Nach dem Attentat in Würzburg-Heidingsfeld

Die Main-Post berichtet live.

Das Wichtigste in Kürze

• • •  Eines der Opfer nicht mehr im künstlichen Koma

• • •  Widerstand gegen NPD-Propaganda zum Attentat

• • •  Generalbundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen

• • • Muslimische Gemeinden Würzburgs verabscheuen in einer Stellungnahme die Tat

  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/19/2016 6:53:34 AM

    Amoklauf in Würzburg: Täter erschossen

    mainpost.deEin bewaffneter 17-Jähriger hat am Montagabend mehrere Menschen in Würzburg in einem Zug angegriffen und verletzt. Auf der Flucht wurde der Amokläufer von der Polizei erschossen.
  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/19/2016 6:57:29 AM
     

    Innenminister: 'Eine handgemalte IS-Flagge gefunden '

    Wie der bayerische Innenminister Joachim Hermann sagt, ermittelt die Polizei jetzt die Hintergründe der Bluttat. Wie sicher ist Würzburg? Unterfrankens Polizei gibt Entwarnung.
  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/19/2016 6:59:12 AM

    Notfallseelsorger betreuen Fahrgäste

    Nach der schrecklichen Bluttat in einem Regionalzug auf der Fahrt nach Würzburg wurde in der s.Oliver-Arena das Rettungszentrum installiert.
  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/19/2016 7:01:04 AM
     
  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/19/2016 7:02:12 AM
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 7:23:25 AM
    "Wir dürfen nicht in die Gefahr verfallen, dass wir jetzt alle ausländischen Asylsuchenden über einen Kamm scheren", sagte der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann. "Wir müssen sehr wohl unterscheiden, was eigentlich zu einer solchen Tat geführt hat ob die in einem größeren Zusammenhang steht. Er mahnte vor allem eine umfassende Betreuung der unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge an.

    Das gesamte Statement

    www.facebook.com
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 7:30:13 AM

    Das abgeriegelte Kolpinghaus in Ochsenfurt. (Fotograf: Thomas Fritz)

  • von Brigitte Theil / MAIN-POST | 7/19/2016 7:34:41 AM

    Amoklauf: Fahrgäste flüchteten durch Garten

    Der Amokläufer hat eine asiatische Touristen-Familie schwer verletzt. Diese flüchtete durch den Garten von Melanie Göttle und Günter Karban - "Alles war voll Blut."
  • von Meike Rost / MAIN-POST | 7/19/2016 7:50:10 AM

    In Heidingsfeld kehrt am Tag danach nur langsam der Alltag ein. Überall sind Kamerateams aus ganz Deutschland unterwegs, im Röthenweg befragt RTL gerade die Anwohner.

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/19/2016 7:52:40 AM
    Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt hat gerade eine Stellungnahme der verschicken lassen, er zeigt sich betroffen und entsetzt über die Tat:
    "Ich bin entsetzt über diese schreckliche Gewalttat. Ich fühle mit den Opfern und auch den Mitreisenden, die bei dieser Wahnsinnstat an Leib und Seele schwere Verletzungen erlitten haben. Ich denke auch an die Angehörigen - ich hoffe und bange mit ihnen!
    Wir alle sind in tiefer Sorge an Ihrer Seite und wollen niemanden allein lassen. Über die Hintergründe der Tat sollte nicht spekuliert werden, bis wir gesicherte Tatsachen haben. Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Einsatzkräften und Helfern, die heute Nacht im Einsatz waren.
    Ich habe größten Respekt vor dem, was hier geleistet wurde und bin froh, dass so schnell reagiert werden konnte."
  • von Achim Muth / MAIN-POST | 7/19/2016 8:26:51 AM

    Es war eine schreckliche und eine aufregende Nacht. In der s.Oliver-Arena in Würzburg wurden die Fahrgäste aus der Regionalbahn von Würzburger Hilfsorganisationen Rotes Kreuz, Johanniter und Malteser sowie fünf Notfallseelsorgern betreut. Malteser-Pressesprecherin Christina Gold gab uns um 0.30 Uhr eine Einschätzung der Lage:

  • von Roland Schmitt-Raiser | 7/19/2016 8:44:32 AM

    IS beansprucht Amoklauf von Heidingsfeld

    mainpost.deDer "Islamische Staat" bekennt sich zum Attentat in einem Regionalzug zwischen Treuchtlingen und Würzburg. Das berichtet eine IS-nahe Nachrichtenagentur.
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 9:17:22 AM
    Einen vergleichbaren Einsatz hatten wir noch nicht. 

    Ulrich Wagenhäuser, Beauftragter für die Notfallseelsorge im Bistum Würzburg. Seit fast 20 Jahren leistet er "erste Hilfe für die Seele".
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 9:17:22 AM
    Wie das Universitätsklinikum Würzburg mitteilt, schweben drei der Opfer noch in Lebensgefahr.
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 9:18:21 AM
    Der Zugverkehr zwischen Ochsenfurt und Würzburg ist wieder freigegeben. Es braucht sich niemand in Würzburg Sorgen um seine Sicherheit machen. Der Tatverdächtige ist gestellt.



    Michael Zimmer, Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 9:26:30 AM
    Wenn ein 17-jähriger Geflüchteter aus Afghanistan zum Täter wird, der andere zu Opfern macht, ist das eine Tragödie. Für alle. Nicht weniger.



    Burkhard Hose, Katholische Hochschulgemeinde
    in Würzburg auf seiner Facebook-Seite https://www.facebook.com/burkhard.hose?fref=ts
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 9:32:23 AM

    I am a refugee and I am so sad for what happens yesterday, but this thing didn't act all the refugee there are many and different kind of people around you. Be sure we are not happy by this thing we need to live in peace we are not accepted with murdering for any reason I am against allllll violence.


    Zitat eines Geflüchteten in einer öffentlichen Gruppe auf Facebook
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 9:36:25 AM
    Ökumenisches Gebet im Kiliansdom für die Opfer des Amoklaufs
    Zu einem gemeinsamen Mittagsgebet für die Opfer des Amoklaufs von Würzburg-Heidingsfeld und deren Angehörige laden Dekan Dompfarrer Jürgen Vorndran und seine evangelische Kollegin Dekanin Edda Weise beim Orgelimpuls „5 nach 12“  am Dienstag, 19. Juli, um 12.05 Uhr in den Würzburger Kiliansdom ein. „Wir fühlen uns hilflos angesichts dieses schrecklichen Ereignisses und laden ein, Fürbitte zu halten“, so das Bistum Würzburg.
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 9:42:00 AM
    Man ist in einem solchen Moment sprachlos. Diese Tat ist nicht zu verstehen. Wir wissen nicht genau, was mit diesem jungen Mann war, den die Polizei erschoss. Besonders möchte ich allen danken, die gestern in dieser schwierigen Situation eingegriffen haben und geholfen haben: die Polizei, die Rettungsdienste und die Notfallseelsorger. Vielleicht müssen wir die unbegleiteten Minderjährigen noch mehr begleiten und ihnen dabei helfen, die eigenen Traumata zu überwinden.



    Bischof Friedhelm
    Hofmann
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 10:07:42 AM
    Vier Verletzte gehörten zu einer Urlauberfamilie aus Hongkong. Der Vater (62) und die Mutter (58) einer Tochter (26) sowie deren Freund (30) wurden verletzt, wie die Deutsche Presse-Agentur in Hongkong erfuhr. Ein fünfter Mitreisender, der 17-jährige Sohn, sei unverletzt davon gekommen, berichtete eine amtliche Quelle, die nicht genannt werden wollte.

    Der Hongkonger Regierungschef Leung Chun-Ying verurteilte den Angriff und sprach den vier Verletzten und ihren Angehörigen sein Mitgefühl aus. Repräsentanten der Hongkonger Wirtschaftsvertretung in Berlin besuchten die Opfer im Krankenhaus in Würzburg.

    Der Vater und der Freund hätten versucht, die anderen Mitglieder in der Gruppe vor dem Angreifer zu schützen, berichtete die Hongkonger Zeitung «South China Morning Post», die das Alter der Tochter und des Freundes etwas anders angab.

    Quelle: dpa
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 10:08:21 AM
    Wie das Universitätsklinikum Würzburg mitteilt, schweben drei der Opfer weiter in Lebensgefahr.
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 10:11:17 AM
    "Das SEK war wegen eines Einsatzes gegen Drogendealer nahe des Tatortes"


    Joachim Herrmann (CSU), bayerischer Innenminister bei der Pressekonferenz in München erklärt, weshalb das SEK in Würzburg war
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 10:12:53 AM

    Joachim Herrmann (CS), bayerischer Innenminister, dankt bei der Pressekonferenz in München ausdrücklich dem Einsatz der Beamten und lässt keine Zweifel an der Richtigkeit ihres Vorggehens. Er bezieht sich damit auf eine Äußerung der Grünen-Politkerin Renate Künast.
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 10:17:45 AM
    Nach dem bisherigen Ermittlungsstand finden sich keinerlei Indizien vor Ort, die auf eine Vernetzung des jungen Mannes mit islamistischen Organisationen hindeuten würden.


    Joachim Herrmann (CSU), bayerischer Innenminister nimmt bei der Pressekonferenz in München Bezug zum Bekenntnis des IS
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 10:20:17 AM
    Auch das umfassenste Sicherheitskonzept, wird solche schrecklichen Anschlage nie restlos ausschliessen können. Trotzdem ist es unser Ziel alles Menschenmögliche zu tun, damit die Menschen sicher Leben können.

    Joachim Herrmann (CSU), bayerischer Innenminister nimmt bei der Pressekonferenz in München Bezug zum Bekenntnis des IS
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 10:22:28 AM

    Es gab bei uns noch niemals in irgendeiner Form einen Vorfall. Es ist
    ein sehr friedlicher und guter Umgang miteinander, deshalb sind wir alle
    entsetzt und traurig
    .

    sagt eine Sprecherin des Flüchtlingshelferkreises in Ochsenfurt. Unter den mehr als 250 dort betreuten Flüchtlingen seien rund 60 unbegleitete Minderjährige.

  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 10:23:01 AM
    "Die Tat war für den Täter nicht abgeschlossen. Sondern es bestand ein erhebliches Risiko für die Menschen, denen der Täter begegnet."



    Joachim Herrmann (CSU), bayerischer Innenminister nimmt bei der Pressekonferenz in München Bezug zum Schusswaffengebrauch der Polizeibeamten in Würzburg
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 10:24:49 AM
    Noch gibt es keine Hinweise zu Vorgeschichte des 17-Jährigen, erklärt Joachim Herrmann (CSU), bayerischer Innenminister, bei der Pressekonferenz in München.
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 10:29:40 AM
    Nach dem Amoklauf von gestern Abend lädt die Gemeinschaft Sant’Egidio heute Abend um 19 Uhr zu einem Friedensgebet in die Marienkapelle ein. Sie bekundet ihre Solidarität mit den Opfern des Amoklaufs und ihren Familien. Zugleich spürt sie die Verantwortung, den Einsatz für ein friedliches Zusammenleben zu stärken, Brücken zwischen Menschen zu bauen und Jugendlichen einen Weg ohne Gewalt aufzuzeigen.



    dies teilt die Gemeinschaft Sant’Egidio auf Facebook mit
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 10:30:16 AM
    Man habe einen fremdsprachigen Text gefunden, in dem der 17-Jährige über das Leben der Muslime schreibt. Dieser Text wird gerade untersucht. Es gebe laut Herrmann Hinweise darauf, dass der Täter fordere, dass sich Muslime zu Wehr setzen und selbst agieren müssten. Ein anderer Text könnte auf einen Abschiedstext an den Vater hindeuten, so Joachim Herrmann (CSU), bayerischer Innenminister, bei der Pressekonferenz in München.

    Diese Schriften könnten Hinweise darauf geben, dass sich der 17-Jährige in jüngster Zeit selbst radikalisiert habe, so Herrmann.


    Die genauen Inhalten und Hintergründe müssen nun ermittelt werden.
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 10:33:22 AM
    Die Polizeipräsenz in Bayern werde verstärkt, so Joachim Herrmann (CSU), bayerischer Innenminister, bei der Pressekonferenz in München.

  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 10:40:22 AM
    Grundsätzlich müssen wir dason ausgehen, dass im Prinzip am jeden Tag an jedem Ort solche Taten verübt werden können. Wir müssen uns darauf einstellen. Wir dürfen uns nicht damit abfinden. Klar ist, dass wir uns von solchen Leuten nicht unser Leben kaputt machen lassen.

    Joachim Herrmann (CSU), bayerischer Innenminister, bei der Pressekonferenz in München.

     
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 10:51:29 AM
    Unsere europäischen Gesellschaften sind auf den unendlichen Hass, den der fundamentale Islam in Menschen wecken kann, nicht vorbereitet. Wir brauchen dringend ein funktionierendes Frühwarnsystem. Hier sehe ich vor allem die islamischen Verbände und Organisationen in der Pflicht, die bislang absolut unzureichend die Radikalität im Islam einräumen, die Anfälligkeit gerade junger Muslime konzedieren und die endlich glaubhafte Maßnahmen ergreifen müssen, um dieser Gefahr für uns alle zu begegnen. (... Wenn es keinen sicheren Ort mehr gibt, an dem der islamistische Hass nicht unschuldige Menschen treffen kann – das Kinderzimmer in Kirjat Arba, der Regionalzug durch Franken, die Strandpromenade von Nizza, ein Club in Orlando, eine Bar in Paris, ein Campus in Kenia, etc. – sind die liberalen Gesellschaften in ernster Gefahr. Denn der Terror richtet sich immer gegen die freie Welt als solche, unsere Art zu leben, unsere Art zu Denken. Das müssen auch alle Integrationsmaßnahmen im Blick haben. Freiheits- und demokratiefeindliche Tendenzen müssen ebenso im Keim erstickt werden wie Frauenfeindlichkeit, Christenfeindlichkeit, Antisemitismus oder Homophobie.




    Charlotte Knobloch, Israelische Kultusgemeinde München und Oberbayern
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 10:53:45 AM
    Der Axt-Angreifer von Würzburg machte nach Angaben des bayerischen Sozialministeriums ein Praktikum mit der Aussicht auf eine Lehrstelle. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur arbeitete der Jugendliche als Praktikant in einer Bäckerei.
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 10:55:02 AM
    Der 17-jährige afghanische Flüchtling ist im Rahmen der Jugendhilfe intensiv betreut worden. Wir müssen jetzt sehr genau analysieren, wie es trotz dieser guten Voraussetzungen dennoch zu dieser Gewalttat kommen konnte. Daraus sollten Maßnahmen abgeleitet werden, um der Radikalisierung von jungen Leuten besser entgegenzuwirken.



    Sozialministerin Emilia Müller (CSU)
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 10:59:16 AM
    Ich bin schockiert von der brutalen Gewaltattacke auf friedliche Zugpassagiere am gestrigen Abend, zumal ich regelmäßig auf dieser Strecke zwischen meinem Heimatort Ochsenfurt und Würzburg fahre. Mein Mitgefühl gilt den Opfern, die dabei verletzt wurden, mein Dank gilt der Polizei und den Hilfskräften für ihren Einsatz. Jetzt geht es darum, die Hintergründe der Tat zu ermitteln, um die richtigen Schlüsse aus dem Vorfall zu ziehen. Vieles spricht für eine psychische Erkrankung des jugendlichen Täters. Deswegen darf es auch keinen Generalverdacht gegen Flüchtlinge geben. Wir müssen aber alles daran setzen, solche Taten zu verhindern. Wir brauchen wirksame Konzepte, wie wir die politische Radikalisierung insbesondere junger Leute verhindern. Es muss auch geklärt werden, wie eine Verbesserung der öffentlichen Sicherheit erfolgen kann, um solche dramatischen Anschläge weitgehend zu verhindern.



    SPD-Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 11:01:08 AM
    Über diese schreckliche Tat, die besonders meine unterfränkische Heimat ins Mark trifft und fassungslos zurücklässt, bin ich zutiefst erschüttert und unendlich traurig. Wie schlimm muss es sein, von einer Sekunde auf die andere Opfer eines solchen Gewaltakts zu werden? In Gedanken sind wir bei allen Opfern, deren Familien und den Menschen, die diese grausamen Taten mitansehen mussten. Unser Dank gilt den Einsatzkräften, die rasch und entschlossen zu Hilfe gekommen sind und die möglicherweise Schlimmeres verhindert haben. Auch angesichts dieser schlimmen Ereignisse gilt für uns: wer auch immer hinter solchen perfiden Angriffen steckt: Wir lassen uns unsere Freiheit und unsere Werte nicht nehmen.



    Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU)
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 11:03:59 AM
    Unser ausgesprochenes Mitgefühl gehört den Opfern dieser Tat, denen wir rasche
    Genesung wünschen. Wir danken den Hilfskräften und der Polizei, die mit ihrem Einsatz
    einen noch größeren Schaden verhindert haben. Wir rufen dazu auf, besonnen auf diese schreckliche Tragödie zu reagieren. Die Tat darf kein Anlass dazu sein, unsere gesellschaftlichen, humanistischen Werte aufzugeben.



    Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Würzburg
  • von Sara Sophie Schmitt /... | 7/19/2016 11:05:49 AM
    Eine umfassende Sicherheit für Reisende auf Bahnhöfen und in Zügen kann es nach Einschätzung der Deutschen Polizeigewerkschaft nicht geben. "Es wird immer Sicherheitslücken geben, deshalb müssen wir lernen, mit der Gefahr zu leben", sagte der Gewerkschafts-Vorsitzende Rainer Wendt der "Neuen Osnabrücker Zeitung".  Es sei völlig utopisch, absolute Sicherheit zu fordern. Auch die Polizei könne nicht wissen, wo radikale Einzeltäter zuschlügen: "Man darf sich nicht der Illusion hingeben, alles absichern zu können."



  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 11:13:32 AM
    Die Grünen-Politikerin Renate Künast hat nach der Axt- und Messerattacke in Würzburg die Polizei kritisiert und sich viel Ärger eingehandelt.

    http://www.mainpost.de
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 11:14:44 AM
    Die Terrormiliz Islamischer Staat will für den Angriff eines jungen Afghanen auf Zugreisende in Würzburg verantwortlich sein. Fragen und Antworten zu afghanischen Migranten und der Welt, der sie entflohen sind.

    http://www.mainpost.de
  • von Meike Rost / MAIN-POST | 7/19/2016 11:15:18 AM

    "Ich habe nicht geschlafen. Bis um zwei Uhr waren die Einsatzkräfte und Reporter vor Ort, um sechs Uhr kamen dann schon wieder die ersten. Wir haben abends in unserem Garten gehört, dass der Zug schlagartig abgebremst hat und sind dann hingelaufen. Das war grausam."
    Anwohner Richard Weis

  • von Andreas Jungbauer / MAIN-POST | 7/19/2016 11:18:09 AM
    „Wir fühlen uns hilflos angesichts dieses schrecklichen Ereignisses": Zum Mittagsgebet für die Opfer des Amoklaufs und deren Angehörige haben sich vor einer Stunde Gläubige im Würzburger Kiliansdom zusammengefunden. Dompfarrer Jürgen Vorndran und die evangelische Dekanin Edda Weise hatten zu dem ökumenischen Gebet eingeladen. Man spüre Trauer und Fassungslosigkeit ob der Tat, gleichzeitig warnten beide vor vorschnellen Urteilen und einem Generalverdacht.
    (Foto: Theresa Müller)
     
  • von Angelika Kleinhenz / MAIN-POST | 7/19/2016 11:19:55 AM
    Keine Hinweise auf Vernetzung mit IS: Obwohl der Islamische Staat (IS) die Tat für sich beanspruche, gebe es nach dem bisherigen Ermittlungsstand „keinerlei Indizien” für eine
    Vernetzung des 17 Jahre alten Angreifers mit islamistischen Netzwerken.


    http://www.mainpost.de/9293696

  • von Regina Krömer | 7/19/2016 12:02:55 PM
    Danke an alle Hilfs- und Rettungskräfte! Was denen abverlangt wird...
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