Bundestagswahl 2017

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 7:20:15 PM

    Die neueste Hochrechnung von ARD/infratest dimap:

  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST | 9/24/2017 7:24:05 PM

    AfD in Mainfranken: Zum Teil 20 Prozent

     
    Bundesweit schaffte es die AfD den Hochrechnungen zufolge auf 13,2 Prozent. In Mainfranken kam die umstrittene Partei mancherorts auf einen deutlich kleineren Stimmenanteil - aber in einigen Orten auch auf einen deutlich größeren. So errang die AfD in Rüdenhausen bei Kitzingen 20,6 Prozent der Zweitstimmen und liegt damit deutlich vor der SPD. In Bischbrunn holte die Protestpartei 18 Prozent, in Mittelsinn 14,5, in Aura im Sinngrund 16 und in Gräfendorf (alle Lkr. Main-Spessart) 14 Prozent.
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 7:26:45 PM

    Angela Merkel weist hat Spekulationen über eine mögliche Minderheitsregierung der Union zurück. "Ich sehe das nicht. Ich habe die Absicht, dass wir zu einer stabilen Regierung in Deutschland kommen", sagt Merkel in der "Berliner Runde" von ARD und ZDF. Eine stabile Regierung sei bisher ein Kennzeichen der Bundesrepublik gewesen. Deutschland habe immerhin "verdammt viele Zukunftsaufgaben zu lösen". Die Union werde Gespräche über eine Regierungsbildung führen, betonte Merkel. Einen Zeitpunkt für den Beginn solcher Gespräche nannte sie nicht.

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 7:32:16 PM

    Die Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt fordert eine Auseinandersetzung mit der AfD im Bundestag. "Ignorieren kommt für mich nicht infrage", sagte sie in der "Berliner Runde" von ARD und ZDF. "Ich bin nicht dazu bereit, mir jede Debatte durch die AfD bestimmen zu lassen." Die Demokraten im Parlament müssten sich darauf verständigen, wie diese Auseinandersetzung mit der AfD geführt werden könnte. "Es kann doch nicht sein, dass wir einer Partei eine offene Bühne bieten, die teilen will, die das Land spalten will."


    Foto: Gero Breloer, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 7:40:47 PM

    AfD-Parteichef Jörg Meuthen kündigt an, dass seine Partei als Oppositionskraft im Bundestag Ausländerfeindlichkeit und Rassismus nicht akzeptieren werde. "Wir werden Ausländerfeindlichkeit ebenso wenig dulden wie rassistische Positionen - wir haben sie aber auch schlicht nicht", sagt Meuthen in der "Berliner Runde" von ARD und ZDF.

    Man wolle sich bei der Arbeit im Parlament an die demokratischen Spielregeln halte. Eine Opposition müsse aber auch provozieren

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 7:47:39 PM

    CDU-Chefin Angela Merkel hält es für möglich, dass eine neue Regierung trotz schwieriger Koalitionsverhandlungen bis Weihnachten im Amt ist. Auf die Frage, wie zuversichtlich sie sei, den Deutschen bis Weihnachten eine stabile Regierung präsentieren zu können, sagt sie: "Ich bin generell immer zuversichtlich. Und außerdem: Seit vielen Jahren habe ich das Motto: in der Ruhe liegt die Kraft." 


    Foto: Gero Breloer, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 7:55:29 PM

    Die Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt erwartet ein hartes Ringen um die Bildung einer möglichen Koalition aus Union, FDP und Grünen. "Ich bin sicher, wir werden uns da streiten, es wird hart werden, das wird schwierig werden, es wird kompliziert werden", sagt sie in der "Berliner Runde" von ARD und ZDF. "Ich weiß nicht, ob es zu einem Ergebnis kommen wird."

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 8:01:33 PM

    UPDATE Kurzer Blick zum Volksentscheid über den Berliner Flughafen Tegel. Dabei liegen die Unterstützer nach Auszählung von rund einem Drittel der Berliner Wahlbezirke in Führung. Gegen 21.50 Uhr waren die Ergebnisse aus 900 von 2439 Wahlbezirken (37 Prozent) bekannt. 55,4 Prozent der Wähler sprachen sich für die Offenhaltung von Tegel aus, wie die Landeswahlleiterin auf ihrer Internetseite mitteilt. 42,6 Prozent forderten eine Schließung Tegels nach der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens in den kommenden Jahren. Das endgültige Ergebnis soll in der Nacht vorliegen. 


    Foto: Ralf Hirschberger, dpa/Archiv
  • von Susanne Wiedemann / MAIN-POST | 9/24/2017 8:04:03 PM
  • von Susanne Wiedemann / MAIN-POST | 9/24/2017 8:04:08 PM
    Stadt Schweinfurt: Das vorläufige Ergebnis ist da. Wahlbeteiligung 69,29 Prozent.
  • von Susanne Wiedemann / MAIN-POST | 9/24/2017 8:06:58 PM
  • von Susanne Wiedemann / MAIN-POST | 9/24/2017 8:07:02 PM
    Stadt Schweinfurt: Die Zweitstimmen. Die Afd ist dritte Kraft. Der relativ unbekannte Klingen schlägt Klaus Ernst (Linke)
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 8:08:02 PM

    Erneut großer Jubel für Merkel. Die Kanzlerin kehrt von der "Berliner Runde" in die CDU-Zentrale zurück.

    Credit: Kristina Dunz, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 8:08:52 PM

    Derweil leert sich der Club am Berliner Alexanderplatz, in dem die AfD feiert. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 8:13:53 PM

    Die bisherige Arbeitsministerin Andrea Nahles fordert nach der Wahlniederlage der Sozialdemokraten Veränderungen in ihrer Partei. "Das ist eine große Niederlage, das müssen wir uns eingestehen und wir brauchen einen programmatischen und organisatorischen Neuanfang", schreibt sie auf Facebook. "Ein weiter so kann es nicht geben." Nahles wird als Favoritin auf den SPD-Fraktionsvorsitz gehandelt.

    Eine erneute große Koalition mit der Union schließt Nahles wie zuvor bereits Kanzlerkandidat Martin Schulz aus. "Für die SPD besteht bei dem Wahlergebnis überhaupt kein Anlass, über eine Weiterführung der GroKo nachzudenken." 


    Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 8:16:04 PM

    Keine Feierlaune bei der SPD-Wahlparty in Berlin. "Schulz 2017" ist Geschichte.


    Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 8:21:35 PM

    UPDATE Hunderte Menschen haben nach der Bundestagswahl in mehreren Großstädten gegen die rechtsnationale AfD protestiert. Allein vor dem Gebäude der AfD-Wahlparty am Alexanderplatz in Berlin versammelten sich rund 1000 Menschen. Sie versuchten mit lauten Pfiffen die Veranstaltung zu stören und riefen Parolen wie "Haut ab, haut ab" und "AfD Rassistenpack". Zu einer Spontandemo kamen mehrere Hundert Protestierende in Leipzig zusammen. 

    Auch in Köln, Hamburg und Frankfurt kamen Menschen zu Anti-AfD-Kundgebungen zusammen. In der Main-Metropole zogen nach Angaben der Polizei rund 800 Menschen durch die Innenstadt. Zu Zwischenfällen kam es nicht. In Köln waren es 400 Anti-AfD-Demonstranten, die einen angemeldeten Protestzug durch die Innenstadt veranstalteten. Auch hier blieb es friedlich. Ebensoviele Demonstranten waren es in Hamburg. Im Internet äußerten zahlreiche Menschen auf Twitter ihren Unmut über das starke Ergebnis der rechten Partei: Der Hashtag #fckafd tauchte in den Twitter-Trends zeitweise unter den ersten fünf Plätzen auf.


    Foto: Sebastian Willnow, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 8:31:57 PM

    Die jüngste Hochrechnung von ARD/infratest dimap samt Sitzverteilung:


    Grafik: J. Reschke
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 8:36:38 PM

    In der Heimat von Parteichef Horst Seehofer muss die CSU dramatische Verluste hinnehmen. Die Christsozialen kommen im Wahlkreis Ingolstadt auf 41,7 Prozent der Zweitstimmen, ein Minus von 13,9 Prozentpunkten im Vergleich zur Bundestagswahl 2013. Insgesamt ist die CSU auf ihr schlechtestes Bundestagswahlergebnis seit 1949 abgestürzt. Nach einer Hochrechnung des BR Fernsehens erreicht sie nur noch 39,0 Prozent nach 49,3 Prozent 2013. Die SPD muss sich im Wahlkreis Ingolstadt mit 13,4 Prozent begnügen, ein Minus von 4,1 Prozentpunkten. Hingegen gewinnt die AFD im Vergleich zur Bundestagswahl vor vier Jahren 11,6 Prozentpunkte hinzu und landet nach dem vorläufigen Endergebnis bei 15,1 Prozent.


    Vor der CSU-Zentrale in München. Foto: Marco Hadem, dpa
  • von Michael Czygan / MAIN-POST | 9/24/2017 8:46:21 PM

    Daniel Föst freut sich

    „Wir können sehr zufrieden sein mit einem tendenziell zweistelligen Ergebnis, für das wir vier Jahre lang hart gearbeitet haben“, sagte Daniel Föst, bayerischer FDP-Spitzenkandidat und seit 2013 Generalsekretär der bayerischen Liberalen. Die FDP erlangt zirka 69 Sitze im Bundestag – einer davon gehört dem gebürtigen Rhön-Grabfelder Daniel Föst.
    „Morgen fliege ich nach Berlin, heute feiere ich im Münchner Hofbräukeller mit denen, die mit mir vier Jahre lang gekämpft haben.“ „Deutschland muss endlich seine Hausaufgaben machen, die Mitte entlasten, die Infrastruktur und die Bildungspolitik verbessern, in die Zukunft investieren.“  Ein „deutlicher Dämpfer“ der Stimmung sei der Einzug der AfD in den Bundestag als drittstärkste Kraft, so Föst. Dass sich so viele Leute mit den rassistischen und nationalgeprägten Äußerungen der Parteispitzen identifizieren, hätte er nie gedacht. Wie bereits berichtet, ist Föst ein gebürtiger Rhöner, der sein Abitur am Rhön-Gymnasium in Bad Neustadt ablegte. Von 2005 bis 2006 war er freier Mitarbeiter verschiedener Werbe- und Marketingagenturen. Seit 2006 ist Föst selbstständiger Unternehmer im Bereich Marketing und Start-Ups. (Text: Regina Vossenkaul)
     
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 8:51:38 PM

    Die Übermittlung von Wahlergebnissen an die Landeswahlleitung in Berlin verzögert sich wegen eines Serverproblems. Das sagt Geschäftsstellenleiter Geert Baasen der Deutschen Presse-Agentur. Demnach kann die Wahlleitung derzeit weder Ergebnisse aus den Stimmbezirken empfangen noch diese an die Öffentlichkeit kommunizieren. Das IT-Dienstleistungszentrum des Landes arbeite an der Lösung der Probleme, so Baasen. Bei Testläufen vor der Wahl habe alles funktioniert.

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 8:58:01 PM

    Kanzleramtschef Peter Altmaier hat das Duell gegen Bundesjustizminister Heiko Maas um das Direktmandat im Wahlkreis Saarlouis gewonnen. Altmaier kam nach dem vorläufigen  Ergebnis auf 38,0 Prozent der Stimmen, Maas auf 32,1 Prozent, teilt die Landeswahlleiterin mit. Damit hat Altmaier das Direktmandat verteidigt, das er bereits 2009 und 2013 für die CDU gewonnen hatte. Es war das bundesweit einzige Duell zweier Bundesminister um ein Direktmandat für den Bundestag. 

    Sowohl Altmaier (59) als auch SPD-Landeschef Maas (51) kommen gebürtig aus dem Kreis - und fühlen sich dort zu Hause. Maas wird als Spitzenkandidat seiner Partei über die Landesliste erstmals in den Bundestag einziehen. 


    Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:02:10 PM

    Derweil hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei der Bundestagswahl erneut ein Direktmandat verpasst. Wie schon 2013 und 2009 kommt die Spitzenkandidatin der niedersächsischen CDU im Wahlkreis Stadt Hannover II auf den zweiten Platz. Sie erreichte 28,9 Prozent der Erststimmen. Die frühere Generalsekretärin der SPD, Yasmin Fahimi, gewinnt mit 33,7 Prozent das Direktmandat. 2013 hatte von der Leyen mit 33,9 Prozent der Erststimmen im Duell mit Edelgard Bulmahn den kürzeren gezogen.

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:05:32 PM

    Linken-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht verpasst ein Direktmandat im Bundestag erneut. In ihrem Düsseldorfer Wahlkreis (Düsseldorf II) erreicht die 48-Jährige 13,0 Prozent der Stimmen. Das ist ein besseres Ergebnis als bei der Wahl vor vier Jahren. Damals hatte Wagenknecht 9,1 Prozent der Stimmen erreicht. Da sie auf Platz eins der NRW-Landesliste der Linken steht, hat sie aber den Wiedereinzug in den Bundestag geschafft.


    Foto: Britta Pedersen, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:12:51 PM

    Martin Schulz kündigte nach der Wahlniederlage der SPD eine stärkere Abgrenzung zur Union an - sein rabiater Auftritt in der "Berliner Runde" könnte ein erster Schritt in diese Richtung sein. Denn im Netz polarisiert Schulz' Verhalten stark: Spott und Kritik einerseits, Unterstützung und Lob andererseits. Sofort machen Vergleiche mit dem bisher letzten SPD-Kanzler die Runde - Gerhard Schröder, der 2005 entgegen der Hochrechnungen den Wahlsieg für sich beanspruchte.

    Besonders häufig: Der Vorwurf an Schulz, seine Offensive komme zu spät. "Den heutigen Herrn Schulz hätte ich mir die letzten Wochen gewünscht", kommentiert ein Twitter-Nutzer. Eine andere meint: "Schulz macht Wahlkampf so wie ich es mit dem Lernen mache. Immer zu spät anfangen." Einige sehen darin dennoch einen guten Schritt in die Opposition - "angenehm aggressiv", mit "klarer Kante". Andere kritisieren Schulz dagegen als schlechten Verlierer: "Der wird immer unsympathischer" ist mehrfach zu lesen.

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:16:33 PM

    FDP-Chef Christian Lindner erzielt bei der Bundestagswahl in seinem Wahlkreis ein noch besseres Ergebnis als seine Partei im Bund und im Land NRW. Im Rheinisch-Bergischer-Kreis kommt Lindner als Direktkandidat auf 15,7 Prozent der Erststimmen. Bundesweit erreicht die FDP 10,6 Prozent, in NRW 13,1 Prozent. Den Wahlkreis gewonnen hat der CDU-Kandidat Hermann-Josef Tebroke mit 40,0 Prozent. Er wird damit Nachfolger des CDU-Innenpolitikers Wolfgang Bosbach, der nicht wieder kandidiert hatte. Lindner zieht als Nummer eins der NRW-Landesliste seiner Partei aber sicher in den Bundestag ein. 


    Foto: Klaus-Dietmar Gabbert, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:22:03 PM

    Bundesentwicklungsminister Gerd Müller gewinnt im Oberallgäu trotz starker Verluste erneut mit absoluter Mehrheit das Bundestags-Direktmandat. Der 62-Jährige kommt auf 50,4 Prozent der Erststimmen, etwas mehr als 10 Prozentpunkte weniger als vor vier Jahren. Ähnlich hoch sind die Verluste der CSU insgesamt. Müller äußert sich kritisch über das Gesamtergebnis der Christsozialen. "Das ist eine saubere Klatsche", sagt er dem Bayerischen Rundfunk in Kempten. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:23:33 PM

    Bundesumweltministerin Barbara Hendricks unterliegt im Wahlkreis Kleve erneut dem CDU-Bewerber. Die Sozialdemokratin kommt auf 30,6 Prozent der Erststimmen. Der CDU-Kandidat Stefan Rouenhoff kam auf 45,0 Prozent. Die 65-Jährige zieht über den als sicher geltenden Platz zwei der SPD-Landesliste aber sehr wahrscheinlich erneut in den Bundestag ein, dem sie seit 1994 angehört.

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:26:24 PM

     AfD-Chefin Frauke Petry erobert im Wahlkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ein Direktmandat für ihre Partei im Bundestag. Die Landes- und Bundesvorsitzende setzt sich klar mit 37,4 Prozent der Erststimmen gegen den langjährigen CDU-Abgeordneten Klaus Brähmig (28,8) durch, wie die Landeswahlleitung in Kamenz mitteilt. Auch bei den Zweitstimmen lag die AfD in dem Wahlkreis mit 35,5 Prozent fast zehn Prozentpunkte vor der Union.


    Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:29:55 PM

     Zum achten Mal in Folge zieht Bundeskanzlerin Angela Merkel als Direktkandidatin in den Bundestag ein, hat in ihrem Wahlkreis in Vorpommern aber erheblich an Zustimmung eingebüßt. Nur noch 44,0 Prozent der Wähler gaben der CDU-Bundesvorsitzenden ihre Erststimme. Bei der Wahl 2013 waren es noch 56,2 Prozent gewesen. Trotz der Verluste erzielte Merkel bei der Wahl in diesem Jahr das beste Erststimmenergebnis aller Direktkandidaten in Mecklenburg-Vorpommern. Im Wahlkreis 15 kam AfD-Kandidat Leif-Erik Holm mit 19,3 Prozent deutlich hinter Merkel auf Rang zwei.  


    Foto: Michael Kappeler, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:32:44 PM

    Schwedens Regierungschef Stefan Lofven hat Angela Merkel telefonisch zum Wahlerfolg gratuliert. Das teilt Lofven auf Twitter mit. "Freue mich darauf, unsere enge Zusammenarbeit fortzusetzen", schreibt der Vorsitzende der schwedischen Sozialdemokraten. "Wir müssen für ein starkes und demokratisches Europa zusammenarbeiten", fügt er in einer später veröffentlichten Erklärung hinzu.



  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:34:15 PM

    Auch EU-Ratspräsident Donald Tusk hat Merkel telefonisch zum Sieg bei der Bundestagswahl gratuliert. Das sagt ein Sprecher Tusks der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Die offizielle Gratulation soll folgen, sobald Merkel formal im Amt bestätigt ist. Nähere Angaben zu Details des Gesprächs machte der Sprecher nicht.

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:35:35 PM

    Als einer der ersten direkten Nachbarn Deutschlands gratuliert der dänische Regierungschef Lars Løkke Rasmussen seiner Kollegin Angela Merkel zum Wahlerfolg. "Glückwunsch Kanzlerin Merkel. Wir brauchen Stabilität in Europa. Freue mich auf Zusammenarbeit", twittert Rasmussen auf Deutsch. Der Erfolg Merkels sei "auch gut für Dänemark", fügt er auf seinem Facebook-Eintrag hinzu. Die Stimmengewinne der AfD und die Verluste der großen Koalition müssten als "Warnung an die Politiker gesehen werden, die den Sorgen der Wählerschaft nicht genügend zugehört haben".



  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:42:28 PM

    Außenminister Sigmar Gabriel gewinnt seinen niedersächsischen Wahlkreis bei der Bundestagswahl erneut. Der frühere Ministerpräsident und ehemalige SPD-Chef sichert sich in Salzgitter/Wolfenbüttel zum vierten Mal das Direktmandat. Gabriel holt 42,8 Prozent der Erststimmen, sein Herausforderer Uwe Lagosky von der CDU kam auf 29,1 Prozent. 


    Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:44:37 PM

    Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt muss bei der Bundestagswahl kräftig Federn lassen. Das bisherige Kabinettsmitglied konnte zwar erneut seinen Wahlkreis Fürth erfolgreich verteidigen, büßt aber bei den Erststimmen 9,3 Prozentpunkte ein und landet bei 39,9 Prozent. Dabei rutscht der Christsoziale selbst unter sein schwaches Ergebnis von 2009. Dennoch liegt der Politiker damit immer noch leicht über dem Landesdurchschnitt seiner Partei, die rund 10 Prozentpunkte verliert. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:47:27 PM

    Glückwünsche aus Tel Aviv: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gratuliert Angela Merkel zum Wahlergebnis. "Glückwünsche für Angela Merkel, eine wahre Freundin Israels, zu ihrer Wiederwahl als Kanzlerin von Deutschland", schreibt Netanjahu in der Nacht auf Twitter.



  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 9:56:58 PM

    Die italienische ausländerfeindliche Partei Lega Nord sieht sich nach dem Wahlerfolg der AfD in Deutschland in ihrem Kurs bestätigt. "Der Wunsch nach Wandel wächst, nun sind wir dran", schreibt Parteichef Matteo Salvini auf Twitter. Die Lega Nord erhofft sich bei den nächsten Parlamentswahlen in Italien, die bis spätestens bis Frühjahr 2018 stattfinden müssen, große Erfolge.  

    Anders interpretiert der italienische Außenminister den Ausgang der Bundestagswahl. "Glückwunsch an Angela Merkel. Deutschland hat wieder einmal die Volksparteien gewählt und nicht die Populisten. Der gesunde Menschenverstand gewinnt", schreibt Angelino Alfano auf Twitter. 





  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 10:03:39 PM

    Derweil sind in der Hauptstadt 75 Prozent der Stimmen bei der Volksabstimmung über den innerstädtischen Flughafen ausgezählt. Dabei zeichnet sich eine Mehrheit für einen Weiterbetrieb des Flughafens Tegel ab. Kurz vor Mitternacht lagen die Ergebnisse aus 1831 von 2439 Wahlbezirken (75 Prozent) vor. 55,6 Prozent der Wähler votierten für eine Zukunft des Flughafens, wie die Landeswahlleiterin auf ihrer Internetseite mitteilt. 42,3 Prozent fordern eine Schließung Tegels nach der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens in den kommenden Jahren. Das endgültige Ergebnis sollte in der Nacht vorliegen. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 10:07:00 PM

     Am Rande einer AfD-Party zum Einzug in den Bundestag ist es in Berlin-Mitte zu einem Zwischenfall mit einem Taxi gekommen. Polizisten seien vor Ort, um die Situation zu klären, sagt ein Sprecher der Berliner Polizei. Es soll ein Auto beschädigt worden sein. Es gebe die Aussage, dass Demonstranten ein Taxi bei der Wegfahrt behindert hätten. Von einem Fotograf heißt es bei Twitter, das Taxi sei auf die Demonstranten zugefahren. Es sei eine Person leicht verletzt. Dies war der Polizei zunächst nicht bekannt. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 10:19:52 PM

    Die CDU verliert in ihrem zuletzt bundesweit stärksten Wahlkreis zehn Prozentpunkte. Zwar holt die CDU im Wahlkreis Cloppenburg-Vechta mit 53,1 Prozent erneut deutlich mehr Zweitstimmen als die anderen Parteien - vor vier Jahren hatte sie dort aber noch 63,2 Prozent bekommen. Der Wahlkreis Cloppenburg-Vechta war damit bundesweit der Wahlkreis mit dem höchsten CDU-Zweitstimmenanteil. Die SPD kam dort am Sonntag auf 17,8 Prozent.

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 10:23:25 PM

    Die CSU ist unter Parteichef Horst Seehofer auf ihr schlechtestes Bundestagswahlergebnis seit 1949 abgestürzt. Nach Auszählung aller 46 Wahlkreise in Bayern erreichte die CSU nur noch 38,8 Prozent. Das bedeutet ein dramatisches Minus von mehr als zehn Prozentpunkten im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 (49,3 Prozent). Die CSU gewann aber alle 46 Direktmandate. Die SPD fuhr im Freistaat ihr schlechtestes Bundestagswahlergebnis überhaupt ein. Die AfD eroberte den dritten Platz. Auch FDP, Grüne und Linke legten zu.

    Seehofer gab sich am Abend kämpferisch; er will seine Partei wie angekündigt in die Landtagswahl 2018 führen. "Ich bin dazu bereit", sagte er. 


    Foto: Peter Kneffel, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 10:27:33 PM

    Grünen-Bundeschef Cem Özdemir verfehlt das Direktmandat im Wahlkreis Stuttgart I knapp. Özdemir kommt auf 29,7 Prozent der Erststimmen, vor vier Jahren waren es 27,5 Prozent, wie die Stadt mitteilt. Das Direktmandat geht erneut an den CDU-Bundestagsabgeordneten Stefan Kaufmann - obwohl er deutlich an Zustimmung verlor: Kaufmann erzielt 32,0 Prozent der Erststimmen, rund zehn Prozentpunkte weniger als vor vier Jahren. 

    Keine Chancen hingegen hatte Özdemirs Parteifreundin Katrin Göring-Eckardt in ihrem Thüringer Wahlkreis. Die 51-Jährige landete im umkämpften Wahlkreis 193 (Erfurt/Weimar/Weimarer Land II) mit 7,1 Prozent der Erststimmen nur auf Platz fünf der Kandidaten, wie aus Zahlen des Landeswahlleiters hervorgeht. 

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 10:35:05 PM

    Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel erzielt in ihrem Wahlkreis am Bodensee 10,4 Prozent der Erststimmen. Das ist etwa der gleiche Wert, den die AfD auch an Zweitstimmen bekam. Das Direktmandat am Bodensee ging zum dritten Mal in Folge an den CDU-Bundestagsabgeordneten Lothar Riebsamen, der auf 41,1 Prozent der Erststimmen kam. Weidel wird aber als Spitzenkandidatin im Land und im Bund trotzdem im Bundestag Mitglied werden.

  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 10:36:37 PM

    Nach der Wahl ist vor der Wahl: SPD-Helfer bringen die neuen Plakate zur Landtagswahl mit dem Konterfei von Ministerpräsident Stephan Weil in Hannover an. Niedersachsen wählt am 15. Oktober einen neuen Landtag.


    Foto: Swen Pförtner, dpa
  • von dpa-live Desk via dpa | 9/24/2017 10:48:47 PM

    Trotz des Erfolgs der AfD bei der Bundestagswahl verliert deren Spitzenkandidat Alexander Gauland den Kampf um das Direktmandat im Brandenburger Wahlkreis 63 (Frankfurt (Oder) - Oder-Spree). Der 76-Jährige lag mit 21,9 Prozent der Erststimmen klar hinter dem CDU-Bewerber Martin Patzelt, der mit 27,1 Prozent das Direktmandat errang, wie der Landeswahlleiter am Sonntag nach Auszählung aller Wahlbezirke mitteilte. Der 70 Jahre alte Patzelt war im Sommer 2015 bundesweit bekannt geworden, nachdem er zwei junge Flüchtlinge aus Eritrea bei sich zu Hause aufgenommen hatte.

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