Nach dem Attentat in Würzburg-Heidingsfeld

Die Main-Post berichtet live.

Das Wichtigste in Kürze

• • •  Eines der Opfer nicht mehr im künstlichen Koma

• • •  Widerstand gegen NPD-Propaganda zum Attentat

• • •  Generalbundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen

• • • Muslimische Gemeinden Würzburgs verabscheuen in einer Stellungnahme die Tat

  • von Thomas Fritz / MAIN-POST | 7/19/2016 5:46:30 PM

    Noch immer ist die Polizeipräsens in Ochsenfurt hoch. Die jungen Flüchtlinge werden abgeschirmt.

  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 6:11:29 PM
    Peter Altmaier (CDU) hält das Bekennervideo für "aller Voraussicht nach authentisch". Das geht aus verschiedenen Medienberichten hervor.
  • von Achim Muth / MAIN-POST | 7/19/2016 6:20:31 PM
  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/19/2016 6:21:36 PM

    Kleine Kundgebung gerade vor dem Hauptbahnhof: Eine Gruppe der "Flüchtlingssolidarität" mahnt dazu, die Probleme des Islamismus ernst zu nehmen - gerade, wenn man Geflüchteten helfen will. "Wir dürfen das nicht den Rechten überlassen", sagt Organisator Jonas Weibel, hier im Interview. Er fordert Präventionsprogramme gegen Terror und Islamismus, auch in deutschen Heimen.

  • von Fabienne Hobner / MAIN-POST | 7/19/2016 6:32:32 PM

    Herrmann warnt vor Pauschalurteilen

    „Der „Frontalangriff des radikalen Islamismus ist Fakt“. Das sagte Innenminister Joachim Herrmann. Dennoch könne man nicht die Migranten unter Generalverdacht stellen.
  • von Fabienne Hobner / MAIN-POST | 7/19/2016 6:55:22 PM

    Brüssel, Paris, Heidingsfeld – ein Angriff vor der Haustür

    Ein netter Junge war er, sagt Flüchtlingshelferin Simone Barrientos über den Teenager, der zum Attentäter wurde. Eine Spurensuche zwischen Ochsenfurt und Würzburg.
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 7:03:26 PM
    Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bestätigt nun laut Medienberichten die Echtheit des Bekennervideos.
  • von Fabienne Hobner / MAIN-POST | 7/19/2016 7:12:00 PM

    Heidingsfelder Bluttat: Islamistischer Hintergrund

    Am Tag nach dem Attentat schweben noch zwei Opfer in Lebensgefahr. Ermittler gehen von einer schnellen Radikalisierung des 17-jährigen Täters aus Afghanistan aus.
  • von Fabienne Hobner / MAIN-POST | 7/19/2016 7:26:38 PM
  • von Fabienne Hobner / MAIN-POST | 7/19/2016 7:59:07 PM

    Wann dürfen Polizisten töten?

    Die tödlichen Schüsse aus Polizeiwaffen auf den Axt-Angreifer von Würzburg rücken das Thema Dienstwaffengebrauch in den Mittelpunkt. Unter welchen Umständen dürfen Polizisten zur „Ultima Ratio“ greifen?
  • von Fabienne Hobner / MAIN-POST | 7/19/2016 8:33:22 PM
      

    Die Chronologie einer Schreckensnacht

    Als der 17-jährige Riaz Khan aus dem Landkreis Würzburg in einem Zug Fahrgäste mit Axt und Messer schwer verletzt, ist der Terror in der Region Mainfranken angekommen
  • von Fabienne Hobner / MAIN-POST | 7/19/2016 8:43:02 PM

    Bausback: „Hinweise auf islamistischen Hintergrund“

    Der bayerische Justizminister Winfried Bausback exklusiv über das Würzburger Attentat: Dank an Rettungskräfte und die Forderung nach besseren Gesetzen.
  • von Thomas Fritz / MAIN-POST | 7/19/2016 9:04:15 PM
    Innenminister Joachim Herrmann: "Es gibt Zeugenaussagen, dass das Video in Würzburg/Ochsenfurt gedreht worden ist."
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/20/2016 5:58:44 AM
    Das ZDF meldet, Ermittler hätten Zweifel an der Identität des 17-jährigen Afghanen. Laut Nachrichtensender könnte der Attentäter auch pakistanischer Herkunft sein. Dafür sprächen ein pakistanisches Dokument, das in seinem Zimmer gefunden wurde sowie seine pakistanische Aussprache in dem Bekennervideo. Von offizieller Seite (Staatsanwaltschaft, LKA, Polizei) wird diese Information nicht bestätigt. Bislang gibt es keine neuen Erkenntnisse, so die Behörden.
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/20/2016 7:02:38 AM
    Von den drei Opfern, die lebensgefährlichverletzt wurden, ist eines mittlerweile außer Lebensgefahr. Bei den beiden anderen Verletzten ist der gesundheitliche Zustand weiter kritisch. Dies wurde uns von offizieller Seite vom Universitätsklinikum in Würzburg bestätigt. Gerüchte auf Facebook, wonach ein Opfer gestorben sein soll, sind falsch.
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/20/2016 7:30:32 AM
    Die größte englische Tageszeitung in China, "China Daily" sowie weitere Nachrichtenseiten in China und Hongkong berichten über das Attentat in Würzburg:

    www.chinadaily.com.cn
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/20/2016 7:37:14 AM
    Eilmeldung: Eine Delegation aus China ist nach Würzburg gereist. Zur Stunde werden sie sich beim Polizeipräsidenten über den Tathergang informieren. Mit dabei ist auch der chinesische Generalkonsul aus München. Im Anschluss wollen sie die schwerverletzten Opfer im Krankenhaus besuchen.
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/20/2016 8:00:16 AM

    Journalisten warten vor dem Polizeipräsidium Unterfranken auf die chinesische Delegation.(Foto: Sara Sophie Schmitt)

  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/20/2016 9:07:13 AM

    Michael Zimmer zum Besuch der chinesischen Delegation. Sie fahren aktuell zu den Opfern, um sich vor Ort von deren Gesundheitszustand zu überzeugen. (Video: Sara Sophie Schmitt)

  • von Meike Rost / MAIN-POST | 7/20/2016 10:00:05 AM

    Großes internationales Medienaufgebot vor dem Universitätsklinikum. Die chinesische Delegation erkundigt sich hier gerade nach dem Gesundheitszustand der Zuginsassen. Anschließend wollen sie ein Statement abgeben.

  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/20/2016 10:17:37 AM
    Bei dem Attentäter von Würzburg handelt es sich nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) um einen Einzeltäter, der sich durch die Propaganda der Terrormiliz Islamischer Staat "angestachelt gefühlt hat". Das Bekennervideo enthalte keine Hinweise auf eine Anordnung des IS, sagte de Maizière am Mittwoch in Berlin.
  • von Meike Rost / MAIN-POST | 7/20/2016 10:23:50 AM

    Catherine Y.T. Chan ist Fersehjournalistin in Hongkong und mit ihrem Team gestern nach Würzburg gekommen. Während Verwandte der Verletzten und Politiker im ZOM sind, spricht sie über die Wahrnehmung der Tat in Hongkong.
    "Die Menschen sind beunruhigt, aber noch wissen wir nicht, ob und warum das Attentat genau dieser Familie gegolten hat. Zufall? Absicht? Die Leute sprechen überall darüber. Man hat keine Angst, aber wenn einer sagt, dass er nach Europa reist, sagen die Freunde 'Pass auf dich auf'".

  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/20/2016 10:26:00 AM

    Die chinesische Delegation macht sich vom Polizeipräsidium auf dem Weg zur Würzburger Uniklinik, wo die Schwerverletzten behandelt werden.

  • von Meike Rost / MAIN-POST | 7/20/2016 11:09:09 AM

    Noch immer warten rund 30 Journalisten vor dem ZOM. Die Klinik versorgt die Medienvertreter jetzt mit kühlem Wasser. Es dauert vermutlich doch noch eine Weile, bis die chinesische Delegation vor die Presse tritt.

  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/20/2016 11:26:20 AM
    Seit Schaltung der Hotline
    sind nach Angaben der Bundesbehörde insgesamt rund 2.
    500 Anrufe eingegangen. Im
    gesamten Netzwerk wurden demnach gemeinsam mit den zivilgesellschaftlichen Trägern
    knapp 1.
    200 Beratungsfälle in die enge Betreuung genommen.

    Mehr als ein Drittel der Beratungsfälle würden derzeit als "aktiv"
    eingestuft.
    Gemeint ist damit eine engmaschige und konstante Betreuung durch
    Beratungsstellen vor Ort.
    Die gemeldeten Fälle haben den Angaben zufolge
    konstant zugenommen.
    Das Aufkommen habe sich in den Jahren von 2012 bis 2015
    jeweils verdoppelt.
     
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/20/2016 11:27:03 AM
    Das war im Schnitt mehr als
    ein Fall pro Woche.
    Dabei ging es jeweils um minderjährige Flüchtlinge, die
    unbegleitet nach Deutschland gekommen waren.
    Das Bundesamt betreibt seit 2012
    eine Beratungsstelle "Radikalisierung" mit dazugehöriger Hotline, an
    die sich Menschen wenden können, wenn sie im Umfeld islamistische
    Radikalisierungstendenzen beobachten.



  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/20/2016 11:28:34 AM
    Betreuer unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge wenden sich offenbar nicht selten wegen
    Radikalisierungstendenzen bei ihren Schützlingen an Behörden.
    Im vergangenen
    Jahr seien knapp 70 Fälle, in denen sich hauptsächlich Jugendämter oder
    Jugendhilfeeinrichtungen an die Hotline beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
    gewandt haben, an ein Beratungsnetzwerk weitergegeben worden, wie die Behörde
    am Mittwoch auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) in Nürnberg
    mitteilte.
  • von Meike Rost / MAIN-POST | 7/20/2016 11:47:13 AM

    LIVE: Statement der chinesischen Delegation vor dem ZOM. Der Senior Immigration Officer Kenneth Tong von der Einwanderungsbehörde aus Hongkong gibt gleich erste Infos. Kameras stehen bereit.

  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/20/2016 11:50:44 AM

    Was treibt junge Menschen in den Krieg? Eine Beratungsstelle des Bundes versucht, besorgten Eltern Antworten zu geben. Sie zeigt auch, wie gering der Unterschied zwischen rechter, linker und islamistischer Radikalisierung ist. Dieser Bericht unserer Kollegin Lara Meißner vom März vergangenen Jahres ist leider noch brandaktuell:

    www.mainpost.de
  • von Meike Rost / MAIN-POST | 7/20/2016 12:00:55 PM

    LIVE: Statement der chinesischen Delegation vor dem ZOM. Der Senior Immigration Officer Kenneth Tong von der Einwanderungsbehörde aus Hongkong gibt erste Infos:

    - Situation der zwei männlichen Patienten ist noch immer lebensbedrohlich, sie liegen derzeit im künstlichen Koma
    - Die gesundheitliche Lage der beiden Frauen (Mutter und Tochter) ist stabil

  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/20/2016 12:04:22 PM
    Die Diskussion um die Herkunft des Täters geht weiter.

    Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sieht bisher keinen Anlass, an der afghanischen Nationalität des Attentäters von Würzburg zu zweifeln. Gegen die Annahme, dass es sich um einen Pakistaner handele, spreche der Hinweis, dass möglicherweise auslösendes Motiv für den Angriff am Montagabend auf Reisende der Tod eines Freundes in Afghanistan gewesen sein solle, sagte der Minister am Mittwoch in Berlin. Ferner liege ein Antrag auf Zusammenführung der Familie vor - dieser beziehe sich auf Afghanistan und nicht Pakistan.
    Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen sagte hingegen bereits am Mittwochmorgen im ZDF-Morgenmagazin: " Es sprechen gute Gründe dafür, dass er sich unter einer anderen Identität beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gemeldet hat." Die Anmeldung unter einer falschen Identität sei in Asylverfahren verbreitet und spreche nicht unbedingt für einen terroristischen Hintergrund.
  • von Meike Rost / MAIN-POST | 7/20/2016 12:08:44 PM

    Prof. Dr. Georg Ertl, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik Würzburg, spricht über den Gesundheitszustand der Zuginsassen.

  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/20/2016 12:39:37 PM

    Die Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen

    Nach dem Axt-Angriff eines 17-Jährigen in
    einem Regionalzug bei Würzburg hat die Bundesanwaltschaft die
    Ermittlungen übernommen.
    Es bestehe der Verdacht, "dass der Attentäter
    die Tat als Mitglied des sogenannten Islamischen Staats zielgerichtet
    begangen hat", teilte die Behörde am Mittwoch in Karlsruhe mit.

    CSU-Politiker Winfried Bausback hat dies bereits am Vormittag auf seiner Facebookseite angeregt.
    Dort schrieb er:
    "Nach dem Bekennervideo liegt Terrorismusverdacht nahe, eine Tat die
    sich möglicherweise ganz grundsätzlich gegen unser freiheitliches
    demokratisches Staatswesen gerichtet hat.
    Angesichts dessen sollte das Verfahren vom Generalbundesanwalt und der Bundesanwaltschaft übernommen werden."
  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/20/2016 1:16:42 PM

    Der traditionelle Landtagsempfang in Schloss Schleißheim stand diesmal unter dem Eindruck des Anschlags in Würzburg. Die Stimmung unter den 3000 Gästen war eher gedämpft. Gastgeberin Barbara Stamm hatte zwischenzeitlich gar erwogen, das "Bürgerfest" abzusagen. Doch das wäre ein falsches Signal gewesen. www.mainpost.de

  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/20/2016 1:50:13 PM

    Was Attentate mit der Psyche machen

    mainpost.deFlorian Stoeck ist Notfallpsychologe aus Bad Brückenau und war zuletzt nach dem Terroranschlag in Nizza im Einsatz. Ein Gespräch über den Umgang mit Ausnahmesituationen.
  • von Achim Muth / MAIN-POST | 7/20/2016 1:51:19 PM
    Bundeskanzlerin Merkel spricht Opfern des Attentats in Würzburg ihr Mitgefühl aus

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Opfern des Attentats in einem Zug bei Würzburg ihr Mitgefühl ausgesprochen. "Die ganze Anteilnahme der Bundeskanzlerin gilt den Opfern dieses Anschlags, der Familie aus Hongkong genau wie den deutschen Verletzten", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. "Wir denken an sie und hoffen für sie und mit ihnen auf Genesung, körperliche wie seelische."

    Merkel habe sich in den vergangenen Tagen sehr ausführlich "über diesen tragischen Fall und den Stand der Ermittlungen" informiert. Ihr Dank sowie der Dank der gesamten Bundesregierung gelte den beteiligten Polizisten, den Ärzten, den Ersthelfern. Sie hätten alles getan, um die Bevölkerung vor weiterer Gefahr zu schützen und um den Schwerverletzten so rasch wie möglich zu helfen, sagte Seibert.

    Den Ermittlern bleibe weiterhin viel Arbeit. "Wir alle sollten sie in dieser Arbeit unterstützen, damit die richtigen Schlüsse gezogen werden können aus diesem in jeder Hinsicht schockierenden Angriff mit so fürchterlichen Folgen", sagte der Regierungssprecher.

    Bei dem Angriff eines 17-Jährigen in einem Regionalzug bei Würzburg wurden am Montagabend fünf Menschen teils lebensgefährlich verletzt. Sondereinsatzkräfte erschossen den Angreifer, der als unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland gekommen war. Ein im Internet kursierendes Video, in dem sich der Attentäter zum "Islamischen Staat" bekennt, wurde als authentisch eingestuft.
    Quelle: epd
  • von Meike Rost / MAIN-POST | 7/20/2016 3:39:57 PM

    Cai Hao, stellvertretender chinesischer Generalkonsul in München, betont in Würzburg, dass seine Regierung das Geschehen in genau beobachte. „Wir stehen in Kontakt mit dem bayerischen Innenminister und der Bundesregierung.“ Auch Verwaltungschef Leung Chun Ying verurteilte den Angriff. Er äußerte bereits am Dienstag seine „Sorge“ um die Verletzten und sprach den Opfern und deren Familien sein Mitgefühl aus.

  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/20/2016 3:41:52 PM
    Um 18 Uhr treffen sich an der Mittelschule Gaukönigshofen die Eltern der dort zu Schule gehenden 180 Kinder, um über die Ereignisse zu reden. der 17-Jährige der Amokläufer besuchte eine Übergangsklasse dieser Schule.
  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/20/2016 4:01:32 PM

    Viele junge Flüchtlinge traumatisiert

    mainpost.deMaggie Schauer ist Trauma-Expertin, hilft am Kompetenzzentrum Psychotraumatologie der Uni Konstanz traumatisierten Flüchtlingen und beschäftigt sich mit jungen Flüchtlingen.
  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/20/2016 4:31:21 PM

    Leitartikel: Dem Terror keine Macht geben

    mainpost.deDie Angst vor dem Terror hat Folgen. Wir werden misstrauisch. Doch wir dürfen radikalen Terroristen keine Macht über uns geben, kommentiert Folker Quack.
  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/20/2016 4:54:52 PM

    Attentat: Entsetzen und Ratlosigkeit in Ochsenfurt

    mainpost.deNach der Axt-Attacke eines 17-jährigen Afghanen herrscht in Ochsenfurt Entsetzen und Ratlosigkeit. Wir haben mit Bürgern vor Ort gesprochen.
  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/20/2016 5:12:03 PM

    Zeugin des Attentats: 'Ich werde die Bilder nicht los'

    mainpost.deBei dem Axt-Attentat in Würzburg wurden fünf Menschen schwer verletzt. Ein Zeugin schildert den Überfall des Attentäters auf eine Spaziergängerin aus Heidingsfeld.
  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST via null | 7/20/2016 5:41:39 PM

    "Wir sind erschüttert, unser Mitgefühl ist bei den Angehörigen der Opfer". Gerade hat der Friedensgottesdienst im Würzburger Neumünster begonnen, gut 150 Menschen sind gekommen. Auch Oberbürgermeister Christian Schuchardt spricht eine Friedensbitte.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/20/2016 5:59:31 PM

    Ökumenischer Friedensgottesdienst unter dem Titel "Gebet für Stadt und Region" im Neumünster: Gut 150 Menschen sind gekommen. Domkapitular Jürgen Vorndran und die evangelische Dekanin Edda Weise halten eine gemeinsame Dialogpredigt. Vorndran spricht von einem „Schock“ und der Erkenntnis, dass es im Leben keine 100-prozentige Sicherheit gebe. Die Gewalttat dürfe nicht zu einer Angst führen, die eine offene, vertrauensvolle Begegnung unter Menschen verhindert. Allen, die in der Betreuung von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen tätig sind, ruft der Dompfarrer zu: „Lassen Sie sich nicht entmutigen! Ihr Engagement ist wichtig und wertvoll für die Integration junger Menschen in unsere Gesellschaft.“

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/20/2016 6:04:14 PM

    Dekanin Weise mahnt, dem Gewaltakt jetzt nicht mit Hass zu begegnen. Angesichts der Tat und ihrer Opfer sei „die Logik von Schlag und Gegenschlag eine naheliegende Versuchung.“ Weise ruft zu besonnenem Handeln auf, es solle vom Geist der Versöhnung geprägt sein. Die Dekanin: " Es ist an uns, für unsere Werte, für Demokratie und die Achtung der Menschenrechte, für ein gutes Miteinander einzutreten und sie gemeinsam zu leben als Einheimische und als neu hinzugekommene Bürgerinnen und Bürger. Es ist an uns, einen respektvollen Umgang zu pflegen und zu erwarten."

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