Die Jungwinzer: Lothar Schmitt Live

Lothar Schmitt, 31 Jahre: Der Älteste im Quartett der Randersackerer Jungwinzer gehört zur vierten Generation, die den eigenen Wein im selben, eigenen Weingut vermarktet. Vorher, weiß er, wurde das Gut nach guter fränkischer Tradition immer wieder mal aufge


teilt (fränkische Erbteilung). Wobei bei den Schmitt sozusagen die Großfamilie mitarbeitet. Der Onkel kümmert sich hauptsächlich um die Vermarktung, Lothars Vater übernimmt die Arbeiten im Weinberg, Lothar selbst ist zuständig für alles, was im Keller geschieht. Auch wenn er anfangs manchmal eher unwillig im Betrieb mithalf, war ihm schon immer, dass er in den Weinbau gehen wird. „Umso mehr man gekonnt hat, umso mehr Spaß hat es gemacht“, liefert er die Erklärung nach. Auch wenn ihm die Schattenseiten des Winzerdasein nicht verborgen blieben: „Man hat nun mal keine 40-Stunden Woche.“ Auch die von der Natur vorgegebenen Leerlaufzeiten würden immer weniger. Zum einem, sagt Schmitt, greife der Winzer heute mehr und mehr da ein, wo man früher der Natur ihren Lauf ließ, zum anderen wachse das Außenherum immer weiter an, gerade was die Vermarktung angehe. Weil Stammkunden seltener werden, brauche man nicht nur guten Wein, sondern immer mehr auch eine gute Geschichte dazu.

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