Nach dem Attentat in Würzburg-Heidingsfeld

Die Main-Post berichtet live.

Das Wichtigste in Kürze

• • •  Eines der Opfer nicht mehr im künstlichen Koma

• • •  Widerstand gegen NPD-Propaganda zum Attentat

• • •  Generalbundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen

• • • Muslimische Gemeinden Würzburgs verabscheuen in einer Stellungnahme die Tat

  • von aam_mechler | 7/19/2016 12:03:01 PM
    Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, könnte es sein, dass nun, wo Menschen in einem unbedeutenden Regionalzug der DB angegriffen wurden, die wahre Büchse der Pandora geöffnet ist?
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 12:09:39 PM
    Es ist wichtig, die Bemühungen der Kirche und ihrer Caritas für eine gelingende Integration gerade jetzt zu intensivieren. (...) Und es ist wichtig, dass Bund, Länder und Kommunen dieses Bemühen noch stärker unterstützen. Insbesondere das so genannte Clearing für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge mit einer genauen Diagnose der jeweiligen Situation, die nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sei, und eine direkt anschließende passgenaue Betreuung der teilweise stark traumatisierten Kinder und Jugendlichen müssten angesichts der schrecklichen Bluttat bundesweit zum Standard werden.



    Würzburger Caritasvorsitzender Domkapitular Clemens Bieber

  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 12:13:08 PM

    „Sie hat keine Ahnung von der Situation und verzapft schlicht und ergreifend Unsinn“, sagt Gerhard Eck (Foto: Roland Pleier) zu den Äußerungen der Grünen-Politikerin Renate Künast.
    Die ganze Geschchte unter. www.mainpost.de

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/19/2016 12:14:03 PM
    Wie ein Bahnsprecher in München bestätigt, ist die Strecke Würzburg-Ochsenfurt seit 13.30 Uhr wieder gesperrt - "auf polizeiliche Anordnung". Wie lange die Sperrung dauert, ist noch nicht abzusehen. Es fährt bereits ein Ersatzbus auf der Strecke, ein zweiter soll ab 14.30 Uhr unterwegs sein.
  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/19/2016 12:28:37 PM
    Grund für die neuerliche Sperrung der Bahnstrecke Würzburg-Ochsenfurt sind die Ermittlungen durch die Polizei. Beamte laufen mit Suchhunden den Fluchtweg des Angreifers ab.
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 12:34:53 PM
    Entsetzt ist eine Ochsenfurter Bankangestellte über die angebliche Verbindung zwischen dem Jugendlichen zum IS. „Ich kann mir das nicht vorstellen“, sagt sie. Er sei als 15-Jähriger nach Deutschland gekommen und habe zwei Jahre unauffällig hier gelebt. Aus ihrer Sicht spricht das für eine spontane Amok-Tat. Sie fürchtet nun um den Ruf der Stadt, in der seit Monaten viele Flüchtlinge friedlich mit den Einheimischen zusammenleben. „Es schadet Ochsenfurt, wenn wir jetzt mit dem IS in Verbindung gebracht werden. Als ich heute früh am Ortsschild vorbeigefahren bin, hab ich mich geschaudert, meint ein anderer Bewohner aus Ochsenfurt.

  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 12:55:46 PM
    Für 16 Uhr hat die Polizei eine Pressekonferenz angekündigt - Einzelheiten kommen von unseren Reportern vor Ort. Informieren werden der Polizeipräsident, die Staatsanwaltschaft Bamberg sowie der Direktor des Bayerischen Landeskriminalamts.
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 1:03:05 PM
    Die christlichen Kirchen laden nach dem Axt-Amoklauf in Würzburg zu einem gemeinsamen Gebet in das katholische Neumünster ein. Wie die Würzburger Dekanin Edda Weise dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag sagte, wolle man gemeinsam "in Liebe und Besonnenheit" innehalten und der Opfer des traurigen Vorfalls gedenken. Das Gebet beginnt am Mittwoch (20. Juli) um 19.30 Uhr. Die katholische Laienorganisation Sant´Egidio lädt bereits für Dienstag (19. Juli) um 19 Uhr zu einem Friedensgebet in die Marienkapelle in Würzburg ein. Man wolle so Solidarität mit den Opfern des Amoklaufs von Würzburg-Heidingsfeld bekunden.
  • Stellungnahme von Oberbürgermeister Christian Schuchardt

  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 1:24:36 PM
    Auch eine Mitarbeiterin der Würzburger Stadtverwaltung ist unter den Opfern. Oberbürgermeister Christian Schuchardt spricht den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus.
  • von Meike Rost / MAIN-POST | 7/19/2016 1:51:41 PM

    Gleich beginnt die Pressekonferenz zum Attentat in Heidingsfeld. Das Bayerische Landeskriminalamt, das Polizeipräsidium Unterfranken und die Staatsanwaltschaft Würzburg haben gemeinsam dazu eingeladen. In das Polizeipräsidium in die Zellerau sind neben vielen deutschen Fernseh-, Hörfunk-, und Zeitungsjournalisten auch zwei Reporter des chinesischen Senders CNC gekommen. Wir berichten ab 16 Uhr live auf Facebook.

    Foto: Meike Rost

  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 1:52:26 PM
    Der schreckliche Amoklauf in einem Zug bei Würzburg ist erschütternd und aufs Schärfste zu verurteilen. Ich drücke den Verletzten, ihren Angehörigen und denen, die diesen Amoklauf miterleben mussten meine tiefe Anteilnahme aus und danke den beteiligten Einsatzkräften für ihr schnelles und entschlossenes Handeln.

    Den Einsatzkräften spreche ich meine volle Rückendeckung im Hinblick auf den Einsatz gegen den Amokläufer aus und verurteile Diskussionen, welche den Einsatz schon wieder infrage stellen. Sobald die Hintergründe der Tat aufgeklärt sind, muss auch über Möglichkeiten einer weiteren Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr nachgedacht werden.


    Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freie Wähler Landtagsfraktion
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 1:52:44 PM
    Wie sicher ist das Fahren mit der Bahn? Diese Fragen stellen sich nach der Attacke im Regionalzug auf der Fahrt nach Würzburg viele Bürger.  Die Gewerkschaft fordere schon seit einiger Zeit mehr Sicherheitskräfte in den Zügen. Zwar könne jeder Zugbegleiter an dem Programm „Sicher unterwegs“ teilnehmen und werde darin für Gefahrensituationen geschult. Trotzdem seien Zugbegleiter keine
    ausgebildeten Kampfsoldaten oder gar Polizisten.
    „Zugbegleiter sind für den kaufmännischen Service am Kunden ausgebildet.

    Kollegin Claudia Kneifel hat nachgefragt: http://www.mainpost.de
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 2:09:34 PM
    Nach wie vor schweben zwei Verletzte in Lebensgefahr, teilt die Polizei auf der aktuellen Pressekonferenz in Würzburg mit
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 2:13:18 PM
    Am Samstag vor der Tat soll der 17-Jährige die Nachricht vom Todesfall eines Freundes erhalten haben, teilt die Staatsanwaltschaft auf der Pressekonferenz mit
  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/19/2016 2:14:22 PM

    IS veröffentlicht Droh-Video des Amokläufers von Würzburg

    mainpost.deDie Terrormiliz "Islamischer Staat" verfügt offenbar über ein Droh-Video des Axt-Angreifers von Würzburg. Es soll bereits veröffentlicht worden sein, berichten verschiedene Medien.
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 2:15:49 PM
    Bei dem Notruf bei der Polizei war der Ruf "Allahu Akbar" (Gott ist groß) des 17-Jährigen zu hören.
    Erik Ohlenschlager, Leitender Oberstaatsanwalt, Staatsanwaltschaft Bamberg
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 2:17:38 PM
    Polizei geht nach aktuellem Ermittlungsstand von einer "unbedingten Tötungsabsicht"  des 17-Jährigen aus. Der Amokläufer sei mit dem vorgefassten Entschluss in den Zug gestiegen, ihm unbekannte Personen umzubringen.
  • von Sara Sophie Schmitt /... via null | 7/19/2016 2:25:12 PM
    Es ist ein völlig üblicher Vorgang, dass die Staatsanwaltschaft nach einem tödlichen Schusswaffengebrauch prüft, ob der Schusswaffeneinsatz rechtmäßig war
     

    Bardo Backert, Leitender Oberstaatsanwalt, Staatsanwaltschaft Würzburg
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 2:29:58 PM
    Der 17-Jährige ging sehr schnell auf die Polizeibeamten zu, mit erhobener Axt. Wir haben eine Situation eines unmittelbar bevorstehendes Angriffs.


    Bardo Backert, Leitender Oberstaatsanwalt, Staatsanwaltschaft Würzburg
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 2:33:23 PM
    Schüsse auf Täter waren gerechtfertigt.



    Bardo Backert, Leitender Oberstaatsanwalt, Staatsanwaltschaft Würzburg übt heftige Kritik an Äußerungen, die das Vorgehen der Polizei in Frage stellen.
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 2:37:10 PM
    Jetzt wird einem bewusst, dass es wirklich überall passieren kann, auch direkt vor der Haustüre.
    Otto Bayrhof, Heidingsfelder Anwohner
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 2:37:12 PM
    Am 30. Juni 2015 ist der Täter im Bereich Passau als Flüchtling registriert worden. Dieser 17-Jährige war polizeilich ein völlig unbeschriebenes Blatt.


    erklärt Lothar Köhler, Kriminaldirektor, Bayerisches Landeskriminalamt
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 2:40:03 PM
    Etwa vor 24 Stunden hat er eine etwas kryptische Einstellung gepostet, wo es um Feinde des Islam gegangen ist.


    Lothar Köhler, Kriminaldirektor, Bayerisches Landeskriminalamt
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 2:42:05 PM


    Heidingsfeld: Schock ja, Angst nein

    Kollegin Meike Rost hat mit Anwohnern in Heidingsfeld gesprochen.


  • von Sara Sophie Schmitt /... via null | 7/19/2016 2:42:44 PM
    "Und jetzt bete für mich, dass ich mich an diesen Ungläubigen rächen kann und bete für mich, dass ich in den Himmel komme"


    Zitat aus dem vermeintlichen Abschiedsbrief des 17-Jährigen an seinen Vater.
    Vorgetragen auf Pressekonferenz der Polizei
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 2:47:06 PM
    Die Polizei bestätigt die Existenz eines Bekenner-Videos. Nun wird überprüft die Polizei, ob es sich dabei um ein Video des 17-Jährigen handelt.
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 2:52:48 PM
    Derzeit gibt es keine Hinweise auf weitere Täter.

    Erik Ohlenschlager, Leitender Oberstaatsanwalt, Staatsanwaltschaft Bamberg
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 2:54:22 PM
    Der 17-Jährige verabschiedete sich mit den Worten von seiner Familie, er wolle noch zum Fahrrad fahren gehen und dass es etwas länger dauern würde.


    Lothar Köhler, Kriminaldirektor, Bayerisches Landeskriminalamt
  • von Fabienne Hobner / MAIN-POST | 7/19/2016 3:03:04 PM
    Leitender Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager (Staatsanwaltschaft Bamberg, r) und Leitender Oberstaatsanwalt Bardo Backert (Staatsanwaltschaft Würzburg) äußern sich am 19.07.2016 in Würzburg während der Pressekonferenz von Polizei und Staatsanwaltschaft zum Amoklauf.
     
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 3:03:10 PM
    " Warum er abgebrochen hat, darüber können wir nur spekulieren.


    Erik Ohlenschlager, Leitender Oberstaatsanwalt, Staatsanwaltschaft Bamberg zur Frage, warum der 17-Jährige den Zug verlassen hat
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 3:06:37 PM
    Ein wenig Angst ist sicher im Hinterkopf da. Aber man fühlt sich sicher, wenn – und das galt gestern wortwörtlich – an jeder Ecke ein Polizeibeamter steht. Das war auch für die Betroffenen, die bei der Erstbetreuung noch in Heidingsfeld im Freien standen, wichtig zu sehen: Da sind die Einsatzkräfte. Wir fangen als Notfallseelsorger auch immer damit an, den Menschen zu verdeutlichen: Die gefährliche Situation ist vorbei, ihr seid jetzt in Sicherheit. (Quelle: POW)



    Diakon Ulrich Wagenhäuser, Notfallseelsorger nach dem Amoklauf in Heidingsfeld
  • von Fabienne Hobner / MAIN-POST | 7/19/2016 3:08:41 PM
    Der leitende Oberstaatsanwalt Bardo Backert (Staatsanwaltschaft Würzburg) am 19.07.2016 in Würzburg während einer Pressekonferenz.
     
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 3:11:10 PM
    Offenbar hatte der 17-jährige Amokläufer vor der Tat eine Mitarbeiterin der Flüchtlingsunterkunft in Ochsenfurt getroffen. Wie die Polizei mitteilte, gab sich der junge Mann ihr gegenüber sehr verschlossen und verschwand auf die Toilette, wo er laut aktuellem Ermittlungsstand, die Axt und das Messer offenbar aus einem Rucksack herausholte.
    Die Mitarbeiterin der Flüchtlingsunterkunft war es laut Polizei auch, die nach den Schreien den Notruf wählte. Während des Telefonats waren "Allahu Akbar" (Gott ist groß) Rufe zu hören
  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/19/2016 3:28:24 PM

    Zu Wort gemeldet hat sich das Missionsärztliche Institut in Würzburg und das DAHW. Sie verweisen auf eine mögliche Traumatisierung des jungen Afghanen. In einer Mitteilung heißt es:

    "Wir verurteilen die Tat aufs Schärfste und hoffen auf baldige vollständige Genesung aller verletzten Personen. Gleichzeitig appellieren wir an Öffentlichkeit und Behörden, differenzierte Ursachensuche zu betreiben. Aus unserer täglichen Arbeitserfahrung und internationalen Studien wissen wir, dass Traumatisierung durch die Zustände im Heimatland, die Erlebnisse auf der Flucht sowie durch das langwierige Asylverfahren zu schweren psychischen Störungen führen kann.“

    Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Armut – wie zum Beispiel in Afghanistan – fliehen, hätten oft Furchtbares erlebt. Schnelle und kompetente Betreuung und Behandlung können ein Trauma mildern. Tatsächlich warten Menschen mit Traumatisierung oft vergeblich auf Hilfe. Vielfach werden die Auswirkungen hierzulande noch verstärkt. Die Ärzte und Fachkräfte von MI und DAHW weisen auf eine zunehmende Anzahl von Studien hin, die belegen, dass die lange Dauer des Asylverfahrens, die Art der Unterbringung in Heimen und die Häufigkeit von Umverteilungen einen destabilisierenden Effekt auf Asylsuchende, insbesondere auf Minderjährige, haben.

    "Die Durchführung einer professionellen Traumatherapie oder auch nur von Maßnahmen zur psychischen Stabilisierung der Betroffenen werden uns oft erschwert", so Dr. Eva-Maria Schwienhorst, Ärztin bei der DAHW und zugleich tätig bei der medizinischen Versorgung von Flüchtlingskindern im Würzburger Raum. Die jahrelange Erfahrung des MI bei der Arbeit mit Geflüchteten lehre dies. Es fehle nicht nur an Therapieplätzen, sondern auch an qualifizierten Dolmetschern. Zudem verhinderten das schwerfällige Verfahren der Antragsstellung und rechtzeitige Genehmigung der Kostenübernahme durch die Behörden die notwendige zügige psychologische Behandlung.

    Eine strukturierte Früherkennung und Versorgung von Trauma-Folgestörungen können einen wichtigen Beitrag zur Integration sowie Verhinderung von Radikalisierung und Amokläufen leisten.

  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/19/2016 3:37:19 PM

    Innenminister: Hinweise auf Radikalisierung

    Noch immer sind viele Hintergründe des Amoklaufs unklar. Bringen zwei beim Täter gefundene Briefe mehr Klarheit? Die aktuellen Ermittlungergebnisse stellt die Polizei um 16 Uhr vor. Die Main-Post berichtet in einem Livestream direkt von vor Ort.
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 3:56:34 PM
    Der Helferkreis Ochsenfurt trifft sich aktuell zu einem offenen Gespräch, um über die Tat des 17-Jährigen zu sprechen
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 4:03:17 PM


    Mit der Überschrift "Solidarität gegen den Terror - Von Afghanistan bis Würzburg" ist eine Solidaritätsbekundung auf Facebook überschrieben, die heute, 20 Uhr, vom Würzburger Hauptbahnhof starten soll. Ihr Statement:

    Wir wollen heute Abend Solidarität mit den Opfern der Attacke bekunden. Der islamische
    Terror ist eine Angelegenheit, die uns nicht erst seit heute betrifft.

    Es ist ein Krieg gegen das freie Leben, die Liebe, die Lust.
    Dieser
    Krieg wird schon lange nicht mehr nur in der arabischen Welt geführt –
    gegen mutige Atheisten, Säkulare, Liberale, Frauen, Schwule – sondern er
    betrifft auch ganz konkret uns in Europa.


    Wir fordern daher
    Solidarität mit all jenen, die seit Jahren gegen diese Barbarei
    ankämpfen und explizit auch mit jenen, die vor der Gewalt nach Europa
    fliehen.


    Die Antwort auf den Terror darf nicht der Verrat an
    den Betroffenen durch ein noch rigoroseres Abschieberegime sein, sondern
    die konsequente Verteidigung der Freiheit des Individuums und der
    Rechte eines jeden Menschen. Von Afghanistan bis Würzburg!



    Gleichzeitig fordern wir verstärkte Maßnahmen und Programme, um den
    Islamismus in den Heimen und den Vierteln zu bekämpfen.
    Hierzu gehört
    die Schaffung von großangelegten Präventionsprogrammen, Revision des von
    fragwürdigen Institutionen geleiteten Islamunterrichts, Verhinderung
    der Ausreise europäischer Islamisten zu den Schlachtfeldern in Syrien,
    Stärkung von säkularen Vereinen sowie Unterstützung und Schutz für die
    Betroffenen nicht nur des Terrors, sondern auch des reaktionären
    Alltagislams.



    https://www.facebook.com/events/272391813122834/
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 4:10:12 PM
    Um 19 Uhr lädt die Gemeinschaft Sant’Egidio zu einem Friedensgebet in die Marienkapelle ein. Sie bekundet ihre Solidarität mit den Opfern des Amoklaufs und ihren Familien. Zugleich spürt sie die Verantwortung, den Einsatz für ein friedliches Zusammenleben zu stärken, Brücken zwischen Menschen zu bauen und Jugendlichen einen Weg ohne Gewalt aufzuzeigen.

    www.santegidio.org
  • von Fabienne Hobner / MAIN-POST | 7/19/2016 4:16:23 PM
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 4:22:04 PM
  • von Thomas Fritz / MAIN-POST | 7/19/2016 5:13:16 PM
    Der Ochsenfurter Helferkreis ist froh, dass die Stimmung in der Stadt nicht kippt. Die ehrenamtlichen Helfer führen das darauf zurück, dass viele Ochsenfurter die jugendlichen Flüchtlinge in der Stadt persönlich kennen und deswegen differenzieren können.
  • von Thomas Fritz / MAIN-POST | 7/19/2016 5:18:42 PM
    Im Ochsenfurter Rathaus sitzen die Stadträte zusammen. Eine Sitzung, als ob nichts geschehen wäre. Der Amoklauf ist kein Thema.
  • von Thomas Fritz / MAIN-POST | 7/19/2016 5:29:34 PM
    Extra aus Mailand reisen die Reporter nach Ochsenfurt. Die beschauliche Stadt sorgt für weltweite Schlagzeilen.
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