"Heimat hat Zukunft": So lebt es sich in Veitshöchheim

Ein Rokokogarten voller Geschichten, eine besondere Fasnachts-Tradition und jede Menge Kunst und Kultur: Veitshöchheim zieht Einheimische wie Touristen in seinen Bann - und ist diese Woche Ort des Geschehens für unseren Liveblog. Nutzen Sie die Kommentarfunktion in diesem Blog und diskutieren Sie mit.

  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/8/2016 5:40:36 AM
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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/8/2016 5:42:09 AM
    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    in der kommenden Woche (8. bis 12. Februar) sind wir mit der Serie "Heimat hat Zukunft" in Veitshöchheim im Landkreis Würzburg unterwegs. Dass der Liveblog am Rosenmontag startet, ist ein passender Zufall – ist der Ort doch bundesweit vor allem durch „Fastnacht in Franken“ bekannt. Wir blicken hinter die Kulissen der Erfolgssendung; außerdem gibt Büttenredner Rudi Zott eine Video-Kostprobe seines Könnens und verrät, wie er an seine Geschichten kommt.

    Auch jenseits der Faschingszeit hat Veitshöchheim eine große Anziehungskraft auf Touristen. Der Rokokogarten, das Mainufer, die Synagoge mit dem Jüdischen Kulturmuseum, der Altort – im Laufe der Woche stellen wir einige dieser besonderen Orte vor. In einem täglichen Video aus dem Rokokogarten erzählt Kulturreferentin Martina Edelmann, welche Geschichten sich hinter ausgewählten Figuren im Hofgarten verbergen.

    Besucher aus der näheren Umgebung kennen den Ort mit den knapp 10.000 Einwohnern wohl vor allem durch das Geisbergbad, eine Traditions-Eisdiele und die Schiffsanlegestelle. Was zum typischen Sonntagsausflug nach Veitshöchheim auf jeden Fall dazugehört – unser Blog verrät es.

    Dass Veitshöchheim durch seine touristischen Anziehungspunkte und seine Bekanntheit gut für die Zukunft gerüstet scheint, liegt nahe. Doch auch als Platz zum Leben bietet Veitshöchheim viel: Ein umfangreiches Bildungsangebot für Schüler und Erwachsene, vielseitige Freizeitmöglichkeiten und die Mischung aus Landleben und Stadtnähe machen es zum begehrten Wohnort. In einem weiteren täglichen Video erklären Veitshöchheimer, was die Gemeinde für sie so lebenswert macht.

    Unser Liveblog läuft die gesamte Woche; jeder Tag steht dabei unter einem anderen Thema.
    Wer per Kommentarfunktion mitdiskutieren und seine eigenen Eindrücke von Veitshöchheim teilen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Fotos, die Sie zeigen möchten, erreichen uns am einfachsten über den Hashtag #Veitshöchheim (auf Twitter oder Instagram) oder per Mail an red.wuerzburg-land@mainpost.de.

    Mit herzlichen Grüßen,
    Catharina Hettiger und Dieter Gürz
    Redaktion Würzburg-Land
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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/8/2016 6:35:23 AM

    Veitshöchheim in der Statistik (Grafik: Main-Post, Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik)

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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/8/2016 8:14:57 AM

    Veitshöchheim im Schnelldurchlauf: Wir starten am Sportplatz am Rande der Gartensiedlung, fahren am Gymnasium vorbei in den Altort, passieren den Hofgarten - und sind schon am Ortsausgang... (Video: Catharina Hettiger).

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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/8/2016 8:35:05 AM

    Und nochmal eine andere Tour durch Veitshöchheim - für alle, denen es eben zu schnell war, hier eine Spur langsamer... (Video: Catharina Hettiger).

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  • von dguerz | 2/8/2016 9:27:57 AM
    Das Ortswappen Veitshöchheims

    Am 26.
    Juli 1563 erhielt die Gemeinde Veitshöchheim auf Bitten der Gemeindevorsteher von Fürstbischof Friedrich von Wirsberg ein eigenes Ortswappen. Auf ihm ist das Martyrium des heiligen Vitus, dem Ortspatron Veitshöchheims, abgebildet.

    Die Geschichte dahinter: Vitus muss als römischer Soldat wegen seines
    christlichen Glaubens Verfolgung und Folter ertragen.
    Als er in einen Kessel mit heißem Öl getaucht wird, entsteigt er diesem wie durch ein Wunder unversehrt. Dieses Ereignis ist auf dem Wappen dargestellt.

    Heiliger Vitus (Grafik: www.veitshoechheim.de)


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  • von dguerz | 2/8/2016 10:31:45 AM

    Veitshöchheim hat Zukunft, nicht zuletzt dank seiner hervorragenden Infrastruktur. Gleichzeitig gibt es jede Menge Themen, die es anzupacken gilt: Bürgermeister Jürgen Götz über aktuelle und künftige Herausforderungen an seine Gemeinde (Video: Dieter Gürz).

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  • von dguerz | 2/8/2016 11:40:44 AM

    Spürt dem Begriff "Heimat" nach: die 863-seitige Orts-Chronik von Thomas Struchholz


    Rund 300 Menschen waren
    im Juli 2012
    in den Mainfrankensälen dabei, als Thomas Struchholz sein druckfrisches 836-seitiges Buch "Veitshöchheim - Eine Chronik aus Franken" mit über 1300 Abbildungen präsentierte. Auf dem Foto überreicht er das erste Exemplar an den damaligen Bürgermeister Rainer Kinzkofer (2. von rechts), assistiert von seiner Frau Rita Struchholz und den Lektoren Erik Soder von Güldenstubbe (li.) und Dieter Brückner (re.).

    Laudatio Dieter Brückner (Schulleiter Gymnasium Veishöchheim):
    „Es gibt aus meiner Sicht
    nur sehr wenige Gemeinden, die heute über eine ähnlich ambitionierte Ortschronik verfügen. Es handelt sich um einen bunten Bilderbogen, in dem der Leser vieles aus der langen und wechselvollen Geschichte Veitshöchheims erfährt, in dem er aber auch sich und seine eigene Generation wieder finden kann. Das vorliegende Werk ist ausdrücklich nicht mit dem Anspruch einer wissenschaftlichen Abhandlung verfasst worden. Es wurde aber mit dem Anspruch und dem Bemühen geschrieben, ein möglichst umfassendes und wahrhaftiges Bildvon dem Ort zu zeichnen, in dem man lebt und den man nur verstehen kann, wenn man seine Geschichte, die Wurzeln kennt. Der Gang durch die Geschichte spürt nicht zuletzt dem nach, was man mit dem schillernden Begriff "Heimat" mehr umschreibt als definiert."



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  • von dguerz | 2/8/2016 12:44:51 PM

    "Veitshöchheim blüht auf": So präsentierte sich der Ort im Jahr 2009 - für die Teilnahme am Wettbewerb Entente Florale Deutschland. Hier ein Ausschnitt aus dem Video, produziert von echtzeit Media. Wie Veitshöchheim im Wettbewerb abgeschnitten hat? Dazu gleich mehr...

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  • von dguerz | 2/8/2016 12:48:31 PM
    Goldmedaille für “Veitshöchheim blüht auf“

    Für herausragende Leistungen in der Planung, Gestaltung und Erhaltung blühender und grüner Lebensräume errang die Gemeinde Veitshöchheim bei ihrer ersten Teilnahme am Wettbewerb „Entente Florale Deutschland“ im August 2009 im ZDF-Fernsehgarten in Mainz die Goldmedaille. Auch der Sonderpreis des Bundesverbandes der Einzelhandelsgärtner mit dem Titel „Die blühendste Einkaufsmeile“ ging an die „Rokokoperle“ im Fränkischen Weinland.

    Getragen vom Engagement der Bürger unter dem Motto „Die Gemeinde sind wir“, gelang es, die achtköpfige Jury in allen Bewertungsbereichen des Bundeswettbewerbs zu überzeugen. Mit über 250 Wettbewerbsbeiträgen (bei knapp 10.000 Einwohnern) initiierte man umfangreiche Aktivitäten, die laut Jury auch noch in den folgenden Jahren das Ortsbild prägen würden: neu gestaltete Verkehrsinseln, blumige Straßen-Randstreifen, die Wandlung von zuvor unwirtlichen Flächen wie die unter der ICE-Bahnbrücke zu einer stimmigen Kombination von Graffiti-Kunst, Baum-Pflanzung und Blumen, die Flaniermeile am Main - um nur einige Beispiele zu nennen.

    An der Hofgartenmauer wurde außerdem als Blickfang ein Rosengarten für Hochzeitspaare angelegt. Zu touristischen Anziehungspunkten wurden die im Rahmen von "Veitshöchheim blüht auf" geschaffene neue Kneippanlage mit Barfußpfad am Main sowie der Wein-, Kultur- und Naturlehrpfad in den Weinbergen.
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  • von dguerz | 2/8/2016 12:49:48 PM

    "Veitshöchheim blüht auf" - auch an der im Rahmen des Wettbewerbs neu gestalteten Mainlände (Foto: Dieter Gürz).

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  • von dguerz | 2/8/2016 1:05:03 PM
    Erinnerungen an einen besonderen Tag: Rosengarten für Brautpaare

    Der Rosengarten an der Hofgartenmauer (Fotos: Dieter Gürz).
     
     

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    Ein Hingucker in der warmen Jahreszeit
    ist der
    Rosengarten für Brautpaare vor der Hofgartenmauer am Durchgang zum Rathaus. Die Gemeinde Veitshöchheim hat den Rosengarten 2009 im Rahmen des Wettbewerbs „Entente Florale Deutschland“ angelegt.
    Bis heute haben über 70 Brautpaare das Angebot der Gemeinde genutzt, an ihrem Hochzeitstag einen Rosenstock zu pflanzen und mit einem Info-Täfelchen mit den Namen der Frischvermählten an einen besonderen Tag zu erinnern.
     

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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/8/2016 2:30:56 PM

    Geschichten aus dem Hofgarten, Teil 1:

    Martina Edelmann, Kulturreferentin der Gemeindeverwaltung Veitshöchheim, führt uns in dieser Woche durch den Hofgarten und macht Station bei verschiedenen Figuren. Welche Geschichten stecken hinter den verwunschenen Fabelwesen, Tieren und Putten? Heute geht es um ein Wappen am Treppenaufgang zum Schloss: Wofür stehen die Buchstaben "A" und "F"? (Video: Catharina Hettiger)

    Der Hofgarten Veitshöchheim gilt als einer der schönsten Rokokogärten überhaupt – und ist eine der wenigen erhaltenen Anlagen im französischen Rokokostil in Deutschland. Die Mitarbeiter der Schloss-und Gartenverwaltung Würzburg kümmern sich um die Gartenanlage, das Schloss und den Besucherbetrieb. Die Bayerische Schlösserverwaltung hat im Hofgarten Veitshöchheim in den letzten Jahrzehnten einige wichtige Projekte durchgeführt: So sanierte sie etwa auf Grundlage gartenarchäologischer Untersuchungen in den Jahren 2002 bis 2005 das Schlossparterre. 1990 wurde der Küchengarten mit historischen Obst- und Gemüsesorten wieder hergestellt.

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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/8/2016 5:18:33 PM

    Carolin G. lebt gern in Veitshöchheim, denn:

    "Es ist einfach schön hier.“ Ihre Eltern wohnen im Ort, sie ist hier aufgewachsen. Zwar war sie zwischenzeitlich weggezogen, hatte aber immer den Plan, wieder in ihre Heimatgemeinde zurückzukehren. „Ich würde am liebsten immer hier wohnen bleiben.“ Für die 37-Jährige hat Veitshöchheim genau die richtige Größe, außerdem schätzt sie, dass es hier viele nette Menschen gibt.

    „Veitshöchheim hat Flair, weil es so facettenreich ist“, findet Carolin G. „Es gibt zahlreiche kulturelle Angebote, viele Freizeitmöglichkeiten, und auch für Kinder ist viel geboten.“ Vor allem die Tatsache, dass ihre Eltern am selben Ort wohnen, macht Veitshöchheim für sie zur Heimat – insbesondere, seit sie selbst Mutter von zwei kleinen Söhnen ist (Foto: Catharina Hettiger).

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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/9/2016 6:55:06 AM
    Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, herzlich Willkommen zu Tag 2 von "Heimat hat Zukunft" in Veitshöchheim. Passend zum Faschingsdienstag steht heute in unserem Liveblog das Thema Fasching im Mittelpunkt.

    Wir zeigen heute, wie das Thema Fasching im Ort präsentiert wird – sei es durch den auffälligen neu gestalteten Sitz des Fastnacht-Verbandes Franken mitten im Altort oder die Ausstellung zur Erfolgs-TV-Sendung „Fastnacht in Franken“ in den Mainfrankensälen. Außerdem blicken wir hinter die Kulissen eben dieser Sendung, von ihrer Entstehung bis zu ihrem heutigen Erfolg. Gerade für die prominenten Gäste dort ist eine originelle Verkleidung Pflicht: Wir haben die ausgefallensten Kostüme der letzten Jahre als Bilderserie zusammengefasst. Mit Rudi Zott kommt ein Original der Veitshöchheimer Faschingsszene zu Wort: In einem Video verrät er, wie er als „Rudi mit dem Schuhkarton“ zu seinen Geschichten kommt und wo für ihn der Spaß aufhört.

    Als Veitshöchheimer Ortsteil mit einer besonderen Geschichte stellen wir Gadheim vor. Zwei seiner Bewohner erzählen, was für sie das Leben in Veitshöchheim und insbesondere Gadheim so lebenswert macht. Außerdem gehen die Geschichten aus dem Hofgarten mit Martina Edelmann in die zweite Runde.

    Unser Online-Tagebuch läuft die gesamte Woche – wer per Kommentarfunktion mitdiskutieren und seine eigenen Eindrücke von Veitshöchheim teilen möchte, ist herzlich dazu eingeladen.
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  • von dguerz | 2/9/2016 7:57:21 AM
    Und so sah der diesjährige 49. Rosenmontagszug der Veitshöchheimer Narren aus...

    Zugleitung mit Zugmarschall Jürgen Arntz
    VCC-Trendsetter
    VCC-Elferratswagen
    VCC-Gardenachwuchs
    Blaue Garde VCC
    Tanzknirpse VCC
    Tanzknirpse VCC
     
     Fanclub VCC
    Musikverein Veitshöchheim
    Veitsbacher Flecken-Hexen
    Maincenter-Crew "Frieden"
    Die Fägott's
    Sportfreunde Veitshöchheim als Ritter
    Jack Daniel Crew
    Die Schwarzgelegten Veitshöchheims von der CSU
    Sportverein Sommermärchen gekauft?=
    Elferratswagen Tanzsportgarde Veitshöchheim (TSGV)
    Gardenachwuchs TSGV
    Gardenachwuchs TSGV
     
    Gardenachwuchs TSGV "Ein Museum voller Narren"
     
    Vergnügungssüchtige Familien "Bauwerk Europa einsturzgefährdet"
    Floriansjünger spielen "Mensch ärgere Dich nicht"
    Proppenvoll im Altort in der Kirchstaße
    Hettschter Gassefeger
    Baldersheimer Musikkapelle
     
     

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    Trotz des regnerischen und windigen Wetters hieß es auch am Rosenmontag 2016 - im  50. Jubiläumsjahr des Veitshöchheimer Carneval-Clubs (VCC) - „Veitsöche Helau!“

    Der schwarzen Lok mit Zugmarschall Jürgen Arntz folgten in der ersten Zughälfte viele auswärtige Gruppen, darunter die Obernarren aus der Zellerau, die Fasenachter aus Randersacker, die Rimparer KG, die Faschingsgilde Höchberg, die EFC "Würzburger Eisbären 1994" und die Narrengilde Kolping Würzburg.

    Die einheimischen Akteure in der zweiten Zughälfte stellten 15 einfallsreich gestaltete Motivwägen und 20 originelle Fußgruppen, die sich von der Gartensiedlung über die Günterslebener Straße durch den mit Menschenmassen gefüllten Altort schlängelten (Fotos: Dieter Gürz).

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  • von dguerz | 2/9/2016 9:15:36 AM
    Eine Erfolgsgeschichte: Die TV-Sendung "Fastnacht in Franken"

     Bruno Gold (Foto: Dieter Gürz)

    1987 hieß es zum ersten Mal „Franken Helau“ im Bayerischen
    Fernsehen. Damals sendete der BR noch aus dem oberfränkischen Lichtenfels. Eigentlich sollte die Sendung turnusgemäß durch Franken ziehen, aber Logistik und Organisation in Veitshöchheim überzeugten die Organisatoren. Die vom Fastnachts-Verband Franken und dem BR geplante Sendung fand somit in Veitshöchheim ihre feste Bleibe.

    Seit fast drei Jahrzehnten profitiert Veitshöchheim nun schon bundesweit von der enormen Werbewirksamkeit der Fernsehsendung „Fastnacht in Franken“. „Man redet von Veitshöchheim, nicht von der Fastnacht in Franken“ so der Rheinland-Pfälzer Volker Wagner, Präsident des Bundes Deutscher Karneval. So wie Mainz, Köln und Düsseldorf profitiere auch Veitshöchheim gewaltig von der Popularität des Karnevals - die Sendung sei eine unbezahlbare Werbung für den Ort.

    Bei den Mitwirkenden seit 1987 tut sich ein Veitshöchheimer besonders hervor: Bruno Gold (Foto: Gürz) ist mit seinem Keyboarder Joe Döll der einzige, der bei jeder Sendung dabei war - sei es mit den Gebrüdern Narr (bis 2007), den Drei Hainis, der Formation Circus Bavaricus oder seit 2009 mit den Parodis.

    Bernhard Schlereth mit Achim Muth (Foto: Dieter Gürz)

    Eine weitere Größe und ein Hauptakteur bei "Fastnacht in Franken" ist
    der Veitshöchheimer Bernhard Schlereth (seit 2003 Präsident des Fastnachtsverbandes Franken; bereits seit 1997 dessen Schatzmeister). Schlereth ist außerdem Vizepräsident im Bund Deutscher Karneval und leitender Direktor des Deutschen Fastnachtmuseums in Kitzingen.

    In diesem Jahr sahen erneut fast vier Millionen Zuschauer die bunte TV-Narrenshow aus Veitshöchheim. Was ist das Geheimnis dieses Erfolgs? Main-Post-Reporter Achim Muth (Foto: Gürz) hat bei der diesjährigen Veranstaltung nach Antworten gesucht - inmitten von Politik-Granden, Faschingsstars und Bockwurstduft. Lesen Sie hier seine Reportage.
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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/9/2016 10:33:00 AM
    Stoiber-Double, Froschkönig, Gandhi: Promi-Verkleidungen bei "Fastnacht in Franken"

    Bekannt für seine Kostüme ist Bayerns Finanzminister Markus Söder. Zu "Fastnacht in Franken" kam er 2016 als Edmund Stoiber, seine Frau gab Stoiber-Gattin Karin. Märchenhaft trat Landtagspräsidentin Barbara Stamm mit Tochter Sissi an - als Hänsel und Gretel (Foto: Chris Weiß).
    CSU-Chef Horst Seehofer inmitten der TSG-Mädels (Foto: Helga Filbig).
    Die Fränkische Weinkönigin Kristin Langmann mit zwei Mitgliedern der Altneihauser Feierwehrkapell'n (Foto: Silvia Gralla).
    Gesundheitsministerin Melanie Huml als Indianerin (Foto: Silvia Gralla).
    Thomas Habermann, Landrat von Rhön-Grabfeld, mit seiner Frau Ruth
    - verkleidet als Rhönschafe (Foto: Silvia
    Gralla)
    Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner als Prinzessin Lea (Foto: Silvia Gralla).
    Florian Pronold, Landevorsitzender der Bayern-SPD, als Elvis (Foto: Silvia Gralla).
    Die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär (mit ihrem Mann Oliver Bär) als Freiheitsstatue (Foto: Silvia Gralla).
    Ludwig Hartmann, Fraktionschef der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, als König Ludwig (Foto: Silvia Gralla).
    Justizminister Winfried Bausback als Old Shatterhand (Foto: Silvia Gralla).
    Fasnachtspräsident Bernd Schlereth mit den Gewinnern der Main-Post-Eintrittskarten, Ingrid und Jürgen Bauer (Foto: Silvia Gralla).
    Die Fränkische Weinkönigin 2014/2015, Christin Ungemach, mit einem Mitglied der Altneihauser Feierwehrkapell'n (Foto: Silvia Gralla).
     Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) und seine Frau Miriam posieren 2015 in einem Kostüm mit Sägespänen (als Anspielung auf den eigenen Nachnamen) auf der Prunksitzung des Fränkischen Fastnachtsverbandes "Fastnacht in Franken" (Foto: dpa).
    Der Landesvorsitzende der SPD in Bayern, Florian Pronold, und Sabrina Nebauer posieren 2015 als Che Guevara und Fidel Castro verkleidet auf der Prunksitzung des Fränkischen Fastnachtsverbandes "Fastnacht in Franken" (Foto: dpa).
    Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) und seine Frau Marga posieren 2015 als Froschkönig und Prinzessin verkleidet bei "Fastnacht in Franken" (Foto: dpa).
    Bayerns Finanzminister Markus Söder (r.) 2015 als fränkischer Mahatma Gandhi verkleidet - neben Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (3.v.l., beide CSU), der sich seinen Doppelgängern, der Landtagsabgeordneten Claudia Stamm (Bündnis 90/Die Grünen) und Ehemann Hans-Jürgen Staudt, auf der Prunksitzung des Fränkischen Fastnachtsverbandes "Fastnacht in Franken" unterhält (Foto: dpa). 
    Und nochmal Dorothee Bär mit ihrem Mann Oliver Bär - bei "Fasnacht in Franken" 2015 (Foto: Silvia Gralla).
    Freie Wähler-Abgeordneter Günther Felbinger mit seiner Löwin Erika (Foto: Silvia Gralla).
    Die Gewinner der Main-Post-Karten von 2015 haben sich schick gemacht: Katharina und Thomas Kistner posieren mit der Landtagspräsidentin Barbara Stamm (Foto: Silvia Gralla).
    Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt bei der Sendung im Jahr 2015 - mit seiner damaligen Frau Asa Petterson (Foto: Silvia Gralla).
    Blumiges Duo: Günther Beckstein (r.) und seine Frau im Jahr 2014 bei "Fastnacht in Franken" (Foto: Silvia Gralla).
    Würzburgs Bischof Friedhelm Hofmann - mit der Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm, bei der Sendung im Jahr 2014 (Foto: Silvia Gralla).
    2014 mit Pfeil und Bogen bei "Fastnacht in Franken" unterwegs: die Fränkische Weinkönigin 2013/2014, Marion Wunderlich (Foto: Silvia Gralla).
    Christine Haderthauer (CSU), Leiterin der bayerischen Staatskanzlei, und ihr Mann Hubert posieren 2014 als Zirkusdirektor und Löwe verkleidet bei "Fastnacht in Franken" (Foto: dpa).
    Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) posiert 2014 als "Shrek, der tollkühne Held" verkleidet bei "Fastnacht in Franken" - neben Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (Foto: dpa).
    Zwei wie Pech und Schwefel: Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (l.) und ihr
    Staatssekretär Franz Josef Pschierer gaben 2014 die Münchner Originale Karl Valentin
    und Liesl Karlstadt (Foto: Norbert Schwarzott).
    Die Schöne und das Biest: Dorothee Bär und Mann Oliver bei der Sendung im Jahr 2013 (Foto: Chris Weiß).
    Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer und Bayerns Finanzminister Markus Söder (beide CSU) posieren 2013 als Cleopatra (l) und Marilyn Monroe auf der Prunksitzung "Fastnacht in Franken" (Foto: dpa).
     
     

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  • von dguerz | 2/9/2016 11:40:25 AM



    Die neuen Mainfrankensäle: vielfältiges Veranstaltungs- und Tagungszentrum

     
     

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    Zwei Jahre Bauzeit und 13,5 Millionen Euro investierte die Gemeinde Veitshöchheim in die Neugestaltung der Mainfrankensäle an der Mainlände.
    Die Gemeinde besitzt nun ein modernes und vielseitig nutzbares Zentrum, das den Ansprüchen des heutigen Tagungs- und Veranstaltungswesen gerecht wird und überregional einen guten Ruf genießt. Beim Festakt zur Wiedereröffnung Anfang 2015 gab es dementsprechend viel positives Feedback.

    Im
    imposant gestalteten Foyer erwartet die Besucher eine opulente Darstellung des fränkischen Faschings.
    Mit 727 Quadratmetern Fläche ist das Foyer dreimal so groß wie das alte. Von hier aus sind der Veranstaltungssaal, alle Tagungsräume des Neubaus, die Geschäftsführung der Mainfrankensäle Gmbh - einer Tochter der Gemeinde - sowie das neue Domizil der Touristik GmbH im Würzburger Land zu erreichen.

    Viele Besucher und Veranstalter empfinden die Kombination
    von Beleuchtung und Tageslicht im Inneren der Räumlichkeiten sowie das helle Licht in den neuen Sälen als angenehm. Im neuen Restaurant „Kaskade“ dominieren helle Farben wie im Foyer; zahlreiche Fenster lassen viel Licht herein.

    Laut Bürgermeister Jürgen Götz hat die Auslastung der Mainfrankensäle i
    m ersten Betriebsjahr die Erwartungen übertroffen. Kommerzielle Veranstalter, örtliche Vereine und auch die Gemeinde mit ihren verschiedenen Veranstaltungen würden die Säle und die neuen Konferenzräume sehr gut annehmen.

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  • von dguerz | 2/9/2016 12:38:23 PM

    Dauerausstellung in den Mainfrankensälen: "Die Welt von Fastnacht in Franken“

    Barocke Faschingskulisse - bei der Dauerausstellung "Die Welt von Fasnacht in Franken" im Foyer der Mainfrankensäle (Fotos: Dieter Gürz).
     
     

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    Eintauchen in die barocke Faschingskulisse der Kultsendung "Fastnacht in Franken" - das können Besucher der Dauerausstellung "Die Welt von Fastnacht in Franken" im Foyer der neu gestalteten
    Mainfrankensäle. Besonderheit: Der Ort der Ausstellung ist zugleich der Drehort der Sendung.

    Ein Hingucker sind vor allem die beiden Panoramabilder auf acht Millimeter starkem splitterfesten Glas. Ein Bild zeigt eine Generalprobe der BR-Fernsehsitzung, das andere eine Sitzung im Heckentheater des Hofgartens.

    Die Ausstellung ist kostenlos und hat vier inhaltliche Schwerpunkte: die Darsteller auf der Bühne, die Produktion im Hintergrund, das Publikum vor der Bühne und die - in Anlehnung an den Hofgarten - barocke Theaterbühne. In insgesamt zwölf Stationen werden Streiflichter aus der mehr als 25-jährigen Geschichte der Fernsehsendung gezeigt.

    Darsteller wie das ewig lästernde Witwenpärchen Waltraud und Mariechen sind als farbig gefasste Pappmaché-Figuren zu sehen. Ausstellungsbesucher können auf einem Podest in die Rolle verschiedener Faschings-Promis schlüpfen und sich in deren Kostümen ablichten lassen.

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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/9/2016 1:55:31 PM
    Prägt seit Jahrzehnten die Veitshöchheimer Fastnacht: Rudi Zott
    Büttenredner Rudi Zott (r.) in seiner Rolle als "Rudi mit dem Schuhkarton" (Foto: Dieter Gürz).

    Er war schon "Schlappsau" und "Meehex'" - und ist nun seit zehn Jahren als "Rudi mit dem Schuhkarton" in der Faschingsszene unterwegs: Rudi Zott. Seit über 30 Jahren steht der gebürtige Veitshöchheimer in der Bütt; etwa sieben Auftritte hat er pro Saison.

    Seine Reden schreibt der 62-Jährige erst kurz vor Fasching, "schließlich sollen die Geschichten aktuell sein." Für ihn ist es wichtig, dass eine Figur authentisch ist, außerdem sollte sie etwas zu sagen haben. "Nur Witze erzählen reicht nicht."

    Wie Rudi Zott zu einem der bekanntesten Gesichter des Veitshöchheimer Fastnacht wurde, erklärt er am besten selbst - Video folgt...



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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/9/2016 2:05:42 PM

    Ein Leben mit dem Fasching: Als 13-Jähriger trommelte Rudi Zott bereits im Musikchorps, machte sich dann einen Namen als Büttenredner - und leitete schließlich als Präsident des Veitshöchheimer Carneval Club (VCC) dessen Sitzungen. Im Video erzählt er von den Ursprüngen des VCC, vom talentierten Vater und seiner Rolle als Schlappsau (Video: Catharina Hettiger).

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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/9/2016 2:15:34 PM

    Wie Rudi Zott alias "Rudi mit dem Schuhkarton" an die Geschichten für seine Reden kommt - und wo für ihn die Grenzen von Humor sind, das erzählt der 62-Jährige in unserem Video. Und natürlich ist er für uns auch in seine Paraderolle geschlüpft... (Video: Catharina Hettiger).

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  • von dguerz | 2/9/2016 3:10:08 PM
    Bunter Hingucker: das "Haus der Fastnacht"

    Viel Farbe, viele bekannte Figuren aus "Fastnacht in Franken", viele Details: das "Haus der Fränkischen Fastnacht" in der Bahnhofsstraße (Fotos: Gürz).
     
     

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    Für viele Touristen ist es ein beliebtes Fotomotiv: der
    seit September 2015 neu gestaltete Sitz des Fastnacht-Verbandes Franken (FVF) mitten im Veitshöchheimer Altort, in der Bahnhofstraße 13. Auf der Fassade des Hauses finden sich auf einer Länge von 28 Metern allerlei Fastnachtsgestalten: grazile Tänzerinnen, bekannte Protagonisten der erfolgreichen Sendung "Fastnacht in Franken" sowie furchterregende Masken, die hinter Gittern hervorlugen.

    Bei den künstlerischen Arbeiten am Haus war der gelernte Positivretuscheur Werner Hofmann federführend - bekannt als Regisseur, Schauspieler, Kabarettist und Fasenachter aus Karlstadt.

    Der Fastnachtsverband Franken hatte im Jahr 1999 von der Gemeinde Veitshöchheim zunächst das Dachgeschoss und später das ganze Gebäude erworben und hier sein „Haus der Fränkischen Fastnacht“ eingerichtet. Im Fastnachtshaus führt seit einem Jahr mit Susanne Kleym eine hauptamtliche Touristik-Fachkraft die FVF-Geschäftsstelle.

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  • von dguerz | 2/9/2016 3:10:18 PM

    Dauerausstellung in den Mainfrankensälen: "Die Welt von Fastnacht in Franken“

    Barocke Faschingskulisse - bei der Dauerausstellung "Die Welt von Fasnacht in Franken" im Foyer der Mainfrankensäle (Fotos: Dieter Gürz).
     
     

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    Eintauchen in die barocke Faschingskulisse der Kultsendung "Fasnacht in Franken" - das können Besucher der Dauerausstellung "Die Welt von Fastnacht in Franken" im Foyer der neu gestalteten
    Mainfrankensäle. Besonderheit: Der Ort der Ausstellung ist zugleich der Drehort der Sendung.

    Ein Hingucker sind vor allem die beiden Panoramabilder auf acht Millimeter starkem splitterfesten Glas. Ein Bild zeigt eine Generalprobe der BR-Fernsehsitzung, das andere eine Sitzung im Heckentheater des Hofgartens.

    Die Ausstellung ist kostenlos und hat vier inhaltliche Schwerpunkte: die Darsteller auf der Bühne, die Produktion im Hintergrund, das Publikum vor der Bühne und die - in Anlehnung an den Hofgarten - barocke Theaterbühne. In insgesamt zwölf Stationen werden Streiflichter aus der mehr als 25-jährigen Geschichte der Fernsehsendung gezeigt.

    Darsteller wie das ewig lästernde Witwenpärchen Waltraud und Mariechen sind als farbig gefasste Pappmaché-Figuren zu sehen. Ausstellungsbesucher können auf einem Podest in die Rolle verschiedener Faschings-Promis schlüpfen und sich in deren Kostümen ablichten lassen.

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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/9/2016 4:21:41 PM

    Geschichten aus dem Hofgarten, Teil 2:

    Heute führt uns Martina Edelmann zu einer Hermenfigur mit Maske - die selbst den Hofgarten mit dem Thema Fasching in Verbindung bringt (Video: Catharina Hettiger).

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  • von dguerz | 2/9/2016 5:05:32 PM

    Gadheim: Weiler und Ortsteil Veitshöchheims

    Urkundlich erwähnt wurde Gadheim (im Bild: der Dorfplatz vor dem St. Markushof; Foto: Gürz) erstmals 1249. Von da an gehörte es zusammen mit Güntersleben, Veitshöchheim und Oberdürrbach zum Kloster St. Stephan. 1579 wechselte Gadheim gemeinsam mit Oberdürrbach in den Besitz des Juliusspitals; ab 1781 bildeten Gadheim und Oberdürrbach eine eigene Gemeinde.

    Als Oberdürrbach 1976 nach Würzburg eingemeindet wurde, entschieden die Gadheimer mit großer Mehrheit, sich der Gemeinde Veitshöchheim anzuschließen. Zum Zeitpunkt der Umgemeindung hatte Gadheim eine Fläche von 341 Hektar - was etwa einem Drittel der Fläche von Veitshöchheim entspricht - sowie 108 Einwohner. Mit dieser dazugewonnenen Fläche konnte das Veitshöchheimer Industriegebiet erweitert werden; aktuell sind dort um die 1500 Arbeitnehmer beschäftigt.

    Der Weiler Gadheim, der schon immer von der Landwirtschaft geprägt war, hat heute etwa 70 Einwohner und vier Landwirtschaftsbetriebe im Nebenerwerb. Für die Nachkommen der Gadheimer wurde Ende der 90er Jahre am Ortseingang ein kleines Wohngebiet erschlossen.

    Das Don Bosco Berufsbildungswerk Würzburg hat in Gadheim eine Außenstelle und betreibt im Ort ein Ausbildungshotel, den St. Markushof. Dort sind insgesamt etwa 200 Beschäftigte tätig, darunter zahlreiche Jugendliche, die dort ausgebildet werden - z.B. zu Fachlageristen, Beiköchen, Bäckereifachangestellten, Gärtnern, Hotelfachangestellten oder auch IT-Fachkräften. Außerdem gibt es ein Wohnheim mit Internat, in dem 24 Auszubildende leben.

    Gadheim liegt auf der Hochebene an der Kreisstraße WÜ 3 Veitshöchheim-Güntersleben.

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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/9/2016 5:11:59 PM

    Walter Dieck lebt gern im Veitshöchheimer Ortsteil Gadheim:

    Der 64-jährige Landwirt, Ingenieur für Agrarwirtschaft und Berufsschullehrer lebt bereits in der dritten Generation in Gadheim. Er sieht die Landschaft dort als "fränkische Toskana" und schätzt an seinem Heimatort unter anderem die gute Gemeinschaft (Video: Catharina Hettiger).

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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/9/2016 5:23:59 PM

    Inge Dieck lebt gern in Gadheim, denn:

    "Die Bewohner Gadheims sind durch die Landwirtschaft zu einer festen Gemeinschaft verbunden. Das drückt sich auch darin aus, dass wir viele Feste zusammen feiern." So werde zum Beispiel der Maibaum gemeinsam aufgestellt und wieder abgesägt, das Erntedankfest zusammen begangen. Einmal im Monat gibt es einen Stammtisch.

    In dem Weiler mit gerade mal 70 Einwohnern ist unter anderem der Dorfplatz ein Ort, an dem man zusammenkommt. "Da treffen wir uns auch mal zur Brotzeit", so die 61-Jährige. "Und wenn jemand Geburtstag hat, stoßen wir mit dort mit Sekt an." (Foto: Catharina Hettiger)

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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/10/2016 6:35:58 AM
    Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser - und herzlich Willkommen zu Tag 3 bei "Heimat hat Zukunft" aus Veitshöchheim. Heute steht der Ort als beliebtes Urlaubs- und Ausflugsziel im Mittelpunkt unseres Liveblogs. Der verwunschene Rokokogarten, die gepflegte Mainuferpromenade, die barocke St. Vitus-Kirche, ein umfangreiche Gastronomie-Angebot und vieles mehr machen Veitshöchheim für Touristen, Besucher aus dem näheren Umland sowie für Einheimische attraktiv.

    Unter anderem stellen wir den Hofgarten näher vor – samt der Feste, die in ihm stattfinden. Tausende von Besucher zieht auch die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau jedes Jahr bei ihrem „Tag der offenen Tür“ nach Veitshöchheim. Welche zukunftsträchtigen Projekte dort gerade laufen – zum Beispiel das Pilot-Projekt „Franken-Trüffel“ – erfahren Sie heute im Blog. Ein Überblick über die Einkehrmöglichkeiten im Ort rundet den Tag ab. Dabei stellen wir auch den von der Gemeinde für 1,7 Millionen Euro sanierten Ratskeller im Rathaushof vor.

    Bitte nutzen Sie auch die Kommentarfunktion im Blog - zum mitdiskutieren und eigene Eindrücke von Veitshöchheim teilen. Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge.
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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/10/2016 7:41:18 AM
    Rundgang durch den Veitshöchheimer Altort
    Blick in die Herrenstraße - mit Synagoge auf der rechten Seite (alle Fotos: Silvia Gralla).
    Die Kirchstraße - mit Blick auf die St. Vitus-Kirche.
    St. Vitus - vom Hofgarten aus gesehen.
    Die Kirchstraße
    Der Rathaus-Innenhof
    Die Herrenstraße
    Blick in die Bahnhofsstraße
    Der Sitz des Fastnacht-Verbandes Franken (FVF)
    Blick aus der Herrenstraße auf den Sitz des FVF
    Hier geht es in den Rathaus-Innenhof.
    Nochmal der Rathaus-Innenhof - diesmal mit Blick auf den Ratskeller.
    Blick in die Herrenstraße
    Blick in die Bahnhofsstraße
    Blick aus dem Hofgarten auf die Bücherei am Bahnhof.
    Die Bücherei am Bahnhof - rechts: die Hofgartenmauer.
    Veitshöchheimer Ortsansichten (alle Fotos: Silvia Gralla).
     
     

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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/10/2016 8:43:56 AM

    Geschichten aus dem Hofgarten, Teil 3:

    Wer ist schlauer: der Fuchs oder der Storch? Welche Rolle bei der Klärung dieser Frage eine Kanne mit Fleischbrühe spielt, erklärt uns Martina Edelman (Video: Catharina Hettiger).

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  • von dguerz | 2/10/2016 11:10:01 AM
    Begehrtes Ziel für Touristen: der Hofgarten Veitshöchheim

    Prunkstück und Hauptanziehungspunkt Veitshöchheims ist wohl der berühmte Rokokogarten mit dem Sommerschloss der Würzburger Fürstbischöfe. Zu bestaunen gibt es hier eine Vielzahl von Heckenalleen, Kabinetten, Rondells sowie über 300 Plastiken mit Gestalten von Göttern aus der Antike, aber auch skurrile Fabelwesen aus der Märchenwelt, wie den Musenberg Parnass und Apoll mit dem darüber thronenden Pegasus in der Mitte des Großen Sees.

    Öffentliche Gästeführungen
    durch den Hofgarten jeden Samstag um 14 Uhr bietet
    seit Mai 2015 die in den Mainfrankensälen beheimatete Touristik GmbH im Würzburger Land an.
    Unter dem Motto „Sommerfreuden des Fürstbischofs - Der Rokokogarten in Veitshöchheim“ bringen Gästeführer in einem einstündigen Rundgang den Besuchern eine der bedeutendsten Gartenanlagen des 18. Jahrhunderts näher.

    Dabei geht es nicht nur um die Geschichte des Gartens und seine reiche Dekoration, sondern auch um ganz alltägliche Dinge wie Gemüse- und Obstanbau oder Wassertechnik in vergangenen Zeiten.

    Unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (reg. 1755 bis 1779) wurde der ursprüngliche Fasanen- und Jagdgarten in ein raffiniert und üppig ausgestattetes Gartenkunstwerk des Rokoko verwandelt. Es entstand eine kunstvoll-geordnete, ideale Gartenwelt mit zierlichen, intimen Gartenräumen als Sinnbild des verloren gegangenen Paradieses mit einer ungewöhnlich reichen Ausstattung an Figuren und Staffagen, unter anderem fast 200 Skulpturen des Bildhauers Ferdinand Tietz.

    Nach
    dem 1970 das nördliche Areal des Gartens (6.
    500 Quadratmeter) verkauft wurde, hat der Hofgarten heute noch eine Fläche von 12,5 Hektar. Informationen zur Geschichte des Gartens und des Schlosses sowie zu Öffnungszeiten und Führungen finden Sie auf der Homepage der Bayerischen Schlösserverwaltung (Fotos: Dieter Gürz).

    Hauptgruppe ist im Großen See der von Ferdinand Tietz 1766 geschaffene Musenberg Parnass mit Pegasus und Figurenschmuck zur antiken Sintflutsage Ovids. Sie steht mit der Sonnensymbolik des absolutistischen Fürstentums in Zusammenhang.
    Das Exotische wurde in der Irrgartenzone zum alles überspannenden Thema. So entstanden im Hofgarten zwei sogenannte chinesische oder indianische Lusthäuser, dekoriert mit der Ananasfrucht.
    Die von Materno Bossi und J.P. Wagner quasi als Gegenpol zum Parnass im See aufwändig geschaffene Kaskade, als Abschluss der Mittelachse an der östlichen Gartenmauer, wurde 1945 durch Bombentreffer zerstört.
     
     

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  • von Catharina Hettiger / MAIN-POST | 2/10/2016 11:55:28 AM
    Impressionen aus dem Veitshöchheimer Hofgarten
    Hat zu jeder Jahreszeit seinen ganz besonderen Reiz: der Hofgarten Veitshöchheim (alle Fotos: Silvia Gralla).
     
     

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  • von dguerz | 2/10/2016 12:41:13 PM
    Feste im Hofgarten, Teil 1: das Mozartfestkonzert
    Foto: Dieter Gürz

    Seit vielen Jahren ist der Rokokogarten Veitshöchheim am
    Treppen-Aufgang zur Schlossterrasse Schauplatz für ein Konzert im Rahmen des Würzburger Mozartfests. Im Vorjahr erlebten 800 Besucher vor der Kulisse des (nach der Pause) angestrahlten Schlosses eine lauschige Vor-Sommernacht - mit dem Blechbläserensemble "WorldBrass"
    .
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  • von dguerz | 2/10/2016 1:25:30 PM
    Feste im Hofgarten, Teil 2: das Weinfest
    Unter schattigen Bäumen und mit besonderem Flair: das Hofgarten-Weinfest (Foto: Dieter Gürz).
     
     

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    Nach 19 Jahren Pause ist es seit 2015 wieder zurück: das Weinfest in der Fasanenallee im Hofgarten. V
    ier ortsansässige Vereine veranstalteten das Fest zusammen mit der Gemeinde Veitshöchheim. Auch in diesem Jahr können die Besucher vom  29. Juli bis zum 1. August Frankenwein und Spezialitäten aus der Region in besonderem Ambiente und mit Blick auf das Schloss genießen.
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  • von dguerz | 2/10/2016 1:43:59 PM
    Feste im Hofgarten, Teil 3: Jagdhornbläserkonzert auf der Schlosstreppe

    "Horn auf! Blast an!"
    Vor der Kulisse des Veitshöchheimer Schlosses inszenieren alljährlich an einem Sonntag im Juli (in diesem Jahr am 17. Juli um 11 Uhr) an die 90 Jagdhornbläser aus sechs mainfränkischen Bläsergruppen ein eindrucksvolles Schauspiel. Im Bild: Die Bläsergruppen unter der Regie von Hornmeister Peter Kraus von der Würzburger Jagdhornbläsergruppe präsentieren mit ihren langen Parforce-Hörnern und kurzen Fürst-Pless-Hörnern in 18 verschiedenen Stücken die Vielfalt des Jagdhornblasens (Foto: Dieter Gürz).
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  • von dguerz | 2/10/2016 3:15:19 PM
    Das Mainufer als Erholungsgebiet

     An schönen Tagen, vor allem an den Wochenenden, kommen Tausende von Besuchern mit der Personenschifffahrt an.
    Ist das noch eine Bank oder schon eine Sonnenliege? Entlang der Promenade gibt es viele Möglichkeiten zu entspannen - inklusive schönen Blumenschmuck.
    Der grandiose Blumenschmuck ist vor allem den Gemeindegärtnern zu verdanken, die im Rahmen von "Veitshöchheim blüht auf" 2009 das florale Outfit aufpolierten. 
    Nicht nur viele Familien, sondern auch Radler sind bei schönem Wetter entlang der Mainuferpromenade unterwegs und bevölkern auch die Gaststätten.
    An die gute alte Zelt am Main erinnert das Wasch-Schiff aus fränkischem Muschelkalk, geschaffen von dem Würzburger Bildhauer Lothar Forster, das in Höhe der Oberen Maingasse einen der markanten Punkte entlang der Promenade bildet.  Für 2,5 Millionen Euro hatte die Gemeinde rechtzeitig zur Landesgartenschau 1990 in Würzburg diese neugestaltet.
    Einen künstlerischen Akzent setzt das Fischerpaar des Bildhauers Franz Pechwitz an der Einmündung der Unteren Maingassse vor den Gaststätten.
    Seit Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel an der Mainlände: der Minigolfplatz.
    Der aufwändig gestaltete Spielplatz an der Mainlände ist beliebt bei Familien aus dem gesamten Landkreis - siehe  extra Beitrag
    Die 2009 im Rahmen von "Veitshöchheim blüht auf" von der
    Gemeinde 
    geschaffene
    Kneippanlage
    Auch die ganz kleinen Babies fühlen sich hier mit ihren Müttern sichtlich wohl.
    Gleich nebenan kann man sich sportlich betätigen oder
    ... etwas für seine Fußsohlen auf dem 2009 angelegten Barfußpfad tun.
    Treffpunkt für Jugendliche: die Skateranlage an den Mainfrankensälen
    Einkehrmöglichkeit an der Mainlände: der neugestaltete Biergarten.
    Historische Weinpresse auf der Wiese vor den Mainfrankensälen
     
     

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    Ein besonderer Anziehungspunkt Veitshöchheims ist die Mainuferpromenade. Die Gemeinde schuf hier ein Erholungsgebiet: Der Ort ist damit eine der wenigen Gemeinden am Main, in denen der Fluss nicht abgeschottet vom Ort, sondern direkt erlebbar ist. Verkehrsberuhigte Straßenabschnitte wechseln sich mit Ruhezonen mit parkähnlich gestalteten Bereichen ab. Cafés und Restaurants mit Blick auf den Main laden zum Einkehren ein (alle Fotos: Dieter Gürz).
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  • von dguerz | 2/10/2016 3:43:42 PM
    Beliebtes Ausflugsziel für Familien: der Spielplatz an der Mainlände

    Als "Spielparadies für Kinder bis 14 Jahre“ präsentiert sich seit 2011 der von der Gemeinde für 174.000 Euro angelegte Aktiv-Spielplatz an der Mainlände (alle Fotos: Dieter Gürz - entstanden bei der Einweihung). 
    Kletterspaß an der Kletterwand
    Blick auf den Kleinkind-Bereich
    Schon für Krabbelkinder interessant: der Kleinkind-Bereich des Spielplatzes.
     
     

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  • von dguerz | 2/10/2016 4:10:33 PM
    Gastronomie in Veitshöchheim: ein Überblick

    Rokoko im Weißen Lamm
    Escavinum
    Ratskeller
    Wirtshaus Spundloch
    Café Müller
    Wiener Botschaft (geöffnet Fr. + Sa. von 18 - 22 Uhr und So, von 12 - 14.30 Uhr)
    Restaurant Kaskade in den Mainfrankensälen
    Sonnenschein
    Fischerbärbel
    Treffpunkt Kneipenlokal im Altort
    Akser Kebap
    Maxl Bäck mit Caféteria
    Bäckerei Weber mit Cafe-Ausschank
    Asia Wok
    Biergarten an der Mainlände
    Etna
    La Montana
    Gaststätte Roter Punkt im BFW
    Tiramisu im TGV-Sportzentrum
    Griechisches Restaurant "Taverne" des SVV
    Bistro Mehlig & Heller im Gewerbegebiet
    Hesslers Weinschänke (nur zu bestimmten Zeiten geöffnet)
     
     

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    Während es in immer mehr Orten in der Region keine einzige Dorfwirtschaft mehr gibt, können Besucher in Veitshöchheim
    aus über 20 Einkehrmöglichkeiten auswählen (alle Fotos: Dieter Gürz)
    .
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  • von dguerz | 2/10/2016 4:55:27 PM
    Zieht Tausende Besucher aus ganz Deutschland an: der "Tag der Offenen Tür" der LWG
    Impressionen vom "Tag der Offenen Tür" 2015 an der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Veitshöchheim (alle Fotos: Dieter Gürz).
    Impressionen vom "Tag der Offenen Tür" 2015 an der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Veitshöchheim (alle Fotos: Dieter Gürz).
    Impressionen vom "Tag der Offenen Tür" 2015 an der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Veitshöchheim (alle Fotos: Dieter Gürz).
     
     

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    Alle zwei Jahre wird der Veitshöchheimer Ortsteil Birkental zum Anziehungspunkt für Tausende Besucher aus ganz Deutschland: Sie alle wollen zum "
    Tag der Offenen Tür" der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) - mit Führungen durch Schaugärten, Weinkeller und Imkerei.

    Was gibt es auf dem Gelände zu sehen? Auf dem Versuchsgelände des Zierpflanzenbaus etwa werden jährlich über 1000 Beet- und Balkonpflanzen getestet und bewertet. Von großem Interesse sind auch die Themen Imkerei, Wein, Landschaft und Analytik - sowie für Freizeitgärtner die Schaugärten.

    Auch aktuelle Trends
    werden am "Tag der Offenen Tür" vorgestellt: so z.B. Urban Gardening - Gärtnern auf kleinstem Raum in der Stadt. Beim Garten- und Landschaftsbau ist die Begrünung von Dachflächen ein wichtiges Thema, etwa mit Gemüse. Im Versuchsjahr 2014 konnten bereits verschiedene Gemüsearten erfolgreich auf Dächern kultiviert werden.


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  • von dguerz | 2/10/2016 5:01:46 PM
    Impulsgeber mit Zukunftsprojekten: die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)
    Foto: Dieter Gürz

    Die 1902 als Königliche Wein-, Obst- und Gartenbauschule in
    Veitshöchheim gegründete Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) mit Fach- und Technikerschule für Garten- und Landschaftsbau, Weinbau und Kellerwirtschaft ist eine landwirtschaftliche Bildungs-, Forschungs- und Beratungseinrichtung. Sie ist mit über 300 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber im Ort und wichtiger Wirtschaftsfaktor. Durch den überregionalen Weinbau, die Landespflegetage und die Gartenakademie ist sie außerdem Impulsgeber für Bayerns Winzer, Gärtner und Imker.

    Bisher wurden in zwei Bauabschnitten 50 Millionen Euro in die LWG investiert. Zuletzt wurden im Juli 2012 die 20,3 Millionen Euro teuren Neubauten ihrer Bestimmung übergeben: ein modernes Laborgebäude mit Unterrichtsräumen für das Fachzentrum Analytik und für den Zierpflanzenbau (Deutschlands modernster Versuchsbetrieb unter Glas).

    In den nächsten Jahren sind erneut grundlegende bauliche Veränderungen mit geschätzten Kosten von 30 Millionen Euro geplant, so je ein Neubau für die Abteilungen Weinbau und Gartenbau sowie ein neues Fachzentrum für Bienen.
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  • von dguerz | 2/10/2016 5:24:32 PM

    "Heimat hat Zukunft" - dieses Motto ist für grüne Berufe selbstverständlich", sagt LWG-Präsident Hermann Kolesch (Video: Dieter Gürz).

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  • von dguerz | 2/10/2016 5:58:34 PM

    Die Wiederentdeckung von Trüffel in Deutschland – Pilot-Projekt "Franken-Trüffel"
    Weinkönigin 2013/2014 Marion Wunderlich beim Pflanzen von "Trüffelbäumen" (Foto: LWG

    Trüffel aus Franken - ein Zukunftsprojekt der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG): Im Gegensatz zum Trüffel-Sammeln im Wald ist die Trüffelzucht in dafür speziell angelegten Baumkulturen (Trüffelgärten) ohne Einschränkungen erlaubt. Im Pilot-Projekt „Franken Trüffel“ werden auf aufgelassene Steillagenflächen des Weinbaus Trüffelkulturen (Haselnuss, Eiche und Buche) angepflanzt. Mittelfristig sollen noch weitere Flächen hinzukommen.

    Ziel ist es, die Eignung und Wirtschaftlichkeit der
    Trüffelkultur zu prüfen, und Franken als Weinregion durch ein dazu passendes Produkt wie Trüffel zu ergänzen.
    Im Herbst und Winter 2013/2014 wurden die ersten Weinbergsflächen mit "Trüffelbäumen" - Haselnuss und Eiche - bepflanzt.


    Wie weit der Weg zum Trüffel aus Franken allerdings ist, lesen Sie hier.

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  • von dguerz | 2/10/2016 6:33:38 PM

    Erna Apelt lebt gern in Veitshöchheim, denn:

    "Hier sind meine Freunde und meine Vereine", sagt die aktive 89-Jährige (Video: Dieter Gürz).

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