit dem bayerischen Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer (rechts) und Gästen bei der Eröffnung des ZDI in Bad Kissingen (Foto: Ralf Ruppert).
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    • Zentrum für digitale Innovationen
      c/o Rhön-Saale Gründer- und Innovationszentrum GmbH & Co. KG
      Sieboldstraße 7
      97688 Bad Kissingen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/7/2017 6:29:31 AM

     

    Julian Weigl macht in Mode

    Immer gut, wenn man Verbindungen hat: Weil seine Freundin aus Unterfranken stammt, stattete der Profifußballer Julian Weigl (Borussia Dortmund/Foto: dpa) in der Vergangenheit Würzburg immer wieder einen Besuch ab. Dort ging er offenbar des Öfteren im Modeladen Stilding in der Innenstadt zum Einkaufen - woraus eine Freundschaft zum Inhaber entstanden sei, teilte Stilding mit. Aus der Freundschaft wurde jetzt eine eigene Kollektion: Stay Positive. An diesem Samstag stellt sie Weigl im Stilding-Onlineshop und am kommenden Mittwoch im Laden vor. "Ich befasse mich neben dem Fußball auch gerne mit Mode", wird der 21 Jahre alte Nationalspieler aus Oberbayern in der Stilding-Mitteilung zitiert. Die neue Kollektion könne von Männern und Frauen getragen werden.
    • Stilding
      Herzogenstraße 2
      97070 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/6/2017 1:30:15 PM

     

    Additive Fertigung: SKZ bietet was Neues

    Das Süddeutsche Kunststoffzentrum (SKZ) in Würzburg hat eine Art Vordenker- und Prüffunktion für die Kunststoffbranche im Land. Nun wartet die Einrichtung mit einer nach eigener Darstellung bundesweit einzigartigen Fortbildung auf: Industrietechniker können sich ab September in einem neunmonatigen Lehrgang im Bereich Additive Fertigung weiterbilden (Symbolbild: SKZ). Sie sollen laut einer SKZ-Mitteilung so in der Lage sein, Prozessketten ganzheitlich zu betrachten - also von der Entwicklung des Produktes bis zu dessen Herstellung und zur Qualitätssicherung. Additive Fertigung kann im Wesentlichen gleichgesetzt werden mit 3D-Druck und ist deshalb Teil von Industrie 4.0. Für die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der additiven Fertigung bräuchten die Unternehmen hochqualifiziertes Fachpersonal, so das SKZ. Vor diesem Hintergrund sei die neue Fortbildung zu sehen.
    • Süddeutsches Kunststoffzentrum
      Frankfurter Straße 15-17
      97082 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/5/2017 10:39:02 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/4/2017 8:00:32 AM

     

    Opti jetzt auch in Fulda

    Für drei Millionen Euro baut die Opti-Wohnwelt ein Möbelhaus in Fulda um - und wird damit neben Butzbach die zweite Filiale in Hessen haben. Das Unternehmen aus Niederlauer (Kreis Rhön-Grabfeld) will die Adresse in Fulda spätestens im Herbst nächsten Jahres eröffnen. Opti-Filialen liegen bundesweit verstreut: So findet man den unterfränkischen Anbieter für Möbel, Küchen und Accessoires zum Beispiel in Bamberg, Schweinfurt, Neubrandenburg, Backnang und Ingelheim. In Fulda sollen nach Opti-Angaben 60 bis 70 Mitarbeiter beschäftigt werden - bei einer Gesamtbelegschaft von dann 850 Mitarbeitern. Unser Bild zeigt von links Walter Link (Vermieter in Fulda/Foto: Flavio Burul), Oliver Föst, Michael Föst (beide Opti-Geschäftsführer), Stefan Föst (Opti) und Uwe Kutsch (Vermieter).
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    • Opti-Wohnwelt Föst GmbH & Co. KG
      Industriestraße 5
      97618 Niederlauer
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/3/2017 4:37:46 PM
     

     

    Wenn man sich mal umschauen darf

    Wenn Firmen ihre Tore öffnen, stößt das meistens auf große Resonanz in der Bevölkerung. Die Siemens-Niederlassung und der Staubsaugerhersteller BSH (beide Bad Neustadt) sind ein Beispiel dafür. Denn am Wochenende strömten Tausende Menschen in die beiden Werke im Stadtteil Brendlorenzen, um sich beim Siemens-Familientag und bei der 50-Jahrfeier von BSH umzuschauen (Foto: Eckhard Heise). Bei Rundgängen durch die Hallen wurde den Besuchern unter anderem erklärt, dass Siemens in Bad Neustadt jedes Jahr 700.000 Elektromotoren herstellt. BSH wiederum produziert jeden Tag 8000 Staubsauger. Beeindruckende Zahlen aus Mainfranken also.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 7/3/2017 4:26:49 AM

     

    So klappt's auch mit der Online-Buchung

    Mainfranken wird als Urlaubsziel immer populärer. Weil die Zahl der Gäste und damit die der Übernachtungen steigt, wollen sich die Gastgeber im Raum Haßberge/Grabfeld mehr in Richtung Online-Buchungen bewegen. Denn immer mehr Reisende suchen sich ihre Gästezimmer via Internet aus. Bei einer Informationsveranstaltung in Bad Königshofen wurde jetzt die Möglichkeit vorgestellt, sich einem bayernweiten Vertriebsnetzwerk anzuschließen, worüber Vermieter ihre Angebote online und günstiger als direkt bei den großen Portalen einstellen können. Das Projekt wird vom Tourismusverband Franken unterstützt. Auch die Kurverwaltung in Bad Königshofen bot Vermietern Hilfe an, wenn es um die Online-Angebote geht.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 6/29/2017 3:54:51 PM

     

    Per Smartphone zur Ausbildung

    Riesenlücke: Obwohl der Ausbildungsstart - meistens im September - immer näher rückt, sind nach Darstellung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt in der Region noch 7500 Azubi-Stellen frei, 15 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. "Einen geeigneten Bewerber zu finden, wird für die Betriebe jedes Jahr schwieriger", wird stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer Max-Martin Deinhard in einer Mitteilung zitiert. Schulabgänger hätten auch jetzt noch gute Chancen, für den Ausbildungsbeginn am 1. September eine Stelle zu finden. Um die Lücke zumindest ein bisschen schließen zu können, wird es am 4. Juli den "Aktionstag Ausbildung" der IHK geben. Firmen können vorab offene Stellen melden, interessierte Jugendliche wiederum können sich am 4. Juli an die IHK wenden: Telefon (0931) 4194-500. Oder per WhatsApp: (0176) 34371602.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 6/29/2017 1:59:31 PM

     

    Brunel: Ingenieurdienstleistung boomt

    Und wieder das Thema Fachkräftemangel: Diese Top-Herausforderung für die mainfränkische Wirtschaft ruft nach Lösungen, die nicht von der Stange sind. Das hat unter anderem dazu geführt, dass sich immer mehr Unternehmen Fremdpersonal auf Zeit zu holen, um es zum Beispiel für befristete Projekte einzusetzen. Die Nachfrage nach diesen oft hochqualifizierten Mitarbeitern nehme ständig zu, wie der Ingenieurdienstleister Brunel in Würzburg mitteilte. Dieser Boom habe dazu geführt, dass "wir mit über 30 Projekten in Würzburg und der Region eine neue Höchstmarke erreicht haben", sagte Brunel-Niederlassungsleiter Thomas Braminski. Die Tendenz sei weiter steigend. Brunel hat in Würzburg im vergangenen Jahr etwa 30 neue Mitarbeiter zur Vermittlung an andere Firmen eingestellt. Der Dienstleister hat seinen Sitz in den Niederlanden, Würzburg ist einer von gut 40 Standorten in Deutschland. (Foto: Thinkstock.)
    • Brunel GmbH
      Niederlassung Würzburg
      Unterdürrbacher Straße 8
      97080 Würzburg
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 6/28/2017 9:57:37 AM

     

    Wenn der Sohn in den Startlöchern sitzt

    Allein im unterfränkischen Handwerk stehen 6000 Betriebe vor der Frage, wer sie übernimmt. Dieser Generationenwechsel gilt als eine der größten Herausforderungen der regionalen Wirtschaft. Verschärft wird das Problem durch die Tatsache, dass in Mainfranken nahezu Vollbeschäftigung herrscht, Fachkräftestellen gibt es zuhauf - mit der Folge, dass es unattraktiv geworden ist, sich selbstständig zu machen. Dennoch gibt es Mut machende Beispiele, wie eine Betriebsübergabe innerhalb der Familie funktioniert. Die Firma Seger Transporte in Münnerstadt (Kreis Bad Kissingen) ist ein solches Beispiel. Dort steht Kilian Seger (Foto: Lisa Seger) als Vertreter der vierten Generation schon bereit, das 90 Jahre alte Unternehmen von seiner Mutter Christine (51/rechts) zu übernehmen. Wie sehr freilich der Firmenalltag in das Leben einer solchen Familie hineinstrahlt, wird hier auch klar: Das Unternehmen steht immer an erster Stelle. Damit muss man leben können. Die Segers tun es.
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    • Seger Transporte GmbH & Co. KG
      Zentstraße 2
      97702 Münnerstadt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 6/26/2017 1:04:28 PM

     

    ZF buddelt für die E-Mobilität

    12,5 Millionen Euro nimmt der ZF-Konzern in die Hand, um in Schweinfurt die Anstrengungen rund um Elektromobilität zu bündeln. Am Montag war Spatenstich für einen dreistöckigen Neubau, in dem ab Ende 2018 etwa 500 ZF-Beschäftigte arbeiten sollen (Foto: Anand Anders). Der Neubau im Hafen bringt alle Entwickler und Vertriebler sowie die Verwaltung der E-Mobilität-Sparte des Unternehmens unter ein Dach. Bislang gibt es dafür mehrere Adressen. In dem Neubau soll es auch Prüfstände und eine Werkstatt geben. Das Vorhaben sieht man bei ZF als Ausdruck der Verbundenheit mit der Stadt Schweinfurt. ZF steht für Zahnradfabrik Friedrichshafen. Der Konzern gilt als einer der größten Automobilzulieferer in Deutschland. Schweinfurt ist mit etwa 9000 Mitarbeitern der größte ZF-Standort.
    • ZF Friedrichshafen AG
      Ernst-Sachs-Straße 62
      97424 Schweinfurt
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 6/26/2017 5:07:42 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 6/23/2017 11:27:44 AM

     

    Kunststoffzentrum prämiert Nachwuchs

    Das Süddeutsche Kunststoffzentrum (SKZ) in Würzburg sieht eines seiner Schwerpunkte darin, die Ausbildung in der Branche zu fördern. In diesem Zusammenhang ist der Nachwuchspreis zu sehen, den das SKZ seit 2013 jedes Jahr vergibt. Heuer ging die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung an Nicola Kocic (rechts), der sie beim "Netzwerktag" in Würzburg von SKZ-Institutsdirektor Martin Bastian (Foto: SKZ) entgegennahm. Kocic stammt aus Belgrad, ist 37 Jahre alt und nach eigenen Angaben seit 2007 für das SKZ tätig. Den Preis bekam er für seine Doktorarbeit an der Würzburger Uni. Im Rahmen dieser Arbeit hat der Würzburger ein Modell entwickelt, mit dem sich die Kristallisation von Kunststoffen qualitativ und quantitativ beschreiben lässt. Das von einem Verein getragene SKZ ist ein Dienstleister für die Kunststoffbranche und hat sich unter anderem auf die Prüfung, Zertifizierung und Forschung rund um Kunststoffe spezialisiert. Es hat seine Zentrale im Würzburger Stadtteil Zellerau sowie eine große Außenstelle in Lengfeld.

    • Süddeutsches Kunststoffzentrum
      Frankfurter Straße 15-17
      97082 Würzburg

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 6/22/2017 9:39:40 AM

     

    Abschied von der Telefonzelle

    Das Mobiltelefon hat sie überflüssig gemacht: Telefonzellen. Nicht mal mehr 20.000 davon gibt es Schätzungen zufolge in Deutschland (Foto: Thomas Mäuser). Für die Telekom sind diese auch mit Münzen bedienbaren Häuschen oder Stationen zu unrentabel, deswegen werden sie flächendeckend abgebaut - auch in Mainfranken. Besonders tief ist jetzt der Einschnitt in Lohr/Main: Dort stimmte der Stadtrat zu, dass auf einen Schlag vier der sieben Telefonzellen abgebaut werden. Immerhin gibt es in Lohr noch welche - in anderen Städten Mainfrankens fehlen sie schon komplett. Etwa in Hofheim, wo die letzte Telefonzelle Mitte 2016 entfernt wurde. Im benachbarten Königsberg gibt es sogar seit zehn Jahren keine mehr. Wie wenig die Telekom mit den Kabinen und Stationen verdient, wurde zum Beispiel 2014 in Ramsthal und Sulzthal (Kreis Bad Kissingen) deutlich: zwischen 1,18 und 3.73 Euro. Im Jahr, wohlgemerkt. Da wundert es nicht, dass der frühere Widerstand der Kommunen gegen die Abbaupläne der Telekom mittlerweile gleich null ist.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 6/21/2017 4:57:09 AM
     

    Virtuelle Welt: Wie nah die Zukunft ist

    Virtual und Augmented Reality sind Begriffe, die unter anderem für die Arbeitsweise der Zukunft stehen. Dabei spielt der Einsatz von Datenbrillen (Symbolfoto: obs/Interactive Media Foundation) eine tragende Rolle. Mit diesen Brillen kann sich der Nutzer Daten ins Sichtfeld einblenden lassen und so Arbeitsabläufe steuern. Oder er taucht gleich in eine künstliche, also virtuelle Welt ein, um dort zu handeln. In der Industrie, der Logistik oder in der Architektur sind solche Brillen bereits im Einsatz. Was damit geht und was noch kommt, wie etwa Forschung, Therapie oder Betriebe davon profitieren können - das soll das "3. Zukunftsforum Technik" der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt und des neuen Zentrums für Digitale Innovationen (ZDI), Würzburg, zeigen. Einen Nachmittag lang werden sich in Schweinfurt diverse Fachleute zu Virtual und Augmented Reality austauschen. Eine Ausstellung von Fachfirmen ergänzt die Infoveranstaltung.
    • 3. Zukunftsforum Technik "Augmented und Virtual Reality"
      Mittwoch, 28. Juni 2017
      12 bis 17.45 Uhr
      IHK, Karl-Götz-Straße 7 (Haus B), Schweinfurt
      Anmeldung erforderlich
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 6/20/2017 11:28:52 AM

     

    Yogaboard aus Würzburg geht in alle Welt

    2016 ging es mit dem ersten Prototypen los, jetzt sind die Würzburger Unternehmer Dominic Strobel (von links/Foto: Herbert Kriener), Frank Ackermann und Patrick Walter mit ihrem Yogaboard schon auf dem Sprung in die weite Welt. Denn das Trio eröffnete in der Innenstadt ein Büro, um so unter anderem den Vertrieb voranzubringen. Inzwischen ist die Serienproduktion des 1,78 Meter langen Holzbretts angelaufen, das durch seine geschwungene Unterseite das Körpergefühl und damit das Yogatraining intensivieren soll. Im Juli wollen die Unternehmer eine Werbetour in den USA und Kanada starten - damit man auch über dem Großen Teich auf die Erfolgsgeschichte aus Mainfranken aufmerksam wird.
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    • Strobel und Walter GmbH
      Plattnerstraße 2
      97070 Würzburg
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  • von Anna Baum / MAIN-POST | 6/18/2017 6:30:40 AM

    Weidestrauße am Bio-Hof

    Afrikanische Verhältnisse in Holzhausen: Statt grasender Rinder und Pferde tummeln sich am nördlichen Ortsrand von Holzhausen (Lkr. Schweinfurt) Blauhals-Strauße auf der Weide der Familie Faulstich. Es sind Zuchttiere, die für den Nachwuchs der Weidestraußen-Herde am Bio-Hof von Thomas Dömling in Rannungen sorgen. Eine Kooperation, die als neues Geschäftsfeld die Produkte vom Bio-Strauß – Eier, Federn, Fleisch, Leder – vermarkten will. Am Tag der offenen Gartentür in der Gemeinde Dittelbrunn (Lkr. Schweinfurt) am Sonntag, 25. Juni, hat die Familie Faulstich in Holzhausen ihren ländlichen Garten geöffnet und informiert zur Straußenhaltung.
    • Familie Faulstich
      Friedhofstraße 5
      97456 Dittelbrunn, Holzhausen
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 6/16/2017 5:03:36 AM

    Firma zu übernehmen: Hotline am 21. Juni

    Es ist seit Monaten klar: Neben dem Fachkräftemangel ist die Unternehmensnachfolge die Top-Herausforderung in der mainfränkischen Wirtschaft. Immer mehr Unternehmer finden keinen geeigneten Nachfolger für ihre Firma, teilte die Industrie- und Handelskammer (IHK) in Würzburg mit. Aus diesem Grund bietet die Kammer am 21. Juni eine Telefonhotline an, bei der sich potenzielle Übergeber und Übernehmer mit Experten austauschen können. Dabei kann es um rechtliche, finanzielle und betriebswirtschaftliche Fragen gehen. Die Aktion der IHK ist den Angaben zufolge Teil eines bundesweiten Aktionstages zum Thema Unternehmensnachfolge.
    • Aktionstag Unternehmensnachfolge
      Mittwoch, 21. Juni
      9 bis 12 Uhr
      IHK-Telefonhotline (0931) 4194-377 oder -383
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  • von Anna Baum / MAIN-POST | 6/14/2017 12:26:41 PM

     

    Der Fairnessgedanke verbindet alle in Europa

    Am Mittwoch fand dort unter der Schirmherrschaft des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer die vierte Europäische Faire Milch Konferenz statt. Erstmals war in diesem Jahr „Die faire Milch“ , die Marke der im Bundesverband deutscher Milchviehhalter organisierten Milchbauern, Ausrichter dieses europäischen Treffens. Gemeinsam mit vier weiteren Marken-Initiativen aus Italien, Frankreich, Belgien und Luxemburg stellte „Die faire Milch“ ihr Konzept und ihre Produkte bei einer Pressekonferenz vor dem Treffen vor.

    Noch mehr lesen.

    • Fair Food eG
      Steintor 2a
      19243 Wittenburg
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  • von Anna Baum / MAIN-POST | 6/13/2017 1:27:37 PM

     

    Schlemmer Group will Top-Arbeitgeber in der Region werden

    Bei einem Rundgang durch das Unternehmen mit Haßfurter Bürgermeister Günther Werner, Landrat des Landkreises Haßberge Wilhelm Schneider, Wirtschaftsförderer Michael Brehm, Büroleiter Michael Rahn und Stadtkämmerer Wolfgang erläuterte Geschäftsführer Kai Towae, dass der Standort Haßfurt im Zuge einer klar definierten Wachstumsstrategie der Schlemmer Group in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden solle. Flächenmäßiges Potenzial für eine angestrebte mehrstufige Erweiterung sei auf dem bestehenden Werksgelände gegeben. Die Erweiterung setze natürlich voraus, geeignetes Personal zu finden. Schlemmer verfolge ein klares Ziel: Top-Arbeitgeber in der Region Unterfranken zu werden.
    • Schlemmer GmbH
      Philipp-Reis-Straße 18
      97437 Haßfurt
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    • von Anna Baum / MAIN-POST | 6/11/2017 8:00:00 AM

       

      Friseurinnung: Obermeisterin Hammer bestätigt

      Obermeisterin Michaela Hammer aus Grünsfeld führt weiter die Friseurinnung Main-Tauber-Kreis. Bei deren Mitgliederversammlung im Haus des Handwerks in Tauberbischofsheim wurden die Führung der Innung sowie Vorstand und Fachbeirat der nächsten drei Jahre neu gewählt. Die bisherige stellvertretende Obermeisterin Nicole Stein stand aus persönlichen Gründen nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung. Als neuer stellvertretender Obermeister wurde Markus Imhof aus Assamstadt gewonnen. Er erhielt das einstimmige Votum der Mitgliederversammlung.
      • Friseur-Innung Main-Tauber-Kreis
        Schloßstr. 1
        97947 Grünsfeld

       

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    • von Anna Baum / MAIN-POST | 6/9/2017 10:00:00 AM

      va-Q-tec gründet japanische Niederlassung in Tokio

      Der führende Anbieter von thermischen Verpackungslösungen expandiert in Asien. In einer Mitteilung gab va-Q-tec (Würzburg) die Gründung einer Niederlassung in Japan bekannt. va-Q-tec Japan G.K befindet sich im Zentrum von Tokio im Bezirk Minato-ku. Durch die neue Niederlassung will das Unternehmen seine Aktivitäten in Asien mit Schwerpunkt auf Healthcare und Logistik sowie der Isolierungsbranche stärken. Der neue Standort sei aufgrund der in Japan existierenden Nachfrage an thermischen Verpackungslösungen für den Transport von temperaturempfindlichen Gütern ausgewählt worden. Andere Standorte von va-Q-tec sind neben dem Hauptsitz in Würzburg auch in der Schweiz, im Vereinigten Königsreich Großbritannien, in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Lateinamerika, in Südkorea. va-Q-tec AG
      • va-Q-tec AG
        Karl-Ferdinand-Braun-Straße 7
        97080 Würzburg
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    • von Anna Baum / MAIN-POST | 6/8/2017 11:37:31 AM

       

      Innovationsreicher Weg von der Zylinder-Schnellpresse bis zum Digitaldruck

      Im August wird die Koenig & Bauer AG (KBA) in Würzburg 200 Jahre alt. Hier ein Auszug aus 200 Jahren Firmengeschichte:

      Der gelernte Drucker und Erfinder Friedrich Koenig setzte mit Feinmechaniker Andreas Bauer seine Idee einer von einer Dampfmaschine angetriebenen Druckpresse in London um. Die Zeitung The Times wurde 1814 darauf produziert. 1817 unterzeichneten Friedrich Koenig und Andreas Bauer den Gründungsvertrag der Schnellpressenfabrik Koenig & Bauer im Kloster Oberzell bei Würzburg. Nach dem Tod von Friedrich Koenig 1833 und dem Tod von Andreas Bauer 1860 endete zwar die Gründerzeit, doch Oberzell blieb die Wiege des deutschen Druckmaschinenbaus. Mit der Entwicklung von Spezialmaschinen wurde Koenig & Bauer über dei Jahre Technologieführer für Wertpapierdruck. 1895 verließ die 5000. Schnellpresse das Werk. Bis in die Nachkriegszeit dauerte diese Erfolgsgeschichte an: 1952 begann die Zusammenarbeit mit dem Wertpapierdruck-Experten Gualtiero Giori. In den 1960ern und 1970ern hielt der Konzern bei Bogen- und Rollendruckmaschinen noch lange am bewährten Hochdruckverfahren fest. Weltweit waren die Zweitourenmaschine Condor und die ab 1963 gelieferte Rotafolio für Wickelplatten weltweit erfolgreich. Heute ist die Koenig & Bauer AG ein international führender Drucktechnikkonzern mit einem breiten Portfolio an Print-Lösungen.

      • Koenig & Bauer AG
        Friedrich-Koenig-Str. 4
        97080 Würzburg
       
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